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Neues in Davos Klosters

Hat die neue Investorengruppe wohl eine Verbindung mit Österreich (Gargellen) im Kopf...? Wäre relativ einfach (mehr oder weniger in der Schweiz) machbar, nicht?
 
benito schrieb:
Hat die neue Investorengruppe wohl eine Verbindung mit Österreich (Gargellen) im Kopf...? Wäre relativ einfach (mehr oder weniger in der Schweiz) machbar, nicht?
Landschaftsschutzgebiet dazwischen--> nahezu unmöglich da was zu verbinden. Wenn es jemals zu einer Erweiterung kommen sollte, dann Richtung Ereztälli.
 
Ich habe vor ein paar Tagen den neuen Pistenplan für die Sasion 2015/16 entdeckt und mal nach Änderungen durchforstet. Fazit: Bezüglich Angebotsabbau und Preisfrechheit wird die nächste Saison kaum zu übertreffen sein.

Beginnen wir mit der linken Talseite (Bild anklicken zum vergrössern):


Pischa
- Am auffälligtsen natürlich ist der Verlust der Skilifte. Nun hat irgend so ein Hobbymaler auf dem Pistenplan einige Abfahrtsrouten eingezeichnet. Falls violett gestrichelt Wanderweg heisst, wird dann die Mäderpiste und die Standardpiste doch wieder präpariert? Eine Präparation der Talabfahrt wurde mal angekündigt, mal schauen, was die da machen.

Interessant: Die Mäderbeiz ist immer noch eingezeichnet, scheinbar wird die nächsten Winter wieder offen gehen.

Frech: Die Tageskarte Erwachsener kostet laut Pistenplan 46.- Das ist eine Reduktion um wahnsinnige 4.- gegeüber dem Vorjahr :roll: Immerhin kann man neu einzelne Fahrten kaufen (1 Fahrt = 20.-, 2 Fahrten= 25.-, 4 Fahrten = 45.-, 6 Fahrten= 60.- und 10 Fahrten= 90.-)

Während des WEFs bleibt die Pischa wie gewohnt geschlossen.

Jakobshorn
Einzige Neuerung: Die Piste 9 (Skischul Run Clavadel) ist nun durchgehend beschneit. Der Preis für die Tageskarte bleibt unverändert bei 64.-

Rinerhorn:
Von den Pisten her gibt es keine Veränderungen, auch die Tageskarte bleibt gleich teuer. Neu aber ist, dass auch das Rinerhorn während des WEFs schliesst.

rechte Talseite:


Madrisa
Keine Veränderungen

Parsenn
Ich glaub, es hackt. Trotz Protesten auf der Innovations-Plattform Davos-Klosters und einem Beschwerdemail meinerseits streichen sie Pisten wie blöd.
20 Furka Links: Wird ganz gestrichen
40b Gruobenalp Rechts: Ganz gestrichen
45b Hirtenhütte: Zur Abfahrtsroute degradiert
54 Schifer-Saas: Wird nach der Verstümmelung zur Abfahrtsroute vor ein paar Jahren nun ganz gestrichen

Trotzdem zahlt man weiterhin 69.- für die Tageskarte.

Mit diesem leistungsabbau will man nun dem Euroschock trotzen. Bravo liebe Bergbahnen.
 
Die neusten Entwicklungen bestätigen meinen Verdacht, dass die Davoser nur noch auf die beiden "Lieblingsgebiete" Jakobshorn und Parsenn setzen und Rinerhorn/Pischa z'Bode wirtschaften wollen. Es hat alles System:
Pischa wird mit allen Regeln der Kunst unattaktiv gemacht. Es braucht viel Fantasie, um auch nur auf die Idee zu kommen, dasss es Skifahrer geben könnte, welche für einen (!!) Lift (Luftseilbahn) und vier nicht planierte Pisten 46 Fr. (!!) für die Tageskarte bezahlen könnte. Für den gleichen Preis erhält der Gast alleine in der Schweiz ein kleineres Skigebiet mit einem halben Dutzend Liften. Von dem Ausland ganz zu schweigen. So verjagen die Betreiber die letzten Besucher und könnnen dann in einigen Jahren eine nette Pressemitteilung verfassen, dass man Pischa "leider" aufgrund der schwachen Nachfrage schliessen müsse.

