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Seilbahn Weissenstein will Gondelbahn bauen

Oder Sie bauen eine GUB in 1 odr 2 Sektionen. Das ist sicher billiger als eine EUB.
 
Ich hab gestern im 20Min gelesen, das sie einen Sessellift bauen. Weiss jemand etwas genaueres?
 
Ich hab gestern im 20Min gelesen, das sie einen Sessellift bauen. Weiss jemand etwas genaueres?
Tatsache ist dass sich auch die Betreiber auf die Suche nach Alternativen machen.
Denn die EUB als solches dürfen sie wohl bauen. Jedoch bei den Zusatzattraktionen werden sie vermutlich auch beim Bund auf taube Ohren stossen. Aber bis jetzt hat es immer geheissen die Zusatzattraktionen müssen gebaut werden damit die neue Gondelbahn rentiert.
Von dem her ist es schon möglich dass jetzt auch der Bau von einem Sessellift geprüft wird.
 
Gibt es eigentlich auch eine Initiative "pro-Gondeli"?
 
"Gibt es eigentlich auch eine Initiative "pro-Gondeli"?"

Ja:
Infos gibts gratis bei jeder x- beliebigen Talstationskassa an einer der 71234 zeitgemässen "Gondeli" Plastikbahnen, meist mit Parkleitsystem nebst Geranienrondell im Ort.
 
Ja, die SWAG!
 
Ja gibt es! Nennt sich SWAG.
 
Sorry, aber diese herrschaften vom Verein und von der Stiftung disqualifizieren sich doch die ganze Zeit selber.
Ausser Bundesbeamte zu kopetenzüberschreitung und illegalem handeln aufzurufen haben sie noch nichts aber auch rein gar nichts zustande gebracht.
Da wird doch vom Verein tatsächlich behauptet: Wenn sich die SWAG auf die laut Seilbahngeseztz maximal zulässige Behandlungszeit eines Konzessionsverfahrens von 18 Monaten verlasse sei selber schuld wenn es mit dem Bau nicht klappe. Ist zwar nicht so geschrieben, kann man aber nur so interpretieren.
Da ist ausserdem nicht nur die Seilbahntechnik selber welche nicht mehr zeitgemäss ist. Die Stationsbauten sind brandtechnisch geshen ein absoluter Witz.

Die SWAG sollte mal bei der Kronplatz Seilbahn AG ein paar Tips einhohlen wie man dem Staat Beine macht und sein Recht durchsetzt.
 
Ja was sollen sie denn machen? Im Handstreich und Guerrilamanier die Bahn besetzen? Tatsache ist, dass man immer wieder das Gespräch mit der SWAG gesucht hat, dort aber auf Granit gebissen hat. Es ist doch nichts als normal, dass man, wenn einem das Gespräch praktisch verweigert wird, andere Wege zum Ziel einschlägt!

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Schutz von historisch wertvollen Dingen bei dir keinen so hohen Stellenwert geniesst. Du scheinst der Ansicht zu sein, der Besitzer eines solchen Objekt hat das Recht, nach Gutdünken damit umzugehen. [ironie]Na dann können wir ja gleich den ganzen Heimatschutz abschaffen! Dann können beispielsweise die Eigentümer von Immobilien in mittelalterlichen Altstädten endlich geräumige Neubauten hinstellen. Auch die ach so mühsamen Baueinschränkungen in Zermatt gehören abgeschafft! Mit breiten Strassen (und natürlich ohne das lästige Autoverbot) liesse sich das Verkehrsproblem mit einem Schlag lösen. Um die dadurch verloren gegangenen Fläche könnte man durch Bauen in die Höhe kompensieren. Riesenchalets im französischen Stil nutzen die Bodenfläche viel besser aus als die kleinen Schweizer Hotels![/ironie]
 
@ Theo: Es handelt sich hier nicht um irgend eine Maschine, sondern um ein Technisches Kulturgut. Dass hier die Brandschutzvorschriften evtl. nicht gerade dem neusten Stand entsprechen ist ja auch klar. Ein Stahlbeton-Glas-Wolkenkratzer fakelt auch nicht so schnell ab wie eine alte Holzhütte. Das heisst noch lange nicht, dass die Holzhütte nicht erhaltenswert ist. Und sonst könnte man auch gleich das Verkehrshaus zumachen und abreissen! Der Steuerzahler würde Millionen sparen und an dem Standort könnte man teure Wohnungen bauen!

