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Pistenunfälle 2016/17

siri schrieb:
so ein Helm ist ja keine garantierte Lebensversicherung. Gegen einen harten Gegenstand mit Wucht ist die Dämpfungswirkung irgendwo begrenzt.
(Ein bekannter F1-Rennfahrer hatte auch bestimmt einen hochwetrigen Helm auf bei seinem Unfall?

Hatte mir schon gedacht, dass das Thema kommt. Ich geb dir auch recht. Aaaaber: Schumis Helm ist beim Aufprall zerbrochen. Das ist wieder ein anderes Thema.
Kurz: Deutet entweder darauf hin, dass der Helm nicht gut war (kann ich mir persönlich nicht wirklich vorstellen - der Mann hatte Ahnung von der Thematik...) oder der Helm einfach ALT war. (Kann ich mir SEHR gut vorstellen. Eigene Erfahrung. Du WEISST als Fahrer, dass du den Helm erneuern solltest. Er ist nur für eine begrenzte Zeit wirklich sicher, jeder sagt es dir - und diese Zeit ist kurz. Aber er ist so bequem... endlich einer, der wirklich passt... und was soll schon geschehen - bei dem bisschen Skifahren - pillepalle im Gegensatz zu dem, was du sonst so machst... DAS GEHT SCHON, DER TAUGT NOCH! Ja, ich nehm mich da selbst gar nicht aus. Ich mach es genauso. Wider besseren Wissens...)

Aber das ist eigentlich ein Randthema - das will ich jetzt nicht weiter thematisieren. Gehört hier nicht her.

Schädel- oder Schädelbasisbruch - beides sollte verhindert werden durch den RICHTIGEN Helm. Darum geht's.

Und ich habe leider schon zu viele gesehen, die (auch und VOR ALLEM bei den eigenen Kindern) gesagt haben: "Wieso? Der sitzt nicht? Ich bin doch extra zum Sport Scheck/Schuster/Bittl (etc.) gegangen und hab das teuerste gekauft was da war - der Verkäufer hat das empfohlen..."

Nun ja. Dass mancher Verkäufer, der vielleicht 3 Monate vorher noch Mobilfunkverträge an den Mann gebracht hat, nicht unbedingt das "fachlich Gelbe vom Ei" ist, kann sich wahrscheinlich jeder durchaus vorstellen.

Deshalb sage ich einfach: Forscht genau nach, was Ihr da so auf dem Kopf habt, bevor ihr es kauft!!! Erst recht, wenn es um Kinder geht. Wenn ein Erwachsener das für seinen eigenen Helm so halten will ist es was anderes. Jedem das Seine. Aber bei Kindern hat man eine Extra Verantwortung - die können das nicht selbst entscheiden.

Darauf wollte ich hinweisen. Das sollte jeder im Hinterkopf haben. Erst recht bei Kindern.

Schöne Grüße,
Jan
 
Tobi-DE schrieb:
Basalt schrieb:
(26.12.2016)
15-Jähriger in Arosa Lenzerheide tödlich verunfallt. Das Unglück ereignete sich heute Mittag auf der blauen (Nadelöhr-)Piste 28a "Älpliweg" zwischen Scharmoin und der Talstation Heimberg: http://www.suedostschweiz.ch/blauli...-ag-tief-betroffen-ueber-toedlichen-skiunfall

Gab es hierzu bereits weitere Informationen zur Unfallursache?

Bis dato sind mir keine zusätzlichen Infos zu Ohren gekommen. Hierzulande ist es ja so, dass aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nur sehr zurückhaltend über die weitere Entwicklung von solchen Ereignissen berichtet wird. Sobald Neues bekannt wird, werde ich wieder informieren.
 
Theo schrieb:
Da muss man beiden recht geben.
So eine Verletzung darf mit Helm nicht passieren, entweder war der Helm nichts oder wie man halt auch oft sieht mieserabel aufgesetzt.
Das ist Unfug. Helme dämpfen die Aufprallenergie. Die Energie, die an Kopf ankommt wird aber nicht Null.
Ich habe den Eindruck, dass die mögliche Schutzwirkung von Helmen massiv überschätzt wird. (Mit Helm wird dann auch gerne riskanter gefahren, Stichwort Risikokompensation.)

Guck dir so einen Skihelm doch mal an: Das ist haupsächlich Styropor.
Für die Din Norm muss ein Helm bestimmte Belastungen überstehen. Beim Skihelm zum Beispiel das Runterfallen mit einer Aufprallgeschwindigkeit von etwa 20 km/h. Das reicht für einen guten Schutz, wenn man aus dem Stand umfällt.
Aber eben nicht, um gegen ein Hinderniss zu fahren. Dafür ist ein Skihelm schlicht nicht konzipiert.

