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Nationale Abstimmungen Schweiz

RogerWilco schrieb:
Bei einer Preiserhöhung um 6 Rappen wäre das Benzin immer noch preiswerter als z.B. in Deutschland, Deutsche würden also auch weiterhin bevorzugt in der Schweiz tanken.

Kann ich so nicht nachvollziehen. Als ich das letzte Mal in der Schweiz war kostete der Liter knapp über 1,80SFr, was ungefähr 1,46€ eher 1,50€ beträgt. Der Liter Super kostet bei uns momentan so um die 1,55€. Somit ist das tanken für uns deutsche nicht mehr rentabel in der Schweiz, außer man wohnt direkt an der grenze und der Weg zur deutschen wie auch schweizer Tanke ist ungefähr gleich. Kann aber auch gut sein das die Benzinpreise seit dem Sommer gesunken sind.
 
@RogerWilco
Es gibt Leute die mehr als einmal im Jahr durch die Schweiz fahren. Vor allem aus den Beneluxländern. Die Fahren im Sommer durch die Schweiz ans Meer und im Winter durch die Schweiz in die Französischen Alpen. Macht also 10Fr pro Fahrt.
Das abschrecken der Touristen dürfte sich auf einige beschränken. Wie sonst lässt sich erklären das trotz Autobahngebühren von über 100Fr und endlosen Staus die Pariser im Sommer ans Mittelmeer fahren.
 
Whistlercarver schrieb:
RogerWilco schrieb:
Bei einer Preiserhöhung um 6 Rappen wäre das Benzin immer noch preiswerter als z.B. in Deutschland, Deutsche würden also auch weiterhin bevorzugt in der Schweiz tanken.

Kann ich so nicht nachvollziehen. Als ich das letzte Mal in der Schweiz war kostete der Liter knapp über 1,80SFr, was ungefähr 1,46€ eher 1,50€ beträgt. Der Liter Super kostet bei uns momentan so um die 1,55€. Somit ist das tanken für uns deutsche nicht mehr rentabel in der Schweiz, außer man wohnt direkt an der grenze und der Weg zur deutschen wie auch schweizer Tanke ist ungefähr gleich. Kann aber auch gut sein das die Benzinpreise seit dem Sommer gesunken sind.
Vor allem musst du erstmal ne Möglichkeit finden, deine Euros günstig in Franken zu wechseln (bei ner Kreditkarte hat man ja Auslandsgebühr, das lohnt auch nicht wirklich).
 
Wombat schrieb:
Das abschrecken der Touristen dürfte sich auf einige beschränken. Wie sonst lässt sich erklären das trotz Autobahngebühren von über 100Fr und endlosen Staus die Pariser im Sommer ans Mittelmeer fahren.
Das wird sich genauso erklären wie bei allen anderen, die sich pünktlich zum Ferienbeginn in den Stau stellen und in den entsprechenden Ländern Maut zahlen.

Wer einmal im Jahr in oder durch die Schweiz fährt, für den ändert sich ja preislich nichts. Allerdings glaube ich, dass für einige bei 80 sFr (2x2-Monatsvignette) oder 100 sFR Schluss ist.
 
Ein Tempolimit von 120 km/h als Schneckentempo zu empfinden ist fürwahr ein sehr deutsches Problem!
 
@GMD: warum fütterst Du immer den Troll? Der hat ja noch nichtmal einen Führerschein und wenn dann bezweifle ich das er in der Lage ist ihn länger als 2 Wochen zu behalten.
 
Scherzkeks :D .

Ich halte mich durchaus an die Verkehrsregeln, aber deswegen muss ich noch lange nicht mit bestimmten Teilen davon - insbesondere eben sowas wie Schneckentempo 120 in der Schweiz - einverstanden sein. In der Schweiz halte ich mich ja sogar noch sklavischer an die Tempolimits bzw. fahre sogar ca. 10 kmh langsamer als erlaubt, weil denen bei den Strafen jeder Sinn für Verhältnismäßigkeit fehlt.
 
