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Maut

Hab was vergessen im vorigen Beitrag:

:wink:

Horst
 
Bist Du völlig irre :mrgreen: Keinen Meter geben wir ab! :D
 
Wenn ihr uns im Gegenzug die Italienroute von Kufstein bis zum Brenner gebt wär das ein Deal. :wink: Dann ist nix mehr mit 100 und IG-L, sondern freie Fahrt. :mrgreen:
 
Ich fürchte die IGL - Beschränkung würden wir dann trotzdem nicht mehr los; nachdem uns die EU wegen laufend überschrittener Schadstoffgrenzwerte schon deutlich die Rute ins Fenster stellte und auch die Bürger die Möglichkeit haben in Form von Klagen die Durchsetzung von Maßnahmen zu erzwingen hatten die politischen Entscheidungsträger keine Alternative selbst wenn sie es gewollt hätten.
 
So lange nicht IG-L 60 kommt. :roll:
 
Darf man eigentlich mit einem reinen Erdgasfahrzeug (CNG) in den IG-L Zonen trotzdem schneller fahren?

Finde dazu mehrere Infos,vielleicht weiß das vielleicht hier jemand?

Wäre genial, dann hätten wir neben dem wesentlich günstigeren Gaspreis in Österreich nochmal ein Vorteil.
 
Auch die Deutschen müssten einsehen, dass die Luft im Inntal einfach gesundheitsschädlich ist.... allerdings deckt die Österreichische Politikerkaste derzeit noch die wahren Verursacher, bzw. fördern Diese auch noch finanziell.
(Und nein, die LKW sind nur für einen Teil der Schadstoffe zuständig....)
Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn in 2 Jahren eine mögliche Transitbeschränkung nicht das gewünschte Ergebnis einer deutlichen Feinstaub-Reduzierung bringt... :twisted:

@ IGL: Gilt für Alle Fahrzeuge auch rein Elektrisch betriebene...
 
Das strengere Tempolimit wird nichts für die Gesundheit der Bevölkerung bringen, aber man kann diese Gesundheit als Vorwand zum abkassieren vorschieben und vorweisen, dass man "etwas getan" hat.
 
Geht nicht ums Abkassieren. Vor der Einschränkung des LKW-Verkehrs (Fahrverbote) muss klargestellt sein, dass der PKW-Verkehr nicht für die Menge an Feinstaub zuständig ist. Erst wenn vor der EU Nachgewiesen werden kann, dass der IGL 100er nicht das gewünschte Ergebnis für die Reduzierung der Feinstaubbelastung bringt, kann der LKW-Verkehr eingebremst werden. (Und danach hoffentlich der Hausbrand. Es braucht nicht jeder seinen Müll im Kamin verfeuern und die gesamte Wohngegend verräuchern, aber das ist eher eine Sache der Erziehung. Auch viele Pelletsöfen sind feine Feinstaubschleudern, aber die werden von der Politik ja noch gefördert.)

@ Abkassieren: Wir Deutsche sollten endlich aufhören ständig bei Allem ein "Abkassieren" zu sehen. Es ist ein Luftschutz-Gesetz, ähnlich wie in Deutschland die Umweltzonen in den Städten(die auch nichts bringen). Und an den Grenzen stehen genügend Schilder dass 100 IGL gilt. Wer die Schilder nicht lesen kann oder will soll für seine Unfähigkeit/Ignoranz zahlen. Auch die Deutschen, die als das höchste gut das freie Recht auf Hirnloses Rasen einfordern. (Nochmal zur Klarstellung: Ich bin Deutscher und lebe in Österreich)

Da fällt mir gerade auf, dass sich die Deutschen über das laxe Amerikanische Waffenrecht gar nicht aufregen brauchen, solange sich jeder 18 Jährige sich mit einer PS-Waffe in den Strassenkrieg begeben kann.
 
Wenn die 100 offensichtlich nichts für die Gesundheit bringen...
Wenn sich die Bevölkerung selbst mit Feinstaub belastet, dort aber nichts getan wird...

Prinzipiell habe ich nicht dagegen, dass zB 30km/h Überschreitung 2000 Euro kosten.
Wenn aber eben ein materiell wirkungsloses Immissionsschutzlimit höhere Strafen auslöst, als ein wirkungsvolles Sicherheitslimit, geht es natürlich auch ums Abkassieren.
Prinzipiell gebe ich Dir aber in Vielem Recht.
Man sollte lieber lösungsorientiert die Hauptverursacher reglementieren.

