Pilatus
Cho Oyu (8201m)
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Immer locker bleiben, die gestern von Pro Sesseli verschickte Mail zeigt klar, dass der Fall überhaupt nicht so klar ist wie du das hier darstellst:
Zitat Ende!!!
Pro Sesseli schrieb:![]()
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Alles logo . oder was?
Wenn in der Stadt, in der Region Solothurn, die meinungsbildene Zeitung, respektive das stimmungsmachende Blatt, die Solothurner Zeitung schreibt, mag man kaum noch lesen ..
Wir möchten Heute aber nicht über die Zeitung schimpfen und um den guten Journalismus weinen, wir möchten nur einige Aussagen klarstellen, Stellung nehmen zu bereits Gedrucktem, um euch Mitglieder zu versichern und zu beruhigen.
Den Ablauf eines Plangenehmigungsverfahrens kann auch die Solothurner Zeitung nicht ändern und beeinflussen, auch wenn sie dies womöglich möchte ..alles Logo*?
*Erläuterung im Kommentar
Wenn Mücken Elefanten werden ....
Text / Kommentar von Heinz Rudolf von Rohr
Wenn aus Mücken Elefanten werden oder Wunschdenken nach az-Manier
Ein angebliches Gutachten des Bundesamts für Justiz hat die Solothurner Zeitung derart uminterpretiert, dass es nach dem definitiven Out des historischen Sessellifts aussieht. Damit wurde einmal mehr die Bevölkerung von den Promotoren einer neuen Gondelbahn verunsichert und hinters Licht geführt.
Die Solothurner Zeitung, neuerdings mit neuem Erscheinungsbild und der blauen Farbe im Kopf der Zeitung (wohl, weil die Journalisten immer wieder das Blaue vom Himmel herunter schreiben), hat in der vergangenen Woche mit Schreckensmeldungen für uns aufgewartet.
Der Zug fürs Sässeli ist abgefahren posaunte die blaue az-SZ in die Welt hinaus.
Es ist die Rede von einem Gutachten des Bundesamts für Justiz, welches klar aufzeige, dass die neue Bahn beschlossene Sache sei.
Dies entspricht dem Wunschdenken der SZ und nicht der Realität.
Dazu meinen die zuständigen Stellen: Das angebliche Gutachten entspricht einer normale Rechtsauskunft zwischen Bundesämtern, wie dies der täglichen Routinearbeit entspricht.
Von einem Gutachten also keine Spur!
Dies bedeutet, dass das ordentliche Plangenehmigungsverfahren wie vorgesehen weiter geht. Dabei muss das Bundesamt für Verkehr entscheiden, ob die historische Bahn abgebrochen und an ihrer Stelle eine neue Bahn erstellt werden darf.
Gegen diesen Entscheid können der Schweizerische Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz beim Bundesverwaltungsgericht Einspruch erheben.
Wir warten nun auf den Entscheid des Bundesamts für Verkehr und hoffen, dass dieser möglichst bald vorliegt.
Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens hat das Bundesamt für Verkehr nach dem Seilbahngesetz vor allem auch zu beurteilen, ob die neue Bahn keine wesentlichen öffentlichen Interessen, namentlich der Raumplanung, des Natur- und Heimatschutzes oder des Umweltschutzes entgegenstehen ... (Art. 9 Seilbahngesetz).
In diesem Zusammenhang geht es um den Schutz des BLN-Gebiets Weissenstein und dem Schutz des Sessellifts, dem Denkmal von nationaler Bedeutung, wie die eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission sowie die Kommission für Denkmalpflege in ihrem Gutachten auf der Grundlage des Natur- und Heimatschutzgesetzes unmissverständlich dargestellt haben.
Dieses Gutachten wurde von den Verantwortlichen des Baudepartements von allem Anfang an nicht beachtet, weil es ein Hindernis für das Vorhaben der Seilbahn Weissenstein AG darstellte. Nach der Seilbahnverordnung muss das Bundesamt für Verkehr zudem die Wirtschaftlichkeit der neuen Bahn beurteilen. Wie es um diese Wirtschaftlichkeit bestellt ist, dazu können Sie sich im Dokument "Fakten zur Wirtschaftlichkeit des Gondelbahnprojekts auf den Weissenstein" selber ein Bild machen (www.prosesseli.ch, Dokument vom 8. September 2010).
Für uns hat sich grundsätzlich nichts geändert an unserem Einsatz für den historischen Sessellift. Was wir in diesem Zusammenhang erneut mit allem Nachdruck festhalten wollen, ist die Tatsache, dass es wegen unserem Einsatz zu keinen Verzögerungen gekommen ist.
Der Zeitbedarf für das Bewilligungsverfahren stand von allem Anfang an fest. Leider haben sich weder das Baudepartement, noch die Seilbahn Weissenstein AG die Mühe genommen, einen realistischen Zeitplan zu erstellen und diesen gegenüber der Bevölkerung zu kommunizieren.
Wir lassen uns nicht die Schuld in die Schuhe schieben für Versäumnisse, für die andere verantwortlich sind.
Übrigens: der Schweizer Heimatschutz wurde bereits 2005 erstmals beim Baudepartement vorstellig wegen dem Erhalt des "Sässel".
Halten wir uns an den Grundsatz: Was lange währt wird endlich gut!
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..müde Mücke auf Sofa
Zitat Ende!!!