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Pistenunfälle 2014/15

Ich hab das Gefühl ich bin im Forum für Hobby-Juristen gelandet :nein:
 
Wenn ich an meinen bald 7-jährigen Sohn denke, dem sowas widerfahren würfe, dann bekomme ich sogar mehr als Magenkrämpfe... Wenn ich die erwischen würde... :evil:
 
Ich hätt ja bei ungeübten Schifahrerinnen Verständnis dafür das denen das Risiko auf der Strecke auszusteigen zu hoch wäre (dieses ist normalerweise ja auch ohne irgendwelche definierte mögliche Ausnahmen in den Beförderungsbedingungen strikt verboten und daher dürfte meiner Ansicht nach das Weiterfahren bis zur Ausstiegsstelle auch noch nicht zum Vorwurf erhoben werden) aber dort ist dann sicher "Sendepause" sprich unverzügliche Meldung an den Bediensteten an der Bergstation, Personalienabgabe und Rückkehr zur Unfallststelle sind dann diskussionslos Pflicht.
 
Die Frau wurde ich auch als unbeteiligter niederreißen und an den Haaren zur Polizei zerren. Auf die Anzeige wurde ichs drauf ankommen lassen bei so einer ......................
Wenn ich nicht mehr Ausweichen kann, dann steig ich selber aus, bevor ich in jemanden reinfahr...
 
Jeder Skifahrer der in der Lage ist einen Schlepplift zu benutzen sollte auch in der Lage sein auszuweichen.Sollte dies nicht gelingen und man trotzdem weiterfahren und einfach abhauen ist ja unterste Schublade.

Mich würde interessieren ob die Unfallstelle von Berg/Talstation einsehbar war.

Vielleicht sollte man mehr Leute darüber informieren, dass sie in so einer Situation das Recht haben die Person festzuhalten.
 
Rodelunfall endet tödlich: Mann prallt gegen Baum

Zu einem tödlichen Rodelunfall ist es am Montagabend in Rohrmoos (Bezirk Liezen) gekommen. Ein 57-jähriger Mann und seine Begleiterin kamen bei der Abfahrt vom Gipfel der Hochwurzen von der Piste ab und stürzten in steiles Waldgelände. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

http://steiermark.orf.at/news/stories/2695107/

…Laut Berichten der Polizei fuhren die beiden Rodler auf der beleuchteten Skipiste statt auf der Rodelbahn ins Tal…

Das ist dort absolut Lebensgefährlich wie man leider in diesem Fall wieder gesehen hat.
 
Über die wenigen Leute, die noch immer ohne Helm fahren, kann ich eh nur den Kopf schütteln :nein:
Meistens sind es auch noch genau die, die es am nötigsten hätten, weil selten auf den Skis...
Gesetz braucht es nicht, über 90% haben eh schon einen und die anderen werden nach dem darwinschen Gesetz weniger :wink:
Es gibt keinen Grund, sich gegen einen Helm zu wehren, bequem und wärmer ist er auch noch.

Was ich mich eher gefragt habe, ist, ob man Lanzen mitten in der Piste nicht übderdenken sollte (ja, ich weiss, das gibt es fast überall, aber zu überdenken wäre es vielleicht trotzdem). Und wenn doch, dann vielleicht mit einem Fangnetz sichern.
 
ski-chrigel schrieb:
Was ich mich eher gefragt habe, ist, ob man Lanzen mitten in der Piste nicht übderdenken sollte.
Als ich diese Methode vor etwa einem Jahr in Frage gestellt hatte, wurde ich ziemlich niedergemacht. Link
 
Servus!

Heute in der Zeitung:

Am tödlichen Ausgang des Brauneckunfalls hätte auch ein Helm nichts geändert. Der 26-jährige erlitt tödliche Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Die Lanze war bis 1,90m höhe abgepolstert. Wäre der Zusammenstoß 2 Meter weiter vorn oder hinten geschehen wäre das ganze wahrscheinlich ohne weitere Folgen geblieben.

Da sind irgendwie alle Diskussionen obsolet. Auch eine Lanze am Pistenrand kann da blöd im Weg stehen. Sonst wärs halt vielleicht ein Baum gewesen. Manche Sachen enden einfach tragisch.

