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Seilbahn Weissenstein will Gondelbahn bauen

Jetzt sind wir wieder bei der Geld Debatte. "Ersatzteile sind doch viel zu teuer" und "Oldtimer sind Luxus".

Milliardär will zahlen, comprende? :D Also wer schon immer neue Hüftgelenke wollte, jetzt ist der Zeitpunkt dazu (sie sollten aber von Synthes sein, sonst haben wir hier nichts davon... ;) )

Es ist eigentlich Scheiss egal was der Unterhalt der alten Bahn kosten soll, es wurde ja schon immer signalisiert dass die Kosten nicht einfach der Betreibergesellschaft angehängt werden.

Naja, die Hersteller wollen damit Geld verdienen, was bei einer Anlage, die nicht abgerissen wird, nicht der Fall ist.

Mit der alten Bahn könnten die auch verdienen wenn sie wollen. Und dabei erst noch Imagepflege betreiben.
 
Pilatus schrieb:
Naja, die Hersteller wollen damit Geld verdienen, was bei einer Anlage, die nicht abgerissen wird, nicht der Fall ist.

Mit der alten Bahn könnten die auch verdienen wenn sie wollen. Und dabei erst noch Imagepflege betreiben.

Und wer soll Imagepflege betreiben? Doppelmayr? Garaventer? Oder gar die Leitner-Group? Von Roll gibt es ja nicht mehr. Da seh ich das Problem, wenn man so argumentiert

mfg Meteorus
 
Pilatus schrieb:
Jetzt sind wir wieder bei der Geld Debatte. "Ersatzteile sind doch viel zu teuer" und "Oldtimer sind Luxus".

Ich kann dir leider ein Lied davon singen, was es bedeutet, überhaupt jemanden zu finden, der dir das Ersatzteil anfertigen kann... Die heutigen Herstellungstechniken sind doch erheblich anders geworden, das alte Wissen ist teilweise verloren gegangen. Alleine das kann dich schon vor Probleme stellen.

Milliardär will zahlen, comprende? :D
Es ist eigentlich Scheiss egal was der Unterhalt der alten Bahn kosten soll, es wurde ja schon immer signalisiert dass die Kosten nicht einfach der Betreibergesellschaft angehängt werden.

Und was nützt ihm sein Zahlungswille, wenn er nacher keine Betriebsbewilligung mehr bekommt? Das ganze ist kein Willensproblem, sondern ein Problem, dass es keine (mir bekannten) Fälle gibt, an die man sich halten kann. Die Behörde wird also die gleichen Alflagen forden wie überall anders auch.



Naja, die Hersteller wollen damit Geld verdienen, was bei einer Anlage, die nicht abgerissen wird, nicht der Fall ist.
Mit der alten Bahn könnten die auch verdienen wenn sie wollen. Und dabei erst noch Imagepflege betreiben.

Es stellt sich die Frage, ob die Seilbahnhersteller das Image überhaupt brauchen. Für mich als Betreiber wäre es wichtig, dass eine Firma einen makellosen Ruf hat (sprich Anlagen liefert, die von der ersten Minute problemlos laufen - eine Nostalgieseilbahn wäre mir da eher egal) und nicht, dass einer da eine Altseilbahn finanziert.

MFG Dachstein
 
Und was nützt ihm sein Zahlungswille, wenn er nacher keine Betriebsbewilligung mehr bekommt? Das ganze ist kein Willensproblem, sondern ein Problem, dass es keine (mir bekannten) Fälle gibt, an die man sich halten kann. Die Behörde wird also die gleichen Alflagen forden wie überall anders auch.

Das stimmt so nicht. In der Schweiz ist es dank dem neuen Seilbahngesetz durchaus möglich alte Anlagen am laufen zu halten. Systembedingte Auflagen dürfen m.W. nicht gemacht werden solange die Sicherheit garantiert werden kann (und die Bahnen sind, wenn richtig geprüft sicher nicht gefährlicher als bei ihrer Erstellung).
 
Woher kommt immer wieder dieses Gespenst, dass sich eine VR101 Bahn nicht mehr neu konzessionieren liesse? Das stimmt doch garnicht, kruzifix!
Lest es nach, auf Seite 11 dieses Threads habe ich dies schon mal ausgegraben.
Mit Zitat vom Direktor des BAV, was will man mehr!