Für den zweiten Streichkandidat wird mit dem WEF ein fadenscheiniger Grund gesucht, dem Skigbiet die Öffnungszeiten einzuschränken. Von Investitionen ganz zu schweigen, diese sind schliesslich für Parsenn und Jakobshorn reserviert.

Und für die beiden "Lieblinge" gilt leider der alte Spruch: Auch ein schlechter Betreiber kann aus einem schönen Gebiet schlecht ein schlechtes machen.
Obwohl das Preis-Leistungsverhältnis ein schlechter Witz ist, kommen nachwievor die Gäste in Scharen und bestätigen so die Bergbahnen.
Frei nach dem Motto: Warum Mühe geben, wenn die Gäste sowieso kommen.

Nach meinem Eindruck arbeiten die Davoser bei ihren Skigebieten grundsätzlich und ausschliesslich nach BWL-Kriterien: Was nicht benützt/rentiert wird gestrichen, investiert wird nur dort, wo die Zahlen stimmen.
Das Parsenn ist eines meiner Lieblingsgebiete. Aber ich habe immer weniger Lust mich von den Davoser Bergbahnen mit hohen Preisenn und wenig Service verkohlen zu lassen...
 
Dass die Pischa-Schliessung als Ziel gesetzt ist, ist ja nicht wirklich neu... Erstaunlich ist eigentlich nur, dass sie es so langsam machen.
 
Beim Rinerhorn würde ich nicht mehr von einem Streichkandidat sprechen. Die haben jetzt mit dem Ausbau der Beschneiungsanlage doch schon einiges investiert. Darum glaube ich mittlerweile wieder an eine Zukunft des Glariser Hausbergs. Schade ist es natürlich schon, dass das Gebiet während des WEFs schliesst, aber irgendwo ist der Entscheid auch nachvollziehbar. Wenn auch auf Parsenn und Jakosbhorn die Lifte während dieser Zeit fast leer laufen, dann kann das Rinerhorn in dieser Zeit sicherlich auch kaum Gäste begrüssen. Wenn man nun etwas in den sauren Apfel beissen muss, damit das Gebiet wenigstens sonst erhalten bleibt, ist das verkraftbar.
 
Wollen sie nicht gleich das ganze Dorf wegen dem WEF stilllegen?
Warum ist den so wenig los während dem WEF? Sind alle Hotels ausgebucht deswegen oder haben die Leute Angst in dieser zeit dahin zu fahren?
Man sieht in dieser Zeit zwar verstärkt Militär und Polizei aber beim Ski fahren stört das nicht. Und wenn man dann noch in Klosters einsteigt....
 
Whistlercarver schrieb:
Wollen sie nicht gleich das ganze Dorf wegen dem WEF stilllegen?
Warum ist den so wenig los während dem WEF? Sind alle Hotels ausgebucht deswegen oder haben die Leute Angst in dieser zeit dahin zu fahren?
Man sieht in dieser Zeit zwar verstärkt Militär und Polizei aber beim Ski fahren stört das nicht. Und wenn man dann noch in Klosters einsteigt....
Die Hotels sind va im oberen Segment ausgebucht. Va. aber hält einem die Kontrolle und das Verkehrschaos ab, weniger heute, als noch vor ein paar Jahren. Man meidet Davos dann einfach. Weiter vermitteln die Absperrungen und die vielen Polizisten einem nicht grad ein Feriengefühl. Und klassisches Januar-Loch ist dann auch noch. Zum Skifahren auf Parsenn aber die beste Zeit mit viel Platz.
 
