Seilbahnfreund
Nebelhorn (2224m)
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Wieder ein Interessanter Artikel von http://oberland-online.at:
Nächtigungsrückgang zeigt Strukturprobleme
"Ich mache mir große Sorgen”, meint der Gemeindevorstand und FP-Regionalpolitiker Johann "Giovanni” Grüner aus Sölden. Als Grund für seinen Gang an die Öffentlichkeit nennt der Unternehmer die seiner Ansicht nach deutliche Verschlechterung des Wintergeschäfts in der laufenden Saison. "Der Tourismus ist und bleibt in Sölden die Nummer eins”, meint Grüner, "deshalb ist auch jeder bereit, die beste Lösung zu finden.” Trotz dieser generellen Bereitschaft fehlt es laut Grüner an der nötigen intensiven Zusammenarbeit. "Für mich sehen zu viele nur den eigenen Säckel und nicht die Notwendigkeit, das System als Ganzes zu optimieren”, übt der Gemeindevorstand Kritik, "obwohl ich Beteiligungen seitens der Bergbahnen wie in Innsbruck und beim Aqua Dome durchaus begrüße, stehen auch in Sölden Investitionen wie vor allem die Verbesserung der veralteten Beschneiungsanlage an.” Ein Argument, das seitens der Bergbahnen grundsätzlich bestätigt wird, einer Verbesserung der Situation stehen allerdings nicht mangelnde Investitionsbereitschaft und fehlende Finanzkraft, sondern offene Grundverhandlungen entgegen. In öffentlicher Diskussion stehen unter anderem eine vom Dorfzentrum ausgehende zusätzliche Bahn die Wartezeiten zu Spitzenzeiten verringern soll und eine Talabfahrt in den Dorfkern. Konkrete Projekte seitens der Bergbahnen liegen hierzu aber keine vor.
NÄCHTIGUNGSRÜCKGANG. Angesichts der Nächtigungsrückgänge (die Landesstatistik verzeichnet für Dezember -17,5%, Grüner schätzt den Rückgang für die Saison auf 20%) und Umsatzeinbrüche im Abendgeschäft erinnern Grüner an die Pläne einer Revitalisierung des Dorfkerns und eine weitere Verbesserung in der Produktpolitik von TVB und Bergbahnen. Peter Marko, Geschäftsführer des TVB bestätigt zwar tendenzielle Rückgänge, "seriöse Zahlen kann man während laufender Saison nicht nennen. Sie liegen einfach noch nicht vor.” Vorwürfe mangelnder Koordination weist Marko von sich: "Es liegen langfristige Strategien vor, die wir auch in den nächsten Jahren gemeinsam konsequent umsetzen werden. Dabei geht es um noch konkretere Angebote, zusätzliche Attraktivitäten und die Ausweitungen der Saison nach vorne und hinten”, erläutert der Touristiker, "auch wenn sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland auf uns nicht gerade positiv auswirkt, zeigt sich die Buchungslage nicht zuletzt durch die erfolgreiche Erschließung neuer Märkte als durchwegs zufriedenstellend.” Für seine beim Symposium Future Mountain geäußerten Ansichten einer Projektabgabe erntete Mag. Jakob Falkner großes Lob vom Oppositionspolitiker. "Seit dem Wegfall der Getränkesteuer müssen neue Finanzierungsquellen gefunden werden. Da halte ich eine Projektabgabe für besonders nützlich, weil jede(r) weiß, wohin das Geld fließt und eine hohe Transparenz gesichert werden kann”, meint Giovanni Grüner.
bei der ski wm in bormio war auch nix los! *freu* - die preise sind einfach total überzogen