Ich bin ja eigentlich schwer für Handlungsfreiheit der Unternehmen, aber manchmal muss man halt eingreifen, wenn ein "höheres" Interesse vorhanden ist. Z.B. wäre mein Hausberg schon lange zugebaut, zum Glück hat man sich mit allen Waffen gegen neue Einfamilienhaussiedlungen gewehrt.
Und dass ProSesseli gegen Bundesgesetz verstösst musst du mir zuerst noch beweisen. Wenn ich die Zeitungsartikel so lese wäre eher ein Gondelneubau Gesetzeswidrig.
 
Und die Quintessenz von dieser Sommerloch-Geschichte:

- Es gibt keine neuen News
- Die Bahn gehört der SWAG
- Die Sanierungskosten werden mittlerweile mit einer Preisspanne von 100% angegeben
- Für eine Sanierung notabene, die von den neutralen Experten nicht empfohlen wird
- Mit einer Stiftung, die als Totgeburt bezeichnet werden muss
- Da sie u.a. gar nicht über das Eigentum am zu "rettenden" Objekt verfügt
- Die Bahn ab 1. November 2009 in jedem Fall steht und in den Oxydationsschlaf fällt
- ...was weder BR Couchepin noch sonst irgend ein BR und auch nicht der Papst verhindern können
 
Was im medialen Sommerloch an einer Medienkonferenz grossmundig demonstriert wurde, scheint sich nun als Fall für den Anwalt zu entwickeln:

http://www.a-z.ch/news/vermischtes/manipulation-fuer-eigene-zwecke-2232402

Peinlich, peinlich - wenn man schon eine Medienkonferenz macht und nichts Neues zu berichten hat, sollten wenigstens die Darstellungen frei von Unlauterkeit und Urheberrechtsverletzungen sein!

Aber: das Vorgehen passt ins Bild. In dem Fall scheint seitens von Pro Sesseli mit Un- und Halbwahrheiten operiert werden. Das Gutachten spricht von einer "Quasi-Sanierbarkeit", einer theoretischen Sanierungsmöglichkeit. Aber das Gezänke geht weiter. Folge: am 1.11. steht die Bahn still und verabschiedet sich dann in den Oxydationsschlaf. Schade für den Berg, der fortan in Hundertschaften per PW angefahren werden wird...
 
Die neuen Stationen müssen definitv grösser werden als die alten, denn so kurze Stationen habe ich sonst bei einer 6-EUB noch nie gsesehen! Das das eigentliche Gebäude kleiner wird kann schon sein, dann gibt es halt vorne und hinten noch Kompaktstationen!
 
Ob die dargestellte Grösse der Station nun stimmt oder nicht, bei diesem Geschwür, welches da in die Landschaft gesetzt werden soll, sträuben sich bei mir die Nackenhaare! Mal ganz abgesehen davon, dass bereits eine heutige 08/15-EUB eine schwere Landschaftsbeeinträchtigung darstellt! Da nützen auch architektonische "Verschlimmbesserungen" nichts!
 
Dazu nur soviel: immerhin brennt das Geschwür nicht wie Zunder - was man vernünftigerweise von den bestehenden Holzschöpfen nicht behaupten kann...
 
Danke Pilatus und GMD für die Kritik.
Nein ich bin keinesfalls dafür dass alles erlaubt wird und alle alten Immobilien in Städten platt gemacht werden. Haben wir aber irgendwo ein Hotel vom 19 Jahrhundert wo saniert werden muss muss dieses auch die neuesten Brandschutzvorschriften etc. erfüllen. Dann muss ja auch die scheussliche Notleiter an die Fassade hin und Wände müsen durchbrochen werden um Notausgänge zu schaffen sowie diverse Umbauten fürs praktische. Im endeffekt bleibt dann nur mehr ein Aussehen das dem Original möglichst stark gleicht abewr eben kein Original mehr ist, obwohl es marketingmässig so dargestellt wird.
Übertragen auf den Weissenstein würde das nun heissen dass man eine opisch möglich Originale Anlage hinstellen würde. Das wäre dann in dem Fall eine Kombibahn vom Typ Gumen.

Dass eine VR101 nicht in irgendeiner Form erhaltenswert sei habe ich auch nie behauptet und das Verkehrshaus abreisem wil ich ganz sicher nicht.
Nein im Gegenteil, die VR101 gehört auf verkürzter Strecke betriebsfertig ins Verkehrshaus. Da kann dann aber jeder für sich selbst wählen ob er mit einem Altertum, wo sonst nirgends mehr laufen darf, eine Runde drehen will oder nicht und man ist nicht gezwungen eine sicherheitstechnisch bedenkliche Anlage benutzen zu müssen um zu einem schönen Aussichtsplatz zu kommen.

Höheres Interesse sollte eigentlich schon immer die Sicherheit sein.

Ich habe nicht geschrieben dass der Verein Prosesseli gegen Bundesgesetz verstösst. Ich habe geschrieben dass der Verein Bundesbeamte zur ignoration von geltendem Gesetz aufruft.

