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Olympische Winterspiele München 2018?

So, das wusste ich nicht.
Ein anderer Beweggrund war sicherlich auch noch, dass man zumindest die Eislaufwettbewerbe in München selbst austragen möchte damit sich in M überhaupt etwas sportliches abspielt, also nicht nur Eröffnungsfeier und Siegerehrungen.
 
Ist schon klar, dass sich in München als Austragungsort auch irgendwelche Spiele sein sollten.
Aber das Theater mit dem Langlauf und Biathlon verstehe ich echt nicht, weil Ruhpolding und Inzell von München ja nur 100km bzw. 1 Stunde weg sind. Nach Garmisch ist man auch eine gewisse Zeit aufm weg.
Und wie gesagt, 50 Millionen euro werden jetzt alleine in die Infrastruktur Biathlon Leistungszentrum Ruhpolding und Eisschnellaufstatdion Inzell investiert.
Parkplätze und Räumlichkeiten sind mehr als genug vorhanden.
Ein sozusagen Olympisches Dorf in Vorauf bei Siegsdorf an der Autobahn ist vorhanden.
Von der A8 ist man in 15 Minuten in Inzell und auch am Biathlonzentrum.

Weiters wäre in Eisenärzt direkt an der Bahnstrecke Traunstein Ruhpolding noch ein relativ großes neu Restauriertes Feriendorf mit einigen 100 Betten zusätzlich zu Vorauf.

Warum muss man dann immer alles für ein Vermögen neu Bauen, wenn eh alles vorhanden ist?
 
Weil das IOC (aus mir unerklärlichen Gründen, aber mei) wohl eine Art Richtlinie verfolgt, maximal drei Hauptaustragungsorte (im Falle Münchens also München, Garmisch, Berchtesgaden) zu besitzen. Bewirbt man sich mit mehr, sinken die Chancen für den Zuschlag in nicht unerheblichem Maße...
 
Ist das in der Regel bei jeder Olympiade in den letzten Jahren gewesen?
Oder läuft das eher " Wer gut schmiert, der gut fährt?
 
seilbahner schrieb:
Ist das in der Regel bei jeder Olympiade in den letzten Jahren gewesen?
Oder läuft das eher " Wer gut schmiert, der gut fährt?
Wohl beides ;-).

Ist aber in den letzten Jahren in der Tat so gewesen:
Vancouver: Vancouver, Cypress Mountain (eigtl. auch noch Vancouver) und Whistler)
Turin: Turin, Bardonecchia, Sestriere/Pragelato
In Sotschi wird es m.W. auch zwei Zentren geben. (Sotschi selbst und irgendwas in den Bergen halt...)
 
Wo Nein noch Nein heißt :roll:

„Mit mir nicht“, sagt Pischl. „I gib nix her, mit Absicht nicht.“
Was im Detail diskutiert wird, will Pischl nicht mehr wissen. Er wird eh Nein sagen. Dass sich nach den Spielen alles einwandfrei zurückbauen lässt, glaubt er einfach nicht. Der Verlust der Wiesen würde ihn zwar nicht in seiner Existenz gefährden, aber er braucht halt ein wenig Heu. „Und zwar mein eigenes "
http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-19376/garmisch-partenkirchen-dagegen-sein-ist-alles_aid_537306.html

Ude besucht umstrittene Olympia-Wiesen :roll:
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/besucht-olympia-wiesen-866978.html
 
Leute, jetzt kommt noch mehr Bewegung in den Olympia-Zirkus. Oberstdorf steht als Ersatz für GAP bereit, melden Landrat und Medien.

http://www.antenne.de/nachrichten/bayern/artikel/230451/Oberstdorf-will-Olympia.html
http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern-lby/oberstdorf-steht-olympia-bereit-lby-846459.html

Und für Ski-Alpin wird man sicherlich irgendwo im Bereich Fellhorn/Kanzelwand nich ne olympia-taugliche Abfahrt zurechtplanieren können - "nachhaltig" wäre sie auch, denn ne richtige schwarze Piste fehlt dort bislang. :wink: :biggrin:

Mal im ernst, ob nun Ruhpolding, Inzell und/oder Oberstdorf. Es ist schon ganz schön dickfällig, die Orte aus dem Olympia-Konzept fernzuhalten, die über eine WM-taugliche Infrastruktur verfügen, was München und GAP in den Disziplinen Nordisch- Biathlon und Eisschnellauf nicht vorweisen können. Und ein IOC gehört eigentlich eingesperrt, wenn die an solch hirnrissig unwirtschaftlichen Bedingungen für eine Olympia-Austragung festhalten.

Oberstdorf wäre auch verkehrstechnisch gut angebunden. Die Schnellstraße ist mittlerweile bis Sonthofen fertig und die Bahnstrecke München-Lindau wird demnächst ausgebaut und elektrifiziert - eine Elektrifizierung nach Oberstdorf wird wegen der dort täglich verkehrenden IC-Züge diskutiert.

