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Neues am Hochwang – Goldgruben

Es ist Schade um das Gebiet, weil die Pisten wirklich toll sind. Aber es ist einfach zu klein dass man da länger in die Ferien gehen würde. Und die paar Zweitwohnungsbesitzer sind halt zu wenig da. Investitionen bedeuten nur grössere Verluste.
 
Die Gemeinde hätte vielleicht die Mittel, um das Defizit zu finanzieren? In der Schweiz gibt es Skigebiete, die sich nur dank kommunaler Zuschüsse drehen. Schaut ihr Evolène im Wallis an, das schon lange geschlossen wäre, wenn die Gemeinde nicht 550.000.- pro Jahr zahlen würde. Ich sage nicht, dass dies eine gute Lösung ist, aber wahrscheinlich ist es die einzige. Solange die Gemeinde zahlt, läuft es, wenn die Gemeinde nicht mehr zahlt, schließt es. Das ist alles.
 
Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Funktioniert auch zB. an „meiner“ Klewenalp seit vielen Jahren nur dank den Gemeinden. Das Dumme aber ist, dass es am Hochwang keine „eigene“ Gemeinde hat, für die das Gebiet „too big to fail“ ist. Skipapi hat es treffend beschrieben.
 
Klar.
Dies gehört zu den wenigen Nachteilen von Gemeindefusionen. Ich weiß nicht, wie die finanziellen Mittel der Gemeinde St. Peter - Papig vor der Fusion mit Arosa und dem Rest des Tals im Jahr 2012 aussahen, sicherlich nicht so toll... Aber jedoch sind kleine Gemeinden oft bereit, viel für ihr kleines Skigebiet zu bezahlen. Wenn Sie in Ihrer kleinen Gemeinde nur einen Skilift haben, ist Ihnen das wichtig, aber wenn Sie in Ihrer großen Gemeinde 20 Skilifte haben, rechnen Sie nicht mit einem mehr oder weniger.
 
Alexander Jenny erklärt im Interview, weshalb die drei Ankeraktionäre ihr Engagement momentan auf Eis legen. Komplett hoffnungslos klingt das für mich aber nicht. Wenn sich die richtigen Leute im Tal zusammentun, könnte man wohl schon wieder was draus machen. Mit Patric Iten sitzt ja seit Ende Februar auch ein Vertreter der Gemeinde im Verwaltungsrat.
https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/am-hochwang-bleiben-die-lifte-stehen-19-05-23
 
Es tut sich was am Hochwang. In zwei Wochen ist GV der Sportbahnen. Wie der aktuelle Artikel in der Aroser Zeitung von Christian Jenny aufzeigt, wurden die Aktionäre über die finanzielle Situation informiert. Die Gemeinde Arosa hat nach der brutal schlechten Wintersaison 22/23 während den letzten Monaten massiv unterstützt, damit va. Kreditoren beglichen und Löhne bezahlt werden konnten. Das EK Ist vollständig aufgebraucht, finanzielle Mittel sind keine mehr da und die Ankeraktionäre haben durch Zuschüsse, Darlehen und Rangrücktritten den Konkurs abwenden können. Die Aktionäre müssen nun über die anstehende Sanierung abstimmen, welche konkret folgende Punkte beinhaltet:

1. Kompensation der Überschuldung von CHF 265k durch den Erlass von Darlehen der Ankeraktionäre
2. Kapitalabsetzung des Eigenkapitals auf CHF 0 (= Vernichtung der Aktien und Aufhebung sämtlicher Mitgliedschaftsrechte)
3. Gleichzeitige Erhöhung des Eigenkapitals mit Bezugsrecht für die bisherigen Aktionäre auf CHF 300k (300 neue Aktien mit Nennwert CHF 1000)

Die Ankeraktionäre übernehmen in diesem Fall das Risiko und zeichnen die neuen Aktien vollständig. Im Anschluss an die Bilanzsanierung dann wollen die bisherigen Treiber sich komplett zurückziehen und neue Betreiber sollen einsteigen, die notwendigen Investitionen vornehmen und die Gesellschaft in die Zukunft führen.