Wiso will ich aber unbedingt einen Neubau am Weissenstein, sowie ich das auch in Braunwald und Kandersteg wollte.
Ganz einfach: Ich bin ganz klar füeine moderne Tourismusinfrastruktur und da haben einige Gebiete in der Schweiz schwer Rückstand. Wenn nun hier aber erlaubt wird eine nicht mehr Gesetzeskonforme Anlage wegen ihrer Einzigartikeit trotzdem weiter laufen zu lassen dann werden unweigerlich auch andere kommen und dasselbe für ihre Anlage fordern.
Giovanolabahnen mit dem gleiche Sicherheitsproblem existieren ja noch gut 2 Dutzden und davon sin einige in den nächsten 2 - 3 Jahren von der Konzession und Betriebsbewilligung her fällig.
Ein teil der Betrieber davon sind dann noch arm wie Kirchenmäuse und warten nur darauf ihr Alterttum weiter betreiebn zu dürfen bis es irgendwann mal gewaltig kracht.
Eins darf man nicht vergessen. Wenn bei einer Giovanola oder VR101 das Seil rausspringt und gleichzeitig ein Fahrzeug eine Stütze passieren will kann sich dieses Verhängen und durch die daraus resultierenden Schwingungen kann die ganze Stecke auf dem Boden liegen.
Wollen wir das?
 
Theo schrieb:
Wiso will ich aber unbedingt einen Neubau am Weissenstein, sowie ich das auch in Braunwald und Kandersteg wollte.
Ganz einfach: Ich bin ganz klar füeine moderne Tourismusinfrastruktur und da haben einige Gebiete in der Schweiz schwer Rückstand. Wenn nun hier aber erlaubt wird eine nicht mehr Gesetzeskonforme Anlage wegen ihrer Einzigartikeit trotzdem weiter laufen zu lassen dann werden unweigerlich auch andere

Du sprichst hier ein sehr wichtiges Thema an: Die Tourismusinfrastruktur. Du vergisst, dass es noch andere Kriterien gibt als nur die Modernität einer Einrichtung. Moderne, leistungsfähige Anlagen mögen einem Grossskigebiet als Verkaufsargument dienlich sein, der Gast eines naturnahen und unverfälschten Naherholungsgebietes wie des Weissensteins hat aber ganz andere Bedürfnisse. Die perfekte Eingliederung der bestehenden Sesselbahn in die Landschaft, das einmalige luftige Fahrerlebnis für den Gast, das Bewusstsein, dass wir es hier mit einem technischen Kulturgutes par excellence zu tun haben, die Einzigartigkeit der Bahn, die sich im langweiligen Allerlei der übrigen Bergbahnen wohltuend abhebt, all dies sind nicht zu unterschätzende Kriterien, die sich ausgezeichnet für ein erfolgreiches Marketing eignen. In diesem Fall mit einer modernen Bahn werben zu wollen wäre äusserst kontraproduktiv!
Ich kann zwar nichts über den Stand der Dinge sagen, aber im Falle eines Weiterbetriebes der Sesselbahn müssten sicher diverse Investitionen in zusätzliche Sicherheit getätigt werden (Überwachungseinrichtungen). Es gibt aber laut Gutachten kein einziges Killerkriterium, das gegen die bestehende Bahn sprechen würde. Es ist zwar richtig, dass die VR101- und Giovanola-Klemmen für das Passieren der Seilfänger ungeeignet sind, aber gerade aus diesem Grund laufen am Weissenstein noch vorwiegend ungefütterte Stahlrollen, die ein Aufsteigen des Seils über die Bordscheibe hinaus praktisch verunmöglichen. Die ganze Sicherheitsdiskussion wird meiner Meinung nach nur deshalb so aufgebauscht, weil die Befürworter der neuen Bahn keine anderen Argumente haben. Und wie passt Folgendes zusammen: Die Sicherheit der alten Sesselbahn soll nicht mehr gewährleistet sein, also gehört sie weg; aber der Neubau der Gondelbahn erfordert aus wirtschaftlichen Gründen eine jener Sommerrodelbahnen, welche laut den neusten Tests in Sachen Sicherheit äusserst problematisch sein sollen!
 
C. Gentil schrieb:
Du sprichst hier ein sehr wichtiges Thema an: Die Tourismusinfrastruktur. Du vergisst, dass es noch andere Kriterien gibt als nur die Modernität einer Einrichtung. Moderne, leistungsfähige Anlagen mögen einem Grossskigebiet als Verkaufsargument dienlich sein,

Also Naherholung und Moderne Anlagen schiessen sich Deiner Meinung nach aus? Da werden sie Dir in Reigoldswil was anderes erzählen. Seit die Neue Godelbahn gebaut ist, haben sie Deutlich höhere Frequenzen. Das geht so gar so weit, das es an gewissen Wochenenden lange Wartezeiten gibt.

