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Neues am Pitztaler Gletscher

Seilbahnjunkie schrieb:
powder-fan schrieb:
Ich bin gegen den Sicherheitsweg, Talabfahrtm Fernerkogelbahn... Aber darum geht es nicht. Ich finde es einfach ein unding, dass man sich mit Mauscheleien, dauerndem Klagen und dem Schaffen von vollendeten Tastachen versucht um ein Gesetz herumzudrücken.

Es sind nicht nur die Pitzaler die nicht Bauen dürfen. Im Kaunertal, Damüls, am Pitz Val gronda... gibt es die naturschutzverfahren ja auch und auch dort ziehen sie sich hin.

Meiner Meinung nach sollte man skigebietsausbau einfach generell Stoppen. die Gletscher gehen eh zurück, was da heute erschlossen wird ist in 20-30 Jahren für Sommerski oder so eh nicht mehr zu gebrauchen. Auch in Nichtgletscherskigebiten sollte man den Ausbau stoppen. Die Touristen werden nicht mehr, egal wieviel man baut. Und den Tourengehern kann man ja auch noch ein paar Gebiete lassen, ebenso der Natur.

Du weist aber schon, dass du mit deiner Meinung hier eigentlich im falschen Forum bist, oder?

Aber davon abgesehen, egal wie blödsinnig, unnötig oder sonstwas die Gesetze sind, wie Christian Heinrich schon gesagt hat, man muss sich drann halten. Wo kämen wir hin wenn auf einmal jeder nur noch die Gesetze befolgt die ihm passen? Ich möchte hier jetzt keine Diskusion darüber anfangen, dass es genügend Beispiele für solche Verhaltensweisen gibt, aber wir sollten derartiges Vorgehen nicht unterstützen oder sogar fordern. Denn eines ist klar, wenn die sich das jetzt so hintricksen wird es für sie und vor allem für andere in Zukunft noch schwieriger irgendwas durchzusetzen.

Nein, er ist sicher nicht im falschen Forum! Er beleuchtet lediglich den Sinn einer weiteren Gletschererschließung vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung und in der Tat zurück gehender Touristenzahlen! Und wenn er gerne Touren geht, ist seine Meinung durchaus verständlich! Die ist ein ALPINforum, auch wenn es den Schwerpunkt Ski und Lifttechnik hat, ist es schön, auch solche Meinungen hier zu haben! Sicherlich ist für den Skifahrer/Snowboarder ein Ausbau der Skigebiete wünschenswert, aber man muss, auch als Skifahrer/Snowboarder, die anderen Folgen mitbetrachten. Und eine Piste und gespannte Seile in mitten einer Berglandschaft im Sommer sind jetzt nicht das, was man allgemein als schön bezeichnet!

Aber eigentlich gehört diese Diskussion um Gestzte und Sinn von Skigebeitserweiterungen in einen/zwei extra Thread/s und nicht in den Pitztaler-News-Thread. Daher hoffe ich, dass wir nun wieder etwas mehr zum eigentlichen Thema zurückkehren! Und da gibts im Moment wohl nichts Neues!
 
Du weist aber schon, dass du mit deiner Meinung hier eigentlich im falschen Forum bist, oder?

Ich sehe mich hier nicht im falschen Forum. Ich fahre gerne Snowboard, sei es nun auf der Piste oder daneben. Mir ist klar, dass die bereits existierenden Skigebiete auch nicht umweltfreundlich gebaut wurden und in ihrem Betrieb der Umwelt schaden. Sie sind aber da und werden sicher nicht mehr Verboten werden können(Was man auch nicht tun sollte). In einem gewissen Maßstab halte ich es auch für sinnvoll, Lifte und Pisten zu bauen um die Alpen touristisch zu erschließen. Nur muss man eben nicht alles in den Fels sprengen... was irgendwie technisch möglich ist. Und die derzeit geplanten Erschließungen sind eben was die Eingriffe in die Umwelt angeht zum Teil sehr extrem.

Warum ich noch in diesem Forum bin: Ich interessiere mich einfach für Technik, unter anderem eben Seilbahnen und eben auch für Gletscher etc. Und besser Diskussionen über Gletscher, deren Rückgang mit Bildern... und auch Seilbahenen als hier bekommt man sehr selten.

