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Neues am Pitztaler Gletscher

Seilbahnjunkie schrieb:
Highlander schrieb:
in Kitzbühel und in der Gaislachkogl2 muss man ja stehen, da es kaum Sitzplätze hat...

Also ich hab langsam das Gefühl, dass du noch nicht all zu viel 3S gefahren bist. Reine, bzw. fast reine Stehgondeln bei Umlaufbahnen waren eine Unsitte der 80er/90er, besonders beliebt in Frankreich. Heute macht man das nicht mehr.

Man kann übrigens auch Pendelbahnen auf mehrheitlich Sitzplätze auslegen. Das wird nur in der Regel nicht gemacht, weil das die Kapazität senkt und die bei Pendelbahnen meist wesentlich kritischer ist als bei Umlaufbahnen. Aber Ischgl hat sich diesen Luxus am Pitz Val Gronda geleistet.

Ich bin schon einige 3S Bahnen gefahren, nur war bei Kitzbühel, Gaislachkogl2 und Stubaital die Auslastung so enorm, das nur noch Stehplätze übrig waren.. :biggrin:

Den Luxus wie in Kaprun hat man ja nur ganz selten, das der Zustieg zur 3 S, fast ausschlieslich nur über eine vorgeschaltete Bahn erfolgen kann...
Da die Maiskogelbahn genau die gleiche Kapazität hat, kann man bei schneller Gangart zur 3 S , die Mitfahrer aus der Kabine der Maiskogelbahn abhängen...
und sich einen Sitzplatz in der 3 S Gondel aussuchen... :mrgreen:
 
Highlander schrieb:
nur war bei Kitzbühel, Gaislachkogl2 und Stubaital die Auslastung so enorm, das nur noch Stehplätze übrig waren.. :biggrin:
Kleiner Tipp: 30 Sekunden warten und in die nächste Gondel einsteigen. Dann hast Du einen Sitzplatz. Und immer in der Kolonne auf der Seite anstehen, woher die Gondeln kommen. Dann hast Du auch einen Sitzplatz. ;-) Aber vielleicht fürchten sich die Leute auch einfach vor mir und lassen mir immer einen Sitzplatz frei. :-)
 
Mal eine praktische Frage an „Locals“: Wie weit wäre den der Abstand (Länge/Höhenunterschied) von der geplanten Funifor–Bergstation zum Gletscherskigebiet Sölden. Wäre dies ohne technische Hilfsmittel unüberwindbar oder könnte man da einfach rüberspazieren?

Gruß vom
Roderich
 
Ich verstehe gar nicht warum so viele diese Verbindung befürworten. Aus meiner Sicht braucht’s die nicht unbedingt, eine leichte Vergrößerung hilft aber doch, dass man länger bleibt. Und ob ein oder mehrere Bahnen ist für mich net entscheidend, eher die Anzahl an Pisten, die erschlossen werden sollten.
 
Roderich schrieb:
Mal eine praktische Frage an „Locals“: Wie weit wäre den der Abstand (Länge/Höhenunterschied) von der geplanten Funifor–Bergstation zum Gletscherskigebiet Sölden. Wäre dies ohne technische Hilfsmittel unüberwindbar oder könnte man da einfach rüberspazieren?

Gruß vom
Roderich

Das Fernerjoch ist unterhalb der Aussichtsplattform am Tiefenbachgletscher. Auf der gesamten Flanke vom söldener Gebiet Richtung Pitztal fällt das Gelände extrem steil ab. Das ist kein skibares Gelände und auch nichts zum Hochlaufen.
 
Roderich schrieb:
Mal eine praktische Frage an „Locals“: Wie weit wäre den der Abstand (Länge/Höhenunterschied) von der geplanten Funifor–Bergstation zum Gletscherskigebiet Sölden. Wäre dies ohne technische Hilfsmittel unüberwindbar oder könnte man da einfach rüberspazieren?

Gruß vom
Roderich
Ne lange Leiter wär hilfreich. :wink:

@schwoab: Diese Diskussion führten wir rauf und runter im Zusammenschluss-Topic. Selbstredend, dass es da zwei Lager gibt. Ich gehöre zB. zum gegenteiligen von Dir.
 
ski-chrigel schrieb:
Roderich schrieb:
Mal eine praktische Frage an „Locals“: Wie weit wäre den der Abstand (Länge/Höhenunterschied) von der geplanten Funifor–Bergstation zum Gletscherskigebiet Sölden. Wäre dies ohne technische Hilfsmittel unüberwindbar oder könnte man da einfach rüberspazieren?

