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Neues in Davos Klosters

Schade, die Madrisa ist das einzige Skigebiet in Davos/Klosters, wo man aktuell noch richtig toll Skifahren kann :(
 
Warum bist du dieser Meinung? Weil da fast nur schleppis stehen und kaum beschneit wird?
 
Naja.

- Jakobshorn: extrem langweilig, lauter KSBs am selben Hang. Tausende Leute die sich am selben Hügel gegenseitig über die Skier fahren.
- Rinerhorn: eigentlich auch eher langweilig, wenigstens hat man aber Platz auf den Pisten. Wirklich toll ist nur der Skilift Hubel.
- Pischa: mit dem Angebot kann jedes Voralpenskigebiet mithalten.
- Parsenn: die Lifte scheinen da extra ungeschickt plaziert... ohne Schieben geht fast keine längere Abfahrt. Will man von einer Anlage zur anderen wechseln, dann schon gar nicht. Zudem verzichtet man freiwillig auf die zusätzliche Dimension der Schatzalp :stupid: und ja: viel zu viele Leute auf den Pisten hats da auch.

Da bleibt eigentlich nur noch die Madrisa. Die hat abwechslungsreiche Pisten, auf denen man auch bei Vollbetrieb noch ohne Kollisionsgefahr skifahren kann. Dank Zügenhüttli-Lift gibt es auch attraktive "aussenrum"-Pisten. Schieben muss man nur auf der Talabfahrt - und das liese sich wohl mit etwas Baggereinsatz auch noch ausmerzen...
 
Da geb ich dir recht, mit dem schieben auf dem Gottschna ist besonders schlimm oben an der Bergstation.
 
Vincent schrieb:
Schöditaz schrieb:
Obwohl ein Ausbau der Beschneiungsanlagen auf Madrisa sinnvoller wäre, wie man auch diesen Winter wieder sehen konnte...
Dennoch glaube ich, dass Schaffürggli das realistischste von allen herumschwirrenden Projekten ist.
Ich schätze für die neue Bahn wird gleich Beschneidung komplett ausgebaut

Ich hoffe kaum dass es da zu absurden Vergewaltigungen kommt...

Aber ist dir klar, dass Madrisa kaum die Mittel hat, beide Investitionen gleichzeitig zu tragen? "Entweder oder" ist hier die Devise.

Pilatus schrieb:
- Rinerhorn: eigentlich auch eher langweilig, wenigstens hat man aber Platz auf den Pisten. Wirklich toll ist nur der Skilift Hubel.
Neee, Rinerhorn ist mindestens so interessant wie Madrisa. Wegen der verschiedenen Talabfahrten und der seperaten Geländekammer am Nülli ist das Gebiet echt stark.

Vincent schrieb:
Da geb ich dir recht, mit dem schieben auf dem Gottschna ist besonders schlimm oben an der Bergstation.
Gotschna hat nichts mit Gott zu tun, darum schreibt man das nur mit einem "T".
 
Auch meiner Freundin hat das Geschiebe im Parsenn Gebiet überhaupt nicht gefallen. Sie meinte zu Mittag das sie jetzt die Schnauze voll hat von dem dauernden schieben müssen auf verschiedenen Pisten. Leider kann man es nicht vermeiden.

Ist/war eigentlich mal geplant eine Bahn vom Totalpspeichersee in Richtung Dorftäli/Weissfluhjoch zu bauen? So dass man den Hauptertäli und Meierhoftälilift fahren kann ohne zur Parsennhütte runter fahren zu müssen? Das würde die Situation auch noch etwas freundlicher gestalten.
 
Ist/war eigentlich mal geplant eine Bahn vom Totalpspeichersee in Richtung Dorftäli/Weissfluhjoch zu bauen?