Viele scheinen ja zu glauben, man setzt einen Helm auf und ist sicher. Sinnvoller wäre insgesamt eine größere Risikovermeidung. Vorausschauender fahren zum Beispiel.
 
Schusseligkite schrieb:
Theo schrieb:
Da muss man beiden recht geben.
So eine Verletzung darf mit Helm nicht passieren, entweder war der Helm nichts oder wie man halt auch oft sieht mieserabel aufgesetzt.
Das ist Unfug. Helme dämpfen die Aufprallenergie. Die Energie, die an Kopf ankommt wird aber nicht Null.
Ich habe den Eindruck, dass die mögliche Schutzwirkung von Helmen massiv überschätzt wird. (Mit Helm wird dann auch gerne riskanter gefahren, Stichwort Risikokompensation.)

Guck dir so einen Skihelm doch mal an: Das ist haupsächlich Styropor.
Für die Din Norm muss ein Helm bestimmte Belastungen überstehen. Beim Skihelm zum Beispiel das Runterfallen mit einer Aufprallgeschwindigkeit von etwa 20 km/h. Das reicht für einen guten Schutz, wenn man aus dem Stand umfällt.
Aber eben nicht, um gegen ein Hinderniss zu fahren. Dafür ist ein Skihelm schlicht nicht konzipiert.

Viele scheinen ja zu glauben, man setzt einen Helm auf und ist sicher. Sinnvoller wäre insgesamt eine größere Risikovermeidung. Vorausschauender fahren zum Beispiel.

THAT'S RIGHT!

Wie ein Helm geprüft und zertifiziert wird:
http://www.tuev-sued.de/produktpruefung/branchenloesungen/konsumgueter-und-handel/hardlines/persoenliche-schutzausruestung
(unten dran ist so ein Video)
 
Hier noch mal zurück zur Absicherung der Schneekanonen.

Folgender Bericht als Basis:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2823129/

Zitate daraus:

Auch die Schneekanone in Tirol war mit einem Absperrzaun gesichert. So schreibe es das Gesetz vor, sagt Ferdinand Eder, Obmann der Salzburger Seilbahnwirtschaft: „Mobile Hindernisse müssen den Wintersportlern rechtzeitig angezeigt werden.“

Die derzeit verwendeten Absperrzäune schützen gar nicht, wenn es zu Kollisionen kommt. Ob diese Lösung auch weiterhin reicht, das müssten nun Gerichte klären, so Eder: „Die mobilen Schneekanonen und andere Geräte werden in Skigebieten von einem Ort zum anderen transportiert, wo sie gerade benötigt werden. Es wäre ein ungeheurer Aufwand, die jetzt auch noch mit zusätzlichen Aufprallmatten und dergleichen auszustatten.“


Hier sind, wieder einmal, juristische Winkeladvokaten am Zug, obwohl es ja leider bewiesen ist das Todesfälle an Schneekanonen nicht gerade selten sind.

Vor allem bei solchen Aussagen sträuben sich mir die Haare:

"mobilen Schneekanonen"
Die meisten "Mobilen" Schneekannonen stehen mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen, an einem Fleck. Ich kenne viele die stehen die ganze Saison an einem Fleck. Von "mobil" kann da nicht mehr die Rede sein.

"mobile Hindernisse müssen den Wintersportlern rechtzeitig angezeigt werden"

Mobile Hindernisse sind wohl eher Pistengeräte o.ä., aus dem Grund auch "rechtzeitig angezeigt". Wie man das dann auf Schneekanonen übertragen kann ist schon sehr gewagt.

"Ob diese Lösung auch weiterhin reicht, das müssten nun Gerichte klären, so Eder"

Bei 4 Todesfällen, allein im Januar, ist ein solcher Ausspruch wohl Menschenverachtend. Ein Gericht entscheidet nur über Mindeststandards, nicht über die Sicherung einzelner Gefahrenstellen. Es mag sein das in einigen Fällen wohl ein einfach Zaun ausreicht (Wenn die Kanone z.B. außerhalb der Piste steht), aber wenn es die Gegebenheiten erfordern ist wohl jetzt schon eine vernünftige Sicherung angebracht.

"Es wäre ein ungeheurer Aufwand, die jetzt auch noch mit zusätzlichen Aufprallmatten und dergleichen auszustatten."

Das versetzen einer Schneekanone ist an sich schon ein Aufwand. Was hier ungeheuer sein soll erschließt sich mir nicht.
 
