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Mega-Erdbeben in Japan mit Stärke 8,9

Naja, ob die Kernfusion eine Zukunft hat, wird sich zeigen, wenn der Versuchsreaktor ITER fertiggestellt ist. Momentan streitet man sich ja, ob der Reaktor in Frankreich oder in Japan gebaut wird. ITER wird den Scheideweg der Kernfusion als Energiequelle darstellen, man muß also erstmal abwarten.
 
Wasserkraft sollte man auch ausbauen, auch wenn es bedenkenswert ist, große Täler zu fluten

Obwohl es eine der saubersten Energiequellen ist, kann man heute den Bau eines Wasserkraftwerkes in Österreich kaum mehr durchsetzen. Obwohl wir so viele Täler haben, die noch ungenützt sind, kann nur in Vorarlberg ein mittelgroßes Projekt durchgesetzt werden. In den nächsten Jahrzehnten wird also auch Österreich von Stromimporten aus dem Ausland abhängig sein. :roll:
 
in Vorarlberg? woooooooooooo?
meinst du KOPS II? das ist aber kein "Stausee"
 
Friedrich Merz schrieb:
Die Auswirkungen der rot-grünen Energiepolitik auf die Höhe der Strompreise und deren Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland entwickeln sich immer mehr zu einem Standortnachteil. Die staatlich verursachte Belastung ist von 2,2 Mrd. Euro in
1998 um das Fünffache auf 12,6 Mrd. Euro in 2003 angestiegen. Die wesentlichen Kostentreiber sind die Ökosteuer auf Strom von ca. 7,6 Mrd. Euro, die Kosten aus dem EEG von ca. 2 Mrd. Euro, die Konzessionsabgabe von 2,1 Mrd. Euro sowie die Kosten
aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz von 0,7 Mrd. Euro. Diese zusätzlichen Kosten werden von den Energieversorgungsunternehmen an die Stromverbraucher weitergegeben, so dass der staatliche Anteil am Strompreis mittlerweile bei über 40 Prozent liegt. Dies bedeutet beispielsweise für einen Durchschnittshaushalt (zwei Erwachsene, ein Kind) eine jährliche Belastung von ca. 160 Euro pro Jahr.
 
Angenommen die Zahlen stimmen, was man bei Friedrich Merz erwarten darf, sagt seine Auführung nichts für oder gegen die Nutzung von Kernkraft, sondern lediglich etwas über die Steuerpolitik der Regierung aus. Ich weiß aber natürlich auch nicht, was Du damit sagen wolltest...
 
@McMaf: Die Kritik ist sicherlich berechtigt, aber würde mich mal das Alternativprogramm der CDU interessieren. Die gestiegenen staatl. Belastungen fließen zum Großteil in die Rentenkassen und Einsparungen sind hier nur im geringen Maße möglich.

Die CDU setzt übrigens auf heimische Braunkohle, Atomkraft und Energieimporte. Langfristig ist das meiner Meinung nach aber eher keine gute Lösung.

Die Braunkohle ist ein wichtiger heimischer Primärenergieträger, der in nennenswertem Umfang kostengünstig und subventionsfrei zur Verfügung steht. Durch die Nutzung der Braunkohle werden etwa 70.000 Arbeitsplätze in Deutschland gesichert.

-> Die heimische Braunkohle ist wohl eher teuer :roll:

Die weitere Nutzung der Kernenergie ist insbesondere aus klimapolitischen, aber auch aus sicherheits- und grundlegenden wirtschaftspolitischen Gründen erforderlich

-> Man kann sicherlich geteilter Meinung sein, aber langfristig ist die Atomenergie absolut keine Lösung der Energieprobleme.
 
michamab schrieb:
Nene, für ne entsprechende Leistung brauch man mindestens nen Tidenhub von 6m, um nen vernümpftigen Wasserdruck zu haben. Sowas gibt es in Europa nur an der Normandieküste. Man muß sehr große Becken abdichten und bekommt verhältnissmäßig wenig Energie.

