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Neues am Pitztaler Gletscher

Highlander schrieb:
und wenn die Sonne nicht scheint müssen die Fahrgäste auf Ergometern mittreten.. :biggrin:
damit die Bahn nicht stecken bleibt..

Das wär doch mal endlich was sinnvolles... gleich als Erwärmung vor den ersten Läufen....
Könnten Sie jetzt noch :lol: :lol: :lol: einbauen
 
Der Satz fiel mir auch auf. Da fehlt der Hinweis, dass sich das auf die Situation bezieht, wenn der Talwärts fahrende Wagen wesentlich stärker besetzt ist, als der bergwärts fahrende.
 
Schneefuchs schrieb:
"Auf der Fahrt durch den 3,8 Kilometer langen Tunnel von der Talstation in Mittelberg (1740 m) zur Bergstation (2840 m) produziert die Standseilbahn wie ein Dynamo eigene Energie."

Also, wenn bei der Bergfahrt (also Bergauf (!) ) auch noch Energie produziert wird, hätten wir ein Perpetuum mobile 1. Ordnung - da würden die den Nobel-Preis für bekommen...
 
Vielleicht sollten sie das Wasser von der Gletscherschmelze auffangen und damit die talwärtsfahrenden Wagen beladen. :wink:
 
Wobei ja in letzter Zeit erstaunlich viele leistungsfähige Perpetuum Mobiles kurz vor der Inbetriebnahme stehen. Es ist aber zu befürchten, dass zugehörige PolitikerInnen mit den bei Einweihungsfeiern üblichen Band-durchschneiden nicht mehr nachkommen werden. Und dadurch letztendlich die Versorgungssicherheit in fahrlässiger weise gefährdet wird.
Insbesondere jene Gross-Perpetuums, welche in weiser Voraussicht zum Ausstieg aus Nuklearenergie, Kohle, Gas und Öl von der Deutschen Bundesregierung gewollt wurden, bereiten mir sorgen. Noch geheim, werden diese quasi unsichtbar dutzenderweise derzeit errichtet, jeweils groß wie die Flughafengebäude von FFM.
Jedoch: Was ist wenn sich deren Inbetriebnahme verzögert, beispielsweise weil nicht genug Scheren zum Durchschneiden der Bänder bereit gestellt werden können? Oder, die Politikerin rutscht am eisigen Boden aus, fällt hin, und kann somit nicht mehr erfolgreich einweihen?

Insofern kann man den Pitztalern nur danken, dass sie ein nachweisbar funktionierendes Perpetuum Mobile in den europäischen Stromverbund integriert haben. Wobei weitere Potentiale angepackt werden könnten, beispielsweise mit Betrieb der Tunnelbahn bei Nachtski.
 
jens.f schrieb:
Schneefuchs schrieb:
"Auf der Fahrt durch den 3,8 Kilometer langen Tunnel von der Talstation in Mittelberg (1740 m) zur Bergstation (2840 m) produziert die Standseilbahn wie ein Dynamo eigene Energie."

Also, wenn bei der Bergfahrt (also Bergauf (!) ) auch noch Energie produziert wird, hätten wir ein Perpetuum mobile 1. Ordnung - da würden die den Nobel-Preis für bekommen...

Halt, Stop: Es gibt sehr wohl schon mehrere Bahnen wo auch wenn sie bergwärts voll besetzt sind und talwärts gar keiner drin ist durchaus Strom produzieren können. Die Frage ist ganz allein, wo, wie viel und für was?
Es dürfte, wie bei allen anderen Bahnen auch, im Fahrwerk den einten oder anderen Nabengenerator drin haben, welcher während der Fahrt Strom für alle Nice to have Dinge produziert wo eigentlich niemand braucht.
 
Theo schrieb:
Halt, Stop: Es gibt sehr wohl schon mehrere Bahnen wo auch wenn sie bergwärts voll besetzt sind und talwärts gar keiner drin ist durchaus Strom produzieren können. Die Frage ist ganz allein, wo, wie viel und für was?

Wie soll das bitte funktionieren?
Wenn ich eine voll besetzte Gondel hoch transportieren will und die Gondel schwerer als das Gegengewicht ist, brauche ich Energie - da kann ich keinen Strom produzieren.

Das geht nur anders herum: Eine voll besetzte (und somit schwerere) Gondel fährt talwärts und zieht eine leere (und somit leichtere) Gondel hoch - hier haben wir einen Energieüberschuss, den man in Strom umwandeln kann.

Theo schrieb:
Es dürfte, wie bei allen anderen Bahnen auch, im Fahrwerk den einten oder anderen Nabengenerator drin haben, welcher während der Fahrt Strom für alle Nice to have Dinge produziert wo eigentlich niemand braucht.