Gruß vom
Roderich
Ne lange Leiter wär hilfreich. :wink:

aber bitte italienische Bauart, damit es zum adventure park passt, zB wie an der Via Ferrata Merlone: https://www.bergsteigen.com/fileadmin/_processed_/6/9/csm_via-ferrata-ceria-merlone-9_b684a34237.jpg

im Ernst: mit einem Zugseilaufzug (so ne Mini-SSB) wäre das technisch überhaupt kein Problem. Dafür braucht man den Berg auch nicht sprengen und neu zusammenmosaikieren, wie man das in dieser Gegend aber eigentlich ganz gerne macht.
 
Alternativ könnte man den Skigebietszusammenschluss dann auch mit standard Personenaufzügen senkrecht im Fels realisieren.
Natürlich unter der Voraussetzung, dass diese Fernerjochbahn auch kommt, was ich eher bezweifle, da die besagte Volksabstimmung insgesamt eine leicht negative Tourismusgesinnung widerspiegelt.
 
Schwoab schrieb:
Ich verstehe gar nicht warum so viele diese Verbindung befürworten. Aus meiner Sicht braucht’s die nicht unbedingt, eine leichte Vergrößerung hilft aber doch, dass man länger bleibt. Und ob ein oder mehrere Bahnen ist für mich net entscheidend, eher die Anzahl an Pisten, die erschlossen werden sollten.

Wenn ich im November oder Mai einen Gletscherski-Urlaub dort plane, dann würde ich mir wohl momentan eine Unterkunft um Imst rum suchen, damit ich abwechselnd beide Gletscher fahren kann. Die Mehrkosten an Sprit holt man sicher durch die günstigeren Unterkünfte im Tal wieder rein. Da würde für mich auch ein größeres Skiareal am Pitztaler Gletscher nix ändern. Deshalb finde ich eine reine Verbindungsbahn zwischen beiden Gebieten besser als eine Skigebitserweiterung auf Pitztaler Seite, aber das wollten die Pitztaler ja nicht.
 
Downhill schrieb:
Skifreak_1 schrieb:
Lt. dem Interview mit Frau Rubatscher ist das Ziel der Gebietserweiterung im Pitztal das die Leute nicht nur durchschnittlich 3 Tage buchen sondern 6 Tage einen Skipass kaufen.
Damit geben sie dann aber offen zu, dass sie letztendlich doch eine Verbindung nach Sölden anstreben. :wink:
Wegen einer einzigen neuen Bahn bucht sicher keiner 6 statt 3 Tage. Mit dem kompletten Winterskigebiet von Sölden sieht das schon ganz anders aus.
Kann sein muß aber nicht sein mit der Verbindung.
Bis jetzt hat der Pitztaler relativ lange Abfahrten für einen Gletscher.
Aber eben nur 3. Ein Bereich beim Schlepplift, ein Bereich vom hinteren Brunnenkogel und einen Bereich wo unten Sesselbahn und Gondel zusammenkommen.
Durch die neue Fernerbahn kommen 2 Bereiche dazu da links und rechts 2 unterschiedliche Bereiche mit jeweils einer langen Piste samt Off-Bereiche erschlossen werden.
Für mich der bei einem Skigebiet nicht auf Lifte sondern auf Pisten schaut eine sehr gute Verbesserung. Aus 3 mach 5.
Auch Baukosten zum Zusatznutzen sind viel besser als beim Verbindungsprojekt wo man 3 Bahnen hätte bauen müssen und kaum mehr Pisten gehabt hätte.
Und eine reine Verbindungsbahn ohne Pisten wäre wohl das blödeste für mich als Skifahrer das man bauen könnte.
 
snowotz schrieb:
Schwoab schrieb:
Ich verstehe gar nicht warum so viele diese Verbindung befürworten. Aus meiner Sicht braucht’s die nicht unbedingt, eine leichte Vergrößerung hilft aber doch, dass man länger bleibt. Und ob ein oder mehrere Bahnen ist für mich net entscheidend, eher die Anzahl an Pisten, die erschlossen werden sollten.