Die hat man glaub vor zwei-drei Jahren abgerissen... :lach: 2007 war sie auf jeden Fall noch da, letztes Jahr war sie weg...

parsenn16022007-15.jpg



Neee, Rinerhorn ist mindestens so interessant wie Madrisa. Wegen der verschiedenen Talabfahrten und der seperaten Geländekammer am Nülli ist das Gebiet echt stark.

Da kann man sich jetzt darüber streiten, ich bin da anderer Meinung. Sicher besser als das Jackobshorn, aber m.E. gibt es weniger durchwegs gute Abfahrten als an der Madrisa.
 
Gut eine PB ist für diese doch eher kurze Strecke nicht ganz so optimal. Da wäre eine kontinuierliche Bahn besser angebracht.
 
Einen Schlepplift gabs auch mal, aber der Ging nur bis zur Wasserscheide. Ins Dorftäli kam man so nicht.
 
Ups, wie konnte mir das passieren. Wie peinlich!! An die finanzielle Sicht hab ich nicht gedacht, doch ich würde meinen, dass man die seilbahn baut. Ich meine , was macht ein Gebiet attraktiver für den durchschnittsbesucher: Ne Ksb oder ein paar schneekanonen am Rand. Wirtschaftlich ist das ne Zwickmühle
 
Whistlercarver schrieb:
Gut eine PB ist für diese doch eher kurze Strecke nicht ganz so optimal. Da wäre eine kontinuierliche Bahn besser angebracht.
Immer noch lieber eine PB als gar keine Bahn. Es war völlig unsinnig und hirnrissig, diese Bahn abzubrechen.

Vincent schrieb:
Ups, wie konnte mir das passieren. Wie peinlich!! An die finanzielle Sicht hab ich nicht gedacht, doch ich würde meinen, dass man die seilbahn baut. Ich meine , was macht ein Gebiet attraktiver für den durchschnittsbesucher: Ne Ksb oder ein paar schneekanonen am Rand. Wirtschaftlich ist das ne Zwickmühle
Was nützt eine tolle Sesselbahn ohne Schnee? Ich glaube eher, dass zuerst die Beschneiung ausgebaut wird, weil a) der Öpfelsee sicher noch an mehr Schneekanonen angeschlossen werden kann und b) die Förderleistung des Schaffürggli-Doppelliftes echt stark ist und es von dem her keine Probleme gibt
 
Schöditaz schrieb:
Vincent schrieb:
Ups, wie konnte mir das passieren. Wie peinlich!! An die finanzielle Sicht hab ich nicht gedacht, doch ich würde meinen, dass man die seilbahn baut. Ich meine , was macht ein Gebiet attraktiver für den durchschnittsbesucher: Ne Ksb oder ein paar schneekanonen am Rand. Wirtschaftlich ist das ne Zwickmühle
Was nützt eine tolle Sesselbahn ohne Schnee? Ich glaube eher, dass zuerst die Beschneiung ausgebaut wird, weil a) der Öpfelsee sicher noch an mehr Schneekanonen angeschlossen werden kann und b) die Förderleistung des Schaffürggli-Doppelliftes echt stark ist und es von dem her keine Probleme gibt
Dafür lockt so ne KSB mehr Kunden an. Schlauer, da hast du recht, ist ein Großeinkauf bei TechnoAlpin
 
Da scheiden sich die Geister massiv, was jetzt besser ist, Parsenn, Jaki, Madrisa, Rinerhorn oder Pischa. Nur dass die Schatzalp eine vergebene, brach liegende Chance wegen einiger sturer Köpfe ist, sind wir uns wohl einig. Ansonsten denkt einfach daran, dass die grosse Masse der heutigen Skifahrer Skilifte hasst und dies wiederum eins zu eins im finanziellen Erfolg ablesbar ist. Insofern ist es schon gut, wenn Madrisa da investiert, auf ein paar schneereiche Winter hofft und danach auch noch die Beschneiungsanlage bauen kann. Vorwärtstrategie ist die einzige Lösung.
 
