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Neues am First – Grindelwald

Schade, die Nimbys können einen ersten Etappensieg verzeichnen. So kurzsichtig! Aber Hauptsache, es steht nichts vor meinem Häuschen. Ich, ich, ich und das Gemeinwohl kann mich mal! Mir geht's ja gut, also was soll das?
 
Finde ich überhaupt nicht schade, diese Rückverbindung wäre alles andere als attraktiv gewesen und es ist absehbar, dass auf dieser Höhenlagen diese Pisten kaum je offen hätten.
 
Vielleicht ist das ja auch eine Chance für eine bessere Lösung. War bei der V-Bahn ja auch so. Ohne Widerstand hätte man jetzt die unsinnige Y-Bahn.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Für die Rückführung, die Bahntrasse finde ich eigentlich recht gelungen.

Ich auch, deswegen wollte ich zuerst nachfragen, was du genau meinst.

Bei der Rückführung sehe ich keine einfache Lösung. Das Hauptproblem ist die tiefe Lage in Kombination mit südlicher Exponierung. Man muss einfach davon ausgehen, dass die Pisten unterhalb von Stählisboden in Zukunft nur sehr selten aufmachen können. Die Talstation der nun sistierten Sesselbahn wäre auf 1080 m.ü.M. gekommen die geplante Talstation der TRI-Line auf 1030. Wie und wieso soll man da mitten in einer Siedlung neue Pisten machen?
 
Ich muss gestehen, dass ich noch nicht am First war, daher kann ich natürlich nur blöd daherreden. Vielleicht könnte man statt eines Rückbringers zur neuen Gondel auch eine Sesselbahn zur Wiederholung eines Teils der Talabfahrt bauen. Wenn man am Ende des Tages einmal Bus fahren muss, dann ist das ja nicht ganz so schlimm (vorausgesetzt Takt und Kapazität passen). Wenn man aber bei Wiederholungsfahrten erst mit dme Bus zur Seilbahn zurück fahren muss, dann ist das nervig.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich muss gestehen, dass ich noch nicht am First war, daher kann ich natürlich nur blöd daherreden. Vielleicht könnte man statt eines Rückbringers zur neuen Gondel auch eine Sesselbahn zur Wiederholung eines Teils der Talabfahrt bauen. Wenn man am Ende des Tages einmal Bus fahren muss, dann ist das ja nicht ganz so schlimm (vorausgesetzt Takt und Kapazität passen). Wenn man aber bei Wiederholungsfahrten erst mit dme Bus zur Seilbahn zurück fahren muss, dann ist das nervig.

Die 23 hat diverse Ziehwege, teilweise mit Gegensteigungen. Landschaftlich wundervoll, aber die machst du sicher nicht mehr als einmal pro Tag.
Die 22 wäre durchaus interessant für Wiederholungen.
Die 21 sind wir nie gefahren, ich glaube aber nicht, dass die offen hatte. Zur Zeit hat sie nicht offen. Aktuell ist nur die 22 offen.

Somit wäre die einzige alternative Lösung welche halbwegs realistisch ist, die bereits evaluierte aber verworfene Bahn von Stählisboden nach Bort. Die wäre knapp 2 km lang. Würde man die 21 neu trassieren, könnte man sogar direkte Wiederholungen an dieser Bahn machen.

Der Bus funktioniert eigentliche gut, könnte in der Ferienzeit aber durchaus noch etwas enger getaktet sein. Bei uns war er immer voll und mit voll meine ich auch zum stehen war er voll.
 
Wenn es genug Schnee hat kommt man vom Ende der Roten 22 über die Blaue 21 zumindest bis fast zur Kirche ... man sollte am Ende nur möglichst vor der gesplitteten Asphaltstraße bremsen :lol:
Von der Kirche bis zur Talstation ist es dann okay mit Fußweg ... aber eben diese Blaue 21 vom Stählisboden bis zur Kirche ist auch mühsam. Daher hätte die Sesselbahn als Rückbringer schon seinen Charme gehabt. Aber mal sehen, wie sich das Projekt ohne die SB nun entwickelt.
 
