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Seilbahn Weissenstein - Erhaltungsdiskussion

TPD schrieb:
Hingegen über eine Konzessionsverlängerung am bestehenden Standort hätte man mit den Behörden durchaus diskutieren können. Selbst die SWAG hätte unter gewissen Auflagen die Möglichkeit gehabt, die Konzession um weitere 5 Jahre zu verlängern.
Ganz genau. Aber um den Druck für den Neubau zu erhöhen, hat man diese Verlängerung nicht beantragt. Mit der Folge dann, dass man Ende 2009 abstellen musst und jetzt 4 Jahre keine Bahn mehr fährt und der Druck von der Bevölkerung her enorm gross wurde, endlich die neue Bahn zu bauen...
 
Ich glaub langsam sollte man hier mal dicht machen, da es einige Mitglieder einfach nicht lassen können ständig Unwahrheiten zu schreiben.
Es ist richtig die SWAG wollte immer eine neue Bahn. Die Betonung liegt auf Bahn, vom System ist nicht die Rede.

Jetzt zu dem Spruch hier:
Es wurden Konzepte entworfen und präsentiert. Nur eben, die SWAG wollte nicht, also wanderten diese Konzepte in die Schublade
Der este Teil deiner Aussage ist Schrott, und das weist du. Zurückgewiesen wurden solche Konzepte eben weil sie Schrott sind.
Ich nehme an du kennst das BVG-Urteil. Die einzige Massnahme die dort erwähnt ist, ist das Nachrüsten der Rollenbatterien mit einem RPD-System. Sagst du dem etwa Konzept? Habt ihr wirklich nicht mehr zu bieten gehabt?

Jetzt noch was, was aufzeigt wie wenig Fachverstend manche hier haben. Man geht einfach davon aus dass eine 63 Jährige Bahn, ohne in Zukunft was ersetzen zu müssen, scheinbar endlos weiter betrieben werden kann. Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt wo das Lebensende erreicht ist und man zwangsweise neu bauen muss. Man kann dann natürlich alles wieder originalgetreu nachbauen, z.B. die 31 Stützen. Es soll mir aber jetzt dann keiner mit der Idee kommen dass das Neuerstellen aller 31 Stützen samt Fundamenten billiger sein soll als der Bau der 17 Stützen welche die neue Gondelbahn braucht.

Wenn die Befürworter der Sesselbahn in all den Jahren vor lauter Arroganz nicht fähig waren ein vernünftiges und realisierbares Replicakonzept zu präsentieren ist das nicht die Schuld der SWAG, denn zu einer Replicabahn wäre die SWAG ohne weiteres nereit gewesen.
 
Theo schrieb:
Ich glaub langsam sollte man hier mal dicht machen, da es einige Mitglieder einfach nicht lassen können ständig Unwahrheiten zu schreiben.
Es ist richtig die SWAG wollte immer eine neue Bahn. Die Betonung liegt auf Bahn, vom System ist nicht die Rede.
Für diese Behauptung wirst du sicher noch Belege liefern.

Gegenbeweis: Das "System" ist hier wohl ziemlich klar - das war 2007.
Theo schrieb:
Jetzt noch was, was aufzeigt wie wenig Fachverstend manche hier haben. Man geht einfach davon aus dass eine 63 Jährige Bahn, ohne in Zukunft was ersetzen zu müssen, scheinbar endlos weiter betrieben werden kann.
Wer bitte hat das behauptet und wo wurde dies hier als Voraussetzung postuliert? Deine Unterstellungen passen nun wirklich nicht zum Diskussionsverlauf.
Theo schrieb:
Wenn die Befürworter der Sesselbahn in all den Jahren vor lauter Arroganz nicht fähig waren ein vernünftiges und realisierbares Replicakonzept zu präsentieren ist das nicht die Schuld der SWAG, denn zu einer Replicabahn wäre die SWAG ohne weiteres nereit gewesen.
Auch für diese Behauptung wirst du hier sicher noch Belege nachliefern.
 