Schöditaz schrieb:
Schade ist es natürlich schon, dass das Gebiet während des WEFs schliesst, aber irgendwo ist der Entscheid auch nachvollziehbar. Wenn auch auf Parsenn und Jakosbhorn die Lifte während dieser Zeit fast leer laufen, dann kann das Rinerhorn in dieser Zeit sicherlich auch kaum Gäste begrüssen.
Es geht ums Prinzip. Wenn ein Gebiet aus mehreren Teilgebieten besteht, dann sollte man rein aus Fairness bei allen mit gleichen Spiessen messen und nicht die einen bevorzugen/benachteiligen. Gerade das Rinerhorn, welches etwas "abseits" liegt, hat es neben den anderen Gebieten schon schwer genug, da sollte man es nicht noch absichtlich benachteiligen. Wenn Parsenn und Jakobshorn geöffnet bleiben dürfen, dann soll das Rinerhorn das auch können.
 
oberländer schrieb:
Schöditaz schrieb:
Schade ist es natürlich schon, dass das Gebiet während des WEFs schliesst, aber irgendwo ist der Entscheid auch nachvollziehbar. Wenn auch auf Parsenn und Jakosbhorn die Lifte während dieser Zeit fast leer laufen, dann kann das Rinerhorn in dieser Zeit sicherlich auch kaum Gäste begrüssen.
Es geht ums Prinzip. Wenn ein Gebiet aus mehreren Teilgebieten besteht, dann sollte man rein aus Fairness bei allen mit gleichen Spiessen messen und nicht die einen bevorzugen/benachteiligen. Gerade das Rinerhorn, welches etwas "abseits" liegt, hat es neben den anderen Gebieten schon schwer genug, da sollte man es nicht noch absichtlich benachteiligen. Wenn Parsenn und Jakobshorn geöffnet bleiben dürfen, dann soll das Rinerhorn das auch können.
Naja, es wäre wohl ein Schuss ins eigene Bein, die Betriebskosten am Rinerhorn während des WEFs weiterhin voll zu haben und keine Einnahmen zu generieren. Das hat doch nichts mit Fairness zu tun, sondern mit (ausnahmsweise durchaus verständlichem) betriebswirtschaftlichem Denken. Sonst kann Schertenleib dann ja erst recht sagen, das Rinerhorn rentiere nicht und es erleidet dasselbe Schicksal wie Pischa... Man bedenke auch, dass der nächste Winter so oder so ein Schicksalswinter wird, Winter 1 seit der Aufhebung des EUR-Mindestkurs. Auch Davos wird ganz bestimmt massive Frequenzeinbussen haben und die werden am Rinerhorn wohl noch stärker ausfallen als auf Parsenn oder am Jaki. Darum macht die Schliessung während des WEFs durchaus Sinn.
 
Die machen in Davos/Klosters halt das eine oder andere falsch. Man bietet keinen Tagesskipass für alle Teilgebiete zusammen an, noch dazu hat man scheinbar nie ernsthaft geplant, irgendwelche Verbindungen zu bauen. Das macht einen halt weniger Attraktiv, wenn nebenan Arosa und Lenzerheide ne Verbindungsbahn bauen, Laax ist auch "Verbunden" und sogar St. Moritz will ja schon lange die Hahnenseebahn bauen (aber da gibt's scheinbar wieder ärger mit irgendwelchen Berufsquerulanten). Dadurch ist Davos/Klosters eben nicht groß, sondern nur mehrere kleine Gebiete - dann kann man genausogut irgendwo nach Pizol, Toggenburg (ist iirc auch in dem Eck) oder so fahren, das dürfte auch gleich um nen ganzes Eck billiger sein.
 
ski-chrigel schrieb:
Naja, es wäre wohl ein Schuss ins eigene Bein, die Betriebskosten am Rinerhorn während des WEFs weiterhin voll zu haben und keine Einnahmen zu generieren. Das hat doch nichts mit Fairness zu tun, sondern mit (ausnahmsweise durchaus verständlichem) betriebswirtschaftlichem Denken.

Grundsätzlich stehe auch ich zu betriebswirtschaftlichen Überlegungen. Aber hier machen die Betreiber etwas falsch. Stellen wir uns einen Flugplan der Swiss vor, wo es im Kleingedruckten heisst, dass man nur fliegt, wenn eine gewisse Auslastung vorhanden ist. Damit wäre die Swiss für seriöse Reisende nicht mehr buchbar!