Gut möglich also, dass hier am 25. August auch der grosse Todesstoss der Sportbahnen Hochwang besiegelt wird. Ich hoffe es definitiv nicht, auch wenn manchmal ein Ende mit Schrecken sprichwörtlich besser ist, als eine weiter andauerende Posse mit der Verbreitung von schlechter Stimmung und vor allem sehr negativer Publicity. Von den Arosa Begrbahnen wird im Artikel leider offiziell kein Wort erwähnt. Darf auch als Zeichen gewertet werden…

Persönlich ein schwacher Trost, dass ich mich auf dem Bild (aus der Altjahreswoche 2021 mit guten Schnee- und Wetterverhältnissen) welches zum Artikel abgedruckt wurde, noch gefunden habe… ich hoffe schon sehr, dass dies nicht mein letzter Besuch am Hochwang war!

Quelle: Aroser Zeitung, 11.08.2023 (aktuell noch kein Online-Link verfügbar)
 
Am 25. August wird nicht der grosse Todesstoss der Sportbahnen Hochwang besiegelt. Mit der traktandierten Entschudlung werden vlmhr die Grundlagen für ihr Weiterbestehen geschaffen. Den drei Chefaktionären ist offnbr viel an einem sauberen Ab-/Übergang gelegen. Befreundete Zweitheimische aus dem Tal haben letzhin erzählt, dass gewisse Mittelschanfigger Baugwerbler/Transpörtler zunächst vorlaut Interesse an einer sofortigen Übernahme gezeigt, dann aber rasch den Schwanz eingezogen haben. Man wird sehen, ob dieses Grüppchen tatschlch den Mut und die Tatkraft hat, den Hochwang wenigstens ab 24/25 wieder in Schwung zu bringen. Von den Arosa Bergbahnen kann man hier nichts erwarten, die haben genug eigne Baustellen, aber die Gde steht ja im Hintergrund immer noch als lender of last resort Gewehr bei Fuss.
 
Ein Hauptproblem in der aktuell schwierigen Situation scheint mir die unzureichende Zusammenarbeit bzw. Solidarität zwischen den einzelnen Interessengruppen zu sein, von denen es am Hochwang eigentlich genug gibt:

https://www.hochwang.ch/ (Aktionäre Sportbahnen)
https://www.hochwangclub-1983.ch/ (Gönner Sportbahnen)
http://www.skiclub-hochwang.ch/ (Skiclub Hochwang)
https://www.prohochwang.ch/ (sonstige Hochwang-Fans)
https://www.gv-hochwang.ch/ (Zweitwohnungsbesitzer)
https://www.gemeindearosa.ch/tourismus/sportbahnen-hochwang.html (Gemeinde Arosa)

Im Moment sieht es nicht danach aus, dass die von @svi-nigel erwähnte lokale Unternehmer-Gruppe eine tragende Rolle bei der Fortführung des Skigebiets spielen wird. Hier fehlt es m.E. zwar nicht an gutem Willen, hingegen wohl an der erforderlichen Finanzkraft und auch am spezifischen fachlichen Knowhow. Wenn es die aktuellen drei Ankeraktionäre mit ihren Netzwerken bisher nicht geschafft haben, weitere valable Investoren für den Hochwang zu gewinnen, wüsste ich nicht, wer dies sonst bewerkstelligen könnte. Im momentan boomenden Arosa ist mangels Renditeaussichten und persönlicher Affinitiät auch bei den schwerreichen Investorenkreisen kaum was zu holen.

Die Arosa Bergbahnen sind für den Hochwang sicher ein naheliegender Wunschpartner, sie haben aber abgewinkt. Aus Sicht der ABB macht es - wenn überhaupt - mehr Sinn, sich auf eine allfällige Kooperation mit den Bergbahnen Tschiertschen (Projekt Verbindungsbahn) zu konzentrieren, denn hier wären - anders als mit den Sportbahnen Hochwang - direkte Synergieeffekte für beide Beteiligten zu erwarten. Die Gemeinde Arosa kann zwar an der Seitenlinie weiterhin Patin stehen und grosszügig Betriebsbeiträge sowie Darlehen gewähren, aber die Übernahme der Aktienmehrheit kommt für sie aus grundsätzlichen Überlegungen nicht infrage.