Wer nach dem durchlesen des untern verlinkten Artikels noch für die 100FR.- Vignette stimmt dem ist endgültig nicht mehr zu helfen.
Da werden hunderte Millionen Franken welche in CH über die Treibstoffsteuer eingenommen werden im Ausland verlocht und weil am Ende nochmals 100 Millionen übrig bleiben geht's mit denen ebenfalls an ins Ausland. Solidarität und grenzüberschreitende Projekte sind ja gut und recht aber hier geht es wirklich nur mehr darum die Autofahrer zu bestehlen. An manchen Tagen ist die Schweizer Regierung alleine weitaus schlimmer als Russland, China, Venezuela und Nordkorea zusammen.
http://www.1815.ch/schweiz/politik/...-hat-100-millionen-franken-uebrig-122683.html
 
@Theo
Imho Quatsch. Was hat die CO2 Abgabe mit der Vignette zu tun. Rein gar nichts. Beim einten geht es um die CO2 Reduktion, beim andern um Strassenbau.
 
Naja das ist auch etwas Populismus. Stiftung Klimarappen war ein freiwillige Abgabe auf Treibstoff. Die war immer dazu gedacht ökologische Projekte zu unterstützen und sichernicht wie bei den 100 Franken Vignette den Strassenbau. Wieso man aber keine Projekte in der Schweiz fand, die man Unterstützen könnte erstaunt mich. Mir würden einige in den Sinn kommen. Mit der Autobahnvignette hat das aber garnichts zu tun.

Ich hab ein Nein eigeworfen, nicht das mich die höheren Preise stören, mich nerven aber heute schon die vielen Strassenbasteleien an allen Ecken und Enden. Mit mehr Geld wird dieser heute schon viel zu aufgeblasene und inkompetente Apperat "Nationalstrassennetz" unser Land mit unnötigen Strassenbasteleien über Jahre behindern. Je mehr Geld destomehr kann man sinnlos verpulvern. :lach:
 
Stimmt, das hat mit der Autobahnvignette nichts zu tun, ausser dass es die Autofahrer bezahlen obwohl es ihnen exakt nichts bringt.
Klar ist meine Aussage provokativ und am äusseren Rande einer Einstellung anzusiedeln, aber wenn schon zweckgebundene Gelder einkassiert werden obwohl man sie nicht mal im eigenen Land einsetzen kann oder will und gleichzeitig nur mal so nebenbei weitere angeblich zweckgebundenen Gelder in der Höhe von ca. 300 Mio jährlich einstreichen will ist das mehr als frech. Da bleibt dann nur noch die Frage ob man es bei den Vignettenmillionen auch noch schafft den Österreichern die zweite Pfänderröhre abzahlen zu helfen weil dadurch weniger Autos über St Margrethen fahren und somit die Schweiz Unterhaltskosten an der Autobahn dort sparen.
 
@Theo
Das das Geld nicht dahin fliest wo es soll, sehe ich auch. Ich frage mich einfach, warum da niemand gegen den Rechtsbruch, der da teilweise stattfindet geklagt wird.
 
Komisches Verständnis von "freiwillig", wenn man Leute dazu zwingt das zu bezahlen.
 
Es ging mir nicht primär um die CO2 Abgabe und ob diese Sinn macht oder nicht, das ist ja hier auch nicht Thema. Blöderweise wurde die Artikel aber eben grad gestern veröffentlicht. Angemerkt sei nur, Autofahren tut jeder meist in seinem Heimatland, fliegen tut man da schon Internationaler. Darum hat albe mit seiner Sichtweise sicherlich recht.
Ich wollte auf etwas anderes hinaus. Es wir keine Gelegenheit ausgelassen zu betonen dass der Strassenverkehr nicht kosteneckend sein. Von all den Abgaben wo über den Strassenverkehr eingenommen werden fliessen letztendlich nur ca. 3 - 3.5 Milliarden in die Strassen, eingenommen werden über den Strassenverkehr aber angeblich ca. 9.5 Milliarden. Um auf diese Zahl zu kommen muss man aber schon sehr komisch rechnen, man kann es auch rechnen dass man auf über 12 Milliarden kommt.
Es ist klar dass ein Staat in gewissen Bereichen ein Plus einfährt und damit den Aufwandüberschuss in anderen Bereichen kompensiert und das ist auch gut so. Irgendwann kann man es dann aber auch übertreiben und wenn dann grad in der Abstimmungswoche solche Zahlen ans Licht kommen ist es glaub ich verständlich wenn es da mal einen vor Ärger verjagt. Das hat mit Hintertaler gar nichts zu tun
 
Naja, CO2-Kompensation ist schlussendlich irgendwie auch eine Alibi-Übung...
 