So ist es auch mit einem Skigebiet. Wenn ich eine Saisonkarte habe, möchte ich Skifahren, wann immer es die meteorologischen Bedingungen es zulassen. Oder auch allgemein gesagt: es hätte niemand Verständnis für das Schliessen einzelner Anlagen, nur weil es nicht genug Gäste hat. Das wäre der Anfang vom Ende.
 
maria13 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Naja, es wäre wohl ein Schuss ins eigene Bein, die Betriebskosten am Rinerhorn während des WEFs weiterhin voll zu haben und keine Einnahmen zu generieren. Das hat doch nichts mit Fairness zu tun, sondern mit (ausnahmsweise durchaus verständlichem) betriebswirtschaftlichem Denken.

Grundsätzlich stehe auch ich zu betriebswirtschaftlichen Überlegungen. Aber hier machen die Betreiber etwas falsch. Stellen wir uns einen Flugplan der Swiss vor, wo es im Kleingedruckten heisst, dass man nur fliegt, wenn eine gewisse Auslastung vorhanden ist. Damit wäre die Swiss für seriöse Reisende nicht mehr buchbar!

So ist es auch mit einem Skigebiet. Wenn ich eine Saisonkarte habe, möchte ich Skifahren, wann immer es die meteorologischen Bedingungen es zulassen. Oder auch allgemein gesagt: es hätte niemand Verständnis für das Schliessen einzelner Anlagen, nur weil es nicht genug Gäste hat. Das wäre der Anfang vom Ende.
Bist Du schon mal Airline geflogen? Das Cancellen von Flügen wegen zu geringer Auslastung ist tagtächlicher Usus!!! Ich selber wurde von der zitierten Swiss nach London schon mal weniger als 24h vorher auf einen Flieger 4h später umgebucht, weil ersterer eine zu geringe Auslastung hatte. Mit Air Berlin passierte mir das schon zwei Mal (wenigstens aber jeweils mit mind. einer Woche Vorlauf). Und in den USA ist das noch viel öfters so. Also völlig normal, wenn auch durchaus unangenehm.

Und auch das Schliessen von Anlagen bei geringer Frequenz ist (leider) durchaus nicht ganz so selten. Ich könnte Dir da einige Beispiele nennen. Wenn diese dann auch noch mit geringeren Tageskartenpreisen begründet werden, bleibt ausser Ärger für den Saisonkarteninhaber auch keine Reaktionsmöglichkeit.
Deine Argumente ziehen hier nicht. Und wenn Davos dies so früh ankündigt, dann ist das durchaus rechtens und auch verständlich.
 
ski-chrigel schrieb:
Und auch das Schliessen von Anlagen bei geringer Frequenz ist (leider) durchaus nicht ganz so selten. Ich könnte Dir da einige Beispiele nennen. Wenn diese dann auch noch mit geringeren Tageskartenpreisen begründet werden, bleibt ausser Ärger für den Saisonkarteninhaber auch keine Reaktionsmöglichkeit.
Genau. Die Inhaber der Top-Card, eines Saison-Abos oder des Einheimisch-Abos sollten sich eigentlich auf vollen Betrieb verlassen dürfen. Als letztes Jahr beschlossen wurde, dass die Pischa nur noch an den Spitzentagen geöffnet hat, sagte Schertenleib, dass dies kein Grund sei, die Sasionkarten billiger zu machen. Das ist dann wieder total stur.

Man hätte sich für die WEF-Zeit vielleicht eine bessere Idee einfallen lassen sollen. Z.B. die Tageskarte zum halben Preis ausgeben oder eine Tageskarte inkl. Mittagessen für 40.- . Irgend so was halt. Oder in Zürich gratis-Tageskarten verteilen. So hat man zwar etwa gleich viel Einnahmen in dieser Zeit wie ohne eine Sonderaktion, aber immerhin wird das Gebiet bevölkert und man zieht potentielle Gäste an.
 