Also ich hab letztens in 'ner Hörzu (von letztem Jahr oder so) was drüber gelesen, und zwar gibts da wohl eine neue Methode, die nicht den Tidenhub, sondern die Wellen anzapft, also die horizontale Fließbewegung des Wassers, es sind quasi "Windkrafträder" unter Wasser - dazu eignet sich, wenn man entsprechende Stellen vom Schiffsverkehr sperrt, auch die deutsche Küste, und man könnte durch genügend solcher Kraftwerke den Großteil der europäischen Energie erzeugen ... so oder so ähnlich stands jedenfalls in der Hörzu ;)
 
Die Dinger nennt man Strömungskraftwerke :P Sind sicherlich auch ne Überlegung wert, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob man so viel Energie erzeugen kann. Mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen ... außerdem die EM ruft :wink:
 
Wollt jetzt kein neues Topic aufmachen:

Nach einem Störfall im AKW Krsko (Slowenien) wurde europaweiter Atomalarm ausgelöst, es soll Kühlmittel ausgetreten sein, das aber nicht radioaktiv sei. Angeblich besteht aber keine Gefahr :? ... der Atomalarm sei aus Gründen der Transparenz ausgelöst worden.

Quelle: diverse Medien
 
Irgendwie eigenartig, warum die EU-Kommission damit die Bevölkerung der gesamten Union in Besorgnis versetzt... wo doch scheinbar schon relativ bald klar war, dass zum Glück nichts Gröberes passiert ist... inzwischen gibt´s scheinbar Entwarnung - die slowenische Atomaufsichtsbehörde hat mitgeteilt, dass keine Radioaktivität ausgetreten sein soll (n-tv) - wobei ich mir persönlich nur sehr schwer vorstellen kann, wie Kühlwasser aus dem Primärkreislauf nicht kontaminiert sein kann?!

Vielleicht kann uns miki in den nächsten Tagen ein wenig darüber berichten, was die slowenischen Medien so schreiben... Krsko hat bei uns in Österreich ja keinen so guten Ruf und wird da von diversen Tratschblättern gemeinsam mit Temelin, Bohunice und Mochovce als Schrottreaktor eingestuft... (auch wenn ich persönlich derartige Äußerungen für Nonsense halte, sollten sie der Vollständigkeit halber erwähnt werden).
 
Das Kühlwasser ist auf jeden Fall kontaminiert wenn es aus dem Primärkreislauf stammt, aber wie Dachstein sagt, es ist wohl noch innerhalb der Reaktorummantellung geblieben.
 
Dachstein schrieb:
Weil der Wärmetauscher des Primärkühlkreises und des Sekundärlkreislaufes innerhalb einer Sicherheitshülle befindet und das Wasser des Primärkühlkreislaufes dadurch vom Containment aufgefangen wurde?

Seilbahnjunkie schrieb:
Das Kühlwasser ist auf jeden Fall kontaminiert wenn es aus dem Primärkreislauf stammt, aber wie Dachstein sagt, es ist wohl noch innerhalb der Reaktorummantellung geblieben.

Genau darauf wollte ich ja hinaus.
 
Vielleicht kann uns miki in den nächsten Tagen ein wenig darüber berichten, was die slowenischen Medien so schreiben
Vor allem schreiben sie sehr wenig und zitieren vor allem panische Berichte diverser Medien aus Österreichisch, Deutschland und Italien. Kurz gefasst: es ist keine radioaktive Strahlung ausgetreten, das AKW wurde abgeschaltet und wird in der kommenden Woche repariert, der Stromimport kostet die slowenische Elektrowirtschaft etwa 1 Mio Euro / Tag. In Slowenien und Kroatien (die westlichen Vororte der Millionenstadt Zagreb liegen ja weniger als 30 km von Krsko entfernt) gibt es wenig Besorgnis, gerade gab es im slowenischen Fernsehen einen Bericht aus dem Ort Krsko selbst - die Einheimischen machen sich wesentlich mehr Sorgen wegen dem momentanen Starkregen und überfluteten Kellern :wink: . Tatasche ist, dass die slowenische Atombehörde einen Fehler bei der Benachrichtigung der europäischen Atombehörde gemacht hat, wodurch der Vorfall zuerst als gefährlicher eingestuft wurde als es richtig wäre. Tatsache ist aber auch, dass einigen der österreichischen Medien der Vorfall mehr als gelegen kam, um wieder mal anti - Krsko Stimmung zu machen.

Dass in Österreich, einem Land mit riesigen Reserven an Wasserkraft, der Atomstrom gezielt verteufelt wird, das kann ich irgendwie noch verstehen. Echt fies (wenn ich schlecht gelaunt bin, verwende ich sogar das Wort rassistisch) finde ich aber die Einteilung: AKWs in Deutschland und der Schweiz = gut, AKWs in Slowenien, Tschechien und Slowakei = schlecht :( . Vielleicht sehe ich Gespenster, aber dahinter sehe ich etwa die folgende Logik: die technisch hochentwickelten Deutschen und ordnungsliebenden Schweizer werden mit der Gefahr, die von AKWs ausgeht, noch irgendwie fertig, aber die südlichen und östlichen Nachbahrn, die sind doch viel zu deppert um mit Atomkraftwerken richtig umgehen zu können. Die sollen lieber Braunkohle heizen, das beherrschen sie einigermassen.

