• ⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆

    Am Wochenende startet der Ski Weltcup in die neue Saison! Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unser beliebtes Tippspiel unter Freunden – alles für einen guten Zweck.

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Schneekanonen und Nachhaltigkeit

BigE schrieb:
ich möchte den spiess umdrehen. da es vergangenen winter nicht nur zu niederschlagsarm, sondern besonders in niedrigen gebieten einfach zu warm war, nützte beschneiung nichts und deshalb haben die höhergelegenen gebiete profitiert.

Der Behauptung "Der vergangene Winter zeigt, dass Beschneiung in niedrigeren Gebieten nichts mehr nützt" möchte ich entschieden widersprechen !

Um zu sehen, dass eine solche Behauptung völliger Unfug ist, muss man nur die Schneeberichte hier im Forum von Ende 2006/Anfang 2007 lesen, wo man folgendes bestätigt finden wird.

Die besten Bedingungen waren z.B. am Kronplatz (mit 900m-2200m eines der niedrigst gelegenen Skigebiete Südtirols) oder die 4-Berge Skischaukel der Dachstein-Tauern-Region (mit 700m - 2000m auch nicht sonderlich hoch gelegen).
Das lag natürlich an der gut ausgebauten Beschneiungsinfrastruktur in diesen Gebieten.
Weitaus höher gelegene Skigebiete mit schlechter Beschneiung hatten viel mehr Probleme.

Der Winter 2006/07 war 4°C bis 5°C zu warm. Man muss bedauerlicherweise davon ausgehen, dass ein solcher Winter etwa im Jahr 2100 ein durchschnittlicher Winter sein wird.
Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass man im Jahre 2100 ín einem durchschnittlichen Winter in einem niedrig gelegenen Skigebiet wie Kronplatz oder 4-Berge nach wie vor noch relativ problemlos skifahren kann. Die Behauptung, in 20 Jahren könne man in solchen niedrig gelegenen Skigebieten trotz Schneekanonen nicht mehr ausreichend beschneien, ist ein Mythos, der jeder sachlicher Grundlage entbehrt und deshalb ist auch die daraus abgeleitete Schlussfolgerung, eine Investition in Schneekanonen wäre nicht nachthaltiges wirtschaften, zwangsläufig falsch.


Ich sehe mich als umweltbewussten Menschen und ich sehe manche Projekte der Seilbahnindustrie durchaus sehr kritisch (etwa die Aufkündigung des zeitweise ab Anfang der 90er Jahre bestehenden Konsens, keine Neuerschließungen in Gletscherregionen durchzuführen)

Aber das Thema Beschneiung muss man weitaus differenzierter sehen als viele Umweltaktivisten (von denen ich froh bin, das wir sie haben) sehen.

Man muss auch folgendes beachten:
Wenn die Leute im Winter keinen Skiurlaub mehr machen, dann für die meisten ja nicht Winterwandern oder Nordic Walking in Mitteleuropa die Alternative, sondern sie fliegen zu Malediven oder in die Karibik.
Und dass jeder Urlaub, der mit einem interkontinentalen Flug verbunden ist, eine größere Belastung für die Umwelt und insbesondere für das Klima ist als jeder Skiurlaub, dürfte doch niemand bestreiten.
 
Tribal schrieb:
BigE schrieb:
alpenplus, da musste ich gleich mal googeln :oops:
naja bei 4 der 5 vorgestellten gebieten steht als oberster punkt (notabene eigenwerbung!) "moderne beschneiungsanlagen". technischer schnee schützt vor warmen wintern nicht, wollte ich damit sagen...
überdies verstehe ich unter höhergelegenen skigebieten auch etwas anderes als bayern oder zahmer kaiser :wink:
so, nach den sticheleien kannst den spiess nun wieder zurückdrehen :roll:
Rest der Alpenplus-Gebiete sind auf dem Stand der 60er und 70er Jahre.

dem muss ich aber mal kurz wiedersprechen. Im Sudelfeld hat der Bereich Rankenlift und Rosengasse durchaus moderne TA Beschneiung. Die Anlagen sind zwar noch nicht auf der optimalen Ausbaustufe, aber gerade beim Rankenlift sieht man was man mit Beschneiung erreichen kann, die geben sich echt verdammt viel Mühe. Und der Lift öffnet auch als erstes und schließt als letztes.