So genug Off-topic, bleiben wir beim Pitztal.
 
Was heißt denn eigentlich man soll dich an bestehende Gesetze halten? Denk mal einige Jahre zurück, da haben sich auch Menschen an Gesetze gehalten und wir wissen ja wie das ausging...! Ich möchte hiermit lediglich deutlich machen, dass es absolut der falsche Weg, jedes Gesetz zu akzeptieren. Wobei natürlich ein friedlich Protestweg die optimalste Alternative darstellt.

Ich glaube nicht, dass sich durch die Baumaßen am Pitztaler die Umwelt negativ entwickelt oder der Klimawandel noch stärker wird...! Wenn landwirtschaftliche Nutzflächen oder kleine Wälder für Baugebiete und Straßen geopfert werden, dürfen die Pitztaler ja wohl auch eine Talabfahrt und eine Seilbahn bauen...! Sorry,aber dieser Einspruch ist lächerlich.!
 
Es stellt sich ganz einfach die Frage, ob man das relativ unberührte Tal (Fotos gibt es weiter oben im Forum), durch das der "Notweg" gehen soll, so umgestalten soll, wie dies im oberen Teil des Bildes vom Piz Boe (Sellagruppe) zu erkennen ist. Auch mit einem 5-6 m breiten Fahrweg sähe das Gelände im Sommer so ähnlich aus. Die Piste, die zu erkennen ist, ist ungefähr 25 m breit. Rechts ist ein zugeschütteter, "renaturierter" Kabelgraben (3 - 4 m breit) zu erkennen.

Wenn man den Gletscher schützen will, bleibt nur die Möglichkeit, den Notweg durch Fels bis ungefähr zur Bergstation der Tunnelbahn zu verlängern. Dies wäre als Skipiste für die Skifahrer, die abends nicht an der Tunnelbahn warten wollen und auf "eigene Verantwortung" diesen Weg benutzen, allerdings ziemlich unattraktiv.
 

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Tja, eine dumme Geschichte. Da wird das Tiroler Naturschutzgesetz extra für die Pitztaler Gletscherbahnen geändert und trotzdem ist die neuen Abfahrt, der Notweg, der Bauweg oder was auch imer das sein soll, nicht genehmigungsfähig.
§ 5 lit d Nr 2 Tir NatSchG: "Im gesamten Landesgebiet sind verboten...jede nachhaltige Beeinträchtigung der Gletscher und ihrer Einzugsgebiete; davon ausgenommen sind: ...die Errichtung von Anlagen, die notwendig sind, damit die in einem Gletschergebiet befindlichen Personen im Notfall sicher aus dem betreffenden Gebiet gelangen können."
Und jetzt stellt sich die große Frage, ob man eine solche Sicherheitsabfahrt am Pitztaler Gletscher überhaupt realisieren kann. Einige von euch kennen das Gebiet ja recht gut. Könnt ihr euch vorstellen, dass dort oben eine lawinen- und steinschlagsichere Abfahrt gebaut werden kann, die selbst bei widrigsten Bedingungen (Schneesturm, Regen, usw.) von absoluten Anfängern befahren werden kann?
Der Landesumweltanwalt kann auch nur an diesem Punkt ansetzen. Gegen einen Notweg, der seine Aufgabe unter allen Umständen erfüllt, könnte er ohnehin nicht erfolgreich berufen.


Grüsse
Thomas
 
Ich denke mal der Notweg wird realisiert werden. Würde dierser nicht realisiert werden, würde man das ganze Pitztal ruinieren. Nur mir stellt sich noch eine ganz andere Frage. Wie will man die Skifahrer davon abhalten diesen Notweg, der dann ja auch ständig präperiert werden muss, als normale Piste zu nutzen. Ich persönlich würde dann ja auch eher den ,,Notweg'' vorziehen als mit der Bahn runter zu fahren.
 
Vielleicht indem man da solche MeingastGitter davor baut oder diesen Weg einfach mit Holzabsperrt.

Du musst den Weg ja nur nach Schneefällen herrichten. Falls mal was passieren sollte, können se 2 Raupen im Tal hinstellen mit denen die Raupenfahrer hoch können und die Bafhart dann frisch herrichten. Also eine Lösung werden se schon finden, glaube mir.
 