(BTW, in Krsko stammt keine einzige Komponente aus 'dem Osten', das AKW ist Made in USA, Stand der frühen 80er Jahre und damit moderner als die ältesten AKWs Deutschlands).

Naja, inzwischen gehen die Aktivitäten zum Bau der zweiten Blocks in Krsko gottseidank weiter, um 2015 ist es hoffentlich soweit. (obwohl ich das zweite AKW Sloweniens eigentlich lieber irgendwo im Norden Sloweniens gesehen hätte ... ja, manchmal bin ich echt fies :twisted: ).
 
Tatasche ist, dass die slowenische Atombehörde einen Fehler bei der Benachrichtigung der europäischen Atombehörde gemacht hat, wodurch der Vorfall zuerst als gefährlicher eingestuft wurde als es richtig wäre.
Diese Alarmierung hat eh nicht so ganz richtig funktioniert. Gemäss dem CH-Fernseher wurden zum Teil sogar Formulare mit dem Aufdruck "Übung" verschickt.
 
miki schrieb:
Vielleicht kann uns miki in den nächsten Tagen ein wenig darüber berichten, was die slowenischen Medien so schreiben
Vor allem schreiben sie sehr wenig und zitieren vor allem panische Berichte diverser Medien aus Österreichisch, Deutschland und Italien. Kurz gefasst: es ist keine radioaktive Strahlung ausgetreten, das AKW wurde abgeschaltet und wird in der kommenden Woche repariert, der Stromimport kostet die slowenische Elektrowirtschaft etwa 1 Mio Euro / Tag. In Slowenien und Kroatien (die westlichen Vororte der Millionenstadt Zagreb liegen ja weniger als 30 km von Krsko entfernt) gibt es wenig Besorgnis, gerade gab es im slowenischen Fernsehen einen Bericht aus dem Ort Krsko selbst - die Einheimischen machen sich wesentlich mehr Sorgen wegen dem momentanen Starkregen und überfluteten Kellern :wink: . Tatasche ist, dass die slowenische Atombehörde einen Fehler bei der Benachrichtigung der europäischen Atombehörde gemacht hat, wodurch der Vorfall zuerst als gefährlicher eingestuft wurde als es richtig wäre. Tatsache ist aber auch, dass einigen der österreichischen Medien der Vorfall mehr als gelegen kam, um wieder mal anti - Krsko Stimmung zu machen.

Dass in Österreich, einem Land mit riesigen Reserven an Wasserkraft, der Atomstrom gezielt verteufelt wird, das kann ich irgendwie noch verstehen. Echt fies (wenn ich schlecht gelaunt bin, verwende ich sogar das Wort rassistisch) finde ich aber die Einteilung: AKWs in Deutschland und der Schweiz = gut, AKWs in Slowenien, Tschechien und Slowakei = schlecht :( . Vielleicht sehe ich Gespenster, aber dahinter sehe ich etwa die folgende Logik: die ziviliesierte germanische Rasse wird mit der Gefahr, die von AKWs ausgeht, noch irgendwie fertig, aber die südlichen und östlichen Nachbahrn, die sind doch viel zu deppert um mit Atomkraftwerken richtig umgehen zu können. Die sollen lieber Braunkohle heizen, das beherrschen sie einigermassen.

(BTW, in Krsko stammt keine einzige Komponente aus 'dem Osten', das AKW ist Made in USA, Stand der frühen 80er Jahre und damit moderner als die ältesten AKWs Deutschlands).

Naja, inzwischen gehen die Aktivitäten zum Bau der zweiten Blocks in Krsko gottseidank weiter, um 2015 ist es hoffentlich soweit. (obwohl ich das zweite AKW Sloweniens eigentlich lieber irgendwo im Norden Sloweniens gesehen hätte ... ja, manchmal bin ich echt fies :twisted: ).
Also Faktist, dass der einzige Supergau bis jetzt im ehemaligen Ostblock stattgefunden hat, und das war kein Zufall. Auserdem ist die böse germanische asse gerade dabei die AKWs abzuschalten, wir lernen eben aus unseren Fahler (manche zumindest).
 
Das ist mir aber neu - sei wann plant denn die Schweiz den Ausstieg aus der Atomenergie 8O ?
 
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