Wir dürfen unsere Gäste aktuell wie folgt informieren:
Naturschutzverhandlung abgewickelt!
Am 7. Juni 2006 fand vor Ort die Verhandlung nach dem Tiroler Naturschutzgesetz für die beiden neuen Anlagen statt. Unter der Verhandlungsleiterin Mag. Dr. Olga Reisner(Land Tirol) nahmen insgesamt 15 Personen an der Verhandlung teil, die auch eine Besichtigung der projektierten Standorte der Stationen am Gletscher einschloss.
Die anwesenden Sachverständigen u.a. aus den Bereichen Naturkunde, überörtliche Raumordnung, Sport, Geologie, Wildbach und Lawinen-Verbauung und Landesumweltanwaltschaft zeigten sich beeindruckt von den präzise vorbereiteten Unterlagen der Projektanten, des Büros INN ;des Seilbahnplanungsbüros Melzer & Hopfner sowie der Lieferfirma Doppelmayr.
Der zu erwartende positive Bescheid wird in den nächsten Tagen zugestellt.
Verhandlungstermin des Verkehrministeriums fixiert!
Vom Bundesministerium für Verkehr Innovation und Technologie wurden der 21. und 22. Juni 06 als Verhandlungstermine für die Bauverhandlung fixiert. Auch hierfür wird wieder eine umfangreiche Delegation von Sachverständigen erwartet, die bereits die im Februar 06 eingereichten Unterlagen prüfen konnten und dann ihr abschließendes Urteil bei dieser Verhandlung abgeben.
Umfangreiche Transportlogistik hat begonnen!
Die Tage seit Beendigung des Publikumsverkehrs am 6.Juni 06 wurden von der Mannschaft der Pitztaler Gletscherbahn bereits genutzt, um Baustelleneinrichtungen und Geräte wie Bagger, Menzi Muck und Lkw mit dem Pitzexpress und seinem Schwerlastwagen bergwärts zu transportieren. Dazu müssen die Maschinen in der Talstation auf Größen von 2 Meter Breite, 2,10 Meter Höhe und ca 5 m Länge aufgrund des Tunnelprofils zerlegt werden und anschließend auf der Bergstation in 2.840 m wieder zusammen gebaut werden.
In Nachtschichten wird derzeit zusätzlich der für Betonierungsarbeiten erforderliche Schotter und Zement bergwärts transportiert.
Auch die Firma Doppelmayr hat bereits mit der Anlieferung von Seilbahn-Stützen und Konstruktionsteilen bis zum Großparkplatz in der Nähe der Talstation begonnen. Dort ist ein Arbeitstrupp mit der Vormontage beschäftigt, um den Weitertransport dieser Stahlbauteile per Helikopter vorzubereiten. In den nächsten Wochen kommen Helikopter vom Typ Bell und vom Typ Superpuma zum Einsatz, die Lasten bis zu einem Gesamtgewicht von 1,5 Tonnen bzw 2,3 Tonnen vom Parkplatz in den Höhenbereich von mehr als 3.000 Meter transportieren können. Bis zum heutigen Tage haben bereits 25 Lkw ihre Ladung mit Liftbauteilen beim Parkplatz auf 1.640 Höhe deponiert.
Für die Errichtung der 8 er EUB Mittelbergjoch ist zusätzlich eine Materialseilbahn notwendig, die in wenigen Tagen ihren Betrieb aufnehmen kann. Die Monteure der Spezialfirma Kogler nutzen die gute Witterungslage, um dieses Hilfsmittel betriebsbereit zu machen. Die Materialseilbahn startet auf ca. 2.750 m Höhe.
Info der PGB
Für den Inhalt verantwortlich: Mag. W. Krüger – Stand 13.06.06