Ich finde es traurig das immer noch weitergestritten wird es ist eh klahr, die Bahn wird leider gebaut und man kann (fast) nichts mehr dagegen machen :( anstatt die Energie zu nutzen um für den Erhalt für die Teile zu kämpfen und damt entlich ein Zeichen zu setzten. Scheinbahr Prosseli hat inzwischen auch die Flinte ins Korn geworfen obwol mir herr Von rohr mitgeteilt hat sich für den erhalt zentraler Teile der Bahn einzusetzten.

zum erstenmal schäme mich für die Schweiz ,Sorry
 
GMD schrieb:
Glaubt mir, es gab jede Menge Leute, die bereit gewesen wären, die Ärmel hochzukrempeln und sich dabei die Hände schmutzig zu machen (der Schreibende inbegriffen). Nur eben, die SWAG wollte nicht, also waren wir in diesem Bereich zu Untätigkeit verdammt. Es wurden zig Versuche unternommen, die SWAG auf unsere Seite zu ziehen. Nur eben, die SWAG wollte nicht, also waren wir in diesem Bereich zum Warten verdammt. Es wurden Konzepte entworfen und präsentiert. Nur eben, die SWAG wollte nicht, also wanderten diese Konzepte in die Schublade. Es wurden sogar Sponsoren gesucht und auch gefunden (darunter auch sehr finanzstarke). Nur eben die SWAG wollte nicht, also wurde dieses Geld auch nicht ausgegeben. Der langen Rede kurzer Sinn: Die Sesselbefürworter bissen von Anfang an auf pickelharten Granit weil die SWAG sich von Anfang an auf den Neubau und gar nichts anderes versteift hatte und somit für andere Ideen gar nicht erst offen war. Unter diesen Voraussetzungen war es von Anfang an ein Unterfangen nach dem Prinzip Hoffnung. Welche nun leider gestorben ist.
Lies bitte Dachstein's Post genauer. Er hat, so wie ich es verstehe, explizit die jetzige Situation angesprochen, wo es darum gehen könnte, Teile der nun abzureissenden Bahn zu retten. Sprich es ging um die Gegenwart und nicht die Vergangenheit. Anstatt hier herumzujammern und den Betreiber zu beschimpfen, könnten die "jede Menge Leute" auch versuchen, Teile der alten Bahn zu retten, um allenfalls ein Denkmal zu erstellen, damit die Bahn nicht ganz in Vergessenheit gerät. Das nützt der VR101 wohl mehr als unzählige Bashing-Beiträge.

Sogar die erwähnte CabriO wäre ohne massiven PR-Einsatz nicht so bekannt geworden!
Auch das eine unbelegbare Behauptung. Das Stanserhorn gehörte auch vor dem Cabrio zu den Top-Bergen mit massenhaft Leuten. Ich war schon vorher zu genüge dort oben, um das zu beurteilen. Es ist wahr, dass man mit einmaligen Attraktionen zusätzliche Leute anlocken kann. Nicht wahr ist hingegen, dass diese absolute Bedingung für einen wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb sind. Es gibt genügend Beispiele von anderen Bahnen in der Schweiz, welche ohne diese "Gimicks" auskommen.

Es wurde hier auch schon die Wasserfallen als positives Beispiel erwähnt. Was die Neubau-Befürworter dabei diskret verschweigen: Gleichzeitig mit dem Neubau der Bahn wurde am Berg oben massiv aufgerüstet mit Biketrails, Seilpark und Trottinetpiste. Deswegen kommen die Leute, und nicht weil jetzt statt einer alten Bahn eine neue steht! Von der Ausgangslage ist der Weissenstein ganz ähnlich wie die Wasserfallen. Nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass dort solche Zusatzattraktionen aufgrund der Schutzzone nicht möglich sind. Darauf basiert mein Fazit vom Millionengrab. Denn eine neue Bahn an sich stellt, sofern sie nicht eine Neuheit wie beispielsweise die CabriO am Stanserhorn ist, für Otto Normalverbraucher noch lange keinen Grund für einen Besuch dar! Es steht zu befürchten, dass am Weissenstein an einer Salamitaktik gearbeitet wird: Zuerst die neue Bahn bauen, dann aufgrund der unzureichenden Auslastung eine Aufweichung der Schutzzone fordern um Zusatzattraktionen bauen zu können.
Dieses Argument hast Du schon mal gebracht, worauf ich Dir entgegnet habe, dass Schutzzonen des Bundes nicht "einfach so" aufgeweicht werden können, falls der Betreiber dies wünschen täte. Ein weiteres Argument sind die unzähligen Möglichkeiten von sanften, umweltschonenden Attraktionen. Der Wasserfallen, AUCH im BLN-Gebiet liegend ist auch hier ein sehr gutes Beispiel.
Auf diese Argumente bist Du nicht eingegangen, sondern wiederholst Dich einige Seiten weiter mit den genau gleichen Themen.