Schöne Grüße,
Jan
 
Also das Unglück am Brauneck war wohl einfach absolutes Pech. Trotzdem tragisch, dass es den tödlich zerlegt hat. Ist nämlich genau meine Altersgruppe (bin selber 26). Der ist zu unglücklich gestürzt. Was die Frage nach einem Helm betrifft: Absoluter Verweigerer und das bleib ich erstmal bis auf weiteres.

mFg Widdi
 
Widdi schrieb:
Was die Frage nach einem Helm betrifft: Absoluter Verweigerer und das bleib ich erstmal bis auf weiteres.

mFg Widdi

Das kannst du natürlich machen wie du willst, ist ja jedem seine freie Entscheidung was er mit seinem Leben macht.

Ich kenne Leute die mögen sich im Auto nicht anschnallen, Tourengeher die keine Lawinenpiepser brauchen usw.

Leid tun mir dann nur die Angehörigen solcher Opfer.

Gruß
joe
 
Dazu passt folgendes Zitat aus einem anderen Forum:
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht so schlimm, weil man ja tot ist.
Schlimm ist es nur für die Mitmenschen.
Genau so verhält es sich übrigens auch, wenn jemand dumm ist.
Aber jeder muss wissen, wass er tut.
Knochen kann man reparieren. Liegt Hirn auf der Piste wirds schwierig.
Mir tun die Angehörigen leid, die dann jemanden pflegen müssen der nicht mehr weiß wie er heißt und dem nur noch der Sabber aus dem Mund läuft.
Gerade etzte Woche wieder in meinem unmittelbaren persönlichen Umfeld einen Sturz erlebt wo ein Helm wohl schlimmeres verhindert hat:
Kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, Sturz bei recht geringer Geschwindigkeit. Resultat: Cut an der Augenbraue durch Schlag auf die Skibrille und ne ordentliche Prellung an der Stirn am Helmrand. Ohne wärs wohl übler ausgegangen.
Ein Verwandter von mir ist gerade vor ein paar Tagen aus mehrtägigem Koma aufgewacht. Radunfall, trägt sonst immer Helm, nur an besagtem Tag aus Gründen die keiner kennt ausnahmsweise mal nicht. Wohl jahrzehntelang nicht mehr mit dem Rad gestürzt. Ausgerechnet dann passierts.
 
whiteout schrieb:
Jeder Skifahrer der in der Lage ist einen Schlepplift zu benutzen sollte auch in der Lage sein auszuweichen.
Mich würde interessieren ob die Unfallstelle von Berg/Talstation einsehbar war.
Um das beurteilen zu können müssten wir die Situation genau kennen; wenn das gestürzte Kind wie ich mal eher vermuten würde vor dem Unfall gegen die Laufrichtung des Liftes unkontrolliert in der Spur abrutschte ist ein Ausweichen auch für nen geübteren Schifahrer nicht immer möglich da die Bewegungsrichtung des Opfers nicht zu kalkulieren ist. Wenn das außerdem ein Bügelschlepper war gelingt ein überraschendes Ausweichmanöver mit zwei Personen gleichzeitig meist gar nicht.

Auch wenn die Unfallstelle von den Stationen aus einsehbar wäre können die Liftwarte nicht laufend die Strecke beobachten sondern nur mal ab und zu nen Blick drauf werfen weil sie sich ja hauptsächlich auf den Ein - und Ausstiegsbereich zu konzentrieren haben.
Der Unfall selbst war meiner Überzeugung nach ne Verkettung unglücklicher Umstände der gottseidank noch relativ glimpflich ausging wobai aber auch festzustellen ist das das Opfer der Auslöser war; ein direkter Frontalaufprall auf z. B. ältere Schi noch mit ausgeprägter und metallgefasster Spitze wie ich sie nach wie vor mangels Alternativen verwende hätte weitaus gravierendere Folgen als Schnittverletzungen nach sich ziehen können.
 
Absolut richtig.
Wenn einem jemand in der Schlepperspur unkontrolliert entgegengetrudelt kommt ist ein Ausweichen nur schwer möglich.
Auf Richtungswechsel reagiert das ganze System Skifahrer(2)/Bügel relativ träge. Wahrscheinlich hat die Skifahrerin noch versucht den Ski anzuheben um Schlimmeres zu verhindern und so die Verletzungen erst verursacht.
Allerdings entschuldigt dies nicht die Unfallflucht!
 
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