Ach so, für lokale Verbraucher - aber die Energie muss dann der Antrieb mehr liefern.
Hier wird also keine Energie "produziert" - die gleiche Energie (bzw. sogar noch mehr, wegen der diversen Verluste) wird ja im Antrieb wieder benötigt. Das ist also nur eine Art Energietransport

Physikalisch ist es ganz einfach:
Berggondel schwerer oder gleich schwer wie Talgondel: Du benötigst Energie - für die zu Leistende Hubarbeit und Reibung. Bei gleich schweren Gondeln entfällt die Hubarbeit, es muss aber die Reibung überwunden werden.
Talgondel schwerer als Berggondel: Bis zu einer gewissen Differenz brauchst Du weiterhin Energie zum Überwinden der Reibung. Wenn die Gewichtsdifferenz groß genug ist, läuft die Gondel von alleine - irgendwann muß sogar gebremst werden. Anstatt jetzt beim Bremsen die Energie nur in Wäre umzuwandeln, kann man natürlich einen Dynamo antreiben und hiermit wieder elektrische Energie gewinnen
 
Die Pitztaler haben ja ihre Solaranlage, welche wg. der hochalpinen exposition wohl einen recht guten Wirkungsgrat erzielt. Dank. dieser Anlage werden die auch über ein Netzrückspeisungssystem verfügen, und da hängt wohl auch der je nach Lastfall als Generator wirkende Antrieb der Stollenbahn dran.
Damit kriegen sie halt einen kleinen Teil der Antriebsenergie wieder raus. Eine Standseilbahn ohne Kurven und guter Seilführung dürfte recht energieeffizient sein, jedenfalls im Vgl. zu Umlaufbahnen.
Obs letztendlich viel ist?
Wenn 5000 Skifahrer da oben die Bahn zum Runterfahren verwenden, so steht deren potentielle Energie zur partiellen Rückgewinnung bereit... wobei letztndlich der Wirkungsgrad entscheidend ist, und das Ganze dann auch in Relation zum Energieverbrauch insgesamt, inkl. Pistenraupen und Beschneiung, zu setzen wäre...
Ökonomisch wird sich das schon rechnen, sonst würden die das nicht machen, auf "Klimaerwärmung" scheixxx alle Touristiker sowieso, wenn es um Nutzen und Ertrag geht.:-)
 
Kris schrieb:
Obs letztendlich viel ist?
Wenn 5000 Skifahrer da oben die Bahn zum Runterfahren verwenden, so steht deren potentielle Energie zur partiellen Rückgewinnung bereit...

Lässt sich ja schön berechnen: 5000 Wintersportler mit etwa 80kg Masse bei 1100m Höhenunterschied sind grob 1200 kWh potentielle Energie, sofern ich mich nicht am Rechner vertippt habe. Wenn man die Kilowattstunde dann für geschätzte 8ct einspeisen kann wären das knapp hundert Euro Erlös, alles idealisiert betrachtet.
 
Die Talfahrt müsste dann am besten Kostenlos sein, wenn man denen schon hilft beim Energie erzeugen.

😉😂
 
Nicht ohne Grund sind bei vielen Bergbahnen bei Einzelfahrten die Talfahrten billiger als die Bergfahrten...

Aber das wäre doch ein neues Modell für den Sommer:
"Grüner Urlaub: Fitness & Energie-Erzeugung:"
Jeden Tag Berg mehrfach hochlaufen oder mit Fahrrad hochfahren (aber dann bitte kein E-Bike) und dann mit der Bahn runter - verbessert die Fitness und Produziert Energie..
Man könnte dann ja noch eine Stempel-Karte einführen - nach 20 Talfahrten gibt es dann ein Eis Gratis...
 
Für sowas baut man allerdings Staumauern. Das ist wesentlich effektiver. Aber dann würde ja die Geröllwüste, äh, "wertvolle Natur" zuerst "verschandelt" und dann überflutet.
 
50,3 Prozent in St. Leonhard sind gegen die "Gletscher-Ehe"
Der Skigebietszusammenschluss mit dem Ötztal findet bei einer Volksbefragung im Pitztal keine Mehrheit. Jetzt soll im Gemeinderat überlegt werden, wie es weitergeht.

Letztes Update am Sonntag, 17.07.2022, 13:47

Quelle: tt.com
 
Am Pitztaler Gletscher soll nahe der Talstation der Gletscherseebahn (2490 Meter) die neue Fernerjochbahn über eine Länge von rund 1700 Meter auf das Joch unterhalb des Linken Fernerkogel (3170 Meter) führen. Gerechnet wird mit 20 Millionen Euro an Investitionsvolumen. „Es sind nur zwei Liftstützen geplant und es benötigt keine Grabungen. Die Stromzufuhr erfolgt über die Seile der Bahn“, versichert Rubatscher-Larcher.

https://www.krone.at/2932323
 
na, ist ja witzig... für die Gletscherehe 2.0 -- Liebe auf den 2. Blick -- braucht es nur einen kurzen Aufzug....
 
dieses würde das Gebiet besonders im Hoch Winter und im Frühjahr enorm aufwerten... :D

Zu Saisonbeginn wird diese Bahn vermutlich jeweils kaum erreichbar sein...
aber man soll niemals nie sagen im Pitztal... :biggrin:

Denn dort sind sie ja sehr kreativ im Anlegen von Schnee Depots... :D
 
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