Ansonsten denkt einfach daran, dass die grosse Masse der heutigen Skifahrer Skilifte hasst und dies wiederum eins zu eins im finanziellen Erfolg ablesbar ist.

Das halte ich für eine gewagte These, die m.E. in keinster Weise erwiesen ist. Ich denke hier spielen noch andere Faktoren mit rein. Dass in den erfolgreichen Gebieten (meistens) viele KSBs stehen, muss nicht heissen, dass die Gebiete wegen den KSBs erfolgreich sind. Z.B. Laax und die 4-Vallées hatten lange eine veraltete Infrastruktur, waren aber trotzdem ziemlich erfolgreich. Dies, weil es sich hierbei einfach um tolle Skigebiete handelt. Da sind die Bahnen weniger wichtig. Hingegen werden langweilige Skigebiete durch neue Lifte auch nicht unbedingt besser. Deshalb glaube ich, dass moderne Lifte v.A. in erfolgreichen Skigebieten stehen, weil sich nur diese neue Bahnen überhaupt leisten können. Und nicht, weil die neuen Bahnen diese erfolgreich gemacht haben.
Für den finanzellen Erfolg eines Skigebiets stellen moderne Bahnen nur einen einzelnen - m.E. völlig überschätzten - Teilaspekt dar.
 
Da bin ich als Laax-Kenner und -Aktionär komplett anderer Meinung. Laax hat während der Konsolidierungsphase massiv an traditionellen Gästen verloren und nur teilweise durch die Freestyle-Szene kompensiert. Und wie über Laax geredet wurde, erspare ich hier zu schreiben. Zum Glück wurde dies dann doch mal noch erkannt.
Und überleg Dir mal, wieso ein solches Wettrüsten alpenweit stattfindet? Wohl kaum aus Selbstbefriedigung...
 
Ich denke auch, dass man anhand der Besucherzahlen ganz klar erkennen kann, dass Skigebiete mit Sesselbahnen beliebter beim Otto-Normal-Skifahrer sein als Skigebiete welche hauptsächlich Schlepplifte als Beförderungsanlagen haben. Und diesem Fall macht einen Sesselbahn durchaus Sinn, vorallem weil es hoffentlich auch wieder schneereichere Winter geben wird und eine Beschneiungsanlage auch sukzessive ausgebaut werden kann..
 
Whistlercarver schrieb:
Auch meiner Freundin hat das Geschiebe im Parsenn Gebiet überhaupt nicht gefallen. Sie meinte zu Mittag das sie jetzt die Schnauze voll hat von dem dauernden schieben müssen auf verschiedenen Pisten. Leider kann man es nicht vermeiden.

War ich in einem anderen Skigebiet als ihr?
Mir blieb nur das, zugegebenermaßen, nervige schieben oben am Gotschnagrat in Erinnerung, aber das macht man einmal, maximal zweimal am Tag.
Wo muss man denn noch schieben?
 
BSpy schrieb:
Wo muss man denn noch schieben?

Bei der Gipfel-PB muss man noch einiges zu den Abfahrten aufsteigen, ansonsten fällt mir aber auch nichts mehr ein. Gut, bei den Talabfahrten muss man zu den Stationen noch ein Stückchen laufen. Im Hauptgebiet sehe ich aber keine Probleme dieser Art.
 
Sicher noch vom Hauptertäli zum Rest des Skigebietes vor allem richtung Totalp. Von der Sesselbahn Meierhofertäli zum Schifer....
 
ATV schrieb:
Sicher noch vom Hauptertäli zum Rest des Skigebietes vor allem richtung Todalp. Von der Sesselbahn Meierhofertäli zum Schifer....
Das Schieben bei ersterem war mir bei meinem letzten Besuch nicht so extrem vorgekommen. Vom Meierhoftäli ist ja auch keine Abfahrt zur Schiferbahn vorgesehen. Einfach Furka oder Totalp mitnehmen und schon ist jedenfalls dieses Problem keine mehr
 
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