PB_300_Polar schrieb:
Vielleicht indem man da solche MeingastGitter davor baut oder diesen Weg einfach mit Holzabsperrt.

Du musst den Weg ja nur nach Schneefällen herrichten. Falls mal was passieren sollte, können se 2 Raupen im Tal hinstellen mit denen die Raupenfahrer hoch können und die Bafhart dann frisch herrichten. Also eine Lösung werden se schon finden, glaube mir.

ach jetzt wird aber echt zääääääähhhhhhhhhhh..... mensch wenn da nur die möglichkeit besteht ins tal zufahren, dann werden dort immer ein paar leute runterfahren! präpariert hin oder her..... ich würd sicherlich nicht mehr die tunnelbahn zur talfahrt benutzen! dann lieber ein schmaler weg... :wink:

ich drück den pitztaler auf jedenfall die daumen! was hier schon geld in sand gesetzt wurde, alleine wg den ganzen berufungen ist erbärmlich..... ganz österreich lebt vom skitourismus und da kann man die haltung der pitztaler gletscherbahnen sehr gut verstehen! die sollen ihre abfahrt bauen und fertig....
 
still und heimlich wurde da bei de Gondelbahn schon das Seil eingezogen......

schade das keine Bilder von den Gittermaststützen gemacht wurden.........
 
Ich kann mich dem Xtream nur anschließen......sicherlich gibt es allerlei Bedenken, aber man kann die Pitztaler nicht so hängen lassen...in anderen Gebieten wurden in der Vergangenheit weitaus fragwürdigere Projekte umgesetzt...
 
Morgen werden wegen des unerlaubten Baus Strafverfahren gegen die Verantwortlichen eingeleitet:

Bau im Pitztal gestoppt, Land macht Tempo

Im Pitztal geht es weiter rund. Die Gletscherbahn baut am Notweg, der so nicht gebaut werden darf.

TT_pitzbild.1-gross.jpg

^^ Die Trasse für den Pitztaler Notweg.
Bild: TT


Das Kräftemessen am Pitztaler Gletscher geht weiter. Nachdem die Bezirkshauptmannschaft in Imst die Notabfahrt genehmigte, legte der Umweltanwalt, wie berichtet, Einspruch ein. Trotzdem wurde mit den Bauarbeiten begonnen, was die BH wiederum zu einer Einstellung des ursprünglich genehmigten Projektes zwang.

Andreas Nagele, stellvertretender BH: "Ich habe mit Herrn Krüger von den Gletscherbahnen ein Gespräch geführt und die Sachlage geklärt. Am Sonntag haben mir die Arbeiter am Gletscher glaubhaft erklärt, dass sie nichts von der Baueinstellung gewusst haben. Wir werden am Montag zwei Strafverfahren einleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen."

Umweltanwalt Walter Tschon tobt: "Diese Vorgangsweise ist ein Skandal. Sollte das Pitztaler Modell Schule machen, hat das für Tirol immense Auswirkungen." Am Sonntag wurde die Baustelle von der Polizei endgültig geschlossen. In einem Mail des Landes sollen die Betreiber der Gletscherbahnen aufgefordert worden sein, eine neue Streckenführung auszuarbeiten, die keine Moränen berührt.

Laut LR Anna Hosp darf im Pitztal nicht gebaut werden, solange kein positiver Bescheid vorliegt. Nach dem Nein des Landesumweltanwalts liegt der Ball bei der Umweltbehörde. Diese soll nun laut Hosp möglichst rasch entscheiden, nach Möglichkeit noch in dieser Woche. Die Zeit drängt massiv für die Pitztaler. Ohne Notweg können zwei Lifte am Gletscher nicht in Betrieb gehen. So sieht es die Seilbahnbehörde vor.

Quelle: TT
 
Den Pitztalen Gesetzesbruch vorzuwerfen ist aus der Luft gegriffen.
Der Vorwurf, das man etwas durchboxen will was nicht gehe ist ebenfalls aus der Luft gegriffen.

Wenn hier ein Gesetz von irgendjemandem gebrochen wird, dann vom Land Tirol und den Staat Österreich und deren ****************** :stumm: Beamten.

Das das neue Naturschutzgesetz immer noch die Talabfahrt verunmöglicht ist doch pure Absicht vom Gesetzgeber.
Fragt sich nur, ob das Gesetz überhaupt legal zustande gekommen ist?