Wenn also nicht noch ein echtes Wunder geschieht, dürfte dem Hochwang trotz der zweifellos löblichen Bilanzsanierung tatsächlich ein ähnliches Schicksal wie damals den Skiliften Fondei drohen. Auch ein Worst-Case-Szenario mit jahrzehntelang vor sich hinrostenden Liftruinen ist mit dem angekündigten Rückzug der Ankeraktionäre leider nicht mehr denkunmöglich.
 
Zwar dürfte die GV nächste Woche tatsächlich NOCH nicht der Todesstoss sein, da davon auszugehen ist, dass die Aktionäre der Bilanzsanierung zustimmen werden, um Zeit zu gewinnen. Aber von neuen Investoren ist nichts in Sicht. So auch die ziemlich pessimistische Aussage des Verwaltungsrates in der Aroser Zeitung vom 11.8.23:
Der Verwaltungsrat empfiehlt, den SBH- Aktionären derzeit keine neuen Aktien zu zeichnen, da die längerfristige Zukunft der Gesellschaft noch ungewiss ist und der Verlust des eingelegten Kapitals nicht aus- geschlossen werden kann.

Und
Die Bilanzsanierung ist unerlässlich, damit der Fortbestand der Gesellschaft sowie insbesondere die Aufrechterhaltung der Kon- zession für den Sessellift Fatschél-Fatschaz/Triemel sichergestellt werden können. Die Zukunft der Konzession für den Sessellift wäre bei einem allfälligen Konkurs ungewiss.

So richtig dran glauben tut man aber nicht mehr:
Die drei privaten Ankeraktionäre streben weiterhin die Übergabe ihrer Aktienmehr- heit an einen Investor oder eine Personen- gruppe an. Wenn das gelingt, werden zu einem späteren Zeitpunkt grössere Inves- titionen fällig und damit die ganze Kraft der bisherigen Aktionäre benötigt. Wird jedoch kein Betreiber für die Gesellschaft gefunden, so bleibt die Zukunft der SBH weiterhin sehr fraglich.

Wenn nicht noch ein Wunder geschieht und am Skihimmel plötzlich ein unbekannter Investor auftaucht, werden die Lifte nicht nur diesen Sommer, nächsten Winter, sondern für immer stillstehen. Das Sterben auf Raten, wie ich es bei der letzten zwar erfolgreichen aber nicht nachhaltigen Sammelaktion genannt hatte, hatte sich schon lange abgezeichnet und der baldige Exitus wird immer wahrscheinlicher.
 
Ich sehe die Arosa Bergbahnen als besten Kandidaten für einen möglichen "Retter". Einerseits könnten hier am ehesten Synergien genutzt werden, andererseits sind die Wachstumsmöglichkeiten der Arosa Bergbahnen im bestehenden Gebiet sehr beschränkt.
 
Die Bergbahnen Arosa sind mit dem Skigebiet Arosa-Lenzerheide bestens aufgestellt und sehr erfolgreich. Das Gebiet ist mit 220 Pistenkm gross genug, Investionsvorhaben gibt es genug ( z.B. Neubau Hörnliexpress). Wieso sollten die Geld in ein nahes Gebiet mit 20 Pistenkilometern versenken, dass seit 40 Jahren nie wirklich rentiert hat. Meine Prognose: die Lifte am Hochwang werden nie mehr laufen.
 
Tiob schrieb:
Ich sehe die Arosa Bergbahnen als besten Kandidaten für einen möglichen "Retter". Einerseits könnten hier am ehesten Synergien genutzt werden, andererseits sind die Wachstumsmöglichkeiten der Arosa Bergbahnen im bestehenden Gebiet sehr beschränkt.

