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Neues am Pitztaler Gletscher

Ich sehe das auch so, dass die jetzt eingeschlagene Richtung bei der Vorgehensweise nicht okay ist. Man hätte das Ding einfach von Anfang an gehnemigen sollen, dieses Kinerspiel wegen nicht erfüllter Auflagen ist einfach albern. Tut mir Leid, woanders werden Tunnel in Felsen gesprengt und Felder und Wiesen für Baugebiete platt gemacht und hier geht es um einige Sperrungen...Naja abwarten was aus der Sache wird. Finde es ohnehin viel wichtiger, dass da die Fernkogelbahn gebaut wird.
 
Hier nochmal 'n paar Fotos um 'nen Überblick über das Gelände und Umfang der "Sprengungen" zu geben......

Vom Aufstieg zum Hirschtal aus gesehen (etwa Rifflseebahn)



oberhalb der unteren Felskante würde die Talabfahrt denke ich über die rechte Seite an der Mörane des ehemaligen Gletschers lang...... kann das jemand bestätigen, hab gerade die pläne nich mehr im Kopp.......


irgendein Depp hat da an der Cam ungeschickt den S/W Modus eingestellt, und dat durch die Sonnenbrille nich gemerkt :oops: ; jedenfalls der obere bereich vor den eigentlichen Wasserfällen


das untere Stück in der totalen, sieht ganich so schlimm aus, aber wer genau guckt kann in der linken Hälfte Menschen als Größenvergleich ausmachen



und nochmal in der Nahaufnahme direkt unterhalb der Felsen, da kann man sehen wie steil das eigentlich da is............ebenso ein paar Menschen als Größenvergleich zu finden

 
Hi,

also ich finde sie sollten ein Weg bauen den man im Sommer mit Baugeräten befahren könnte und mehr nicht. Und dazu aber ne EUB von Tal aus bis zur Talstation der 6KSB.

Weil viele werden nach Kaprun auch abgehalten in die Tunnel Bahn einzusteigen, also würde man so auch mehr Leute ansprechen.

Jojo
 
so wie ich das auf den fotos sehen kann brauchen die aber ziemlich viel schnee wenn man da runterfahren will/soll. Andernfalls müsste man ja ne regelrechte autobahn sprengen!
 
Wenns richtig sicher sein soll, müsste man nen halben Tunnel bauen. (Wie heißen die Tunnel eigentlich, die auf der Talseite offen sind?) In Ischgl steht ja auch einer, allerdings in etwas kleinerer Ausführung.
Hat aber auch wieder Vor- und Nachteile.

Vorteile: Sicher vor Steinschlag, sicher vor Lawinenabgängen, kann im Sommer auch als Fahrweg genutzt werden, um Material nach oben zu bringen. Liegt unten kein Schnee mehr, so kann man mit Fahrzeugen so weit nach oben fahren bis Schnee kommt und von dort dann die Menschen evakuieren,wenn es Probleme gibt

Nachteile: Im Tunnel muss beschneit werden, bzw man muss den Schnee dorthintransportieren, wenn man ihn als Talabfahrt benutzen möchte, was im Winter Sinn machen würde. Nun ein weiterer Nachteil: Wahrscheinlich ist dies eine der teuersten Lösungen für das Problem der Gletscherevakuierung.


Wenn es um die Sicherheit geht, dann ist der Tunnel meiner Ansicht nach Favorit, nur eben auch extrem aufwändig
 
genau... mir lags doch auf der Zunge :lol:
 
Ich stimme dir voll zu, auserdem dürfte der Schnee in einer geschützten Gallerie länger liegen. Aber das wird aus Kostengründen wohl nichts.
 
wie ist der aktuelle stand...??'

hab nur grad gesehn das seit 15.9. wieder skibetrieb ist, auch wenn nur in der obersten sektion..
 
Ich gehe davon aus, dass vom Willi Krüger diese Woche wieder eine Presseinformation/Gästeinformation kommen wird, dann wissen wir höchstwahrscheinlich mehr.
 
