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Neues im Val d'Anniviers

Anscheinend beginnen die ersten Arbeiten am neuen Restaurant "Espace Weisshorn" an der Bergstation der Pendelbahn von Grimentz nach Zinal.
 
Hier noch ein paar Infos zum neuen Restaurant. Das Foto habe ich in der Woche vor Ostern aufgenommen:
IMG_20220413_110942202~2.jpg
 
🛠 Grünes Licht für den Bau des neuen Restaurants im Weißhorn Space
Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die Arbeiten am brandneuen Restaurant im Weisshorn Space beginnen konnten.
Trotz der wenigen Unannehmlichkeiten, die dies in diesem Sommer mit sich bringen wird, einschließlich der Schließung unserer Verbindungsseilbahn Grimentz-Espace Weisshorn, wird dieser Bau eine Erhöhung der Ernährungspunkte ermöglichen, um einen Kundenstamm zu befriedigen mehr Tage auf unserem Anwesen.
Das Restaurant besteht aus einem Tischservice mit 174 Sitzplätzen, aber auch einem Imbiss, der als Ersatz für die ehemalige Pente Bar kommt.
Bleibt gespannt, wir teilen euch den ganzen Sommer über den Baufortschritt.
Quelle: https://www.facebook.com/RM.GrimentzZinal/?ref=py_c
 
"Ernährungspunkte" ist schon etwas schräg übersetzt 😂

Ich dachte eigentlich, dass das Restaurant an die Stelle der alten Bar kommt, aber eine Integration mit der Bergstation ist natürlich auch sinnvoll.
 
Bin ich eigentlich der einzige, der diesen Restaurant Entwurf sehr 80er Jahre Pendelbahn-like empfindet? Schön ist etwas anderes (wenn auch Geschmackssache) aber weder fügt sich das gut in die Landschaft ein, noch ist es regional verwurzelt, oder gute moderne Architektur...Schade
 
Nö, bist Du nicht der einzige. Mir gefällt der Stil auch überhaupt nicht.
 
Kommt dann wohl ein bisschen auf die Art der Verkleidung drauf an. So wie es ausschaut kommen auf drei Wänden Solarzellen dran, dann passt es einigermassen. Spezielles ist es aber sicher nicht, eher so ein Ritter-Sport Bau. Quadratisch, praktisch, gut.
 
Also mir als Hochbauzeichner gefällt das sehr gut! Modern, Zeitloses Design, Solar, alles Bestens. Denkt daran das die RMA nicht gerade Geld für Herzog & de Meuron Protzbauten a la Chäserrugg ausgeben wollen. Aber ja es wäre bestimmt noch Luft nach oben.
 
Cervin schrieb:
Und ja, völlig ausreichend, ein 4we schafft bis 2400p/h und teilweise mehr.
2880 P/h ist m. W. das Maxium. Entspricht 5s Intervall. Das gibt es aber nur bei 1/2/3/4er (K)SB oder SL. Entsprechende 6er oder 8er mit dann 4320/5760 P/h wüsste ich keine.
 
In Vercorin soll das Anfängergelände "Lavioz" neu umgestaltet und umstrukturiert werden: neue Skipisten, ein neuer Skilift, neue Sitzgelegenheiten, Spielzeuge/Spielplätze, Pumptracks, Fahrradstrecken, Rutschen, Spielgeräte für Sommer und Winter.
 
In Grimentz-Zinal stehen laut einem gut informierten User von RM.net in den nächsten 5-6 Jahren einige Projekte an:

Wahrscheinlich 2025-2026 eine 6CLD für den Skilift "Combe Durand" in Zinal.
Daneben ist eine Sesselbahn am "Becs de Bosson" in Grimentz geplant. Bei beiden Anlagen soll die Tastation weiter tiefer liegen. Das alles ist soweit bekannt, außer dem voraussichtlichen Baujahr.

Auch die Gondelbahn "Grimentz-Bendolla" soll ersetzt werden, da die Bettenzahl in Grimentz stieg und weiter steigen wird und um eine höhere Kapazität zu erreichen.
 
Das ist ja alles gut und recht, aber die Verbindung über die Piste Chamois ist m. E. immer noch nicht optimal, obwohl es ja damals bei der Verbindung der Gebiete hiess, dass die Piste verbessert wird. Ich nehme an, dass wohl Umweltschutzgründe oder das Gelände einen Ausbau verhindert haben. An den Finanzen dürfte es nicht gescheitert sein, wenn man sieht, was im Gebiet alles investiert wurde. Das Hauptproblem ist ja die Lawinensituation und dass die Piste wegen dem felsigen Gelände sehr viel Schnee braucht. Dass man dort keine Beschneiung hinbaut finde ich gut, das wäre ein grosser Eingriff in die Natur und eine 4.5 km lange Piste zu beschneien, wäre auch sehr teuer.

Deshalb meine Frage: Warum macht man nicht eine Alternative zur Piste Chamois ins Val Moiry? Ich habe in der Karte mal ein paar Varianten eingezeichnet. Alle Varianten haben die folgenden Vorteile:
  • Sie sind an Süd- oder Osthängen, wo die Lawinengefahr oft geringer ist als an schattigen Nordhängen (Chamois) und man je nach Schnee-/Lawinensituation entscheiden kann, welche Piste geöffnet wird, wenn man die Chamois beibehält.
  • Sie führen durch weniger steiles Gelände als die Chamois Piste.
  • Sie sind von der Schneesicherheit ähnlich zur Chamois. Ab 2200 m.ü.M verlaufen sie durch das schattige Moiry Tal und es wäre keine Beschneiung nötig.
  • Sie haben das "Aussenrum-Abfahrt-Flair", fernab von allen Anlagen.