Ich bin grundsätzlich für Olympia - jedoch nicht so wie gegenwärtig geplant!!!
Die vielen Gegenargumente von www.nolympia.de sind schon ernst zu nehmen. Ich bin für das Konzept "München +4" und eine Vertragsgestaltung, die das IOC wohl niemals akzeptieren wird. Auf all deren Forderungen einzugehen, wie auf www.nolympia.de beschrieben (dahingehend dass sich das IOC die Taschen voller Geld steckt und die Austragungsorte regelmäßig in die Pleite rutschen), halte ich angesichts der öffentlichen Haushalte für verantwortungslos und so sollten wir in D lieber auf Olympia verzichten (schade eigentlich!).
 
Olympia-Gegnerin das Auto beschädigt

Sie will ihr Grundstück nicht hergeben - und sprach sich öffentlich gegen die Winterspiele in München und Garmisch aus. Jetzt wurde das Auto von Olympia-Gegnerin Anna-Maria Reindl beschädigt.
Mehrfach hätten ihr Mitbürger gesagt, sie solle aufpassen, dass ihr nichts passiere. Dies habe sie als "Drohung durch die Blume" empfunden. :surprised:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/garmisch-streit-um-die-winterspiele-olympia-gegnerin-das-auto-beschaedigt-1.985415

Übergriffe beschädigen Außendarstellung
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/uebergriffe-beschaedigen-aussendarstellung-872374.html

Ga und Pa mit H-Bärtchen :nein:
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/hitler-baertchen-870940.html
 
Die ersten Niveaulosigkeiten.
Langsam wird es peinlich.
Schade für diejenigen, die sich (noch) ernsthaft mit der Angelegenheit beschäftigen.
 
Ich lebe in direkter Umgebung von Garmisch und bin im Prinzip kein Gegner von den Olympischen Spielen da wo es die sportliche Veranstaltung betrifft. In Gapa ist die für die Skiwettbewerbe benötigte Infrastruktur (fast) komplett vorhanden. Dafür sind also keine große Eingriffe im Natur erforderlich.
Anders ist es bei den Unterkunfte für die Sportler. Offenbar ist bei den OS die Realisierung von einem Olympischen Dorf auf 100m von der Wettbewerbort unbedingt notwendig. In GAPA ist das geplannt im grünen Bereich zwischen Garmisch umd Grainau. Meiner meinung nach unakzeptabel! Neben die Interessen der lokalen Bauern hat dieses Gebiet auch eine wichtige Erholungsfunktion für die Touristen und Einheimischen...sommer: wandern, radfahren und im winter auch noch langlaufen.
Und wichtig ist auch....auch die Zusage dass nach den OS alles wieder in den ursprunglichen Zustand gebracht, kann nicht verhindern dass dieses Gebiet schon einige Jahren vor den OS zerstört wird...

Also OS Skiwettbewerb in GAPA okay, olympisches Dorf in GAPA nicht okay....wenn mann kreativ denken würde - und auch etwas investieren möchte im Verkehrsbereich - dann gibt es 1000 Alternative...
 
manitou schrieb:
Die vielen Gegenargumente von http://www.nolympia.de sind schon ernst zu nehmen.

Ähm, welche viele Gegenargumente meinst du jetzt konkret? Etwa die geschätzten drei Punkte die sich allesamt auf den drohenden Klimawandel und den wegbleibenden Schnee stützen und jeweils nur eine abgewandelte Überschrift bekommen haben, oder meinst du die Horrorszenarien von der Zerstörung "wertvoller" Bergwälder?
Die meisten Argumente auf der Seite haben überhaupt nichts mit Olympia an sich zu tun. Schneekanonen kommen bspw. überall im Alpenraum auch ohne Olympia zum Einsatz und Skigefahren wird auch 2018 noch, trotz Klimawandel. Da werden Sachen miteinander vermengt die nichts miteinander zutun haben. Auch der Ausbau der Kandaharabfahrt für die Ski-WM ... nun werden Seitens der Gegner Behauptungen angeführt, die Kandahar müsste zu Olympia noch weiter ausgebaut werden. Auf welchen Grundlagen ruhen diese Behauptungen?
 
Ich weis nich ob jemand vor 2 oder 3 Wochen die Münchner Runde gesehen hat.
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/muenchner-runde/muenchner-runde-2008-olympia-archiv-ID1280150423567.xml

Mich hat wirklich dieser Mensch von den grünen ange... . Mein Gefühl war, der bringt wahllos Gegenargumente, die total sinnlos sind, nur um Gegen Olympia zu sprechen. Wenn ich mich recht erinnere, war eines das ja z. Bsp. die Beschneiung nach Olympia zurückgebaut werden müsse, weil man sie ja dann nicht mehr bräuchte! :gruebel: :wall:
 
Marco---tje schrieb:
... Offenbar ist bei den OS die Realisierung von einem Olympischen Dorf auf 100m von der Wettbewerbort unbedingt notwendig. In GAPA ist das geplannt im grünen Bereich zwischen Garmisch umd Grainau. Meiner meinung nach unakzeptabel! Neben die Interessen der lokalen Bauern hat dieses Gebiet auch eine wichtige Erholungsfunktion für die Touristen und Einheimischen...sommer: wandern, radfahren und im winter auch noch langlaufen....