Aber bitte nicht immer wieder die Tempolimit Diskussion mit Deutschland anschneiden und jeden Schnellfahrer als hirnlosen Raser darstellen, denn das trifft einfach nicht zu.
Das Problem ist nicht der, der auf freier Bahn 160 fährt sondern der, der in der Baustelle 120 fährt.
Ein Defizit hat D mE in den zu niedrigen Strafen bei Verkehrsdelikten und der damit einhergehenden sehr niedrigen Rate derer, die die Limits einhalten.
Und übrigens habe zumindest ich nie behauptet, dass es in D keine sinnlosen Regelungen gebe.
 
Af schrieb:
Da fällt mir gerade auf, dass sich die Deutschen über das laxe Amerikanische Waffenrecht gar nicht aufregen brauchen, solange sich jeder 18 Jährige sich mit einer PS-Waffe in den Strassenkrieg begeben kann.
so ein Vergleich ist ja nur "Schmarrn"
 
Af schrieb:
Erst wenn vor der EU Nachgewiesen werden kann, dass der IGL 100er nicht das gewünschte Ergebnis für die Reduzierung der Feinstaubbelastung bringt, kann der LKW-Verkehr eingebremst werden. Und danach hoffentlich der Hausbrand.
Feinstaub wird ja nicht nur durch die Motoren allein erzeugt sondern auch z. B. durch Reifen - und Asphaltabrieb. Bei der Beschränkung von Hausbrandabgaswerten wird´s mal sicher schwierig mit der Durchsetzung denn einerseits verleitet man die Konsumenten mit dem Argument der CO2 - Neutralität zum Umstieg z. B. auf Holzheizungen aber lässt noch mit keiner Silbe etwas von der dadurch verursachten Feinstaubbelastung verlauten, weil entsprechende Filter bzw. Nachverbrennungsvorrichtungen sicher teurer werden als die Heizung selbst. In rückblickend weiser Voraussicht bin ich deshalb schon vor 10 Jahren auf eine selbstgestrickte Erdwärmepumpe umgestiegen denn dadurch betreffen mich Emmisionsvorschriften gar nicht.

Übrigens beginnt ein Imster Rechtsanwalt gerade ne interessante juristische Auseinandersetzung wegen des IGL - 100ers mit den Behörden die er vorsätzlich provozierte. Die verfolge ich u. a. auch deshalb mit großem Interesse weil wie oben bereits ausgeführt Feinstaub auch durch Reifen - und Asphaltabrieb verursacht wird (wenn auch nur in geringem Ausmaß) und sich andererseits sicher im Rahmen des Verfahrens auch noch die rechtstheoretische Frage stellte auf welche Weise der Strom für des Anwalt´s Elektroauto erzeugt wurde.

http://www.tt.com/panorama/verkehr/9336125-91/anwalt-klagt-130kmh-f%C3%BCr-e-autos-ein.csp
 
EU-Einheitliche Maut ist ja an sich keine schlechte Idee. Aber doch bitte nicht kilometerabhängig. Auch wenn ich selbst wohl durch meine wenigen km davon profitieren würde, aber sowas fördert nur wieder den Ausweichverkehr.

Und dieser Satz...
es wird europaweit mit einem Gerät abgerechnet.
... macht mir auch Sorgen. Ich hab keine Lust das der Staat dank so einem personalisierten GPS-Empfänger weiß wo ich so umher fahre. Das wäre die Totalüberwachung, noch schlimmer als es durch Navis usw. eh schon der Fall ist. Selbst Blitzer würden dadurch überflüssig. Kann man ja auch aus so einem Kasten auslesen. :naja:
 
Das wäre noch das geringste Problem...es wird deutlich, deutlich teurer!
 
David93 schrieb:
EU-Einheitliche Maut ist ja an sich keine schlechte Idee. Aber doch bitte nicht kilometerabhängig. Auch wenn ich selbst wohl durch meine wenigen km davon profitieren würde, aber sowas fördert nur wieder den Ausweichverkehr.

Und dieser Satz...
es wird europaweit mit einem Gerät abgerechnet.
... macht mir auch Sorgen. Ich hab keine Lust das der Staat dank so einem personalisierten GPS-Empfänger weiß wo ich so umher fahre. Das wäre die Totalüberwachung, noch schlimmer als es durch Navis usw. eh schon der Fall ist. Selbst Blitzer würden dadurch überflüssig. Kann man ja auch aus so einem Kasten auslesen. :naja:

Wer mit eingeschaltetem Handy unterwegs ist der kann man sowieso Orten.
 
Schön finde ich den Satz, dass das derzeitige System ein "Mobilitätshindernis" sei, weil es viel zu kompliziert ist. Dagegen soll das kilometerabhängige System also kein Mobilitätshindernis sein :D ?
 
Europaweit einheitlich und im Gegenzug dazu die jeweiligen Mineralölsteuern senken, dann gerne.
 
Andersrum wird ein Schuh draus: Mineralölsteuer hoch und Maut europaweit weg, fertig ist die Fahrleistungsabhängige Belastung (würde mir persönlich aber schaden)
 
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