Das ist Unfug. Helme dämpfen die Aufprallenergie. Die Energie, die an Kopf ankommt wird aber nicht Null.
Was sollte denn bitteschön die Dämpfung der Energie für eine andere Folge haben als dass daraus eine weniger schwere Verletzung resultiert. Klar ist die Energie nicht 0, ebenso klar ist aber auch dass ein scharfkantiger Gegenstand der in der Helmschale steckt nicht im Hirn steckt. Zwischen Hirnerschütterung und Tot ist immer noch ein grosser Unterschied.
 
Die beiden Skifahrer die am Feldberg letztes Jahr tötlich zusammen gestoßen sind, hatten auch Helme auf..
Wie lang ist denn so die Lebensdauer eines Helmes ?
 
baeckerbursch schrieb:
Hier noch mal zurück zur Absicherung der Schneekanonen.

Folgender Bericht als Basis:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2823129/

Zitate daraus:

Auch die Schneekanone in Tirol war mit einem Absperrzaun gesichert. So schreibe es das Gesetz vor, sagt Ferdinand Eder, Obmann der Salzburger Seilbahnwirtschaft: „Mobile Hindernisse müssen den Wintersportlern rechtzeitig angezeigt werden.“

Die derzeit verwendeten Absperrzäune schützen gar nicht, wenn es zu Kollisionen kommt. Ob diese Lösung auch weiterhin reicht, das müssten nun Gerichte klären, so Eder: „Die mobilen Schneekanonen und andere Geräte werden in Skigebieten von einem Ort zum anderen transportiert, wo sie gerade benötigt werden. Es wäre ein ungeheurer Aufwand, die jetzt auch noch mit zusätzlichen Aufprallmatten und dergleichen auszustatten.“

Kann mit bitte jemand den ungeheuren Aufwand erklären? Das kann doch nicht schwieriger sein, als ne Weichbodenmatte an der Wand zu fixieren? Wenn ich die Transportkapazität habe, eine Schneekanone zu bewegen, passen doch irgendwo noch Matten mit drauf, oder?


baeckerbursch schrieb:
(...) Bei 4 Todesfällen, allein im Januar, ist ein solcher Ausspruch wohl Menschenverachtend. (...)

Kannst Du mir bitte noch mal helfen, wie Du auf vier Todesfälle im Januar kommst? Die von Dir verlinkten Artikel sind von 16.01.2007, 08.01.2007 und 01.01.2016.

baeckerbursch schrieb:

Zur Helmdiskussion:
Obduktion bestätigt Todesursache
Eine Luftembolie setzt ja eine massive offene Wunde voraus - wenn ich mir meine Kinder mit Helm beim Skifahren so ansehe gibt es da einfach Stellen,die können vom Helm nicht geschützt werden. Könnte mir also gut vorstellen, dass die Stütze / der Hydrant gar nicht auf den Helm eingewirkt hat. Nicht falsch verstehen, ohne Helm unterwegs sein ist für mich ein No-Go, auch der Effekt, zusätzliche Ausrüstung verleite nur zum mehr Risikobereitschaft ist selbst bei Erwachsenen nur sehr schwer zu beweisen und in diesem Fall hier komplett irrelevant.

Aber es bleibt einfach ein Restrisiko. Und das werden ich und meine Familie auch weiterhin eingehen. Genauso wie meine Kinder bei uns aufm Dorf Fahrrad auf der Straße fahren dürfen und alleine zum Spielplatz gehen.
 
chrissi5 schrieb:
Die beiden Skifahrer die am Feldberg letztes Jahr tötlich zusammen gestoßen sind, hatten auch Helme auf..
Wie lang ist denn so die Lebensdauer eines Helmes ?

Die Lebensdauer eines Skihelms beträgt bei guter Pflege und durchschnittlicher Benutzung circa drei bis fünf Jahre. Verbraucherschutzorganisationen und der TÜV empfehlen jedoch dringend, den Helm nach einem Sturz auszutauschen, auch wenn oberflächlich keinerlei Beschädigungen zu erkennen sind. Es besteht immer die Gefahr, dass kleinste Risse die Stabilität und damit Schutzwirkung des Helms beeinträchtigt haben.

Quelle

Bitte bei Kindern auch beachten, dass die wachsen... Klingt trivial, schließlich kauft man auch neue Schuhe und Latten, der Kopf passt aber oft scheinbar noch in den Helm, dabei ist aber z.B. die Stirn gar nicht mehr ausreichend gesichert.

Grüße,
Tobi
 
baeckerbursch schrieb:
Hier noch mal zurück zur Absicherung der Schneekanonen.

