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Neues in Sölden

Servus . Die Rotkogelhütte bekommt woll eine Kernsanierung so wie es auf der Cam zusehen ist : mfg bruno
 
ski-bruno schrieb:
Servus . Die Rotkogelhütte bekommt woll eine Kernsanierung so wie es auf der Cam zusehen ist : mfg bruno

Richtig - Toiletten sollen unteranderem ebenerdig werden und Vergrößerung sowie Modernisierung der gesamten Hütte.

Ebenso soll wohl der Langegg Lift modernisiert und auf den aktuellen Technischen Stand gebracht werden.
Der Neubau Langegg und Austausch vom Seekogl wurde ja leider durch das Zitat "so gut funktionierender und von den Besuchern angenommene Pistenkreuz" gestrichen.

Das der Seekogl dennoch nicht mehr Stand der Dinge und einen Zumutung in Sachen Betriebsgeschwindigkeit ist, lässt man da wohl gerne hinten runterfallen.
Gerade auch im Hinblick auf das Lawinengeprägte Tal der Piste 30, wäre hier die Errichtung eines neuen Lift angebracht.
 
Richie schrieb:

Erst dieses PV Projekt, nun der geplante Lift mit Brücke und Aussichtsplattform am Rettenbach. Warum braucht man das da? Am Tiefenbach und Gaislachkogl bedient man dieses Klientel doch eh schon!? Als hätte man in Sölden noch nicht genug Bausünden zu büßen, haut man immer noch eins mehr raus. Mir fehlen die Worte, wie man die Ötzaler Alpen so verschandelt. Und, wie Behörden so etwas genehmigen können.

Und nein, ich bin kein Öko, und fahre begeistert alpin Ski und weiß auch moderne Lifte etc. zu schäten, aber es gibt einfach für alles Grenzen! Und in einer so sensiblen hochalpinen Umgebung, kann ich auch nicht nur, weil da schon Lifte stehen, immer noch weiter eins drauf setzen. Diese Bauten sieht man von sehr weit und sie verschandeln eine einzigartige Berglandschaft deutlich mehr, als eine Bergstation etc.

Zum Kotzen dieser Größenwahn.
 
Der „Gratl“ hat eine besondere Stellung im Skigebiet Sölden. Denn die Anlage erschließt eine der sportlich anspruchsvolleren Pisten am Erlebnisberg Gaislachkogl und gilt als Lieblingsbahn vieler Einheimischer und erfahrener Skifahrer. Nun soll eine 6er-Sesselbahn das Areal noch attraktiver machen. Die Details.

Ist die Sesselbahn dann komplett ohne Bedienstete und wird von einer anderen Stelle überwacht? Oder soll die tal- und bergseitige Überwachung den Bergbahnen die Möglichkeit geben zu entscheiden ob man im Tal oder am Berg einen Bedinsteten hinsetzt?
KI-Unterstützung im Ein- und Ausstiegsbereich durch AURO-System
Quelle: Sölden errichtet neue 6er-Sesselbahn Gratl
 
Solaranlagen in Skigebieten sind jetzt nicht so unüblich, siehe z.B. Pitztal (sogar von Sölden sichtbar) und Saas-Fee. Eigenversorgung mit Solarenergie ist schon sinnvoll in Skigebieten, Sonnentage korrelieren ja auch ziemlich gut mit Tagen, an denen sehr viel los ist, ausserdem ist Solar im Hochgebirge besonders effizient. Zur "Verschandelung der Landschaft" kann man auch sehr gut argumentieren, dass die Landschaft in Skigebieten sowieso schon verschandelt ist und es besonders sinnvoll ist zusätzliche Infrastruktur dort zu platzieren anstatt in bisher unberührten Gegenden.
Auch das nicht-skifahrende Publikum wird immer mehr. Ich war überrascht, wie viele im Hotel an Ostern nicht Ski fahren waren. Denen kann man eine Liftfahrt auch besonders teuer verkaufen.
dm80 schrieb:
Richie schrieb:

Erst dieses PV Projekt, nun der geplante Lift mit Brücke und Aussichtsplattform am Rettenbach. Warum braucht man das da? Am Tiefenbach und Gaislachkogl bedient man dieses Klientel doch eh schon!? Als hätte man in Sölden noch nicht genug Bausünden zu büßen, haut man immer noch eins mehr raus. Mir fehlen die Worte, wie man die Ötzaler Alpen so verschandelt. Und, wie Behörden so etwas genehmigen können.

Und nein, ich bin kein Öko, und fahre begeistert alpin Ski und weiß auch moderne Lifte etc. zu schäten, aber es gibt einfach für alles Grenzen! Und in einer so sensiblen hochalpinen Umgebung, kann ich auch nicht nur, weil da schon Lifte stehen, immer noch weiter eins drauf setzen. Diese Bauten sieht man von sehr weit und sie verschandeln eine einzigartige Berglandschaft deutlich mehr, als eine Bergstation etc.

Zum Kotzen dieser Größenwahn.
 
