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Schiunfälle und Folgen

Miki schrieb:
Gute Besserung Alpenkoenig, damit du in der kommenden Saison wieder die Pisten unsicher machen kannst !
Wird natürlich gemacht, wahrscheinlich schon im Sommer, zu Fuß.

Trotzdem Miki - aufpassen - bist jetzt in einem gefährlichen Alter. :D
 
Also ich hatte au noch nie einen schlimmen Unfall!
In Ischgl hats mich mal über so ne Welle drüber geschlagen, Bänderdehnung! War zum Glück am letzten Tag bei der letzten Abfahrt vor der Talabfahrt.
 
Hi Alpenkoenig,

ich hab mit am 2.2.2004 das VKB im rechten Knie gerissen bei nem ziemlich dummen Sturz, wenn man das überhaupt Sturz nennen kann! Erste Piste am Tag in Warth/Schröcken gleich die Schwarze 1 runner. Naja steil ist die ja nun nicht wirklich. Ich bin mit ganz neuen Skiern in eine Kante gerutscht, hab das Gleichgewicht verloren und hab mich aus Instinkt richtung Berg fallen lassen. Allerdings ist die Bindung des rechten Ski nicht aufgegangen und irgendwie hats mir einen Riss zugezogen. Außer, dass ich Schmerzen am Anfang hatte bin ich noch den ganzen Tag weiter Ski gefahren, sogar noch ne Skiroute.

Ich bin dann am nächsten Tag zum Arzt, der konnte allerdings nichts rausfinden. Hat alle Tests gemacht und bei der Kniepunktion kamen auch einige ml Blut raus (EINDEUTIGES Indiz auf Ruptur VKB). Ich durfte dann mit Schiene, Krücken und Trombose SPritzen wieder in unsere Hütte. Am nächsten Tag hat er wieder nix gefunden. Ich bin dann zu Hause ine Kernspinn und siehe da Ruptur VKB. Bin jetzt bei Dr. Kabelka(vielleicht sagt euch der Name was, hat Pete Sampras und co. schon behandelt). Der hat mir die Schiene abgenommen und gleich Physio verordnet.

Seitdem mach ich das und ich muss sagen, dass ich mit ner Stabilitätsbinde ohne irgendein Anzeichen mich ganz normal bewegen kann und keine Schmerzen hab. Werde wohl mein VKB Anfang des Herbstes reparieren lassen, weil bei uns grad die Golfsaison beginnt und ich da Trainer bin und vor allem grad im ABI Stress bin.

Du musst nur extrem aufpassen, dass du das Knie nicht nach innen rausdrehst!!!!! Das ist mir am Freitag passiert. Hab mich nur beim Bowlen :) nach meinem Weizen gedreht und flups muss da was passiert sein. Mir wurde total schwindelig und schwarz vor den Augen und Schmerzen hatte ich wie noch nie zuvor in meinem Leben!

Mal sehn ich denke mal bei nem guten Arzt, der nur solche Sachen macht und per Athroskopie sollte da ein gutes Ergebnis bei rauskommen!

Ich wünsch dir auch schonmal in voraus ne gute OP und viel Krafttraining ;) Wir können uns ja mal weiter austauschen!
 
^^^ Genau deswegen mach ich keinen Hallensport mehr. Das geht dermaßen schnell, wenn man mal nicht aufpasst....
 
jstenzel2k schrieb:
Ich wünsch dir auch schonmal in voraus ne gute OP und viel Krafttraining
Ja danke, wünsche ich dir natürlich auch.
Mittlerweile hat sich der Zustand so gebessert, daß ich sogar wieder Sport ausüben kann. (Fahrrad, leichtes Joggen)

Ich bin dann am nächsten Tag zum Arzt, der konnte allerdings nichts rausfinden.
So wars bei mir auch. Mit Hilfe einiger Verdrehungen des Knies wollte der Arzt eine Diagnose erstellen, die ihm aber aufgrund der der Muskelversteifung und Schmerzempfindlichkeit meinerseits gründlich mißlang. Die Folge war, daß ich zu einer MR (=Magnetresonanz) Untersuchung geschickt wurde, mit dem Ergebnis der Ruptur des vKBs.
 
genauso wars auch ;) im mom hab ich nur angst vor der abi fahrt ;) wenn man dann besoffe ist, dass ich aus versehen halt ne bewegung mache die meinem knie nicht gut bekommt wie am letzten wochenende halt auch :?
 