Tragisch ist halt nur, das dort oben jeder sein eigenes Süppchen kocht und man dem Nachbarn nichts gönnt!
 
Über die Wahrheit lässt sich streiten, dass ist die Grundlage dieser Diskussion und wichtig für jedes forum, aber über Geschmäcker nicht. Denn die sind eh meistens verschieden. Der eine will im Tiefschnee powdern, der andere will Krippenschauen und der dritte streichelt sein T60 Baby, das durchaus ähnlichkeiten zum russischen Panzermodell hat:-)

Ein wichtigen gewinn finde ich haben wir aus der Diskussion.

1.Man muss alles bebachten ohne Wertung und zwar differenzierter und nicht pauschal. Das zeigt der Diskussionstrang über Allgäu/Kronplatz und die Vergleiche zu höheren Gebieten

2.Dass nicht skifahrende Touristen vielleicht stattdessen wesentlich energieintensiverer Urlaub machen (Fernflugreisen)

3. Man kann fragen welche Interessen hinter einer Wahrheit stecken (Geld, Ideologie etc.)
 
@bisaim: ich hoffe du siehst anhand dieses Forums die technische Beschneiung nicht mehr sooo kritisch.

Ich denke du verstehst, dass es ohne Beschneiung nicht geht.
 
Tribal schrieb:
@bisaim: ich hoffe du siehst anhand dieses Forums die technische Beschneiung nicht mehr sooo kritisch.

Ich denke du verstehst, dass es ohne Beschneiung nicht geht.

Ich sehe sie zumindest anders daß es nicht geht würde ich nicht zustimmen.

Es gibt immer zwei Möglichkeiten wenn sich die Umwelt (alles um mich herum) ändert

1. Ich ändere mich und mein Verhalten (Konsum)
das machen die Ratten sagt man, sie passen sich jeder Umwelt an und warum? Weil Sie Mitläufer sind? Weil sie überleben wollen? Weil sie klug sind? Weil sie dumm sind?

2. ich ändere die Bedingungen so, daß sie wieder werden wie vor der Veränderung (in diesem Fall Klimawandel und weniger Naturschnee)

Punkt eins ist Hardcore und solange es keine Alternativen gibt oder man welche entwickelt tut es saumässig weh. Punkt zwei ist die einzige Alternative wenn man Punkt eins nicht will/kann/schafft.

Kritisch sehe ich alles, auch Schneekanonen, auch Umweltideologen, auch Fernreisen, auch Energiesparen, alles eben. Aber das Maß an Kritik ist demnach entscheidend und die hat sich gegenüber den Schneekanonen verändert. Vielleicht habe ich gelernt mehr zuzuhören was andere zu sagen haben und wenn Sie vernünftig und nicht sturr sagen, dann ist man gerne bereit sich "einsichtig" zu zeigen.

Trotzdem die kritische Frage
Einsehen das ES nicht geht. Daß was nicht geht?
Skifahren? Oder steckt mehr dahinter? Konsumdogmatitismus? Lebensgewohnheiten?
 
Habt ihr schon mal was von dem TöfTöf gehört, das ist so ein Mensch der auf alles verzichtet. Der hat sogar eine "Schenkerbewegung" gegründet. Nur keiner will da beitreten... wundert es mich?! :lol:

Am besten bleiben wir jetzt alle Zuhause und verbringen unsere Freizeit vor dem Fernseher, der auch sehr viel Energie braucht.

Der Mensch braucht einfach ein bisschen Abwechslung. Und da lässt sich auch an der Lebensweise nichts ändern.

Das hat aber alles nichts mir der Beschneiung zu tun. Also bitte wieder Back to Topic.
 
Tribal schrieb:
Habt ihr schon mal was von dem TöfTöf gehört, das ist so ein Mensch der auf alles verzichtet. Der hat sogar eine "Schenkerbewegung" gegründet. Nur keiner will da beitreten... wundert es mich?! :lol:

Am besten bleiben wir jetzt alle Zuhause und verbringen unsere Freizeit vor dem Fernseher, der auch sehr viel Energie braucht.