Wie schon geschrieben: Man kann betreffend Argumente entgegnen was man will, es wird alles so zurechtgebogen, dass es für einen stimmt und mit dem Hass gegen den Betreiber und der neuen Bahn vereinbar.
 
oberländer schrieb:
Ein weiteres Argument sind die unzähligen Möglichkeiten von sanften, umweltschonenden Attraktionen. Der Wasserfallen, AUCH im BLN-Gebiet liegend ist auch hier ein sehr gutes Beispiel. Auf diese Argumente bist Du nicht eingegangen, sondern wiederholst Dich einige Seiten weiter mit den genau gleichen Themen.
Deine Meinung interessiert mich wirklich: Was wären denn solche "sanften, umweltschonenden Attraktionen"? Die Rodelbahn und die Tubinganlage sind jedenfalls schon mal nicht mehr möglich. Und Seilparks gibts heute bald wie Sand am Meer...
 
TPD schrieb:
Glaubst Du wirklich immer noch daran, dass es diesen alternativen Standort gibt ?
Das BAV dürfte schon aufgrund der aktuellen Gesetzeslage keine Bewilligung für einen Wiederaufbau erteilen, da die Anlage nicht mehr den neusten Anforderungen entspricht. Da hilft auch kein nettes Gespräch mit den Beamten.
Eine Gesetzesänderung durch die Politik ist reines Wunschdenken, da sich Bern zur Zeit mit ganz anderen Problemen beschäftigen muss.

Ja, natürlich glaube ich an diese Möglichkeit, weil sie im Moment schlicht und einfach die einzige Möglichkeit ist, welche noch da ist! Klingt blöd, ich weiß, aber: egal was die lieben Beamten im Moment sagen, wichtig ist es, die Substanz jetzt zu erhalten (egal wie!), weil sie nachher weg ist, und zwar unwiederbringlich! Die ganze Überzeugungsarbeit, die schon hätte getan werden müssen, ist offenbar bis jetzt nicht getan worden! Es war von Anfang an klar, dass ein solches Projekt absolutes Neuland (sowohl für die Behörden, Denkmalschützer und beteiligte juristische Personen) ist. Das geht nicht von heute auf morgen. Da gilt es Überzeugungsarbeit zu leisten, zu verhandeln - das ist Knochenarbeit, besonders dann, wenn der Amtsschimmel wiehert. Ist mir alles klar.

Nur, da dies alles bis jetzt nicht geschehen ist, man sich mit möglichen Konzepten am Standort Weissenstein auseinandergesetzt hat und sich nie auch nur ansatzweise darüber Gedanken zu machen, wenn diese Konzepte nicht fruchten, war absolut fahrlässig.

Jetzt ist ein Scherbenhaufen da, und es gilt zu retten, was zu retten ist. Langer Rede kurzer Sinn - das was rettbar ist retten, prüfen und einzulagern. Wenn die finanzkräftigen Sponsoren (wenn es sie denn tatsächlich gibt) hinter dem Anliegen, die letzte vR 101 zu retten, noch stehen, ist dies der einzig sinnvolle Schritt der noch, leider in absolutem Zeitdruck, aber gut, es sollte irgendwie gehen. Das verschafft mal (etwas) Luft, uns verschrotten kann man in 20 Jahren übrigens auch noch. Als nächster Schritt ist dann der Behördenweg anzugehen, mal vorzufühlen und nein, nicht mit der Brechstange wie schon einmal... Verhandlungen brauchen Zeit, und es ist vielleicht zu warten, bis die Zeit reif ist. Das können Wochen, oder eben Jahre sein (ich tippe auf letzteres).

