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Neues in Hoch-Imst – Imst

Von dem Projekt Citycoaster, das vor 1,5 Jahren abgelehnt wurde, lese ich gerade das erste Mal. Hat man das Projekt dann komplett verworfen oder plant man weiterhin? Finde ich eine interessante Idee - eine Stadt mit 2 Alpine Coastern. Könnte mir durchaus vorstellen, dass die Leute das annehmen, ganz nach dem Motto -" Wenn wir den ersten schon gefahren sind, können wir den zweiten auch noch mitnehmen."
 
Auch wenn es dort im Skigebiet keinen Speicherteich hat, war die Beschneiung doch nie ein Problem. Auch nicht im Bereich der oberen Sektion der Sesselbahn oder unten im Kinderland oder an der (Winter-) Rodelbahn. Habe das Skigebiet immer mit sehr guten Pistenverhältnissen in Erinnerung. Weiß jemand, wo der Speicherteich hin soll?
 
Der Behördengang ist noch nicht abgeschlossen. Die inzwischen schuldenfreien Bergbahnen melden dafür einen Rekordsommer.
Mittelfristig geht es auch um eine Gondelbahn in der unteren Sektion bis zur Mittelstation. Angedachte Investitionssumme: sechs Millionen Euro. „Das wird wohl in den nächsten sieben bis zehn Jahren fällig“, sagt der Geschäftsführer.
Darüber hinaus gibt es freilich noch Investitionsvisionen: Eine Gondelbahn in der oberen Sektion, Pistenverbreiterung, Sommerattraktivierung – da spricht man noch einmal von zehn Millionen Euro.
Neue Beschneiung für Hochimst muss warten
 
Mittlerweile wurde der Schuldenberg abgetragen und einiges neu investiert (wie derzeit etwa 5 Mio. Euro in die Beschneiung). Für die Zukunft stehen u. a. der Ersatz des derzeitigen Zweierlifts, ein Single Trail, ein Hochseilgarten und auch eine Lift-Verbindung bzw. ein knapp 2,5 Kilometer langer weiterer Coaster in die Stadt auf der Wunschliste.
Quelle: Coaster-Schub ungebremst, Appell für Klein-Skigebiete
 
snowflat schrieb:
Mittlerweile wurde der Schuldenberg abgetragen und einiges neu investiert (wie derzeit etwa 5 Mio. Euro in die Beschneiung). Für die Zukunft stehen u. a. der Ersatz des derzeitigen Zweierlifts, ein Single Trail, ein Hochseilgarten und auch eine Lift-Verbindung bzw. ein knapp 2,5 Kilometer langer weiterer Coaster in die Stadt auf der Wunschliste.
Quelle: Coaster-Schub ungebremst, Appell für Klein-Skigebiete

Hört sich vielversprechend an. Was ist mit Ersatz des Zweierlifts gemeint? Der Schlepplift? Die erste Sektion der DSB? Oder gar beide Sektionen der DSB?
Ein Liftanschluss direkt nach Imst halte ich aber für ein wenig "Überdimensioniert".
 
Hallo allerseits,
wie ist das in Imst eigentlich mit den Preisen. Es gibt ja z.B. die 3er Karten für Lift+Coaster, welche ein paar Prozent billiger sind.
Ich nehme an, diese sind als 3 Fahrten pro Erwachsenen gedacht, heißt wenn ich mit 3 Erwachsenen fahren will, muss ich für jeden ein Einzelticket kaufen?

Bzw. die 3er Karten werden nicht übertragbar sein und sind vermutlich nach Drehkreuzdurchgang immer ne gewisse Zeit gesperrt?

War zwar schon öfters dort, aber hab mich darüber dummerweise noch nie wirklich informiert :roll:
 
Julian96 schrieb:
Hallo allerseits,
wie ist das in Imst eigentlich mit den Preisen. Es gibt ja z.B. die 3er Karten für Lift+Coaster, welche ein paar Prozent billiger sind.
Ich nehme an, diese sind als 3 Fahrten pro Erwachsenen gedacht, heißt wenn ich mit 3 Erwachsenen fahren will, muss ich für jeden ein Einzelticket kaufen?

Bzw. die 3er Karten werden nicht übertragbar sein und sind vermutlich nach Drehkreuzdurchgang immer ne gewisse Zeit gesperrt?

