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Einen grossen grund mehr diese hersteller mehr zu verabscheuen wol Leiter nicht übel finde. Das wird wohl fast unmöglich sein dieses hirngespinnst zumindest in der Schweiz auszutreiben. Gilt das auch für Bahnen mit Kantonalen Konsession( Skilifte , Kleinseilbahnen und Haldirat Sesselift)?
Immerhin gibt es welche die mehr als 50 sind die noch laufen.
Ich kenne die schweizer Gesetze bez. der kantonalen Konzessionen viel zu wenig aber sicher gibt es dort einige Erleichterungen; ebenso sieht auch das EU - Recht für "Seilförderanlagen mit niedriger Seilführung" sprich Schlepplifte deutlich weniger strenge Regelungen vor. Vielleicht kann unser "zweibeiniges Seilbahnlexikon" ATV dazu fundiertere Infos schreiben.
Generell kann man die EU - Altersgrenze mit rechtzeitigen Rebuilds und Neuzertifizierungen problemlos umgehen, im Falle der VR´s oder auch Giovanolas ist aber leider die nichtbehebbare Robapassagefähigkeit bei entgleistem Seil praktisch das Todesurteil.
Ich hab mal letztes (ich weiss ned was ich mich dabei gedacht habe) bei der BAV beschwert im ramen EU Seilbahn gesetzte/ fall Weissenstein.
Sie nämten den Inhalt s zur kenntniss aber sie weisen auf den entscheid Bundeswerwaltungsgerichts zurück.
Neben den ganzen rechtlichen Fragen gäbe es bei einer Verschiebung der Bahn noch technische Probleme. Einfach abbauen und woanders neu aufstellen kann man eigentlich nur die Stationen und deren Technik. Bei den Stützen wird es schwierig. Während heute die Rohrstützen ebenfalls aus dem Baukasten kommen, wurde hier früher Massarbeit geliefert. Sprich jede Stütze ist dem Terrain in dem sie steht angepasst, quasi auf den Leib geschneidert. Die VR 101 hat Dreibeinstützen, deren Länge dem Gelände angepasst sind. So eine Stütze zu versetzen ist doch einiges schwieriger als bei einer modernen Rohrstütze, die nur ein Fundament benötigt. Baut man die VR 101 Stütze um, ändert sich evtl. die Statik, was umfangreiche Neuberechnungen nötig macht. Bei quer zum Hang stehenden Stützen verwendete Von Roll sogar Joche mit unterschiedlicher Seilhöhen, diese Stütze ist also asymmetrisch vom Fundament bis zur Spitze! Man kann schon sagen, praktisch jede Stütze ist ein Unikat. Sowas lässt sich kaum versetzen.
Ist bei nahezu allen Anlagen dieses Alters so, früher hatte man eben noch keine Baukästen, sondern es wurden Maßanfertigungen gebaut. Dann baut man das von den Stützen ab, was noch zu gebrauchen ist (Robas bis hin zur Beschilderung) und konstruiert den Rest nach den Vorgaben von vR. neu.
Da aber doch einige Stützenbauwerke bei der Anlage vorhanden wären, könnte es durchaus möglich sein, dass einige Stützen fürs Museum geeignet wären. Kann sein, muss nicht sein. Wäre entsprechend abzuklären und ist natürlich deutlich mehr Aufwand als bei einer modernen Bahn. Eine Dampflok ist aber auch aufwändiger als eine moderne E-Lok.
Ich würde eine solche handhabung unterstüzen leider will anscheined niemand mehr was machen geschweige einsetzten. Alle vertrauen den Aussagen vom SWAG das sie Teile der altenbahn ausstellen würden. So ich es mir vorstelle wird das höchstens eine Klemme im Schaufenster sein!!!
Das mit den Stützten erklährt auch das die Alten Stützen von der VR 102 Gondelbahn aus Flims in Bambüesch nicht weiterverwendet haben. Ne Müller Anlage wäre sicher einfacher ein anderer ein Standort zu finden.
Das hab ich leider erwartet und nun kann ich mir nur noch darauf beschränken dem Betreiber in der Zukunft von ganzem Herzen ne kapitale Insolvenz an den Hals zu wünschen wenn sein sogg. "Konzept" nicht aufgehen sollte...
Soweit wird es nicht kommen, da wird vorher bei Kanton und Gemeinden die hohle Hand gemacht. Mit dem Killerargument "Arbeitsplätze erhalten", lassen sich diese relativ leicht erweichen.
Die gibt es noch. war das Ursprünglich eine art Kopie mit den Sesseln. Die Bahn wurde in den 90er von DM ziemlich umgebaut. Beie Braunwald existiert noch ein Neubau mit Seitwerts Sesseln aber keines von denen ist so schön wie Das Orginal!!!
Sehr schade das man von irgenwas alles irgenwie erhaltet ausser bei den Seilbahnen da Spuckt man darauf!
Wen der SWAG pleite geht machen wir eine Party
XXXZensurXXX
Mehr sollte ich nicht mehr schreiben, hätte noch mehr böse Sachen auf lager!