Unterm Strich, 9 Jahre Zeit um sich mit Behörden, Eigentümern und Museen auseinanderzusetzen und das zu realisieren, was ich in die Runde geworfen haben. Und nichts davon ist geschehen, sondern man hat sich mit dem Ansatz des Weiterbetriebes auseinandergesetzt, auch nach dem Zeitpunkt, als jedem normaldenkenden Menschen klar gewesen sein musste, dass das nichts wird. Starrsinnig. Unglaublich. Traurig...

Illhorn schrieb:
lso nochmals: Erhaltung war ganz offensichtlich NIE eine Alternative.

Wenn diese Erkenntnis eh schon da ist, und das seit geraumer Zeit, dann wird es immer unverständlicher, warum sich niemand ein alternatives Erhaltungskonzept überlegt hat. Ich schätze, weil sich niemand auf ein derartiges Risiko einlassen wollte. Nur - wer nichts wagt der nichts gewinnt. Besonders dann, wenn ja finanzstarke Sponsoren vorhanden gewesen wären oder noch sind.

Illhorn schrieb:
Auch für diese Behauptung wirst du hier sicher noch Belege nachliefern.

Da braust du nur etwas weiter vorne im Topic lesen... Übrigens ist Theo hier der einzige User im Moment, welcher sich technisch als auch finanziell mit Seilbahnen auskennen dürfte... So gesehen hat sein Wort immer noch mehr Gewicht als deines... Und auch ich bin der Meinung, dass von den rettbaren Teilen der Anlage die wichtigsten Teile die Pläne sein werden. Es ist illusorisch zu glauben, dass die Anlage 1:1 irgendwo wieder aufgebaut werden kann. Da wird viel zu rekonstruieren sein...

@ GMD und Theo: kann eventuell wer bitte die genauen Konzepte kurz und prägnant vorstellen? Würden mich interessieren. Eine Konzessionsverlängerung um 5 Jahre wäre genau so sinnlos gewesen, denn dann wäre der Streit hinter den Kulissen 5 Jahre weitergegangen, und wir hätten in einem Jahr (seit 4 Jahren fährt ja nichts mehr) die Situation, die wir jetzt hätten, und die ganze Chose wäre 2014 geschrieben worden.

Und zum Schluss zu den Investitionen in BLN Gebieten: ich denke, dass es durchaus möglich ist, Attraktionen so zu errichten, dass sie im Einklang mit den Richtlinien stehen. Es müssen nicht immer die klassischen Attraktionen wie Sommerrodelbahn und Co. sein. Bsp.: Krippenstein.

oberländer schrieb:
Lies bitte Dachstein's Post genauer. Er hat, so wie ich es verstehe, explizit die jetzige Situation angesprochen, wo es darum gehen könnte, Teile der nun abzureissenden Bahn zu retten. Sprich es ging um die Gegenwart und nicht die Vergangenheit. Anstatt hier herumzujammern und den Betreiber zu beschimpfen, könnten die "jede Menge Leute" auch versuchen, Teile der alten Bahn zu retten, um allenfalls ein Denkmal zu erstellen, damit die Bahn nicht ganz in Vergessenheit gerät. Das nützt der VR101 wohl mehr als unzählige Bashing-Beiträge.

