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Neues in Davos Klosters

Auf der linken Piste runter nach Schifer bei der Hangquerung und bei der Talstation wenn man der normalen Piste folgt. Dann von Gotschna in Richtung Parsennhütte und anderst rum meine ich auch.
 
Es gibt schon einige Schiebestücke... Aber das ist nicht alles. Genau so nerven die Flachstücke in den Pisten, die man nur mit Schussfahren halbwegs überwinden vermag... Solche hat es z.B. an der Schieferbahn (2. Sektion), Seetälli etc. Da macht das Skifahren auch keinen Spass... Und der Wechsel zwischen Parsennhütte und Gruobenalp ist auch obermühsam... Hätte man die Gruobenalpbahn ein bisschen schlauer hingestellt, ginge das ganz easy...
 
Wäre es eigentlich möglich links in Richtung tal von der Parsennhütte aus noch die ein oder andere Bahn zu bauen? Oder gehört das schon nicht mehr zu dem Bereich in den Skigebietsgrenzen? Mit ein paar zusätzlichen Bahnen im Parsenn Sektor könnte man meiner Meinung nach die ein oder andere interessante Piste erschliesen.
 
Das Urproblem in Davos ist dass sich die Gemeinden weigern die Bergbahnen zu unterstützen. Davos setzt eher auf Kongresstadt. Zum Thema Madrisa: Schnee ist die Grundlage des Skisports ohne Schnee bringen die modernsten Lifte nichts. Die Lösung währe dass sich die Gemeinden zumindest teilweise an den Investitionen der Beschneiung beteilligen (ich weiß dass Davos hoch verschuldet ist).
 
Wir sprechen hier übrigens um Infrastruktur und Neuigkeiten und nicht um zu flache Pisten auf Parsen/Gotschna
 
Jetzt wird's aber echt langsam Oberpeinlich. Zwei lange Schlepper welche auch noch anständig Höhenmeter machen sollen ersetzt werden, wo verdammt ist da das Problem?
Parsenn und Jakobshorn sind gewissen Herren zu voll, warum wohl. Genau darum weil es am Rinerhorn und der Madrisa immer noch ausscahut wie vor 40 Jahren.

Eine kleine Denkaufgabe noch: Wenn man als Skifahrer will dass man in den zwei Grossen Gebietsteilen mehr Platz bekommt aber die Gesamtskifahrerzahl in der Destination verringern will, was muss man da machen?
 
Steht jetzt eigentlich schon fest ob die Pischa geschlossen wird
 
Theo schrieb:
Eine kleine Denkaufgabe noch: Wenn man als Skifahrer will dass man in den zwei Grossen Gebietsteilen mehr Platz bekommt aber die Gesamtskifahrerzahl in der Destination verringern will, was muss man da machen?
Alle KSBs mit ESL oder SL ersetzen, dann hat man als Skifahrer selbst mehr Platz im Skigebiet weil/und die Gesamtskifahrerzahl sinkt, weil etliche Leute in andere Skigebiete fahren.

Nur weiß ich nicht, ob das die Antwort ist, die du hören wolltest? :)

(Sorry für's OT)
 
ski-chrigel schrieb:
Vincent schrieb:
Steht jetzt eigentlich schon fest ob die Pischa geschlossen wird
In einigen Köpfen, die dummerweise was zu sagen haben, schon...
Es ist ja vorallem ein Kopf (auf den ich gerne ein Kopfgled ausetzten würde....)

Wenn der Entscheid gefallen wäre, dann hätte ich das denk schon gepostet. Im Moment laufen noch Abklärungen, wie die zukünftige Strategie aussehen soll. Vor einigen Wochen hatte ich das Glück, mit einem Pischa-Aktionär auf dem Mitteltäli-Lift hochzufahren. Er erzählte, dass von einer externen Gruppe eine Studie (oder Analyse) erstellt worden sei, um die Wichtigkeit der Pischa für die Davoser Gesamtwirtschaft zu ermitteln. Dabei sei herausgekommen, dass Pischa gar nicht so unwichtig sei... Laut ihm könnte diese Studie "zu Stirnrunzeln" bei den Verantwortlichen führen.

Nach meinem Kenntinisstand gibt es im Moment 3 mögliche Wege:
1. Ende Saison ist Schluss
2. Die Luftseilbahn wird umfangreich saniert, um für längere Zeit eine neue Betriebsbewilligung zu erhalten. Das kostet zwar im ersten Moment einiges an Geld, aber dafür läuft die Bahn dann wieder für einige Zeit.
3. Die Luftseilbahn wird notdürftig saniert, um einige wenige Jahre weiterfahren zu können. So kann Zeit gewonnen werden, um nochmals alles zu überdenken. Allerdings würden dann nach wenigen Jahren schon wieder Investitionen anfallen. Dazu ein zitat aus dem Pro Pischa- Geschäftsbericht 2013:
Die Kosten für die Konzessionserneuerung bewegen sich in der Grössenordnung von CHF 600'000. Obwohl nicht unerheblich, können diese Kosten mit der in der Bilanz ausgewiesenen Liquidität gedeckt werden.


Zu begrüssen wäre natürlich Variante 2. Die Davos Klosters Bergbahnen AG sollen der Sportbahnen Pischa AG gopfertelli nomol unter die Arme greifen! Wenigstens mit einem zinslosen Darlehen. Wenn die oben erwähnten Sturköpfe schon einen Verkauf ausschulugen...(gerüchterweise sollen Engländer und die Firma Red Bull im Spiel gewesen sein)
 
Man müsste eine neue Bahn bauen von der Nähe von Davos dorf direkt zum Gipfel
 
Vincent schrieb:
Man müsste eine neue Bahn bauen von der Nähe von Davos dorf direkt zum Gipfel
ziemlich unrealistisch, wäre 4km lang, ausserdem wäre es kaum möglich, dort eine Talabfahrt zu bauen. Der Hang wird nicht umsonst "Steinschlagwald" heissen...
 