Hi,

Zuerst mal gute Besserung an die Verletzten.

Na, da haben wir ja Glück, dass sich von den zahlreichen Mitgliedern nur wenige hier eintragen mussten.

Selber hatte ich auch nur Kleinigkeiten.

Das bisher einzige, womit ich ins Krankenhaus musste, war am Samstag vor der Karwoche 2000 in Bad Hofgastein:


Ober auf der Schlossalm alle Pisten noch griffig. Daher fuhr ich in hohem Tempo die Piste Richtung Angertal runter.
Ging zuerst noch gut, doch dann wurde die Piste immer weicher. Dann kam was kommen musste:
Ich verschnitt die Schier und flog mit dem Gesicht voraus in den Schnee. Der Aufprall selber war nicht so schlimm, jedoch rutschte ich unmittelbar danach noch ein wenig abwärts. Und da drückte mir es das Kinn stark nach unten, und ein heftiger Schmerz schoss durch meine Wirbelsäule. Ich war voll erschrocken, da ich eine Verletzung derselben befürchtete. Glücklicherweise konnte ich die Beine noch bewegen und hatte keinerlei Gefühlsstörungen. Daher stand ich auf und fuhr weiter.

Ich fuhr noch den ganzen Tag trotz Schmerzen Schi. Jedoch ging ich zu Hause in Salzburg ins Krankenhaus, um auf Nummer sicher zu gehen, dass auch wirklich nichts gebrochen ist.

Röntgen ergab: Keine knöcherne Verletzungen, jedoch eine starke Zerrung der Muskulatur zwischen Wirbelsäule und Brustkorb. Hatte noch eine Woche lang ca. Schmerzen und musste den Rücken mit einem Gel einschmieren.

Noch mal gut gegangen die Sache.
 
Auch von mir gute Besserung!!!
Im Jahre 1992 als Skireiseleiter in La Plagne hatte ich zwei Fälle in meiner Gruppe. Diese durften dann postwendend mit dem Bus am gleichen Tage (dies war der Anreisetag!) zurückfahren. Der erste hatte sich die linke Schulter ausgekugelt. Der andere Gast hatte eine Kiefersperre, weil ein anderer unbekannter Skifahrer ihm einen Kinnhaken mit dem Skistock verpasst hatte. Für diejenigen, die mit Medizin nicht so bewandert sind: man kann den Unterkiefer nicht schließen und deshalb auch nur sehr unbequem sprechen... In meinem Studium war ich noch nicht so weit, daß ich helfen konnte, und einen (richtigen) Arzt wollten beide nicht aufsuchen.

Ich persönlich habe mir (klopf auf Holz!) außer ein paar Prellungen am Oberschenkel als 11-jähriger auf einer Schußstrecke in Val Thorens nichts ernsthaftes zugezogen; es bleibt hoffentlich so...
 
Hi, SEHR GUTE BESSERUNG AN ALLE DIE INVALIED SIND BZW WAREN.

Also ich hatte schon paar sachen aber nie was richtig dauerhaftes, als kleiner junge bin ich beim Queren einer Lifttrasse mal so blöd aufs gesicht gestürzt, dass ich davon ein blaues Auge hatte, vor zwei jahren dachte ich, ich könnte am ersten Tag schon voll fahren also wollte ich auch über einen noch stehenden Schneekanonenhügel mit dem Snowboard carven, bis auf einmal der hügel aufhörte und ich mit dem gesamten Körpergewicht auf den Ellbogen flog. Ich hatte starke schmerzen ging aber nie zum Arzt, da ich dachte es hört eh wieder auf, aber ich konnte nach 4 Wochen immer noch nichts gscheid heben. Mittlerweile spüre ich es nur noch wenn ich eine sehr schwere Last zu tragen habe. Vor einem Jahr wollte ich mit meinem snowboard über eine Bierbank sliden doch beim Vordermann klappte die Bank um und ich war so knapp auf ihm, dass ich mit dem Schienbein voll in das Eisengestell prallte, was mir ein offenes Schienbein besorgte.
Diesen Winter, dachte ich, ich könnte fliegen und ich wäre Shoun White. Als ich über einen Kicker gesprungen bin, bin ich so blöd gelandet, dass ich mir meine linke Elle blöd gebrochen hab, mittlerweile bin ich schon die 6 Woche eingegipst und werde noch mindestens 10 Tage vor mir haben. Der Knochen stand um 30° falsch, sodass er mir wieder eingerengt wurde und ich knapp an einer Operation vorbei kam, leider wächst er ziemlich langsam zusammen. Aber bis zum nächsten Winter wirds wieder gut sein
 