Die Schweizer Auto- und Eisenbahnen sind überlastet, die Politik sagt, wir bauen nur aus, wenn sich die Bürger finanziell daran beteiligen. Soweit so gut. Während aber die Gelder für den öV wirklich beim öV landen, werden die Einnahmen der Strasse von Vignette und Co. andersweitig eingesetzt, sogar für den öV.
Man kann es auch anders ausdrücken:
Jahrelang hat man mit immer neueren Begründungen eine Abgabe nach der anderen für die Strasse und damit Auto und LKW eingeführt. Getan wurde mit dem eingenommenen Geld für die Strasse wenig, dringend notwendige Ausbauten werden mit Einsprachen durch links-grün (absichtlich?) verzögert. Dagegen werden Milliarden in den öV gebuttert, währendessen die Strasse nur das wenigste bekommt.

Im Frühjahr 2014 steht die nächste Abstimmung für Bahnausbauten (FABI) an. Dort erhält der Stimmbürger genaustens aufgezeigt, in welches Bahnprojekt die Gelder fliessen werden.
Bei der Vignette heisst es lapidar, man werde in die Infrastruktur investieren, eine Garantie, dass die Politik die Gelder für Engpässebeseitigung (wir haben Abschnitte mit täglicher - auch sonntags- Staugarantie) oder Strassenunterhalt verwendet werden gibt es nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Politik sagt: Wollt ihr Ausbauten auf der Strasse, habt ihr dafür noch mehr Gebühren zu bezahlen. Der Autofahrer wird zum Sündenbock gemacht und ist stets der Dumme:
-Sagt er Ja, darf er mehr als das Doppelte für die Vignette bezahlen, ohne Garantie, dass die Engpässe beseitigt werden und der Unterhalt verbessert wird.
-Sagt er Nein, heisst es, "Gut, dann kommt halt die Benzinsteuer!"
-Sagt er zu dieser auch Nein, heisst es: "Wenn ihr nicht bezahlen wollt, bauen und beheben wir keine Engpässe mehr, dann seit ihr selbst schuld, wenn ihr nur noch im Stau steht, ihr habt es so gewollt."
 
Besser könnt' ich es nicht zusammenfassen... Ich habe dennoch einen letzten Rest Hoffnung übrig dass noch was an der Engpassbeseitigung gemacht wird (zu Zeiten wo ich's noch erlebe - Rosengartentunnel in ZH mit Fertigstellung 2035 ist ja wohl ein Witz).
 
Aktuell beginnt das Auszählen der Stimmen:

Erste Hochrechnung aus dem Kanton Zürich: 59,4 Prozent sagen Nein zur Verteuerung der Autobahnvignette

Hochrechnung aus dem Kanton Zürich: Die Zürcher lehnen mit 61,4 Prozent Nein-Stimmen die Familien-Initiative deutlich ab

Hochrechnung aus dem Kanton Zürich: 66,1 Prozent wollen keine Löhne, die vom Staat geregelt werden. Die Hochrechnung beruht auf den Ergebnissen aus rund 110 von 185 Abstimmungsgebieten. Die 1:12-Initiative und die Autobahnvignetten-Vorlage wird in allen Gemeinden, die bereits ausgezählt sind, abgelehnt.

http://www.20min.ch/schweiz/dossier/abstimmresultat/story/Der-1-12-Initiative-droht-Schiffbruch-16150491
 
Könnte sein, dass der Jura bald mehr Skigebiete besitzt und Bern wenigen. :wink:
Glaube ehrlich gesagt nicht, dass die betroffenen Berner Gemeinden unbedingt zum Jura wechseln möchten.

- Man vergleiche die Steuerbelastung der beiden Kantone.
- Die protestantischen Berner Gemeinden wollen sich wohl kaum einem katholisch geprägten Kanton anschliessen.
 
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