Die Solaranlagen find ich wirklich null problematisch, aber die Aussichtsplattform :?
Wer auf die Schneid will, der soll rauflaufen, wer das nicht schafft, hat da oben auch nichts verloren und soll auf den Steg am Tiefenbach.
Bloß meine Meinung :D
 
Genau vorm Restaurant Giggijoch wird gebaggert.

Vielleicht wird das ja ein Swimmingpool. :wink:
 
snowflat schrieb:
Ist die Sesselbahn dann komplett ohne Bedienstete und wird von einer anderen Stelle überwacht? Oder soll die tal- und bergseitige Überwachung den Bergbahnen die Möglichkeit geben zu entscheiden ob man im Tal oder am Berg einen Bedinsteten hinsetzt?

Ich denke letzteres, beim Silberbrünnel und Einziger war es bei meinem Besuch dieses Jahr so, das die Talstation mit 2 Personen besetzt war, am Berg war der Komandoraum aber leer, und auch keiner Sichtbar, also im normalbetrieb unbesetzt.
Ich glaube heute noch eine „konventionelle“ Anlage zu bauen wäre definitiv Falsch, wer weiß was in der Zukunft liegt und lieber darauf vorbereitet sein (im Verhältnis wird das AURO-System nicht so einen extrem hohen Aufpreis kosten, oder was denkt ihr?)
 
Ist klar, geht ja bei jedem konventionellen auch alleine, und doch gibt es viele Gebiete wo zumindest in der Talstation 2 Leute sitzen…
 
Ja war auch eher als spaß gemeint, weil du das mit den zweien so betont hast, jetzt passt's aber :wink: :wink: :wink:
 
AURO kann man auch nachrüsten, ich denke das werden wir auch bald öfter sehen, wenn es sich etwas bewährt hat.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
AURO kann man auch nachrüsten, ich denke das werden wir auch bald öfter sehen, wenn es sich etwas bewährt hat.

Am Shuttleberg würde das am Family Shuttle nachgerüstet, hab ich dort das erste Mal gesehen.

Lg
 
JohnnyDriver schrieb:
Ich denke letzteres, beim Silberbrünnel und Einziger war es bei meinem Besuch dieses Jahr so, das die Talstation mit 2 Personen besetzt war, am Berg war der Komandoraum aber leer, und auch keiner Sichtbar, also im normalbetrieb unbesetzt.
Ich glaube heute noch eine „konventionelle“ Anlage zu bauen wäre definitiv Falsch, wer weiß was in der Zukunft liegt und lieber darauf vorbereitet sein (im Verhältnis wird das AURO-System nicht so einen extrem hohen Aufpreis kosten, oder was denkt ihr?)

Das lässt sich nicht pauschalisieren.
Wir haben jetzt die erste Saison mit AURO hinter uns.
Das System selbst funktioniert wirklich gut. Zumindest wenn man gute Skifahrer transportiert.
Bei Kindern und Fußgängern wirds dann schon wieder schwierig. Allerdings nicht, weil das System es nicht packt, sondern weil die Gäste nicht wissen was sie tun müssen.
Kinder bleiben bei Sturz evtl. liegen oder Fußgänger bleiben im Ausstiegsbereich stehen und wissen nicht wo sie hinlaufen sollen.....Da braucht es dann einfach einen Einweiser, der den Gästen sagt, wie und wo hin.
Ähnlich ist es bei Talfahrten. Da wirds ohne Bediensteten auch schnell düster, weil die Gäste einfach nicht das tun, was das System (oder auch der Mitarbeiter) vom normalen Gast erwartet.

Aber für reine Bergförderungsanlagen abseits vom Kinderland schon echt gut.
 
Es ist ja auch davon auszugehen, dass sich das System weiter entwickeln wird. Genau auch um die Punkte, die Du genannt hast und weitere, die der tägliche Betrieb mit sich bringt. Das ist halt die Zukunft, ob man will oder nicht. Aber ich gehe mal davon aus, dass speziell bei Sesselbahnen die Talstationen am längsten physisch besetzt sein dürften, oder?
 
Ja eine Weiterentwicklung wird es sicherlich geben. Allerdings bezweifle ich, dass sich unsere Gäste weiterentwickeln werden :D Die brauchen teilweise wirklich einen Mitarbeiter, der Mit Händen und Füßen einweißt.
Zumindest bei der Sesselbahn. Bei einer EUB sehe ich das etwas unkritischer. So oder so entlastet das System den Bediensteten aber erheblich und schafft Zeit für andere Nebentätigkeiten.

Spannend wird auch, wie das System dann im Bikebetrieb laufen wird.

Die Talstationen können ja jetzt bereits mit AURO Assist ausgerüstet werden.
Wenn auch die Talstation mal nicht mehr besetzt ist, wäre die gesamte Anlage ja dann ohne Personal.. Das kann ich mir ehrlichgesagt nicht vorstellen.
 
Naja, ohne Personal heißt ja nur ohne Personal vor Ort. An einer zentralen Stelle wird man schon noch ein paar Leute sitzen haben. Aber klar, physisch können die dann nicht mehr schnell eingreifen.
 
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