Spitze!

Ein bissl Schadenfreude sei mir vergönnt bei deinen Unfällen ;-)

(Und schön, daß du wieder Kommas verwendest ;-) )
 
starli schrieb:
(Und schön, daß du wieder Kommas verwendest ;-) )
Jetzt hat er wohl Zeit dazu.

OK, dann kommt hier meine Leidensgeschichte. 1992 sind meine Klasse und ich auf Abschlussfahrt nach Spanien gegangen. Da das Fliegen damals noch nicht so billig war, sind wir mit dem Zug gefahren. Beim Umsteigen auf dem Bahnhof Biel ist es dann passiert: Aus lauter Übermut (zugegeben, ganz nüchtern war ich auch nicht mehr, denn schliesslich gab es einen erfolgreichen Schulabschluss zu feiern) sprang ich über einen auf dem Bahnsteig stehenden Koffer. Leider missglückte die Landung und ich sah meine linke Kniescheibe nach aussen springen. Sie hüpfte zwar sogleich wieder an ihren Platz zurück, die Schmerzen blieben aber. Meine Kollegen trugen mich dann in den Wagen und ins Liegeabteil. Am nächsten Morgen an der französisch/ spanischen Grenze schaffte ich das Umsteigen schon wieder alleine. Und bis zum Ende der Woche und des Urlaubes konnte ich sogar schon wieder normal laufen. Nur etwas war geblieben: Traten am verletzten Knie Querkräfte auf, kriegte ich wie einen elektrischen Schlag, das Bein gab nach und der Sturz war meistens unvermeidlich. Wieder zu Hause, ging ich zur Kontrolle zum Arzt. Die Diagnose: angerissene Bänder. Ich solle das Bein einen Monat schonen, dann gehe es wieder. Leider war dem nicht so. Die Stromschläge wurden zwar seltener, vergingen aber nicht.

Das war der Stand bis zum Winter 1995. An einem wunderschönen Tag beschloss ich für einen Tag nach Arosa skifahren zu gehen. Auf einer Eisplatte oberhalb der Carmennahütte stürzte ich. Und prompt tat das Knie wieder weh. Da sowieso Mittagszeit war fuhr ich zur erwähnten Hütte ab und ass zu Mittag. Doch nach einer Stunde waren die Schmerzen immer noch da. Das beunruhigte mich nun doch, denn normalerweise waren sie nach fünf Minuten wieder weg. Leider kann man von diesem Restaurant nicht mit einem Lift wieder runter fahren. Der Wirt musste mit der Raupe auch nicht ins Tal und so begann die schmerzhafteste Abfahrt meiner Karriere hinunter nach Arosa. Im Pflug und möglichst ohne das linke Bein zu belasten kam ich dort an. Mitsamt der Skiausrüstung reiste ich dann noch per Bahn nach Hause. Am nächsten Morgen war das Knie dick wie eine Pampelmuse. Und belasten konnte ich es auch nicht mehr. Also nichts wie los zum Arzt. Doch dessen Röntgenapparat war zu schwach um die Geschwulst zu durchleuchten. So ging es weiter ins nächste Krankenhaus. Deren Apparat war nun stark genug und man sah, dass ein Teil der Kniescheibe abgesplittert war. Zum Glück konnte ich noch am gleichen Nachmittag operiert werden. Die Operation verlief ohne Probleme, doch sie hatte ein Nachspiel. Der operierende Chirurg fragte mich am nächsten Tag auf der Arztvisite, ob ich schon mal Probleme mit diesem Knie hatte. Da erzählte ich ihm die Geschichte der Spanienreise. "Jetzt wundert mich gar nichts mehr" war die Antwort. Was war geschehen? Beim Operieren sind sie auf einen weiteren, kleineren Splitter gestossen, den sie natürlich auch entfernten. Dieser Splitter war schon teilweise mit dem Gewebe verwachsen, was darauf schliessen liess, dass diese Verletzung schon länger zurücklag. Das Gewebe war auch der Grund, warum man den Splitter auf dem Röntgenbild nicht gesehen hat. So gesehen war der Skiunfall ein Glücksfall, den wäre er nicht geschehen oder hätte ich mich anders verletzt dabei, hätte ich noch heute einen Knochensplitter im Knie. Und das hätte zu Artrithis führen können. Und das wiederum hätte dann Schluss mit Skifahren geheissen!
 