Ohne die Region besonders gut zu kennen, kann ich jedoch von folgendem überzeugt sein: Wenn die Arosa Bergbahnen den Hochwang kaufen und/oder retten, dann nur aufgrund des Drucks der Gemeindebehörden oder eventuell aufgrund der Großzügigkeit der Arosa Bergbahnen, aber auf keinen Fall aus Gründen der Rentabilität. Die Bergbahnen Hochwang können niemals rentabel sein, das ist unmöglich. Es wird vielleicht möglich sein, die Kosten auf verschiedene Weise zu begrenzen, Investoren zu finden, neue Aktivitäten zu entwickeln, um die Attraktivität von Hochwang zu steigern, usw. Aber es wird nie möglich sein, den Hochwang rentabel zu machen, zumindest nicht mit Wintersport. Etwas anderes zu denken, wäre illusorisch. Schauen Sie sich die kleinen Skigebiete in der Schweiz an: Fast alle sind auf staatliche Subventionen angewiesen.
Die Arosa Bergbahnen können vielleicht nicht expandieren (außer vielleicht in Richtung Tschiertschen), aber den Hochwang zu kaufen, wird ihnen nicht helfen: Das Gebiet ist klein, unattraktiv und zu weit von Arosa entfernt. Keine Chance, es als "ergänzendes Skigebiet" verkaufen zu können.
Es gibt immer einen Großen und einen Kleinen, und die Großen gewinnen. Damit die Kleinen überleben können, braucht es viel Willen, Zuneigung und vor allem viele Subventionen. Alles andere ist nur ein Traum.
 
Die drei kleinen Gebiete der Region Tschiertschen, Hochwang, Pradaschier (Brambrüesch ist nochmal eine eigene Geschichte) haben vor allem drei Probleme

1)Zu wenig Schneesicherheit
2)Zu starke Konkurrenz zu Arosa Lenzerheide
3)Zu unbekannt

Für Hochwang und Tschiertschen kommt hinzu, dass es zu wenig warme Betten gibt.

Punkt 1 könnte relativ einfach durch Investitionen in Beschneiung und eine verstärkte Ausrichtung auf Sommer-/Ganzjahrestourismus gelöst werden. Bei Punkt zwei wäre eigentlich eine Fusion mit dem großen Bruder ALH die Lösung. Natürlich ist man in Arosa mit dem bestehenden Skigebiet bereits sehr gut ausgelastet. Aber ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen will bekanntlich wachsen, und das ist im bestehenden Gebiet seit dem Pendelbahn-Deal mit den Umweltverbänden unmöglich.
Warum also nicht das Schanfigg nutzen? St. Peter Pagig ist doch von Arosa aus mit dem Zug erreichbar? Dann könnte man das Gebiet Hochwang in die Pistenpläne drucken oder über attraktive Kombiangebote nachdenken (z.B. 3 Tage ALH 1 Tag inkl. ÖV). Und da sind wir auch schon bei Punkt drei.

Meine Vision wäre eine Pisten-/Liftverbindung von Tschiertschen mit ALH und eine Übernahme des Gebietes Hochwang durch die Arosa Bergbahnen.

Nico05 schrieb:
Die Bergbahnen Hochwang können niemals rentabel sein, das ist unmöglich. Es wird vielleicht möglich sein, die Kosten auf verschiedene Weise zu begrenzen, Investoren zu finden, neue Aktivitäten zu entwickeln, um die Attraktivität von Hochwang zu steigern, usw. Aber es wird nie möglich sein, den Hochwang rentabel zu machen, zumindest nicht mit Wintersport. Etwas anderes zu denken, wäre illusorisch. Schauen Sie sich die kleinen Skigebiete in der Schweiz an: Fast alle sind auf staatliche Subventionen angewiesen.

Es gibt viele kleine/mittelgroße Skigebiete in der Region, die sehr erfolgreich wirtschaften. Beispiele sind Grüsch Danusa, Fideriser Heuberge und Rinerhorn.
 
Die Sachgeschäfte der Sportbahnen Hochwang AG wurden an der jüngsten GV erwartungsgemäss genehmigt und dem Verwaltungsrat das Vertrauen ausgesprochen. Dieser hat zu diversen Gerüchten im Zusammenhang mit der aktuellen Situation Stellung genommen und einen „Runden Tisch“ mit allen lokalen Interessengruppen angekündigt. Der Runde Tisch soll der Bündlung der Kräfte im Hinblick auf die weitere Zukunft der Sportbahnen Hochwang dienen.