ski-chrigel schrieb:
Bist Du schon mal Airline geflogen? Das Cancellen von Flügen wegen zu geringer Auslastung ist tagtächlicher Usus!!! Ich selber wurde von der zitierten Swiss nach London schon mal weniger als 24h vorher auf einen Flieger 4h später umgebucht, weil ersterer eine zu geringe Auslastung hatte. Mit Air Berlin passierte mir das schon zwei Mal (wenigstens aber jeweils mit mind. einer Woche Vorlauf). Und in den USA ist das noch viel öfters so. Also völlig normal, wenn auch durchaus unangenehm.
/quote]

Also mir ist das bei grossen Airlines noch nicht passiert. Ich habe sogar ein Superbeispiel vom 24.12.1994, als ich von Düsseldorf via London nach Buenos Aires mit British Airways fliegen wollte: Es gab Nebel, so dass die geplante 737 nicht von Düsseldorf nach Heathrow fliegen konnte. Es ging um 6 Passagiere! Daraufhin hat BA eine 747 aus England geschickt, um die 6 Passagiere zu befördern. Es war wahrscheinlich mehr Personal als Passagiere an Bord. Aber das ist Service. Und betriebswirtschaftlicher Wahnsinn (aus Controller Sicht)!

Wenn man nun nur die betriebswirtschaftlich relevanten Anlagen betreibt, wird irgendwann der Punkt kommen, dass das ganze Geschäftsmodel zusammenbrechen wird.

Der neue und von mir ungeliebte Verbindungslift zwischen der Ost- und Westseite von der Lenzerheide in Parpan macht betriebswirtschaftlich sicherlich keinen Sinn, da er eigentlich nicht notwendig ist. Aber die Entscheidungsträger wollen eine bessere Verbindung, um das gesamte Gebiet aufzuwerten. Und ein letztes Wort zu den Gepflogenheiten auf der Lenzerheide: Als vor 2 Jahren die Verbindungsbahn zwischen Arosa und Lenzerheide nicht rechtzeitig fertig wurde, gab es einen Rabatt auf die Saisonkarte der folgenden Saison. Das ist zumindest fair.
 
Ich mache jetzt hier mal ein Beispiel wie ich es machen würde:
Ich schaue mitte Januar nach einem mir unbekannten Gebiet das offen hat. Schnee hat es überall genug. Vom WEF weiß ich nichts auch bin ich nicht hier im Forum oder sonst wo auf ähnlichen Seiten aktiv.
Davos ist bekannt als Wintersportort. Irgendwie komme ich auf die Homepage von Davos. Dort spricht mich das Rinerhorn wegen seinem tollen Pistenplan an. Am Wochenende passt auch das Wetter. Hotels direkt am Skigebiet sind voll. Kein Problem die Anfahrt von weiter weg nimmt man in Kauf. Und plötzlich sieht man auf der Homepage, dass das Gebiet geschlossen ist und die anderen in Davos aber nicht. So das merkt sich jetzt mein Hirn irgendwo in einem Winkel. Und schon ist Davos mit einem Minus behaftet wenn es mal wieder darum geht ein Skigebiet zu Suchen. Also werde ich dann wohl in Zukunft eher einen Bogen um Davos machen und mir andere Skigebiete anschauen.

Da ich da wahrscheinlich nicht alleine bin werden so auf Dauer doch einige Gäste weniger nach Davos als Gesamtdestination kommen, was dann auch die anderen gebiete spüren werden.
Das ein zigste was man während dieser einen Schliessungswoche spart sind die Energiekosten für die Bahnen und Pistengeräte. Die Löhne müssen ja weiterhin bezahlt werden, es wird ja wohl kaum einer für diese 1 Woche kündigen.
 
Wenn jemand, der in Davos Ferien plant, tatsächlich noch nie was vom WEF mitbekommen hat, ist er wohl medienresistent und sowieso nicht jemand, der sich Davos aussucht... Etwa ähnlich, wenn jemand jetzt Griechenland-Ferien bucht und keine Ahnung davon hat, dass dieses Land unmittelbar vor dem Staatsbankrott steht... :wink:

Vergessen hast Du, dass Bahn- und Pisten-Mitarbeiter auch Überstunden haben, die sie dann in der Woche abbauen können. Das schenkt durchaus ganz schön ein.
 
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