Der Mensch braucht einfach ein bisschen Abwechslung. Und da lässt sich auch an der Lebensweise nichts ändern.

Das hat aber alles nichts mir der Beschneiung zu tun. Also bitte wieder Back to Topic.

Das eigentliche Problem liegt meist nie da wo man es vermutet, deßhalb hat die "technische Schnee Frage" außschließlich mit dem Mensch und seiner Vorstellung von einem gelungenen Leben zu tun. Man könnte es staffeln.

1. Der Mensch will leben
---> Wasser, Nahrung, Licht, Sauerstoff etc.

2. Der Mensch will besser leben
---> Rad, Buch, Lesen/schreiben

3. Der Mensch will noch besser leben
---> MiniCooper S, Navigationssystem, DVD-Player, Alufelgen

4. Der Mensch noch viel besser leben
---> Skier mit chip-gesteuerter Biegsamkeitsflexibiliätkontrolle

Es geht immer um die Frage
Welche Ansprüche habe ich an ein Leben? welche Qualitäten müssen erfüllt sein?
Reicht mir joggen oder will ich von November bis Mai Skifahren.

Streiten mir mal nicht um das "ob" der Abwechslung, also die binäre Unterscheidung "braucht er - braucht er nicht" sondern um das Maß der Abwechslung und die Angemessenheit.
 
Tribal schrieb:
Habt ihr schon mal was von dem TöfTöf gehört, das ist so ein Mensch der auf alles verzichtet.

Die Idee der Nachhaltigkeit stemmt sich bewusst und sehr entschieden gegen die Vorstellung "nachhaltige Entwicklung" ist untrennbar mit Verzicht verbunden. Der Irrglaube vieler Menschen ist daß nachhaltigkeit nur erreicht werden kann wenn man blutet. Das ist falsch.

Es geht um die Frage wie kann man Nachhaltig, also auch für zukünftige Generationen etwas erhalten (nämlich die befriedigung von Bedürfnissen, dazu zählt auch skifahren).

Die Suche von Alternativen lässt sich nicht durch Technik lösen. Sie erfordert wesentlich mehr Anstrengungen als die Entwicklung einer T60 oder eines Carrera GT.
Sie fordert keine technischen Lösungen sondern:
Ideen - Verstand - Mut und Kommunikationskraft

Und davon habe auch nicht genug:-)
 
Mir stellt sich jetzt mal die Frage, ob bei ausreichender (also sagen wir mal guter), natürlicher Schneeauflage auch die Kanonen laufen würden. Ich glaube ich manchen Gebieten mit Sicherheit. Da kann ich dann z.T. die Gründe für die Anschaffungen nicht verstehen. Klar geht es auch darum die Pisten so lange wie möglich bei bester Qualitär offen zu halten, aber ich meine jetzt eher den Fall wo sowieso schon genug liegt. Oder gibt es nicht genug?
 
noisi schrieb:
Mir stellt sich jetzt mal die Frage, ob bei ausreichender (also sagen wir mal guter), natürlicher Schneeauflage auch die Kanonen laufen würden. Ich glaube ich manchen Gebieten mit Sicherheit. Da kann ich dann z.T. die Gründe für die Anschaffungen nicht verstehen. Klar geht es auch darum die Pisten so lange wie möglich bei bester Qualitär offen zu halten, aber ich meine jetzt eher den Fall wo sowieso schon genug liegt. Oder gibt es nicht genug?

Letztes Jahr im März in Hochoetz habe ich es erlebt, daß trotz meines Eracchtens genug Schnee, die Kanonen laufen. Ich will es nicht entscheiden, ob es angemessen war aber ich denke es geht darum die Pisten länger offen zu halten und wenns kalt ist wird halt schnee gemacht.
 