Wenn es gelingt, 60 oder 70 Jahre alte Linienflugzeuge in Betrieb zu halten, und mit diesen zahlenden Passagieren Rundflüge anzubieten, so wird es doch wohl möglich sein, ein simples Teil wie eine Sesselbahn zu erhalten. Im Flugzeug gibt es keinen Not-Aus taster...

Auch meine ich würde dies dem Image der Interessensverbände aus Tourismus und Seilbahnwirtschaft bzw. - Industrie gut tun, wenn sie in der Öffentlichkeit damit werben würden, daß sie zum Erhalt eines letzten maßgeblichen historischen Bauwerks der Seilbahngeschichte beitragen...

Nichts dergleichen ist zu sehen. Stattdessen soll man deren Vorstellung vom alleinigen Ideal des Hochleistungstourismus auf RTL2-Niveau als Kunde auch noch uneingeschränkt bejahen?

Andere Berufsgruppen oder Firmen pflegen mit Stolz ihre nationaler Denkmäler, seien dies Raddampfer, Kraftwerkshallen, Postautos oder ganze Tram- bzw. Standseilbahnlinien...

Ja und warum nicht, die Lehrlinge von DM-Garaventa renovieren über die Jahre zB. zyklisch Klemmen und Sessel, Fatzer sponsort das Seil usw... derartiges ist in anderen Branchen üblich!
Es ginge auch mit "Tue gutes und rede drüber"!

Selbst Banken betreiben genau dies zur Imagepflege. Die Weissensteinbahn wäre ein mehr als gutes Symbol das es zu Sponsoren wert ist. (auch wenn nicht: Pilatus hat bereits erwähnt, daß ein finanzstarker Sponsor sowieso bereit ist...).


Wenn hingegen ein ökonomisch bestens funktionierender Ötztaltourismus oder ein ebenso erfolgreiches RTL2 Maßgabe aller anzustrebenden Erfolgsstories sind, dann brauchen wir uns um kulturelle und historische Aspekte jeglicher Art im Tourismusbereich keine Gedanken mehr machen...
 
Ich verstehe einfach nicht wieso hier die neue Bahn so aggressiv verteidigt wird! Das macht doch absolut keinen Sinn. Das ist ein unbedeutender Hügel weit weg von den grossen Touristenströmen. Wieso muss da jetzt unbedingt auch noch so eine Bahn hoch wie es sie schon überall sonst gibt? Man sollte sich doch freuen dass da einer so "blöd" ist und einen riesen Batzen springen lassen will um das Ding zu erhalten.
 
ich finde das Beispiel mit Flugzeug oder Dampflok hier irgendwie unpassend. Ein "paar" Sessel mit Klemme betriebsbereit zu halten ist sicher kein Problem (aber die gesamte Bahn gestaltet sich dann schon schwieriger), nur Flugzeuge und Loks benutzen die up-to-date Infrastruktur und müssen nicht selber für ihre Trasse sorgen (oder startet die DC3 von einer provisorischen Graspiste? - Tempelhof als passender Flughafen ist ja auch geschlossen).
Klar finde ich es auch schade um die VR101, aber warum darf der Weissenstein nicht Neubauen, die anderen damals aber schon? Und wer von euch will die Verantwortung übernehmen, wenn doch mal was passiert? Ganz zu schweigen von der für viele Leute doch unangenehmen Fahrweise (geschlossene Kabinen fühlen sich sicherer an, bei 6er und 8er passen gleich ganze Familien mit Kinderwagen etc. rein).
 
Oh Mann, wollt ihr eigentlich nicht kapieren? :wink:

Sicher lässt sich eine Seilbahn neukonzessionieren - nur es ist eine Frage des Aufwandes. Und da kann es eben manchmal besser sein (rein finanziell) etwas neues zu bauen.

Schon wieder: Sicher sind die Betriebskosten bei einer neuen Bahn viel, viel tiefer. Aber darum geht es ja nicht. Das ist die letzte solche Bahn, wenn man diese nicht erhält dann gibt es keine Alternative mehr. Da es sich eben gerade um so ein technisches Unikum handelt, will man ja gerade etwas finanziell total blödes machen und die Bahn erhalten. (Und: Die neue Bahn würde ja vermutlich auch nicht rentieren, nur hat man dann nicht mal mehr was besonders für das man Geld drauflegt.)
Das finanzielle Argument könnt ihr jetzt einfach mal streichen. Das tut nichts zur Diskussion.

ich finde das Beispiel mit Flugzeug oder Dampflok hier irgendwie unpassend. Ein "paar" Sessel mit Klemme betriebsbereit zu halten ist sicher kein Problem (aber die gesamte Bahn gestaltet sich dann schon schwieriger), nur Flugzeuge und Loks benutzen die up-to-date Infrastruktur und müssen nicht selber für ihre Trasse sorgen (oder startet die DC3 von einer provisorischen Graspiste? - Tempelhof als passender Flughafen ist ja auch geschlossen).