starli schrieb:
Spitze!

Ein bissl Schadenfreude sei mir vergönnt bei deinen Unfällen ;-)

(Und schön, daß du wieder Kommas verwendest ;-) )

Danke für die Schadenfreude, wirst auch froh sein wenn i darum nicht aufm meet bin.

Genau meine seit 3 Jahren andauernden Knieprobleme habe ich vergessen zu erwähnen, irgendwie bauen sich die Muskeln nicht gscheid auf und darum hab ich auch schon Therapie gehabt usw
 
snowboardfreak schrieb:
starli schrieb:
Ein bissl Schadenfreude sei mir vergönnt bei deinen Unfällen ;-)

Danke für die Schadenfreude, wirst auch froh sein wenn i darum nicht aufm meet bin.

Sorry, aber bei den meisten deiner Unfälle kann man nur noch sagen "selbst schuld"...

.. wer im Funpark und vor allem auf Bierbänken mit Ski/Snowboard unterwegs ist, hat nun mal ein "leicht höheres" Verletzungsrisiko ....

Außerdem - siehe meet board - wer weiß, ob ich überhaupt dabei bin?

Also nimms nicht persönlich ;)
 
starli schrieb:
snowboardfreak schrieb:
starli schrieb:
Ein bissl Schadenfreude sei mir vergönnt bei deinen Unfällen ;-)

Danke für die Schadenfreude, wirst auch froh sein wenn i darum nicht aufm meet bin.

Sorry, aber bei den meisten deiner Unfälle kann man nur noch sagen "selbst schuld"...

.. wer im Funpark und vor allem auf Bierbänken mit Ski/Snowboard unterwegs ist, hat nun mal ein "leicht höheres" Verletzungsrisiko ....

Außerdem - siehe meet board - wer weiß, ob ich überhaupt dabei bin?

Also nimms nicht persönlich ;)

Klar ist man immer selber schuld aber beantworte mal die frage, warum sehen leute eine Sportart oder irgendetwas gleich als extrem an nur weil sie es selber nicht ausüben??? für dich ist der fun wenn du die schwarze runterfährst ist das nicht gleich gefährlich wie wenn ich ein kicker springe irgendwie schon finde ich
 
sagen wir so: ich werd sicher einen teufel tun und hunderte kilometer in eine halle fahren, um da skizufahren, wenn fast alle gletscher näher an wien sind :lol:
 
Mein schlimmster und ärgster Skiunfall ereignete sich am 2.November 2001 bei strahlenden Sonnenschein im Einfahrkurs des Niederösterreichischen Landesskiverbandes am Kitzsteinhorn.
Ich bin dabei mit einem 2 Jahre jüngeren Mädchen zusammengeprallt, zum Unfallhergang möchte und darf ich nix sagen, weil noch ein Gerichtsverfahren läuft. Sie brach sie den linken Unterschenkel, mir ist nix passiert. Fakt ist leider, dass sie jetzt EUR 30.000,- Schmerzensgeld haben will. Und wenns blöd hergeht, darf ich einen Strafprozess auch noch durchmachen.
DANKE LIEBES KITZSTEINHORN. Mich wird dieser Berg nicht mehr sehen....
 
äh... 30.000 für an unterschenkel??? na bumm. kopf hoch!
 
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