Eindeuige Antwort: Ja!
1. hält eine Naturschneepiste die Massen an Leuten, die durch die modernen Bahnen nach oben befördert werden nicht aus (siehe Berichte über den Pistenzustand bei Naturschnee auf den Gletschern an Spitzentagen), oder anders gesagt: die erwünschte Pistenqualität kann mit Naturschnee nicht erreicht werden (außer es ist wenig los)
2. Zumindest in Tirol: Den Skigebieten ist die maximal nutzbare Wassermenge vorgeschrieben, wenn sie ihr Kontingent nicht verbrauchen, wird die Grenze nach unten gesetzt und sie haben im Folgejahr weniger Wasser zur Verfügung.
3. Wird am meisten im Nov/Dez beschneit, also dann wenn noch kein oder sehr wenig Naturschnee vorhanden ist. Die Nachbeschneiungen im Jan/Feb/März machen dann im Verhältnis nicht mehr so viel aus. Vorausgesetzt es war kein außergewöhnlicher Warmwettereinbruch und die Anlage ist so leistungsfähig, daß ich im Nov/Dez auf allen Pisten meine Grundbeschneiung machen kann.
 
Wenn man hier schon so rumgespinnstet:

Es geht um die Frage wie kann man Nachhaltig, also auch für zukünftige Generationen etwas erhalten

Was sagt dir daß der jetzige Zustand der Optimale ist? Ist das Leben nicht Veränderung? Warum willst du dich auf andere projezieren? :D

Beispiel (erst die Woche auf Arte gesehen): Als Ötzi gelebt hat waren auf den Alpen keine (oder fast keine) Gletscher? Hättest du ihm gerne ein paar Gletscher gewünscht? Oder denkst du nicht er war so zufrieden wie es damals war (nämlich warm?).

es geht darum die Pisten länger offen zu halten
Das geht es bei Kunstschnee immer

und wenns kalt ist wird halt schnee gemacht
Auch die Bergbahnen verfolgen irgendein Ziel. Beschneien aus Spaß machen die bestimmt nicht da ja, wie wir wissen, bei der Beschneiung der Stromzähler schon arg rotiert....

Die Suche von Alternativen lässt sich nicht durch Technik lösen. Sie erfordert wesentlich mehr Anstrengungen als die Entwicklung einer T60 oder eines Carrera GT.
Sie fordert keine technischen Lösungen sondern:
Ideen - Verstand - Mut und Kommunikationskraft
Bist du Politiker? Hinter diesen Satz kann ich nichts erkennen, kann auch keine Schlüsse daraus ziehen.



Meine Meinung:

Love it or leave ist! (also das Skigebiet)

Keiner muss dort fahren wenn beschneit wird, es ist dein freier Wille. Ich z.B. fahre relativ ungern auf Kunstschnee und schränke mich in schneearmen Wintern doch erhelblich ein (Saison 05/06 = ca. 35 Skitage, Saison 06/07 = ca. 15 Skitage)

Und ich werde einen Teufel tun und anderen vorschreiben was sie zu tun haben.
 
Oder man unterstüzt die (zugegeben-wenigen) Skigebiete,die auf Beschneiung verzichten. Gerade fällt mir nur der Sonnenkopf ein, aber es gibt sie ;)

Gruß
 
baeckerbursch schrieb:
Keiner muss dort fahren wenn beschneit wird, es ist dein freier Wille. Ich z.B. fahre relativ ungern auf Kunstschnee und schränke mich in schneearmen Wintern doch erhelblich ein (Saison 05/06 = ca. 35 Skitage, Saison 06/07 = ca. 15 Skitage)

Na ja ich behaupte aber mal das Du auf einer gut präparierten Skipiste garnicht zwischen dem Naturschnee und dem Maschinenschnee unterscheiden kannst. Sprich Du weisst garnicht worauf Du gerade fährst.

Ein Punkt noch, warum es in vielen Gebieten ohne technischen Schnee nicht geht, eine FIS konforme Skipiste verlangt nach dem Einsatz von technischem Schnee. Ohne diesen gibt es von der FIS keinen Segen.
 
Ich hab nicht gesagt daß ich nicht auf Kunstschnee fahre!

Nur fehlt mir halt was am Skifahren wenn ich über weiße Bänder in grüne Täler fahre.

Deshalb auch weniger Skitage....
 
720° schrieb:
Na ja ich behaupte aber mal das Du auf einer gut präparierten Skipiste garnicht zwischen dem Naturschnee und dem Maschinenschnee unterscheiden kannst. Sprich Du weisst garnicht worauf Du gerade fährst.