73969.jpeg

Kabienenverkleidung Pitztaler getscher ham ses endlich geschafft?!
 
Was sollen wir da bitte mehr wissen?! Im Übrigen wär´s gut wenn du das was du geschrieben hast vorm absenden nochmals durchliest... manchmal frag ich mich hier echt... :?
 
tirol.ORF.at schreibt aktuell:

Geheimgipfel in Sachen Pitztaler Talabfahrt
In der heftig geführten Diskussion um eine Talabfahrt im Pitztaler Gletscherschigebiet könnte es jetzt doch eine Lösung geben. Im Raum steht eine Kompromisslösung mit einer abgespeckten Abfahrt ins Tal.

Inoffizielles Treffen bei Landesrätin Hosp
Vertreter des Pitztales, des Alpenvereins und der Landesumweltanwalt haben sich Mittwochvormittag mit der zuständigen Landesrätin Anna Hosp an einen Tisch gesetzt.
An die grosse Glocke hat diese Sitzung niemand gehängt, die Zusammenkunft hätte sehr inoffiziell sein sollen. Trotzdem ist zu Mittag bekannt, wie eine Lösung für das Pitztaler Problem aussehen könnte.

Notweg statt Talabfahrt
Bekanntlich wollten die Seilbahnbetreiber eine Talabfahrt bauen. Die ist notwendig und wird vom Ministerium gefordert um im Notfall die Skifahrer aus der Höhe ins Tal zu bringen. Diese Talabfahrt hätte aber einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden müssen.

Der neue Vorschlag der Pitztaler sieht jetzt nur noch einen Notweg vor. Der würde deutlich schmaler ausfallen und würde vor allem nicht mehr den Gletscher oder seine Moränen berühren. Damit fällt die UVP weg und es muss nur noch ein Naturschutzverfahren vor der Bezirkshausptmannschaft abgewickelt werden.

Notweg für Skifahrer und Rettungskräfte
Genaue Details gibt es noch nicht, das Projekt soll innerhalb kurzer Zeit von den Pitztalern vorgelegt werden. Auf dem Notweg sollten jedenfalls nicht nur Skifahrer ins Tal gelangen, sondern auch Rettungskräfte nach oben.

Reaktionen vorsichtig positiv
Siegbert Riccabona Alpenverein und Umweltanwalt wollen diese Light-Variante kritisch prüfen, aber Umweltanwalt Siegbert Riccabona hat nach der Sitzung auch Kompromissbereitschaft signalisiert:

"Es ist so, dass alles im gesetzlichen Rahmen bleiben muss. Das werden wir natürlich in diesem Fall prüfen und wenn das so ist, dann ist das offenbar die Lösung."

Pitztaler unter Zeitdruck
Wie auch immer die Entscheidung der Behörde letztlich ausfällt, die Zeit drängt aus der Sicht der Pitztaler. Denn solange kein Sicherheitskonzept vorliegt, fahren auch die Lifte nicht.
 
Da hat wohl jemand doch noch ein As im Ärmel gehabt um die ganzen behördlichen Auflagen zum Teil zu umgehen. Mal schauen wie das im Endeffekt aussehen soll!
 
Der würde deutlich schmaler ausfallen und würde vor allem nicht mehr den Gletscher oder seine Moränen berühren.

also im Gletscherbereich auch durch die Felsen? und wie wollen die das bei den Wasserfällen machen ohne Moränen zu berühren?

oder hat da eine Medienvertreter wieder nur halb zugehört.........
:wink:
 
Pitztaler Gletscher: LR Hosp - 'Skigebiet braucht Notausgang'
In Sachen Pitztaler Gletscher scheint sich nach teilweise heftig geführten Diskussionen nun eine Lösung abzuzeichnen.

Vertreter des Pitztales, des Alpenvereins und der Landesumweltanwalt haben sich am Mittwoch mit der zuständigen Landesrätin Anna Hosp an einen Tisch gesetzt.