Danke, endlich mal einer, der es versteht. Wie es letztendlich zur Jestztsituation gekommen ist, ist mir total wurscht. Man muss mit der Jetztsituation leben und retten, was noch zu retten ist.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Unterm Strich, 9 Jahre Zeit um sich mit Behörden, Eigentümern und Museen auseinanderzusetzen und das zu realisieren, was ich in die Runde geworfen haben. Und nichts davon ist geschehen, sondern man hat sich mit dem Ansatz des Weiterbetriebes auseinandergesetzt, auch nach dem Zeitpunkt, als jedem normaldenkenden Menschen klar gewesen sein musste, dass das nichts wird. Starrsinnig. Unglaublich. Traurig...
Kleine Zwischenfrage: Woher hast du denn die Informationen, dass nichts von alle dem geschehen ist und was ProSesseli und SHS in dieser Zeit alles resp. was nicht unternommen haben?
 
Lies mal deine eigenen Posts, dann weißt du das auch...

Und auf der Homepage des Vereines stünde es übrigens auch:

Wir wollen die Sesselbahn als Denkmal nationaler Bedeutung erhalten und den Weissenstein als sanft und naturnah genutzter Naherholungsraum schützen.

Denn sonst wäre es auch nicht zu diesem Ergebnis gekommen...

MFG Dachstein

Tipp vom Mod. wir mögen es gar nicht, wenn Beiträge wie deiner oben nachdem bereits geantwortet wurde, ohne Angabe von Gründen (Tippfehler) verändert werden.
 
Dachstein schrieb:
Lies mal deine eigenen Posts, dann weißt du das auch...
Wie bitte? Ich schreibe doch hier nicht im Namen von Pro Sesseli und SHS. Und auf der Homepage von Pro Sesseli hat es verschiedene Dokumente - hast du die alle gelesen?
Dachstein schrieb:
Tipp vom Mod. wir mögen es gar nicht, wenn Beiträge wie deiner oben nachdem bereits geantwortet wurde, ohne Angabe von Gründen (Tippfehler) verändert werden.
Was soll jetzt das nun wieder? Ich habe den Beitrag geändert, ja, aber noch bevor darauf geantwortet wurde. Und mein Tipp: Ich mag es nicht, wenn mir hier ständig Dinge unterstellt werden.
 
Illhorn schrieb:
Dachstein schrieb:
Tipp vom Mod. wir mögen es gar nicht, wenn Beiträge wie deiner oben nachdem bereits geantwortet wurde, ohne Angabe von Gründen (Tippfehler) verändert werden.
Was soll jetzt das nun wieder? Ich habe den Beitrag geändert, ja, aber noch bevor darauf geantwortet wurde. Und mein Tipp: Ich mag es nicht, wenn mir hier ständig Dinge unterstellt werden.

Ich wurde eben von einem Kollegen unterrichtet, dass der Beitrag von Monte, erstellt um 20:06 von einem Mod erst im Nachhinein freigeschalten worden ist und daher nach deiner Änderung sichtbar wurde. Daher kannst du in der Tat nichts dafür und hast somit regelkonform gehandelt. Von mir oben geschriebenes ist damit hinfällig, bitte um Entschuldigung!


Und ja, ich kenne die Page und deren Dokumente. Du willst nicht der Sprecher der Vereinigungen sein, fragst jedoch solche Sachen:

Kleine Zwischenfrage: Woher hast du denn die Informationen, dass nichts von alle dem geschehen ist und was ProSesseli und SHS in dieser Zeit alles resp. was nicht unternommen haben?

Wenn wer so fragt, dann weiß meistens derjenige ganz genau die Sachverhalte und damit mehr, als was auf den Pages preisgegeben wurde. Also entweder hast du was mit den Vereinigungen zu tun, oder ich würde an deiner Stelle das Auftreten hier überdenken. Irgendwie wirkt das nämlich komisch?!

Schlussfolgerung: wenn das getan worden wäre, was ich die Seiten zuvor niedergeschrieben habe, so wäre das Angebot mit der Übernahme und geordneten Demontage nicht überraschend gekommen, sondern man hätte auf diese Gelegenheit gewartet und dann zugeschlagen...

