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Seilbahnfreund schrieb:Die neue Gondelbahn wird exakt auf der gleichen Trasse errichtet, auf welcher schon der Doppelsessellift geführt wurde, es können 9 bestehende Stützenschäfte weiterverwendet werden. Kabelgraben ist nicht erforderlich, da schon beim Bau des Doppelsessleliftes 1987 umsichtiger Weise, ausreichend Reseve-Kabel mitverlegt wurden, was nun enorme Zeitersparnis mit sich bringt.
...warum einfach wenn es auch umständlich geht.Und 2 Monate Bauzeit ist ja krass. Hoffentlich verschneits denen nich den Zeitplan
Dachte ich auch spontan ... aber andererseits, man muss ja keine Fundamente betonieren, da ja die Stützenschäfte weiterverwendet werden, kein Kabelgraben - beides bedeutet Zeitersparniss. Sollte doch noch klappen mit den ZeitplanUnd 2 Monate Bauzeit ist ja krass
Neue Bahn für den Berg des touristischen Ursprungs
4,2 Millionen Euro investieren die Elferlifte in eine moderne Umlaufbahn. Anfang September ist Baubeginn
Von MANUEL FASSER
NEUSTIFT. Zwischen Stütze fünf und Stütze sechs beginnt der Sessel zu vibrieren. Der Sicherheitsbügel schwingt wie eine Gitarrensaite, die vergilbten Schutzhauben aus Plexiglas klappern in der Halterung. Nach einigen Sekunden verstummt das Rattern, gemächlich geht es weiter auf den Elfer, den Hausberg der Neustifter.
Im Herbst wird ein neuer Lift auf den Berg mit den elf Zacken gebaut. "Wir haben uns für eine 8er-Umlaufbahn entschieden. Die sind in recht günstig geworden", sagt Karl-Heinz Schönherr, Geschäftsführer der Elferlifte.
4,2 Millionen Euro soll die Aufstiegshilfe kosten. So viel wie vier Jahresumsätze. "Liftbauer Leitner hat uns einen guten Preis gemacht, da er uns mit dem alten Sessellift a bissl a Glumpert verkauft hat."
"Am Elfer", erklärt Neustifts Bürgermeister Peter Schönherr, "hängt das Herz der Neustifter." Er sitzt in seinem Büro mit Panoramablick auf die Gemeinde. In der Ferne funkeln die Plexiglashauben des Sesselliftes, Baujahr 1987, in der Morgensonne. "In den Sechzigern nahmen mutige Männer privates Kapital in die Hände und bauten den ersten Lift. Dies war die Geburtsstunde des Neustifter Wintertourismus", sagt er.
Ein Jahrzehnt später wurde der Stubaier Gletscher erschlossen. "Wo wir leider finanziell nicht beteiligt sind, nicht mitreden können", bedauert der Neustifter Bürgermeister.
Ein großes Geschäft sei der Elfer nie gewesen, sagt Geschäftsführer Schönherr. Man sei stets froh gewesen, wenn die Bilanz plus minus null ausgegangen ist. "Mit dem neuen Lift könnte das aber besser werden. Wir hoffen, durch die Komfortverbesserung mehr Gäste gewinnen zu können."
Die 4,2 Millionen Euro hat Geschäftsführer Schönherr fast zur Gänze bei alten und neuen Lift-Aktionären gesammelt. "Es wurde eine stille Gesellschaft gegründet. Die Aktionäre, zu 99 Prozent Neustifter Unternehmer, können ihre Beteiligungen steuerlich absetzen. Renditen wird es vielleicht in 20 Jahren geben."
Ab dem Winter wird die Bahn Skifahrer in sieben Minuten auf den Berg bringen: 13 weniger als bisher.
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