War zwar schon öfters dort, aber hab mich darüber dummerweise noch nie wirklich informiert :roll:

Schreib die Imster Bergbahnen doch einfach einmal an.

https://www.imster-bergbahnen.at/de/sommer/
 
Auf 260 bis 300 Betriebstage kommt mittlerweile die untere Sektion zu Untermarkter Alm und Alpine-Coaster-Start, auf gut 200 Tage kommt die obere Sektion aufs Alpjoch. Dass beide Anlagen nicht mehr die jüngsten sind, und mit deren laufend steigender Popularität entsprechend hohe Wartungskosten einhergehen, ist bekannt. „Die Lifte funktionieren noch immer gut, aber es ist klar, dass eine Erneuerung in den kommenden Jahren unumgänglich wird. Schon allein aus Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsgründen“, erklärt der Imster Bürgermeister Stefan Weirather. Auf welche Art und Weise die neuen Liftanlagen zur Untermarkter Alm und ins Alpjoch zukünftig technisch gestaltet werden sollen und können, ist derzeit Gegenstand einer fachmännischen Überprüfung.
Neben der Konzeption von neuen Anlagen im Ski- und Wandergebiet von Hoch-Imst will die Imster Stadtpolitik auch die Möglichkeiten einer Anbindung mittels Seilbahn aus dem Stadtgebiet prüfen. Der Startbereich läge am Eingang zur Rosengartenschlucht. Hintergrund dieser Überlegung ist die Verkehrsbelastung im Stadtteil Sirapuit.
Quelle: Imster Bergbahnen auf dem technischen Prüfstand
 
Für den heurigen Winter steht die neue Beschneiung zur Verfügung. „Es fehlt eigentlich nur noch die Pumpstation in der Mitte“, erklärt der Geschäftführer. Zwischen Talstation und Untermarkter Alm kann die Gesamtbeschneiung innerhalb von 75 Stunden erfolgen. Hinauf auf das Joch herrscht noch „Urzustand“ – mit 20 Sekundenlitern steht man dort bei der Hälfte der eigentlich benötigten Wassermenge. „Wenn die Witterung passt, versuchen wir ab dem 8. Dezember bis Weihnachten zumindest an den Wochenenden für den Skibetrieb zu öffnen“, sagt Schöpf. Mit den Zahlen des Winters „sind wir auch wieder da, wo wir hingehören“, zeigt er sich zufrieden. Und so könne man inzwischen mit dem Jahresgesamtumsatz soweit den Betrieb finanzieren – „bis auf die größeren Sachen“.

Eine große Sache sollte sich bis zum Jahresende entwickeln: Es geht um die externe Begutachtung, ob sich eine Modernisierung der Imster Bergbahnen rechnen und wie sie aussehen könnte. Im Fokus steht eine mögliche Verbindung von der Innenstadt aus über Hoch-Imst bis hinauf auf das Joch. Hierzu wollen die Bahnen-Eigentümer (Stadt, TVB, private Investoren) zu den Varianten einmal „ordentliche Zahlen auf den Tisch“ gelegt bekommen.
Quelle: Bergbahnen Imst: “Der Sommer bringt uns 60 Prozent des Umsatzes“
 
Große Pläne in Imst und aktuell 600.000 € pro Jahr für Reparaturkosten 8O
Seit rund zwei Jahren werden neue Pläne zu einer Gondelbahn geschmiedet, die vom Stadtzentrum bis ins Joch führen soll. Zudem wird ein City-Coaster ins Auge gefasst - mit einem Tunnel soll der ausgebaute "Jonak-Parkplatz" mit der Talstation bei der Johanneskirche verbunden werden. Kosten: rund 45 Millionen Euro.
"Die notwendige Sanierung der bestehenden Lifte steht uns sowieso bevor und wird rund 20 Millionen Euro kosten. Wenn man noch einmal 20 bis 25 Millionen drauflegt, kann man die große Variante realisieren, die nicht nur unser touristisches Angebot enorm erweitert, sondern eben auch Verkehrsprobleme löst und vor allem - und hier machen wir sicher öffentliches Interesse geltend - für eine massive Aufwertung der Imster Innenstadt mit ihren bekannten Problemen sorgt", so Stadtchef Weirather. Das Projekt wurde nun zur Vorprüfung an das Land Tirol geschickt, in zwei Monaten wird man dann die Rückmeldung erhalten, was man von Landesseite für möglich, bzw nicht möglich hält. Dies bildet dann die Basis zur weiteren Diskussion, bzw. für die Behördenverfahren. Der Verfahrensweg wird ungefähr zwei Jahre in Anspruch nehmen, sodass man in drei Jahren mit einem Baustart rechnen kann. Detail am Rande: Die jährlichen Reparaturkosten bei den Bergbahnen samt Skibus belaufen sich auf rund 600.000 Euro - und das trotz großer Eigenleistung der Bergbahnen-Mitarbeiter.
Quelle: Skigebiets-Neubau, Zentrumsbahn samt Citycoaster und ganz viele "Nebengeräusche": Imster Gesamtvision kostet 45 Millionen Euro
 
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