Wenn ich im November oder Mai einen Gletscherski-Urlaub dort plane, dann würde ich mir wohl momentan eine Unterkunft um Imst rum suchen, damit ich abwechselnd beide Gletscher fahren kann. Die Mehrkosten an Sprit holt man sicher durch die günstigeren Unterkünfte im Tal wieder rein. Da würde für mich auch ein größeres Skiareal am Pitztaler Gletscher nix ändern. Deshalb finde ich eine reine Verbindungsbahn zwischen beiden Gebieten besser als eine Skigebitserweiterung auf Pitztaler Seite, aber das wollten die Pitztaler ja nicht.
Im Pitztal gibt es viele günstige Unterkünfte!
Auch in Sölden gibt es günstige und ruhige Unterkünfte vor allem auf der anderen Bachseite!
Für was Sie eine Verbindungsbahn brauchen wenn Sie ins Imst wohnen verstehe ich nicht. Einen Tag fahren Sie ins Ötztal und einen Tag ins Pitztal.
Ich als Tagesgast brauche die Verbindungsbahn auch nicht. Ich brauche nur einen großen Gletscher mit vielen Pisten.
Und wenn ich abends müde bin übernachte ich.
 
mich nervt aktuell nur, dass nun gerade erst die große Verbindung abgelehnt wurde und schon kommen sie wieder mit einem Bauprojekt, welches die Verbindung sehr wahrscheinlich als Ziel hat. Reicht es nicht mal?
 
Tiroler Oldie schrieb:
Für was Sie eine Verbindungsbahn brauchen wenn Sie ins Imst wohnen verstehe ich nicht.

Okay, bin wohl falsch verstanden worden, oder ich habe mich falsch ausgedrückt.
Ich würde mir eher eine Unterkunft in Imst suchen solange es keine Verbundungsbahn gibt. Wenn es die geben würde, dann natürlich Unterkunft im Pitztal oder in Sölden.
 
kaldini schrieb:
mich nervt aktuell nur, dass nun gerade erst die große Verbindung abgelehnt wurde und schon kommen sie wieder mit einem Bauprojekt, welches die Verbindung sehr wahrscheinlich als Ziel hat. Reicht es nicht mal?

Wen wundert das? Wer ein Ziel hat gibt dieses nur ungern auf. Im Kleinwalsertal wurde die Modernisierung des Ifen auch per Volksentscheid abgelehnt. Innehalb der nächsten 3 oder 4 Jahre wurde der Ifen komplett erneuert, dazu aktuell das Söllereck und das Nebelhorn hat auch ne neue Bahn bekommen.
 
Julian96 schrieb:
kaldini schrieb:
mich nervt aktuell nur, dass nun gerade erst die große Verbindung abgelehnt wurde und schon kommen sie wieder mit einem Bauprojekt, welches die Verbindung sehr wahrscheinlich als Ziel hat. Reicht es nicht mal?

Wen wundert das? Wer ein Ziel hat gibt dieses nur ungern auf. Im Kleinwalsertal wurde die Modernisierung des Ifen auch per Volksentscheid abgelehnt. Innehalb der nächsten 3 oder 4 Jahre wurde der Ifen komplett erneuert, dazu aktuell das Söllereck und das Nebelhorn hat auch ne neue Bahn bekommen.
und dann wundern sich die Touristiker und Bergbahnbetreiber, dass die Bevölkerung nicht mehr hinter ihnen steht?
 
Richtig. Wenn sie auch nur mit einer Stimme Vorsprung gewonnen hätten, hätten sie daraus einen Rechtsanspruch an allen Instanzen vorbei abgeleitet. Jetzt reden sie sich drauf raus, dass sie ja nur ganz knapp verloren haben. Verloren ist nunmal verloren.

Was anderes wäre das in meinen Augen wenn man etwas ganz anderes planen würde, z.B. einen Ersatz des Brunnenkogel. Aber selbst wenn das gar nicht die Intention wäre (was ich aber nicht glaube) die Verbindung damit scheibchenweise umzusetzen, wird das doch in der öffentlichen Wahrnehmung auf jeden Fall so gesehen.
 
Ich bin mal gespannt wie die notwendige Veränderung der Skigebietsgrenzen für das Lift- und Pistenprojekt ausgeht, da das ganze Projekt ausserhalb der aktuellen Skigebietsgrenzen liegt, andererseits dort keine Schutzzone eingezeichnet ist.
 
Im neuen Pistenplan (Download) (scheint aber seit letztem Winter so zu sein...) ist der Notweg nun als "Hochalpine Skiroute" (Griestal) eingezeichnet. Damit dürfte er im Winter m.E. nicht mehr gesperrt sein. Ich kann mir vostellen, dass das eine Art Vorbereitung für die Fernerjochbahn wird, da diese m.W.n. über den obersten Teil des Notwegs erreicht wird.
 
War denn der Notweg jemals gesperrt? Da stehen zwar diverse Schilder davor, aber auf keinem steht "gesperrt", "Benutzung verboten" oder ähnliches. Vielleicht manchmal wegen Schneemangels?
 
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