An der GV haben auch Vertreter der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats der Arosa Bergbahnen sowie des Gemeindevorstandes Arosa teilgenommen. Die Gemeindevertretung stellte dabei in Aussicht, auf Anfrage hin zu prüfen, ob im kommenden Winter ein minimales Winterangebot in Form des bestehenden Winterwanderwegnetzes und der Schlittelbahn angeboten werden kann. Die Sportbahnen Hochwang bekräftigten hingegen, dass im Winter 23/24 mangels Lohnbudget weder die Transportanlagen noch das Bergrestaurant Triemel in Betrieb genommen werden. Der Fokus ist somit vor allem auf die Wintersaison 24/25 gerichtet. Die entsprechenden Vorarbeiten müssen bis spätestens im Mai 24 in Angriff genommen werden, was selbstredend nur dann erfolgsversprechend ist, wenn alle Hochwangfans mitziehen.
(Quelle: Aroser Zeitung, 1.9.23)
 
Aus der heutigen Südostschweiz: Eine neu gebildete Interessengruppen will den Stillstand im nächsten Winter verhindern und das Überleben des Skigebiets für min. 5 Jahre sichern. Die neu gebildete Interessengruppe Hochwang - leider wird im ganzen Artikel nicht ein Name genannt, wer den da konkret dazu gehört, den Karren zieht- schlägt vor:
Erhöhung der Zuwendungen der öffentlichen Hand zur Deckung des strukturellen Defizits von 200'000 Franken durch Erhöhung der Kurtaxen, dazu bedarf es einer Zustimmung der Stimmberechtigten,
Übernahme der Aktienmehrheit von den Ankeraktionären durch breite Interessentengruppe auf "breiten Schultern". Erhöhung des Eigenkapitals durch Ausgabe von Aktien im Umfang von 800'000 Franken.
Fokus auf Kerngeschäft (Lifte, Pisten, Winterwanderwege), für Gastronomie soll eine Lösung gefunden werden, wo Risiko nicht auf den Bahnen lastet.
Ziel: dank mittelfristiger Sicherung Zeit gewinnen für Entwicklung einer langfristigen Strategie.
Voraussetzung, dass Projekt verfolgt wird: Zusage von Aktienzeichnungen im Umfang von 300'000 Franken bis Ende Dezember (Anm.: etwas spät für die angestrebte Öffnung diesen Winter?!)
Wer also unter zu viel Geld leidet, hat hier eine gute Möglichkeit es loszuwerden.
 
Skipapi schrieb:
Aus der heutigen Südostschweiz: Eine neu gebildete Interessengruppen will den Stillstand im nächsten Winter verhindern und das Überleben des Skigebiets für min. 5 Jahre sichern. Die neu gebildete Interessengruppe Hochwang - leider wird im ganzen Artikel nicht ein Name genannt, wer den da konkret dazu gehört, den Karren zieht- schlägt vor:
Erhöhung der Zuwendungen der öffentlichen Hand zur Deckung des strukturellen Defizits von 200'000 Franken durch Erhöhung der Kurtaxen, dazu bedarf es einer Zustimmung der Stimmberechtigten,
Übernahme der Aktienmehrheit von den Ankeraktionären durch breite Interessentengruppe auf "breiten Schultern". Erhöhung des Eigenkapitals durch Ausgabe von Aktien im Umfang von 800'000 Franken.
Fokus auf Kerngeschäft (Lifte, Pisten, Winterwanderwege), für Gastronomie soll eine Lösung gefunden werden, wo Risiko nicht auf den Bahnen lastet.
Ziel: dank mittelfristiger Sicherung Zeit gewinnen für Entwicklung einer langfristigen Strategie.
Voraussetzung, dass Projekt verfolgt wird: Zusage von Aktienzeichnungen im Umfang von 300'000 Franken bis Ende Dezember (Anm.: etwas spät für die angestrebte Öffnung diesen Winter?!)
Wer also unter zu viel Geld leidet, hat hier eine gute Möglichkeit es loszuwerden.

Auf der Website www.hochwang.ch steht der ganze Bericht mit Namen :wink: und Ziel ist Winter 24/25.
 
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