Da würde jetzt das Wort "verbesserung" passen bzw. Aufwertung. Das ist wie bei Benzinmotorem. Sie werden optimiert aber dies ist in einem kleinen Rahmen, wirkliche Revolutionen entstehen dadurch nicht. Es wird eben an der selben Wurzel gefeilt und Kosmetik betrieben.
 
Baiersbronner schrieb:
Oder man unterstüzt die (zugegeben-wenigen) Skigebiete,die auf Beschneiung verzichten. Gerade fällt mir nur der Sonnenkopf ein, aber es gibt sie ;)
Gruß

Weiß jemand etwas über die Gründe warum die nicht beschneien. So hoch liegen die ja gar nicht.

Vermutbare Gründe:

1.) günstige lage = viel Naturschnee
2.) finanziell nicht machbar (eher unwahrscheinlich)
3.) Wettbewerbsvorteil (ala wenn alle beschneien mache ich es nicht vlg. dazu alle gehen nach Berlin deßhlab gehe ich nicht) = Alleinstellungsmerkmal und somit Marketing.

@72ß° Warum habt ihr die Sonnenkopfbahnen och nicht als Kunde? :lol:
 
baeckerbursch schrieb:
Wenn man hier schon so rumgespinnstet:

Es geht um die Frage wie kann man Nachhaltig, also auch für zukünftige Generationen etwas erhalten

Was sagt dir daß der jetzige Zustand der Optimale ist? Ist das Leben nicht Veränderung? Warum willst du dich auf andere projezieren?

Das ist eines der Hauptprobleme dass wir es mit UNVOLSTÄNDIGEM Wissen zu tun haben desshalb dürfen wir nicht den Anspruch haben wissen zu meinen das Optimale ist.
Noch grösseres problem: Woher sollen wir wissen was die zukünftigen Generationen für ansprüche und bedürfnisse haben werden?

Aber wenn wir uns mal auf "Ski-Fahren" beschränken scheint im Moment der ideale und optimale Zustand zu sein: SCHNEE - MODERNE Lifte etc.
Und speziell in Deutschland: EIN AUTO ZU HABEN
Wir wissen aber auch daß der OIL-PEAK erreicht ist und absofort die Fördemenge (bei steigendem Bedarf) nicht mehr steigen wird und endlich ist. Der aktuelle Anspruch an Mobilität wird im Moment über das verbrennen von Öl erkauft. Dies wäre also für zukünftige Generationen gefährdet wenn man nicht alternative Antriebe entwickelt.
 
baeckerbursch schrieb:
Meine Meinung:
Love it or leave ist! (also das Skigebiet)

Das trifft sicher grösstenteils zu, aber man kann sich fragen. Bin ich wirklich nur eine Insel unter vielen Inseln oder sind die Inseln alle in einem Festland eingebunden.
Die Frage wäre: Was nehme ich mit meinem westlichen Lebensstil anderen Menschen (z.B. in Afrika weg). Ich denke daß man sich als Insel betrachtet ist sowohl für einzelpersonen als auch für Nationen vorbei.
Das Stichwort lautet. Global Goverance.

Die ersten die den Klimawandel massiv zu spüren bekommen sind ausgerechnet die Länder, welche kein geld für Klimaanlagen, Schneekanonen oder sonstige Technische Lösungen haben.
 
baeckerbursch schrieb:
Und ich werde einen Teufel tun und anderen vorschreiben was sie zu tun haben.

Der feine Unterschied liegt allein in zwei Worte.
Entweder ich formuliere es für andere als
1.) Du sollst
2.) Du kannst

Bei der ersten Methode wird sich der Gegenüber winden und es erst recht tun, schließlich ist unser höchstes Gut die Freiheit (dafür ziehen wir bzw. die USA in den Krieg) und beim zweiten wird sich der gegenüber vielleicht Gedanken darüber machen (so wie wir hier auch, die sich fragen fahre ich auf Kunstschnee oder verzichte ich lieber). Der zweite wäre der nachhaltigere Ansatz, weil er die freie Entscheidung lässt.
 
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