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Wenn wer so fragt, dann weiß meistens derjenige ganz genau die Sachverhalte und damit mehr, als was auf den Pages preisgegeben wurde. Also entweder hast du was mit den Vereinigungen zu tun, oder ich würde an deiner Stelle das Auftreten hier überdenken. Irgendwie wirkt das nämlich komisch?!
Vor paar Tagen hatte ich ein OD gegenüber Dachstein erklärt - habe aber trotzdem geantwortet - das war ein Fehler. Sein argumentum ad hominem ist geblieben, darum reichts mir jetzt wirklich - und Ratschläge zu meinem Verhalten habe ich in einem Seilbahn-Forum nun wirklich nicht gesucht und sowas ist definitiv OT.
 
Ich empfinde (nicht nur ich übrigens) das als eine gewisse Trotzreaktion, weil du mir offenbar nicht Rede und Antwort stehen willst, was du genau weißt. Du hast oben so getan, als wüsstest du mehr als ich. Dem ist offenbar nicht so, ein Bluff sozusagen, der dir gründlich in die Hose gegangen zu sein scheint, wenn ich das mal aus meinem Standpunkt heraus interpretieren darf... Du hast deinen Justamentstandpunkt, bleibst dabei und willst keinen Kompromiss akzeptieren, der vielleicht die Bahn an sich retten würde. Es ist bezeichnend für die Situation, die jetzt vorliegt.

MFG Dachstein
 
em... ganz ehrlich im moment ist es wirklich wichtiger sich für die Bestandteile der Sesselbahn einzusetzten als dieser Psychologen kram.
 
Monte schrieb:
em... ganz ehrlich im Moment ist es wirklich wichtiger sich für die Bestandteile der Sesselbahn einzusetzen als dieser Psychologenkram.

Das sehe ich genauso. Eventuell geht ja doch noch ein Kompromiss durch und Teile der Anlage können einer musealen Erhaltung zugeführt werden. Ansonsten, die nächste vR 101 steht am Königssee. Aber auch diese Anlage dürfte ein Ablaufdatum haben, wenngleich es hier zumindest einen Bestandsschutz gibt. Denn auch am Jenner wird modernisiert...

MFG Dachstein
 
Schaunisland leuft immer noch(1930) mit rebuild Teilen läss sicher was machen aber wer will finanzieren? usw....... :naja: Für Seilbahn Nostalgiker bleibt schlussentlich nichts übrig.
 
Ja, natürlich glaube ich an diese Möglichkeit, weil sie im Moment schlicht und einfach die einzige Möglichkeit ist, welche noch da ist! Klingt blöd, ich weiß, aber: egal was die lieben Beamten im Moment sagen, wichtig ist es, die Substanz jetzt zu erhalten (egal wie!), weil sie nachher weg ist, und zwar unwiederbringlich!

Einverstanden, unter dem Aspekt des BVGer-Urteils und dem Rückzieher des SHS ist eine Einlagerung die einzige Lösung um die Teile zu erhalten.
Aber zur Erinnerung hier noch einmal der Link zur Medienmitteilung, weshalb ProSesseli dazumal das Angebot der SWAG ausgeschlagen hat.

http://www.prosesseli.ch/dokumente/prosesseli/Schenkung_der_Sesselbahn.pdf
 
TPD schrieb:
Aber zur Erinnerung hier noch einmal der Link zur Medienmitteilung, weshalb ProSesseli dazumal das Angebot der SWAG ausgeschlagen hat.
http://www.prosesseli.ch/dokumente/prosesseli/Schenkung_der_Sesselbahn.pdf
Aber auch das war nur eine Sicht der Dinge... und dazu noch eine ziemlich unprofessionelle Mitteilung. Sowas Unkorrigiertes würde ich jedenfalls nicht in die Öffentlichkeit rauslassen... Deutsch ist offenbar nicht des Herrn von Rohr's Stärke...
 
ski-chrigel schrieb:
Aber auch das war nur eine Sicht der Dinge... und dazu noch eine ziemlich unprofessionelle Mitteilung. Sowas Unkorrigiertes würde ich jedenfalls nicht in die Öffentlichkeit rauslassen... Deutsch ist offenbar nicht des Herrn von Rohr's Stärke...