Das Ergebnis: Es wurde die Konzeptierung eines sogenannten 'Notweges' vereinbart. Weder Gletscher noch Moränen würden vom Notweg berührt, "der auch wesentlich schmäler ausfällt und damit zusätzlich über niedrigere Böschungen verfügt", so Hosp.

Das Projekt soll jetzt nach Ende der Detailplanungen der Naturschutzbehörde zur Genehmigung vorgelegt werden - "in Abstimmung mit allen Beteiligten", wie es aus dem Landhaus heißt.

Die Zeit drängt: Wenn sich nicht rasch eine Lösung findet, haben die Betreiber mit der neuen 6er-Sesselbahn Gletschersee und der Einseilumlaufbahn Mittelbergjoch 17 Millionen Euro im ewigen Eis versenkt.

In einer schriftlichen Stellungahme hat die zuständige Seilbahnbehörde nämlich festgestellt, dass die neuen Liftanlagen erst dann Skifahrer transportieren dürfen, wenn Maßnahmen umgesetzt worden sind, "die eine sichere und rasche Evakuierung einer großen Anzahl von Fahrgästen ermöglichen".
tirol.com
 
tirol.com

LRin Hosp löst Problem Pitztal: Notweg statt Piste

"Wenn alle Gesetze eingehalten werden, ist diese Lösung vorstellbar", sagt der Landesumweltanwalt zum Kompromiss für das Pitztal.

Die unendliche Geschichte rund um die geplante Talabfahrt vom Pitztaler Gletscher neigt sich dem Ende entgegen. Der am Dienstag ausverhandelte Kompromiss soll von den Pitztalern bei der Bezirkshauptmannschaft noch diese Woche eingereicht werden. Es folgt ein naturschutzrechtliches Verfahren, das binnen weniger Tage erledigt sein dürfte.

Auslöser für das plötzliche Tempo war eine Entscheidung der obersten Seilbahnbehörde im Verkehrsministerium. Wie die Tiroler Tageszeitung exklusiv berichtete, drohte die Behörde, die neuen Seilbahnen am Pitztaler Gletscher nicht aufsperren zu lassen, sollte es keine entsprechenden Fluchtwege für die Skifahrer und Snowboarder geben.

Die zuständige Landesrätin Anna Hosp ortete Handlungsbedarf und handelte jetzt einen Kompromiss aus. Demnach wird es keine Talabfahrt in Form einer Skipiste, sondern einen Notweg geben. "Dieser Weg ist weniger breit und steil als die geplante Piste. Er berührt weder Gletscher noch Moränen", erläutert Hosp den Vorschlag gegenüber der TT.

Dieser Weg sei nicht UVP-pflichtig, es brauche ein naturschutzrechtliches Verfahren, sagt die Landesrätin. Vorsichtige Zustimmung zu dieser Variante signalisierten auch der Alpenverein und der Landesumweltanwalt.

"Wenn die Gesetze eingehalten werden, haben wir nichts dagegen. Vorher wird genau geprüft", lautet der Tenor der Naturschutzorganisation und von Sigbert Riccabona.

Die Talabfahrt ist aber nur ein Mosaikstein zu einer Gesamtlösung für das Skigebiet Pitztaler Gletscher. Bekanntlich wollen die Betreiber auch eine neue Bahn auf den Linken Fernerkogel und in weiterer Folge ist auch ein Verbindungslift zum Ötztaler Gletscherskigebiet geplant.

"Diese beiden Vorhaben sind ohne Umweltverträglichkeitsprüfung sicher nicht durchführbar", stellte Naturschutzlandesrätin Hosp klar. Sollte eine solche UVP-Prüfung positiv ausgehen, seien beide Varianten für die Tiroler Politik vorstellbar.
 
gerrit schrieb:
Was jetzt der genaue Unterschied zwischen diesem "Notweg" und dem vorher geplanten "Bauweg" sein soll...... :gruebel: :stupid:

Mir ist das alles vollkommen egal, Hauptsache die Pitztaler dürfen ihre neuen Bahnen öffnen :lol: :lol: :lol:
 
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