Leute, jetzt kommt noch mehr Bewegung in den Olympia-Zirkus. Oberstdorf steht als Ersatz für GAP bereit, melden Landrat und Medien.
http://www.antenne.de/nachrichten/bayern/artikel/230451/Oberstdorf-will-Olympia.html
http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern-lby/oberstdorf-steht-olympia-bereit-lby-846459.html
Und für Ski-Alpin wird man sicherlich irgendwo im Bereich Fellhorn/Kanzelwand nich ne olympia-taugliche Abfahrt zurechtplanieren können - "nachhaltig" wäre sie auch, denn ne richtige schwarze Piste fehlt dort bislang.
Mal im ernst, ob nun Ruhpolding, Inzell und/oder Oberstdorf. Es ist schon ganz schön dickfällig, die Orte aus dem Olympia-Konzept fernzuhalten, die über eine WM-taugliche Infrastruktur verfügen, was München und GAP in den Disziplinen Nordisch- Biathlon und Eisschnellauf nicht vorweisen können. Und ein IOC gehört eigentlich eingesperrt, wenn die an solch hirnrissig unwirtschaftlichen Bedingungen für eine Olympia-Austragung festhalten.
Oberstdorf wäre auch verkehrstechnisch gut angebunden. Die Schnellstraße ist mittlerweile bis Sonthofen fertig und die Bahnstrecke München-Lindau wird demnächst ausgebaut und elektrifiziert - eine Elektrifizierung nach Oberstdorf wird wegen der dort täglich verkehrenden IC-Züge diskutiert.
Ich bin grundsätzlich für Olympia - jedoch nicht so wie gegenwärtig geplant!!!
Die vielen Gegenargumente von
www.nolympia.de sind schon ernst zu nehmen. Ich bin für das Konzept "München +4" und eine Vertragsgestaltung, die das IOC wohl niemals akzeptieren wird. Auf all deren Forderungen einzugehen, wie auf
www.nolympia.de beschrieben (dahingehend dass sich das IOC die Taschen voller Geld steckt und die Austragungsorte regelmäßig in die Pleite rutschen), halte ich angesichts der öffentlichen Haushalte für verantwortungslos und so sollten wir in D lieber auf Olympia verzichten (schade eigentlich!).