Folgender Bericht als Basis:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2823129/

Zitate daraus:

Auch die Schneekanone in Tirol war mit einem Absperrzaun gesichert. So schreibe es das Gesetz vor, sagt Ferdinand Eder, Obmann der Salzburger Seilbahnwirtschaft: „Mobile Hindernisse müssen den Wintersportlern rechtzeitig angezeigt werden.“

Die derzeit verwendeten Absperrzäune schützen gar nicht, wenn es zu Kollisionen kommt. Ob diese Lösung auch weiterhin reicht, das müssten nun Gerichte klären, so Eder: „Die mobilen Schneekanonen und andere Geräte werden in Skigebieten von einem Ort zum anderen transportiert, wo sie gerade benötigt werden. Es wäre ein ungeheurer Aufwand, die jetzt auch noch mit zusätzlichen Aufprallmatten und dergleichen auszustatten.“


Hier sind, wieder einmal, juristische Winkeladvokaten am Zug, obwohl es ja leider bewiesen ist das Todesfälle an Schneekanonen nicht gerade selten sind.

Vor allem bei solchen Aussagen sträuben sich mir die Haare:

"mobilen Schneekanonen"
Die meisten "Mobilen" Schneekannonen stehen mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen, an einem Fleck. Ich kenne viele die stehen die ganze Saison an einem Fleck. Von "mobil" kann da nicht mehr die Rede sein.

"mobile Hindernisse müssen den Wintersportlern rechtzeitig angezeigt werden"

Mobile Hindernisse sind wohl eher Pistengeräte o.ä., aus dem Grund auch "rechtzeitig angezeigt". Wie man das dann auf Schneekanonen übertragen kann ist schon sehr gewagt.

"Ob diese Lösung auch weiterhin reicht, das müssten nun Gerichte klären, so Eder"

Bei 4 Todesfällen, allein im Januar, ist ein solcher Ausspruch wohl Menschenverachtend. Ein Gericht entscheidet nur über Mindeststandards, nicht über die Sicherung einzelner Gefahrenstellen. Es mag sein das in einigen Fällen wohl ein einfach Zaun ausreicht (Wenn die Kanone z.B. außerhalb der Piste steht), aber wenn es die Gegebenheiten erfordern ist wohl jetzt schon eine vernünftige Sicherung angebracht.

"Es wäre ein ungeheurer Aufwand, die jetzt auch noch mit zusätzlichen Aufprallmatten und dergleichen auszustatten."

Das versetzen einer Schneekanone ist an sich schon ein Aufwand. Was hier ungeheuer sein soll erschließt sich mir nicht.

Also ich muss Dir im besagten Fall Recht geben. Laut dem Foto ist für mich die Schneekanone nicht ausreichend abgesichert. Bei uns werden alle Schneekanonen, mobil oder fix, auch mit Matten
abgesichert. Alle Hindernisse die von Menschen gemacht sind gehören unbedingt richtig abgesichert. Und das ist auch kein großer Aufwand.
Aber jetzt alle Unfälle der letzten Jahre herauszusuchen und zu urteilen finde ich auch nicht richtig. In den meisten Fällen waren es Erwachsene. Und hier spielt meistens die Fahrweise eine große Rolle.
Schau den Leuten beim Schifahren einmal zu. Die meisten Gäste fahren 1-2 Wochen Schi im Jahr und glauben ihr Gerät unter Kontrolle zu haben. Wenn man sie auf ihre Fahrweise darauf anspricht kriegt
man noch eine blöde Bemerkung. "Was haben sie denn, ich habe doch gar nichts gemacht. Ich bin doch ganz normal gefahren".
Und bei einer gewissen Aufprallgeschwindigkeit nützt dir der beste Helm oder Rückenprotektor nichts. Hatte erst vor kurzem einen Unfall mit einer totalen Querschnittlähmung trotz Rückenprotektor.
Bei jedem Unfall mit einem Hindernis gleich die Bergbahn als Schuldigen hinzustellen finde ich absolut nicht richtig. Auch Sie lieber baeckerbursch sind kein Richter oder Gutachter.
Wie oft warnen Bergbahnen vor Lawinen und trotzdem fahren die Leute auch mit Kindern in den Tiefschnee ohne nur eine geringe Ahnung von Lawinenkunde.

Trotzdem gehört der besagte Fall aufgeklärt und ich denke, dass diese Bergbahn in Zukunft ihre Kanonen auch besser absichert. Auch wenn es dem Mädchen nichts mehr nützt.
Und am Geld sollte eine Absicherung nie scheitern. Diese Aussage ist absoluter Blödsinn.