Eine komplette und gute Talabfahrt zu bauen ist in diesem Gelände durchaus machbar. Beispiele dafür gibt es in anderen Skigebieten genügend.

Es haben sich in dieser Sache auch fast alle Parteien zuweit aus dem Fenster gelehnt und das blaue vom Himmel versprochen und nun kann keiner mehr einen Rückzieher machen ohne das Gesicht zu verlieren.
Diejenigen welche es in den Händen hätten dem ganzen Theater ein ende zu bereiten scheinen alles erbärmliche Feiglinge zu sein und haben meiner Meinung nach an der Spitze einer Regierung nichts verloren.

Tatsache ist doch: Der Staat kann nicht etwas verlangen was er eh verhindert und der Staat kann nicht etwas verhindern was er verlangt.

Der Staat kann nur einen Sicherheitsweg oder eine Talabfahrt bewilligen ohne das es irgendeine Beschwerdemöglichkeit mehr gibt.
Tut der Staat dies nicht muss er alle Anlagen ohne irgendeine Beschränkung in Betrieb gehen lassen.
Der Staat hat gar keine anderen Möglichkeiten, denn auch der Staat muss sich ans Gesetz halten.

Da es nicht an den Pitztalern lieg, dass es noch keine Lösung gibt, hat jeder Auftrag vom Staat an die Pitztaler eine zweite Entleerungsmöglichkeit für ihr Gletscherskigebiet zu schaffen aufschiebende Wirkung.

Eine Inbetriebnahme der neuen Anlagen kann vom Staat gar nicht verhindert werden.
 
Finde ich einen interessanten Gedankengang, auf den ich so noch gar nicht gekommen bin! Daher von mir Zustimmung!
 
Theo schrieb:
Den Pitztalen Gesetzesbruch vorzuwerfen ist aus der Luft gegriffen.

"Ich dürft nicht klauen." - "Okay, wir klauen dann mal was." => Gesetzbruch, oder?
"Ihr dürft nicht bauen." - "Okay, wir bauen schon mal." => Offenbar kein Gesetzbruch.

Aha.

Theo schrieb:
Wenn hier ein Gesetz von irgendjemandem gebrochen wird, dann vom Land Tirol und den Staat Österreich und deren ****************** :stumm: Beamten.

Zitier mir doch bitte mal den Gesetzestext, gegen den einer von ihnen verstoßen haben soll.

Theo schrieb:
Tatsache ist doch: Der Staat kann nicht etwas verlangen was er eh verhindert und der Staat kann nicht etwas verhindern was er verlangt.

Es gibt nicht "den" Staat. Es gibt in diesem Spiel mindestens drei staatliche Akteure: 1. die von der "TT" immer wieder beschworene "Seilbahnbehörde" - offenbar das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie; 2. die Tiroler Landesregierung; 3. es gibt die Tiroler Umweltanwaltschaft, die bewusst als unabhängige Instanz geschaffen wurde, damit sie Umweltfragen prüfen kann, ohne politischen Zwängen zu unterliegen.

Man nennt das dann Föderalismus und Gewaltenteilung.

Theo schrieb:
Da es nicht an den Pitztalern lieg, dass es noch keine Lösung gibt, hat jeder Auftrag vom Staat an die Pitztaler eine zweite Entleerungsmöglichkeit für ihr Gletscherskigebiet zu schaffen aufschiebende Wirkung.

Und ist in dem Szenario "der Staat" dann noch regresspflichtig, wenn es zu einem Unglück kommen sollte?
 
@ powder-fan: Tut mir leid, das war nicht ganz ernst gemeint, hab den Smily vergessen. :wink:

@ Carvergirl: Bitte keine Vergleiche mit dem Nazionalsozalismuss. Man darf in einem Fall wie damals sehrwohl wiederstand leisten.
"Gegen jeden, der es unternimmt diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen dasRecht zum Wiederstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." (vergleiche Artikel 20 Abs. (4) Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland)
Ich kann hier natürlich nur das deutsche Grundgesetz zitieren, aber die Österreicher haben bestimmt etwas ähnliches. Demnach könnte man sagen, dass wenn die Pitztaler weiter machen, man sie mit Gewalt aufhalten dürfte.
 
