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Neues in Sölden

In einer Sackgasse kann man natürlich leicht eine Fußgängerzone einrichten, da hast du Recht, Bergfan! :lach:
 
Darum wäre es an einem Ort mit viel Durchgangsverkehr (Sommer und Winter) noch viel wichtiger, den Verkehr aus der Siedlung wegzubekommen.
 
Der Fall geht doch viel weiter als nur eine Gemeindeinterne Streiterei.
Wenn die Gemeinde wirklich wollen würde, dann könnte sich die Gemeinde ja an den Kosten beteiligen, so wie das bei den Tunneln in Saalbach, Hinterglemm und Zell am See geschehen ist.
Solange aber die Prämisse gilt, dass das Projekt Verkehrsberuhigung Ortszentrum nur möglich ist, wenn das Land Tirol sämtliche Kosten übernimmt, wird das nix werden.

Sölden gewinnt im restlichen Tirol keinen Beliebtheitspreis.
Daher wird es immer Bürgermeister von anderen großen Tiroler Tourismusgemeinden geben (vor allem im Unterland), die nicht zulassen werden, dass das Land Tirol der Gemeinde Sölden eine schicke Fußgängerzone bezahlt (einen ähnlichen Fall gibts ja mit Radstadt in Salzburg).
 
Wurzelsepp schrieb:
Darum wäre es an einem Ort mit viel Durchgangsverkehr (Sommer und Winter) noch viel wichtiger, den Verkehr aus der Siedlung wegzubekommen.

Ist relativ einfach: Man muss nur zwei Kreisverkehre zu U-Turns umbauen :D und die Kühtaistraße dicht machen und schon ist die Gegend von der Kreuzung Tiroler Straße im Norden bis St. Leonhard im Süden eine einzige Fußgängerzone.
 
Ja, und nun soll man diesen "Tunnel" 1 zu 1 in Sölden klonen? Welcher Verkehr soll denn durch ein solches Loch fließen?
 
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von einer Ortsumfahrung mit mindestens zwei Spuren, durch die auch mal ein 40-Tonner fahren kann. Durch die U-Bahn-Tunnels anderer Städte kann ja auch kein Straßenverkehr umgeleitet werden.
 
Wie nicht anders zu erwarten sind die Grünen gegen das Verkehrsprojekt in Sölden und es hat sich auch schon ein Bürgermeister gemeldet, der meint erst wir dann Sölden.
https://kurier.at/chronik/oesterreich/gruene-landesraetin-gegen-soelden-tunnel/299.456.563
"Zuerst müssen die Zubringer entlastet werden", sagt Rudolf Köll, Bürgermeister von Tarrenz
"Der Verkehr rollt mitten durch unser Dorf. Wir haben davon aber gar nichts"
 
Was schadet es einem Naturschutzgebiet, wenn der Verkehr unterirdisch unter ihm rollt?
 
Die Grüne Vertreterin ist laut Text dagegen, da nichts gegen den Willen der Grundstückbesitzer und Anrainer gebaut werden soll, das Naturschutzgebiet erwähnt sie nicht einmal... aber schon der Titel ist halt reisserisch und stimmt überhaupt nicht mit dem Inhalt überein.
 
Während eines Termins mit Doppelmayr habe ich erfahren, dass als Ersatz für den SL Panorama eine Sesselbahn geplant ist. Der SL musste abgetragen werden, da die Schlepptrasse mit über 60% Steigung keine Betriebserlaubnis mehr erhalten hätte. Genaue Infos zum Verlauf wollten sie noch nicht nennen, jedoch kann der Bau schon im Sommer 2018 starten, sofern die Genehmigungen bis dahin vorliegen.
Des Weiteren ist für das nächste Jahr der Ersatz der 2SB Rotkogel durch eine EUB von Doppelmayr mit einseitiger Mittelstation vorgesehen.
 
Okay, mit einseitiger Mittelstation klingt dann wie für die Hotelgäste in Hochsölden und auf selber Trasse hm. Zwecks den Hotels ist da ne Mittelstation sinnvoll, sonst wäre es wohl eher ne KSB. Ich hoffe aber man zieht die Bergstation dann noch nen Stück weiter hoch.
 
Interessante Infos!
Ich wusste gar nicht, dass es eine Begrenzung für die Steilheit von SL-Trassen gibt.

christopher91 schrieb:
Okay, mit einseitiger Mittelstation klingt dann wie für die Hotelgäste in Hochsölden und auf selber Trasse hm. Zwecks den Hotels ist da ne Mittelstation sinnvoll, sonst wäre es wohl eher ne KSB.
Außer für den Sommerbetrieb ist doch eine KSB auch sinnvoll, oder nicht?
Wenn man die Bahn nicht deutlich weiter runter zieht, hat eine Mittelstation für die Hotelgäste m. E. keinen Sinn, denn diese reisen ja per Auto an und ob man nun die Mittelstation vor der Haustür hat oder erst 500-1000 m abfahren muss, ist doch eigentlich total egal..
 
Dann werden sie am Rettenbachferner dank erhöhter Leistung der KSB wohl auch den SL Mutkogel abreißen, oder? So unterschiedliche Pisten bedienen die beiden Schlepper ja nicht.
 
Da es bei dem Termin hauptsächlich um die Giggijochbahn ging, habe ich diese Infos nur als Side-Facts erhalten, weshalb ich hier auch nicht genauer nachgefragt habe.
Rotkogel ist jedoch in der Tat aufgrund der Sommernutzung als EUB geplant.
 
stephezapo schrieb:
Dann werden sie am Rettenbachferner dank erhöhter Leistung der KSB wohl auch den SL Mutkogel abreißen, oder? So unterschiedliche Pisten bedienen die beiden Schlepper ja nicht.
Da stehe ich wohl wieder einmal auf dem Schlauch: wieso sollte man den SL Mutkogel am Rettenbach abtragen weil der SL Panorama am Tiefenbach durch Gletscherschwund zu steil wurde?
 
Weil sich der SL Mutkogl auch am Tiefenbach befindet, parallel zum ehem. SL Panorama.

Am Rettenbach befinden sich nur die SL Karleskogl und Seiterjöchl.
 
stephezapo schrieb:
Dann werden sie am Rettenbachferner dank erhöhter Leistung der KSB wohl auch den SL Mutkogel abreißen, oder? So unterschiedliche Pisten bedienen die beiden Schlepper ja nicht.

Denke ich nicht, da der SL Mutkogl ja auch teils als Entlastung der EUB dient.
 
nachdem die talstation vom 1er rotkogl im herbst abgerissen wurde könnte ich mit gut vorstellen das dort eine einseitige mittelstation hinkommt bzw die trasse dort zwischen den häusern weiter hoch gezogen wird :idea:
 
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