Ich wünsche den Angehörigen der Kleinen viel Kraft.
 
Helme sind immer ein Thema für sich...

Als erstes Vorweg: Es ist GUT, daß sich die Helme so weit verbreitet haben im Skisport.

Viele ABERs:

1. Wie schon oben geschrieben, ein Helm hält ca. 5 Jahre!
Uvex hat im Reitsport-Segment mal ne Zeitlang innen in jeden Helm reingeschrieben "nach 2 JAhren tauschen". Das hat für viel Wirbel gesorgt, ob Uvex das gemacht hat, um den Verkauf an zu kurbeln, ob die von ihnen verwendeten Kunststoffe tatsächlich so schnell altern oder ob einfach die Nachweise fehlten, keine Ahnung. Diese Hinweise gibt es jetzt jeden Falls nicht mehr (was darauf hindeutet, daß nur die Nachweise fehlten, und nun die fehlenden Jahr verstrichen sind, um nach 5Jahren nach zutesten).
Trotz allem: Die Weichmacher sind flüchtig, Kunststoffe altern. Größter Fein ist UV-Licht. Wenn also jemand in der Saison jeden Tag 6h auf der Piste ist (bei Schnee im Gebirge höchste UV-Belastung) kann der Helm schon nach 1 bis 2 Jahren durch sein. Wenn der Helm 360 Tage in einem Beutelchen im Keller liegt und 5 Tage genutzt wird, hält er vielleicht auch 7 Jahre.

Nach einem Sturz mit Kopf-Boden-Kontakt direkt weg!!

2. Die Art des Helmes:
Gerade Kinderhelme sind meist gruselig!!! Schon allein von Konstruktion und Material, der darf ja nicht viel kosten, wenn Töchterlein nächstes Jahr nicht mehr rein passt/nicht mehr Skifährt/nen grünen statt pinken haben will...
Dann am besten noch ausgeliehen, 100Jahre alt (schön zu sehen, wenn die pinken Mädchen-Helme nur noch blas-rosa sind) und damit einer permanenten UV-Belastung ausgesetzt.
Das Mädchen hatte einen hohen Blutverlust. Also entweder wurde der Gesichtsschädel getroffen (natürlich auch möglich) oder der Gegenstand ist annähernd ungebremst durch den Helm durch...

3. Die Passform (hier gleichermaßen Erwachsene wie Kinder betroffen)
Schaut euch mal in ner Gondel um: MIND. 50% der Leute passen Ihre Helme nicht...
Am besten dann noch die Jungs und Mädels im Park, die ja tatsächlich die höchste Sturzgefahr haben. Die machen dann die Helme durch Coole Stylings (Mütze und Goggle UNTER dem Helm) völlig ohne Not Wirkungslos, bzw je nach Sturz-Einwirkung zu einer zusätzlichen Gefahrenquelle.

Edit:
4. Die Art der Einwirkung:
Wie schon mal oben geschrieben: Skihelme werden auf recht sanfte Impacts getestet. Also das "umfallen aus dem Stand". Vielleicht noch beim gemütlichem Cruisen auf weicher Piste.
Einen Aufprall auf einen harten Gegenstand (muss nicht mal ein künstliches Hinderniss = Kanone sein, kann ja auch ein Stein sein) hält so ein Helm nicht unbedingt, da muss man schon glück haben.
Weiß jemand, ob ein Kantenaufprall getestet wird wie bei Fahradhelmen (dort simulierte Bordsteinkante)?
Für einen richtigen Aufprall bräuchte man schon einen Motoradhelm und dann überlegt mal, was die wiegen...
Beispiel wieder aus dem Reitsport: Die Durchschnittlichen Helme wiegen so um die 500g, ähnlich wie die Skihelme. Für's Cross gibt es aus England spezielle Helme, die noch weit schärfer getestet werden (auch auf Durchdringung, Simuliert ein Pferd, daß mit Stollen davor tritt). Diese Helme wiegen geschätzt das doppelte und haben eben keine zig Belüftungsöffnungen und Plüschel-Komfprt-Polster... (ich habe von beiden Typen im Einsatz). Die Zusätzliche Sicherheit bringt halt Nachteile mit sich...
 
In den 90ern mal gesehen wie der Unfall-Flüchtige beim Fluchtversuch bei ziemlich zügiger Fahrt aus der Bindung "getreten" wurde.
Uii hat der 'nen Satz gemacht :lach: ......mein Mitleid hielt sich ziemlich in Grenzen :twisted:
 
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