Also was die Pitztaler hier machen ist unter aller Sau. Trotz ausdrücklichen Verbotes (Polizei vor Ort) einfach weiter zu bauen, dafür sollte ihnen gehörig auf die Finger geklopft werden!!!

Und an alle Befürworter des Notwegs. Was bitte für eine Funktion hat ein Notweg der kurz vor dem Gletscher endet??? Also wenn der Umweltanwalt dagegen nicht beruft hat er seinen Job verfehlt!

Als Skifahrer und für die einfachen Angestellten würd ich es zum Heulen finden wenn die neuen Bahnen nicht in Betrieb gehen könnten. Aber den Besitzern würd es guttun zu sehen was passiert wenn man ohne gültige seilbahnrechtliche Genehmigung anfängt zu bauen und dies zum Erpressen einer Talabfahrt nutzen versucht!!!
 
Trotz Baustopps wird weitergearbeitet
Hat man sich im Pitztal über den Baustopp der BH Imst hinweggesetzt? Offensichtlich ja, denn am Wochenende waren am Notweg vom Pitztaler Gletscher Bagger- und Sprengarbeiten im Gange. Obwohl die Behörde Arbeiten untersagt hatte.


Mehrere Bagger im Einsatz
Am Beginn des geplanten Notwegs in Mandarfen im hinteren Pitztal stehen seit Sonntagmittag die Bagger in Ruhestellung. Noch am Vormittag waren die schweren Baumaschinen im Gelände unterwegs, so Augenzeugen dieser Arbeiten, trotz des Baustopps durch die BH Imst vom Freitag.

Polizisten fotografierten Baustelle
Bereits am Vormittag waren Beamte der Polizeiinspektion Wenns mit dem Hubschrauber bis hinauf zur Gletscherzunge
geflogen und hatten die obere Baustelle fotografiert.
Am Wochenende wurde dort gebohrt und gesprengt, trotz des neuerlichen Baustopps vom Samstag.


Umweltanwalt: "Panikreaktion"
Der verfügte Baustopp betrifft sowohl die Baustelle am Talschluss, als auch die Baustelle unterhalb der Gletscherzunge, so die Behörde. Am Sonntag wurden die Pitztaler Gletscherbahnen neuerlich daraufhingewiesen.

Nach Ansicht der Landesumweltanwaltschaft habe es sich am Samstag "um keine taugliche Baueinstellung gehandelt. Üblicherweise hätten die Schlüssel der im Einsatz stehenden Baufahrzeuge abgenommen werden müssen." Die BH Imst weist diesen Vorwurf aufs Schärfste zurück.

Sigbert Riccabona sagte zu den Baggerarbeiten, es handle sich da wohl um eine Panikreaktion die sich in die jahrelange Vorgehensweise einreihe, etwas unbedingt durchsetzen zu wollen.

Quelle: ORF

Das scheint ja zu eskalieren.
 
billyray schrieb:
Theo schrieb:
Den Pitztalen Gesetzesbruch vorzuwerfen ist aus der Luft gegriffen.

"Ich dürft nicht klauen." - "Okay, wir klauen dann mal was." => Gesetzbruch, oder?
"Ihr dürft nicht bauen." - "Okay, wir bauen schon mal." => Offenbar kein Gesetzbruch.

Euch möchte ich alle mal sehen, wenn folgendes passiert:

1. Ihr bekommt die Baugenehmigung für ein Haus ausgestellt
2. Ihr baut für 500.000 EUR ein Haus
3. Ihr seid zu 90% fertig, die meiste Inneneinrichtung ist schon da... aber ihr dürft in das Haus nicht einziehen, weil das Haus noch von gar keiner öffentlichen Straße erschlossen wird. Nehmen wir an, dies ist gesetzliche Vorschrift für das Bewohnen eines Hauses. Leider kann aber die Straße nicht gebaut werden, da plötzlich irgendjemand feststellt daß 100 m weiter eine ganz seltene Vogelart ein Nest gebaut hat und deswegen die Straße die nächsten 200 Jahre wohl nicht mehr genehmigt werden wird.

Zusammenfassung: Wieso sollen ausgerechnet die Pitztaler die Blödheit und Uneinigkeit irgendwelcher Behörden ausbaden??
 
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