....Also OS Skiwettbewerb in GAPA okay, olympisches Dorf in GAPA nicht okay....wenn mann kreativ denken würde - und auch etwas investieren möchte im Verkehrsbereich - dann gibt es 1000 Alternative...

Dem würde ich mich anschließen. Vorgestern war ich auf dem Kramer. Von dort oben sieht man gut wie sehr der Talkessel eigentlich schon zugebaut ist. Mehr geht im Prinzip nicht. Vor einigen Wochen bin ich mal per Pedes von der Talstation der Kreuzeckbahn durch die Wiesen zum Gudiberg gelaufen. M.E. die schönsten Fleckchen von GAP. Würde man das Gelände auch noch verbauen müsste man schon rauf auf die Berge um aus Garmisch überhaupt noch in Grüne zu gelangen. Der Talkessel wäre dann komplett zu.

Christopher schrieb:
Ich weis nich ob jemand vor 2 oder 3 Wochen die Münchner Runde gesehen hat.
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/muenchner-runde/muenchner-runde-2008-olympia-archiv-ID1280150423567.xml

Mich hat wirklich dieser Mensch von den grünen ange... . Mein Gefühl war, der bringt wahllos Gegenargumente, die total sinnlos sind, nur um Gegen Olympia zu sprechen...

Der Typ hat bei mir den gleichen Brechreiz verursacht wie dieser Mensch der das Volksbegehren zum "Nichtraucherschutz" initiiert hat: Hauptsache Fundamentalopposition verbunden mit dem übesteigerten Hang zur Selbstdarstellung - Sachargumente weitgehend Fehlanzeige!

McMaf schrieb:
...Die meisten Argumente auf der Seite haben überhaupt nichts mit Olympia an sich zu tun. Schneekanonen kommen bspw. überall im Alpenraum auch ohne Olympia zum Einsatz und Skigefahren wird auch 2018 noch, trotz Klimawandel. Da werden Sachen miteinander vermengt die nichts miteinander zutun haben. Auch der Ausbau der Kandaharabfahrt für die Ski-WM ... nun werden Seitens der Gegner Behauptungen angeführt, die Kandahar müsste zu Olympia noch weiter ausgebaut werden. Auf welchen Grundlagen ruhen diese Behauptungen?

Vollkommen richtig. Was dort an Argumenten angeführt wird hat mit der ortsspezifischen Situation so gut wie nichts zu tun.
Die Kandahar und Gudiberg sind absolute Klassiker und taugen für den Weltcup und für die WM. Warum sollten sie für die Spiele plötzlich in der bestehenden Form nicht mehr geeignet sein. Verstehe wer will.... :stupid:
 
Olympia-Gegner wollen Bürgerbegehren im Herbst
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1028175



Frankfurter Rundschau › Sport
Olympia-Bewerber
Die Stunde der Lobbyisten

Die Olympia-Bewerber München und Pyeongchang bearbeiten IOC-Mitglieder in Singapur, eine Kandidatur von St. Moritz für 2022 käme den Deutschen ungelegen

Ginge es nach dem größten Aufgebot an Lobbyisten, stünde der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 fest: Es wäre Pyeongchang in Südkorea.
http://www.fr-online.de/sport/die-stunde-der-lobbyisten/-/1472784/4569544/-/index.html

Es geht also nur ums Geld :surprised:
 
Frankenski schrieb:
Es geht also nur ums Geld

Um was soll´s den vollgefressenen Funktionären sonst gehen, das ist ja das traurige.
Eigentlich sollten sich die "klassischen" Bewerber aus dem Alpenraum oder auch Nordamerika überhaupt nicht mehr für die Spiele bewerben. Das verkommt alles zu einer Farce. Wie alle Sportgroßveranstaltungen. Hauptsache der jeweilige Präsident kann sich ein Denkmal setzen. Ich war der Erste, der das Turnier nach Afrika gebracht hat. Ich war der Erste der ... gemacht usw. Den Funktionären ist doch egal, wo die VIP-Tribüne und das all-you-can-eat Buffett steht, wo sie sich 3 Wochen lang amüsieren können.

Und wir hier in Oberbayern verkommen auch langsam zu ner Lachnummer. Entweder man bekommt bald mal eine Lösung hin, ansonsten sollte man schnellstens aussteigen.
 
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