C. Gentil schrieb:
der Gast eines naturnahen und unverfälschten Naherholungsgebietes wie des Weissensteins hat aber ganz andere Bedürfnisse. Die perfekte Eingliederung der bestehenden Sesselbahn in die Landschaft,

Du unterstellst hier einfach, das es nicht Möglich ist eine Gondelbahn in die Landschaft zu integrieren. Imho ist das Quatsch.

C. Gentil schrieb:
das einmalige luftige Fahrerlebnis für den Gast,

Darauf werden die Leute bei schlechtem Wetter gerne verzichten.
C. Gentil schrieb:
das Bewusstsein, dass wir es hier mit einem technischen Kulturgutes par excellence zu tun haben, die Einzigartigkeit der Bahn, die sich im langweiligen Allerlei der übrigen Bergbahnen wohltuend abhebt, all dies sind nicht zu unterschätzende Kriterien, die sich ausgezeichnet für ein erfolgreiches Marketing eignen. In diesem Fall mit einer modernen Bahn werben zu wollen wäre äusserst kontraproduktiv!

Wie viele Seilbahn-Freaks gibt es die mit so einer Bahn regelmässig fahren würden? 10000? 1000? 100 oder noch weniger? Gerade für Familien ist dies Bahn untauglich. Da musst Du erst sehen das die Kinder in den Sessel kommen, dann das die Sicherungsbügel ja auch unten ist. Denn Kindern einbläuen das sie das auch ja unten lassen. Usw. Bei einer Gondel steigst Du einfach ein und das war's. Des weiteren hast Du auch keine Probleme mit einem Kinderwagen. Bei der LWI Version fährst Du einfach in die Gondel. Ich würde mir eine Fahrt mit Kindern nicht antun, sondern mit dem Auto hochfahren. Das gleich gilt für Pensionierte, die sind nämlich nicht mehr so beweglich und daher von den Sesseln auch nicht begeistert.

C. Gentil schrieb:
Ich kann zwar nichts über den Stand der Dinge sagen, aber im Falle eines Weiterbetriebes der Sesselbahn müssten sicher diverse Investitionen in zusätzliche Sicherheit getätigt werden (Überwachungseinrichtungen). Es gibt aber laut Gutachten kein einziges Killerkriterium, das gegen die bestehende Bahn sprechen würde. Es ist zwar richtig, dass die VR101- und Giovanola-Klemmen für das Passieren der Seilfänger ungeeignet sind, aber gerade aus diesem Grund laufen am Weissenstein noch vorwiegend ungefütterte Stahlrollen, die ein Aufsteigen des Seils über die Bordscheibe hinaus praktisch verunmöglichen.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Ohne Seilfänger wird die Bahn wohl keine Konzession bekommen. Da müsstest Du dann vor Gericht ziehen und gegen das Bundesamt Klagen und das ganze mit ungewissem Ausgang.
C. Gentil schrieb:
Die ganze Sicherheitsdiskussion wird meiner Meinung nach nur deshalb so aufgebauscht, weil die Befürworter der neuen Bahn keine anderen Argumente haben. Und wie passt Folgendes zusammen: Die Sicherheit der alten Sesselbahn soll nicht mehr gewährleistet sein, also gehört sie weg; aber der Neubau der Gondelbahn erfordert aus wirtschaftlichen Gründen eine jener Sommerrodelbahnen, welche laut den neusten Tests in Sachen Sicherheit äusserst problematisch sein sollen!

Faul! :sonicht: Da scherst Du Alle Sommerrodelbahnen über einen Kamm. Es gibt sichere Bahnen! Und wie Du inzwischen wissen solltest kommt das so oder so nicht. Der Landschaftsschutz hat sich da durchgesetzt. Und von wegen Wirtschaftlichkeit: Es gibt ja noch alternativen die günstiger sind z.B GUB oder 4KSB.
GUB wollen sie denk nicht, weil das nicht ohne umsteigen an der Mittelstation geht.
KSB wollen sie denk nicht. weil der Transport von Kinderwagen, Rollstühlen und Mountainsbikes erschwert ist.
Also ist es für mich nur logisch das sie auf einer EUB beharren.

Und noch was. Warum hat man keine Aufstand gemacht als die EUB in Reigoldswil ersetzt wurde. Die Müller Bahn war genau so erhaltenswert. Oder die Bell Bahn in Bad Ragaz. Ist nur eine Von Roll Bahn erhaltenswert? Erkäre mir mal das. :nixweiss:
 
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