Naja, aufwändig sind wohl die Materialprüfungen, das geht bei einem mobilen Flugzeug wohl etwas einfacher als bei in ein Gebäude eingebauter Technik, aber ansonsten sehe ich da keinen Unterschied. Wieso schraubt man die Masten nicht einfach ab und lässt sie überprüfen? Defekte Masten kann man dann durch einen Nachbau ersetzen. Da sehe ich kaum ein Sicherheitsrisiko.

aber warum darf der Weissenstein nicht Neubauen, die anderen damals aber schon?

Wie gesagt, der Weissenstein ist die letzte, das ist das Problem. Leider hat erst diese "Verknappung" dazu geführt, dass man sich Gedanken um den Erhalt gemacht hat. Als es noch eine grössere "Auswahl" gab hätte man sicher eine vernünftigere Betreibergesellschaft gefunden, die Ihre Bahn für entsprechende finanzielle Unterstützung renoviert hätte. Ist halt leider nicht geschehen, die Bahn in Kandersteg wäre m.E. viel erhaltenswerter gewesen.

Und wer von euch will die Verantwortung übernehmen, wenn doch mal was passiert?

Deswegen soll die Bahn ja renoviert werden. Es sollen ja keine Sicherheitsrisiken bestehen. Die letzten grossen Unglücke hatten wir m.E. eher bei Neuanlagen, nicht bei alten Bahnen (klar, wenn die Wartung unter aller Sau ist, ist das etwas anderes, aber vor Materialermüdung etc. kann man sich durch guten Unterhalt schützen).

Ganz zu schweigen von der für viele Leute doch unangenehmen Fahrweise (geschlossene Kabinen fühlen sich sicherer an, bei 6er und 8er passen gleich ganze Familien mit Kinderwagen etc. rein).

Klar. Die können ja irgendwo hin wo's das gibt. Gibts oft, überigens.
 
Pilatus schrieb:
Milliardär will zahlen, comprende? :D Also wer schon immer neue Hüftgelenke wollte, jetzt ist der Zeitpunkt dazu (sie sollten aber von Synthes sein, sonst haben wir hier nichts davon... ;) )

Nun, lokal hört man, dass betrefflicher Milliardär da gar nie mitgemacht hätte, wenn er gewusst hätte, welche öffentliche Diskussion damit verbunden ist und wie die öffentliche Meinung ausschaut. Derzeit sind dem Vernehmen nach Ausstiegsszenarien in Prüfung...
 
So schade dass es ist, aber irgendwann kommt dann sowieso mal die Diskussion über einen Ersatz denn für mich ist eine ehemalige Von Roll Bahn welche in 20-30 Jahren noch fährt aber davon noch ca. 30-40 % Originalzustand ist und der Rest replika bzw. vom BAV georderte Sicherheitsmassnahmen nicht das selbe! Wir müssen dankbar sein, dass wir noch diese Bahn erleben durften, sollten aber der SWAG das gleiche Recht geben wie den anderen Bahnen, welche neue Bahnen bauen wollen. Siehe z.B Wasserfallenbahn (4 EUB Müller). Ich hätte diese Bahn auch noch am liebsten Heute erhalten, jedoch muss man auch neue Wege gehen. Man kann eine Seilbahn einfach nicht vergleichen mit einem Dampfer oder einer Lok. Die SWAG bzw. der Verein Pro Sesseli soll sich lieber gegen die Verschrottung nach dem Abriss der alten Bahn einsetzen und wichtige Elemente der Nachwelt erhalten.
 
Bringt das Ding nach Bayern - dort fährt es die nächsten 50 Jahre Problemlos und überlebt die 08/15 Gondelbahn die da als Ersatz gebaut werden soll.
 