Bildschirm­foto 2022-12-14 um 14.19.03.png


Variante 1 führt direkt von der Corne Sorebois über einen sonnigen, anfangs steilen, danach relativ flachen Hang direkt zum Stausee. Die Piste führt nur über Wiesen und bräuchte damit viel weniger Schnee als die Chamois. Es wären wenig Geländebearbeitungen nötig und die Lawinengefahr schätze ich dort gering ein.

Variante 1a ist die anfängertauglichste und schneesicherste Variante. Sie beginnt gleich wie Variante 1 und folgt dann dem Ziehweg, der sonnengeschützter als der pralle Südhang ist, zur Staumauer. Es wären kaum Geländebearbeitungen nötig. Falls man eine besonders anfängertaugliche Variante will, könnte man auch den Steilhang am Anfang mit baulichen Massnahmen entschärfen. Die Piste wäre dann höchstens rot einzustufen.

Variante 2 wird interessant, falls eine 6KSB Combe Durand gebaut wird. Von deren Bergstation aus verläuft die Piste zuerst flach traversierend auf der Moiry-Seite des Grats und geht dann steil Richtung Stausee hinab. Es wäre die kürzere Variante, was pistenbau- und sicherungstechnisch sicher Vorteile hat. Auch diese Variante führt nur kurz durch einen steilen Bereich, bevor sie flacher wird.

Variante 2a umfährt den Grat auf Zinal-Seite auf der heutigen Piste Barthélémy. Ein Seillift o.ä. führt von dort auf den Pass Sorebois, wo sie in Piste 2 mündet. Damit vermeidet man das felsige Gelände auf der Moiry-Seite. Dafür wären gerade mal 1.25 km Piste bis zur Staumauer nötig.


Screenshot_20221214-145207_swisstopo.jpg
Höhenprofil der flachsten Variante 1a. Das Flachstück bei 3a ist die Überquerung der Staumauer.



Ab Moiry-Staudamm würden die Pisten über die Staumauer und dann zuerst der Strasse entlang führen und dann via Fahrweg nach Grimentz gelangen. Die Strasse und der Fahrweg sind konstant geneigt (siehe Höhenprofil oben) und wären ohne Ziehpassagen. Vom Stausee bis nach Grimentz sind es immerhin noch 600Hm. Damit wären die Pisten ca. 7-9 km lang und vom Profil z.B. mit der Morteratsch-Abfahrt an der Diavolezza vergleichbar. Sicher nichts für Leute die Ziehwege nicht mögen. Auch als gelbe Pisten wären sie wohl eine Aufwertung des Gebiets. Fraglich ist jedoch, wie lawinensicher die Strasse im Moiry Tal ist. Hier sehe ich den grössten Haken an der Idee.

Was meint ihr dazu?
 
Tolle Neuigkeiten. Beim Combe Durand kann ich mir ganz gut vorstellen wie der nach unten verlängert wird. Da wird die Talstation Wahl in Nähe des 4CLD zustehen kommen. Beim Becs der Bosson fehlt mir hingegen die Vorstellungskraft, wohin der verlängert werden könnte. Gibt's auf RM auch Fotos von Standort der Talstation?
 
sking schrieb:
Deshalb meine Frage: Warum macht man nicht eine Alternative zur Piste Chamois ins Val Moiry?
Die Variante wäre in der letzten Saison komplett unmöglich zu öffnen gewesen ohne massiven Einsatz von technischer Beschneiung. Die Rückseite war oben ziemlich schneefrei.
 
Jojo schrieb:
In Grimentz-Zinal stehen laut einem gut informierten User von RM.net in den nächsten 5-6 Jahren einige Projekte an:
(…)
Auch die Gondelbahn "Grimentz-Bendolla" soll ersetzt werden, da die Bettenzahl in Grimentz stieg und weiter steigen wird und um eine höhere Kapazität zu erreichen.

Danke für die Info. Mir fehlt bzgl der Gondelbahn Grimentz-Bendolla allerdings die Vorstellungskraft, wie man dort die Kapazität erhöhen will. Eine 10er oder 12er Kabinenbahn dürfte von der Kapazitätsleistung pro Stunde doch nicht signifikant zu erhöhen sein. Oder sehe ich das falsch?
 
eltenista schrieb:
Danke für die Info. Mir fehlt bzgl der Gondelbahn Grimentz-Bendolla allerdings die Vorstellungskraft, wie man dort die Kapazität erhöhen will. Eine 10er oder 12er Kabinenbahn dürfte von der Kapazitätsleistung pro Stunde doch nicht signifikant zu erhöhen sein. Oder sehe ich das falsch?


Die momentane Anlage hat eine Förderleistung von 1840p/h was "eigentlich" nicht viel ist. Eine neue Anlage könnte 2400-4500p/h haben, letzteres ist natürlich unwahrscheinlich. Geregelt wird dies durch Kabinenabstände, je enger die Kabinenabstände, desto Höher die Förderleistung.

lg
 
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