Soweit wird es nicht kommen, da wird vorher bei Kanton und Gemeinden die hohle Hand gemacht. Mit dem Killerargument "Arbeitsplätze erhalten", lassen sich diese relativ leicht erweichen.
Das vertrüge sich dann rechtlich nicht mit anderen EU - Richtlinien (die die Schweiz dann ganz offensichtlich nicht so sklavisch wie die Seilbahnrichtlinien übernommen haben dürfte...) denn bei der Weiterbestandsdiskussion im Kufsteintopic war ja eines der angeführten Argumente eine EU - rechtswidrige Wettbewerbsverzerrung wenn beispielsweise das Land oder die Stadtgemeinde die Liftgeneralüberholung mit Zuschüssen subventionieren würden...
Ja, und wir Schweizer (oder wenigstens die Mehrheit davon) sind froh, nicht in der EU zu sein... Beispiele wie dieses... Sorry, ganz leicht OT...
Jedenfalls ist es bei uns gang und gäbe, dass Gemeinden mitfinanzieren. Es gibt x Beispiele. Auch grad in meiner Wohngemeinde wird kurzum abgestimmt, ob die Gemeinde wieder in die Bahnen investiert.
Deshalb kapier ich ja auch überhaupt nicht warum man die Seilbahnrichtlinien praktisch 1:1 (und auch alle meiner Ansicht durch nichts begründbaren Sinnlosigkeiten (wie z. B. das Verbot geschraubter Seilrollen) offensichtlich ohne Nachzudenken übernommen hat. Regelungen wie sie Deutschland (notgedrungen aufgrund des grundgesetzlich verankerten Bestandsschutzes) aktuell sind wären weitaus praktikabler gewesen und brächten nicht jene Liftbetreiber in die Bredouille, die zwar die Mittel zum einwandfreien Erhalt einer Altanlage aber nicht für nen Neubau haben.
Wer jetzt noch was erhalten will soll handeln und nicht jammern. Erhalten will aber anscheinend niemand etwas, in den vergangenen zwei Monaten hat man jedenfalls nichts davon kitbekommen.
@Petz: Deutschland bewegt sich diesbezüglich auf einem sehr sehr schmalen Grat. Am Brauneck hat man vor ein paar Jahren einfach nur den Verhau bei der Stütze beseitigt und ist Tags darauf munter weiter gefahren als wenn nie etwas passiert wäre. Ist fast schon so wie bei den Chinesen, die kippen die kaputten Bahnwagen auch nur von der Brücke runter, biegen die Schienen wieder halbwegs in die richtige Richtung und weiter geht's. Probleme richtig ergründen und wenn nötig den alten Krempel wegschmeissen und durch was modernes ersetzen scheint in den Überlegungen nicht vor zu kommen.
Am Tegelberg war es schlussendlich auch nicht sonderlich schlimm dass die Gäste 12 Stunden in der Kabine waren, ist ja schliesslich nichts passiert weil es warm war. Auch hier wiederum am nächsten Tag weiter gefahren als wenn nie etwas gewesen wäre obwohl das Rettungskonzept vorne und hinten nicht funktioniert hat. 12 Stunden kann man aushalten, da ist es doch egal wenn die vom Gesetz festgelegten 3 Stunden nicht einzuhalten sind.
Das muss nicht immer gut gehen.
If I only didn't live here in the USA I would be getting items for my own historical collection on Von Roll VR 101.! Grips ,tower batterys and even a boll wheel..
@Petz: Deutschland bewegt sich diesbezüglich auf einem sehr sehr schmalen Grat. Am Brauneck hat man vor ein paar Jahren einfach nur den Verhau bei der Stütze beseitigt und ist Tags darauf munter weiter gefahren als wenn nie etwas passiert wäre. Ist fast schon so wie bei den Chinesen, die kippen die kaputten Bahnwagen auch nur von der Brücke runter, biegen die Schienen wieder halbwegs in die richtige Richtung und weiter geht's. Probleme richtig ergründen und wenn nötig den alten Krempel wegschmeissen und durch was modernes ersetzen scheint in den Überlegungen nicht vor zu kommen.
Am Tegelberg war es schlussendlich auch nicht sonderlich schlimm dass die Gäste 12 Stunden in der Kabine waren, ist ja schliesslich nichts passiert weil es warm war. Auch hier wiederum am nächsten Tag weiter gefahren als wenn nie etwas gewesen wäre obwohl das Rettungskonzept vorne und hinten nicht funktioniert hat. 12 Stunden kann man aushalten, da ist es doch egal wenn die vom Gesetz festgelegten 3 Stunden nicht einzuhalten sind.
Das muss nicht immer gut gehen.
Erstaunlich, dass es aber doch in der Schweiz und Österreich einige Lifte gibt, die vom Zustand her noch viel schlimmer beinander sind als wie in Deutschland Bitte nicht vergessen, dass Liftbetreiber z.B. in Bayern auch alle zwei Jahre zu einer TÜV Prüfung verpflichtet sind, ab 50 Jahre aufwärts muss glaube ich sogar jährlich eine Prüfung unterzogen werden.
Erstaunlich, dass es aber doch in der Schweiz und Österreich einige Lifte gibt, die vom Zustand her noch viel schlimmer beinander sind als wie in Deutschland