So abgelegen, wie viele Leute immer sagen, ist Pischa gar nicht. Der Parkplatz ist direkt bei der Talstation, der Bus auch. Und dieser fährt alle 15 Minuten, von der Talstation der Parsennbahn in nur 10 Minuten. Das finde ich noch human.
 
Problem ist wohl eher, dass viele Skifahrer nicht mal merken, dass da hinten ein Skigebiet ist :wink:

Naja, das neue, mehr als skurrile Intercontinental Hotel ist ja gleich um die Ecke... Von da aus ist das ausnahmsweise das am nächsten gelegene Skigebiet...
 
Variante 2 wäre klar das Beste, vor allem für die Destination. Die wird aber wohl nur kommen wenn die ganze Destination die Skifahrertage wieder steigern kann. Geschieht dies nicht kommt Variante 1 und aus ist's. Variante 3 mit Neubau in irgend einer Form wird nicht kommen da diese selbst mit Vollauslastung der Destination wirtschaftlich nicht tragbar wäre.

@starli: Was die Grundidee angeht wurde die Aufgabe richtig gelöst, einzig bei der Ausführung werden wir wohl nicht ganz einig werden. Es zeigt aber eben schön die Problematik hier auf, als noch alles Schlepper waren war es eben egal ob wo man Schlepper und die heutige Diskussion stellte sich gar nicht da alle was vom Kuchen hatten.
 
Ich denke dass Davos die Pischa nicht wirklich braucht (für die paar Freerider). Ich hoffe nur, dass die Pischa für ein größeres Infrastruktur Projekt geopfert wird (z.B Verbindung Jakobshorn-Rinerhorn).
 
Tiob schrieb:
Ich denke dass Davos die Pischa nicht wirklich braucht (für die paar Freerider). Ich hoffe nur, dass die Pischa für ein größeres Infrastruktur Projekt geopfert wird (z.B Verbindung Jakobshorn-Rinerhorn).
Geht das eigentlich nicht in eure Köpfe rein??! Man kann nicht einfach ein Skigebiet opfern, um einen neuen Eingriff in die Umwelt zu machen! Und wenn es die Pischa nicht bräuchte und sie wertlos wäre, würde dann ein Verein namens "Pro Pischa" bestehen? Und übehaupt, die Pischa wird nicht nur von Freeridern besucht, auch Wanderer, Familien und Geniesser finden den Weg auf die Pischa. Darum wollten Investoren den Berg auch kaufen, aber die Sturköpfe der DKB wollten nicht verkaufen!

Schau, wenn die Pischa geschlossen wird, dann ist das nicht zu vergleichen, wenn im Supermarkt eine Sorte Kaugummi aus dem Regal genommen wird und stattdessen eine neue Sorte ihren Platz findet. Die Pischa ist ein Stück Davos. Und das wollen wir uns nicht wegnehmen lassen.
 
Dass Skigebiete durchaus als Bauernopfer herhalten können zeigen die Beispiele Lagalb und Winterhorn. Und für Davos wird es sicherlich nicht leichter, denn es gibt mit Arosa-Lenzerheide und Flims Laax zwei starke zusammenhängende Konkurrenten in nächster nähe (von entfernteren will ich gar nicht anfangen). Da währe die Schließung der Pischa zugunsten eines großen Infrastrukturprojektes für den Davoser Tourismus eher ein Gewinn als ein Verlust.
 
Auch wenn ich kein großer Fan der Pischa möchte ich nicht das sie zumacht. Davos würde etwas fehlen und zum Freeriden ist sie nicht schlecht. Warum will die DKM nicht verkaufen. Haben die Angst das die Investoren moderne Lifte mit Hohem Komfort aufstellen was sie selber versäumen??? :biggrin:
 
Tiob schrieb:
Dass Skigebiete durchaus als Bauernopfer herhalten können zeigen die Beispiele Lagalb und Winterhorn. Und für Davos wird es sicherlich nicht leichter, denn es gibt mit Arosa-Lenzerheide und Flims Laax zwei starke zusammenhängende Konkurrenten in nächster nähe (von entfernteren will ich gar nicht anfangen). Da währe die Schließung der Pischa zugunsten eines großen Infrastrukturprojektes für den Davoser Tourismus eher ein Gewinn als ein Verlust.

Also bei Lagalb ist ja noch nichts entschieden, siehe: http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/kritik-engadiner-skigebietsverbindung

Vincent schrieb:
Auch wenn ich kein großer Fan der Pischa möchte ich nicht das sie zumacht. Davos würde etwas fehlen und zum Freeriden ist sie nicht schlecht. Warum will die DKM nicht verkaufen. Haben die Angst das die Investoren moderne Lifte mit Hohem Komfort aufstellen was sie selber versäumen??? :biggrin:
Schertenleib hat das Jakobshorn modernisiert und auf dieses Level gebracht, wo es heute ist. Eins muss man ihm lassen, die Finanzen hat er ins Lot gebracht. Aber wenn jetzt Pischa auch modernisiert werden würde, dann könnte das Jakobshorn Gäste an die Pischa verlieren. Und da würde Schertenleib ein Zacken aus seiner Krone fallen.
 
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