Naja, 600 m Fußweg sind jetzt nicht wirklich attraktiv. Aber darum geht's ja nicht, denn die Talstation wird ja verlegt, dann ist der Fußweg keine Option mehr.

Vielleicht besteht die Alternative auch einfach in Verbesserungen bei der Busanbindung..
 
snowflat schrieb:
... aber eben diese Blaue 21 vom Stählisboden bis zur Kirche ist auch mühsam. Daher hätte die Sesselbahn als Rückbringer schon seinen Charme gehabt.

Du bist dir aber schon bewusst, dass die Sessebahn erst in Isch gestartet wäre? Die mühsame Blaue 21 wäre weiterhin benutzt worden, nur etwa die letzten 300 Meter nicht.

Seilbahnjunkie schrieb:
Naja, 600 m Fußweg sind jetzt nicht wirklich attraktiv. Aber darum geht's ja nicht, denn die Talstation wird ja verlegt, dann ist der Fußweg keine Option mehr.
Interessant ist es halt für all jene, die bei der Pfingsteggbahn parkieren mussten. Auch der kleine Parkplatz bei der Firstbahn ist etwa 100 Meter Richtung Kirche. Nur, dazu müsste die 21 erst einmal offen haben.
 
Naturbahnrodler schrieb:
snowflat schrieb:
... aber eben diese Blaue 21 vom Stählisboden bis zur Kirche ist auch mühsam. Daher hätte die Sesselbahn als Rückbringer schon seinen Charme gehabt.

Du bist dir aber schon bewusst, dass die Sessebahn erst in Isch gestartet wäre? Die mühsame Blaue 21 wäre weiterhin benutzt worden, nur etwa die letzten 300 Meter nicht.
Sorry, hatte ich in dem Moment nicht im Kopf. Danke!
 
Ich habe die geplante Bahn und Piste mal in die Landeskarte eingezeichnet, um etwas Klarheit in die Sache zu bringen.

Sesselabahn_Isch.jpg


Die geplante TRI-Line und die verworfene Sesselbahn "Isch – Schonegg" habe ich in rot eingezeichnet. Wie man sieht, hätte man die 21 bis dort hin fahren müssen, wo sich die obere und untere Variante trennt.

Mit dem Sessel oben angekommen hätte man bis zum Kinderland Bodmi mit null Gefälle 500 Meter rüberschieben müssen, von wo man dann Richtung Bahnhof hinuntergefahren wäre. Da aber um den Bahnhof herum alles verbaut ist, hätte man dort sicher noch 100 bis 200 Meter laufen müssen. Ich glaube da muss man kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass diese Lösung in keiner Weise attraktiv gewesen wäre.

Wenn man denn unbedingt einen Rückbringer zum Bahnhof haben will, sollte man lieber die Route 20 zu einer richtigen Piste ausbauen.
 
Aus dem Geschäftsbericht 2025:
Erneuerung Firstbahn
Die geplante Ersatzinvestition mit neuer Linienführung ab dem Bahnhof Grindelwald ersetzt die fast 40-jährige bestehende Gondelbahn durch ein modernes, komfortables und dem heutigen Stand der Technik entsprechendes Bahnsystem. Durch die optimierte Linienführung mit direkter Anbindung an den öffentlichen Verkehr werden bestehende Kapazitätsengpässe behoben, der Beförderungskomfort deutlich erhöht und das seit Jahrzehnten bestehende Erschliessungsproblem am heutigen Standort nachhaltig gelöst. Gleichzeitig trägt die neue Anbindung dazu bei, den Verkehr im Dorfkern zu reduzieren sowie Verkehrs- und Parkierungsprobleme zu entschärfen. Kürzere Wartezeiten und Barrierefreiheit steigern zudem die Attraktivität des Ausflugsziels und der gesamten Destination. Es soll ein qualitativ hochwertiger Ersatzneubau entstehen, der die Gästeströme besser verteilt, die Aufenthaltsdauer der Gäste in der Region verlängert und die Werthaltigkeit der Infrastruktur sowie die Einnahmen stärkt und den Ganzjahresbetrieb langfristig unterstützt.
Quelle: GESCHÄFTSBERICHT 2025 - Jungfraubahn Holding AG
 
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