Pilatus schrieb:
Sicher lässt sich eine Seilbahn neukonzessionieren - nur es ist eine Frage des Aufwandes. Und da kann es eben manchmal besser sein (rein finanziell) etwas neues zu bauen.
Schon wieder: Sicher sind die Betriebskosten bei einer neuen Bahn viel, viel tiefer. Aber darum geht es ja nicht. Das ist die letzte solche Bahn, wenn man diese nicht erhält dann gibt es keine Alternative mehr. Da es sich eben gerade um so ein technisches Unikum handelt, will man ja gerade etwas finanziell total blödes machen und die Bahn erhalten. (Und: Die neue Bahn würde ja vermutlich auch nicht rentieren, nur hat man dann nicht mal mehr was besonders für das man Geld drauflegt.)
Das finanzielle Argument könnt ihr jetzt einfach mal streichen. Das tut nichts zur Diskussion.

Du sprichst das Problem gut an: technisches Unikum. Du bist irgendwann außer jeder Norm, die Ersatzteilhaltung wird gelinde gesagt irgendwann unmöglich.

Naja, aufwändig sind wohl die Materialprüfungen, das geht bei einem mobilen Flugzeug wohl etwas einfacher als bei in ein Gebäude eingebauter Technik, aber ansonsten sehe ich da keinen Unterschied. Wieso schraubt man die Masten nicht einfach ab und lässt sie überprüfen? Defekte Masten kann man dann durch einen Nachbau ersetzen. Da sehe ich kaum ein Sicherheitsrisiko.

Stützen abschrauben? Na gute Nacht..... Und einen Nachbau einer solchen Stütze wirst du wohl auch nicht mehr ohne weiteres erhalten... Das Problem fängt schon damit an, jemanden zu finden, der das Unikum überhaupt herstellen kann.

Und wer von euch will die Verantwortung übernehmen, wenn doch mal was passiert?

Deswegen soll die Bahn ja renoviert werden. Es sollen ja keine Sicherheitsrisiken bestehen. Die letzten grossen Unglücke hatten wir m.E. eher bei Neuanlagen, nicht bei alten Bahnen (klar, wenn die Wartung unter aller Sau ist, ist das etwas anderes, aber vor Materialermüdung etc. kann man sich durch guten Unterhalt schützen).

Ich kann dir eines sagen: als Betriebsleiter stehst, salopp gesagt, weil irgendeine Fahrlässigkeit hast schnell mal am Hals, mit einem Fuß im Gefängniss. Dann hat man noch das Problem einer Behördenforderung, die Technik etwas aufzurüsten - das ganze mutiert dann zu einer Umbaubahn, die technisch unter anderem problematisch werden kann (Stichwort Grünbergunfall - Aufrüstung mit Beschleuniger und Verzögerer sowie einer neuen Blendensicherung, wenn man der ISR glauben darf). Als Betriebsleiter würde ich, im ureigensten Interesse, einen weiten Bogen um solche Bahnen machen, so schön solche Bahnen für den Betrachter auch sein mögen.

MFG Dachstein
 
Einigen wir uns darauf.
Ein Erhalt wäre mit Willen und Engagement möglich.
Manche fänden diesen Erhalt wichtig und manche nicht.
Man kann ewig drüber diskutieren, wie schwierig und teuer was genau ist, das führt zu nichts. Es gibt immer irgendeine Lösung. Es kommt nur drauf an, wie stark man sich dafür einetzen will.
Im Endeffekt geht also einzig und allein nur es darum, ob der Wille da ist.
 
Und einen Nachbau einer solchen Stütze wirst du wohl auch nicht mehr ohne weiteres erhalten... Das Problem fängt schon damit an, jemanden zu finden, der das Unikum überhaupt herstellen kann.

Also bei der Brauneckbahn hat das anscheinend gut funktioniert.

Zudem, berichtigt mich wenn ich falsch liege:

Das ist doch fast alles simpelste Technik! Was ist denn an den Stüzen bitte aufwändig?
Da es schwierig ist eine Lock oder ein Flugzeug zu erhalten kann ich mir vorstellen (viele Teile aus der Norm, evtl. viele Gussteile), aber so eine Seilbahn besteht doch zum großen Teil aus ganz gangigen Materialen + Verarbeitungsweisen. Zudem dürfte es auf der Welt noch eine Menge Ersatzteile zur Vr101 geben.

Und ich brauch mir keine Gedanken zu machen was evtl. in 30 Jahren sein wird! Wenn´s mal wirklich so weit ist und man das Ding nicht mehr am Laufen halten kann können Sie es von mir aus auch abreißen.