Sehe ich ähnlich, wenn auch nicht genau so. Es kristallisiert sich, wenn man zwischen den Zeilen liest heraus, was dort eigentlich passiert ist. Die Mitteilung beinhaltet einige sehr interessante Details, die ich gerne aufschlüsseln möchte, um zu zeigen, wie sich die Sachen mMn. verhalten:

Dieser verlockend erscheinende Vorschlag ist unrealistisch und unredlich, weil im Zusammenhang mit dem Rückbau zahlreiche Fragen wie die Ausschreibung der umfangreichen der Arbeiten, die Vergabe, die Demontage und Einlagerung sowie die damit verbundenen Kosten seriös abgeklärt werden müssten.

Hier zeigt sich, dass man keine Sekunde an einen Alternativvorschlag gedacht hat. Ziel war immer die Erhaltung der Anlage vor Ort.

Seit Jahren hat die SWAG einem unabhängigen Seilbahnexperten den Zutritt zur Sesselbahn zum Zweck technischer Abklärungen verwert [sic!].

Wenn man jemanden vor den Richter zitiert, so ist dieses Verhalten verständlich. Mein Feind kommt mir auch nicht ins Haus...

Tatsache ist, dass die SWAG mehrere Verhandlungsangebote von Seiten der Stiftung abgelehnt hat und an keiner einvernehmlichen Lösung zu Gunsten der Natur
- und Kulturlandschaft interessiert war.

Hier stellt sich bei jedem, der verhandeln auch nur ansatzweise gewöhnt ist, die Nackenhaare auf. Eine einvernehmliche Lösung ist eine Lösung, bei welcher beide Seiten eine akzeptable Lösung vereinbaren. Der Eigentümer der Anlage hat sich aber von vorne herein darauf festgelegt, dass er eine neue Bahn will und die alte in den Schrott wandern soll. Die einvernehmliche Lösung (auch Kompromiss genannt - beide Parteien hätten ihre Ziele, wenn auch mit Abstrichen erreicht!), kam schließlich von Seiten des Bahnbetreibers, eben jenes Angebot, dass der Bahnbetreiber dem Verein unterbreitet hat.

Auch wir bedauern, dass zur Zeit keine Bahn auf den Weissenstein fährt und auch wir sind an einer Lösung interessiert, aber eine solche muss im Rahmen der Gesetze liegen und nicht nach dem Diktat von anonymen Investoren. Wir lassen uns auch nicht von einem Verwaltungsrat mit einem fragwürdigen Schenkungsangebot erpressen.

Hier schwingt schließlich der Ganze Hass mit - es wird von Erpressung gesprochen, von Diktat. Ich frage mich, was der Vorstand mit dieser Presseaussendung bewirken wollte? Noch mehr Geschirr zu zerschlagen, wo eigentlich eh schon keines mehr da war? Der erste Satz in diesem Absatz ist beispielsweise ein ziemliche Frechheit, denn er soll suggerieren, dass man gesprächsbereit ist, zieht aber im nächsten Satz über die Gesprächspartner her. Korrekt geht es dem Verein nicht an einer, sondern an seiner Lösung!

Unterm Strich; es wurde über Jahre nur gestritten, weil sich niemand von seiner Extremposition wegbewegen wollte, das ganze ging vor Gericht, und das hat ein Machtwort gesprochen. Der Verein hat gepokert, und verloren; und jetzt ist der Ofen aus und man ist ziemlich angefressen. Nur - übers Reden kommen die Leute zam, und nicht vor dem Richter...

MFG Dachstein
 
Wenn ich es recht im Kopf habe, war das Schenkungsangebot mit unrealistischen Fristen verknüpft und darum von Anfang an bloss ein Druckmanöver. Eigentlich noch clever von der SWAG, aber wenn ihr mich frägt, nicht unbedingt fair.

Ich möchte ausserdem noch klar stellen, dass ich nicht bei Pro Sesseli Mitglied war, sondern bei einer losen Intressengruppe, die mehr im Hintergrund aktiv war.
 
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