In 30 Jahren muss ich mich evlt. auch schon in die Kiste legen (hoff mal nicht :wink: ), aber deshalb leg ich mich doch nicht jetzt schon rein!
 
joe-72 schrieb:
Nun, lokal hört man, dass betrefflicher Milliardär da gar nie mitgemacht hätte, wenn er gewusst hätte, welche öffentliche Diskussion damit verbunden ist und wie die öffentliche Meinung ausschaut. Derzeit sind dem Vernehmen nach Ausstiegsszenarien in Prüfung...
:rofl: :rofl:
 
baeckerbursch schrieb:
Also bei der Brauneckbahn hat das anscheinend gut funktioniert.

Zudem, berichtigt mich wenn ich falsch liege:

Das ist doch fast alles simpelste Technik! Was ist denn an den Stüzen bitte aufwändig?
Da es schwierig ist eine Lok oder ein Flugzeug zu erhalten kann ich mir vorstellen (viele Teile aus der Norm, evtl. viele Gussteile), aber so eine Seilbahn besteht doch zum großen Teil aus ganz gangigen Materialen + Verarbeitungsweisen. Zudem dürfte es auf der Welt noch eine Menge Ersatzteile zur Vr101 geben.

Brauneck war imo ein großer Umbau, wobei die ganze Anlage schwerwiegend verändert wurde. Da ging es nicht nur um eine Stütze, oder?
Eine Lok ist im Grunde nicht schwer zu erhalten, weil es meist genügend Ersatzteile gibt - meist lagern auf Abstellgleisen bei Museen noch ein oder zwei Ersatzteilspender herum, sonst musst du halt das Ersatzteil anfertigen lassen oder andere Vereine oder Museen bitten, dir das Ersatzteil zu verkaufen. Das ist gängige Praxis. Bei einer Seilbahn wird das eben, weil es nicht nur um Stützen geht, kompliziert. Und manchmal ist es eben nicht die Bahn an sich, die Probleme macht, sondern die Gebäude, wo dir beispielsweise der Brandschutz erklärt, dass sie nicht mehr den Richtlinien entsprechen usw. Du hast, verglichen mit einer Eisenbahn einen größeren Aufwand, weil du Hochbauten, Fahrbetriebsmittel und Infrastruktur in einem hast, bei einem Flugzeug oder Lok hast du ein Fahrbetriebsmittel, das andere Infrastruktur technisch mitbenützen kann. Manchmal musst du nicht mal selber Infrastruktur haben, sondern mietest sie dir. Bei einer Seilbahn aber... Und darin ligt das Problem, das zu lösen ist. Wer das knackt, hat meinen respekt verdient.

MFG Dachstein
 
Nein, also so eine VR101 ist doch einfachste Mechanik. Da kann man ganz sicher alles Nachbauen. Bei Kapazitätsausweitungen auf modernen VR Bahnen glaube ich auch nicht dass man die Teile noch auf Lager hat. Die muss man doch auch nachproduzieren.

Gerade so eine Stütze ist ja etwas vom simpelsten was es gibt.
Andere haben auch schon "selber" Masten nachgebaut: http://www.teletorgon.ch/crbst_7.html (nach hinten Scrollen).

Rechtlich kann man sich sicher auch absichern.

Das mit dem Gönner wage ich mal zu bezweifeln. Ein solches Engagement macht man wegen der persöhnlichen Überzeugung und ein Mann in dieser Position ändert sicher nicht seine Meinung wie das Wetter.

Egal. Denke 3033 hat es auf den Punkt gebracht.
 
Pilatus schrieb:
Nein, also so eine VR101 ist doch einfachste Mechanik. Da kann man ganz sicher alles Nachbauen.

Deinen Optimismus möchte ich haben. ;) Ich meine, ich habs gesehen, wie einfach doch ein Straßenbahnwagen aufgebaut ist, und wie schwer dennoch manchmal eine Ersatzteilbeschaffung ist.... In der Eisenbahnbranche wie gesagt noch einfacher, da man sich hier auf Kollegen zurückgreifen kann. Aber meineswissens haben bereite einige Pendelbahnen bei der Ersatzteilbeschaffung derartige Probleme gehabt, dass sich deren Mannschaft auf andere, zur Abtragung vorgesehene Anlagen gestürzt hat, um möglichst viele Ersatzteile zu lukrieren... Sehr einfach alles, trotz einfacher Mechanik... Und jetzt sind VR101 ja so unendlich weit verbreitet auf der Welt.... Und ob ein Transporta Bauteil passt? Das A und O einer solchen Aktion ist ein großer Stock an Ersatzteilen, sonst ist das Projekt zum Scheitern verurteilt.

MFG Dachstein
 
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