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Seilbahnunfall in Kanada - Stütze eingeknickt

@Ram, das glaube ich auch.
Wenn nach eigehender Prüfung weiter nichts festgestellt wird, sind die Hersteller genau so schnell beim Reparieren und die Anlage kann wieder freigegeben werden.
 
LiftFreak schrieb:
Pilatus schrieb:
... Aber wenn ich mir die Lifte da so anschaue, dann wird einem eh klar das die da ein bisschen andere Vorstellungen von Sicherheit haben...

Hä? kann ich das etwas genauer haben wie das gemeint ist?
Lol
Weil es in Nordamerika sehr viele alte Lifte gibt und die entsprechend aussehen. :wink:
Der Witz ist, das die Trotzdem sicher sind. Bekanntermaßen wird ja wegen jeder Kleinigkeit sofort vor Gericht geklagt. Also kann man davon ausgehen das die Dinger den Sicherheitsvorschriften entsprechen.
 
@ Ram + seilbahner: Ich weiss ja nicht recht, aber die Anlage am Fallboden stand danach für die ganze Saison - und dort war man sich der Unfallursache eigentlich auch relativ schnell klar. Trotzdem hat man diese "sehr wahrscheindliche Vermutung" nicht als Tatsache genommen, sondern ein ziemlich aufwändiges Untersuchungsverfahren gemacht. Das bisschen "an die Masten klopfen" kommt dem sicher nicht gleich. Aufwändige Prüfungen können ja wohl eh nicht gemacht worden sein, wenn die Anlage schon ein paar Tage später wieder lief.
 
Fallboden ist doch in der Schweiz. Das ist doch gar nicht in Europa.
Zu Europa gehört doch nur dass was in der EU ist ;-)

Sicherlich ist der Fall anderst zu bewerten, da Menschen zu schaden gekommen sind.
Außerdem war die Ursache Wind. Aber wieso das ganze so passiert ist mußte sicherlich länger geklärt werden.

In Whistler war die Stütze voll Wasser (Eis). Wenn man da eine neue drauf setzt wird sich diese bestimmt nicht innerhalb kürzester Zeit mit Wasser füllen, fährend am Fallboden sicherlich trotz neuer Stütze auch wieder Windböen auftreten können.

Außerdem kann es auch sein, dass Schweizerbehörden da vielleicht anderst reagieren!?
 
Außerdem kann es auch sein, dass Schweizerbehörden da vielleicht anderst reagieren!?
Nicht unbedingt.
Am 11.02.05 ist an der EUB Wispile eine Gondel abgestürzt. Und soviel ich weiss ist die Anlage schon ein paar Tage später wieder gelaufen. Aber der Abschlussbericht wurde erst im September 08 veröffentlicht.
 
TPD schrieb:
Außerdem kann es auch sein, dass Schweizerbehörden da vielleicht anderst reagieren!?
Nicht unbedingt.
Am 11.02.05 ist an der EUB Wispile eine Gondel abgestürzt. Und soviel ich weiss ist die Anlage schon ein paar Tage später wieder gelaufen. Aber der Abschlussbericht wurde erst im September 08 veröffentlicht.
Kommt doch immer draufan, was passiert ist, was die Ursche ist oder sein kann und wie schnell das Problem behoben werden kann. Wenn wie hier in Kanada die Ursache für den Unfall ziemlich klar ist (mal abgesehen davon, wie das Wasser in die Stütze kam), und ein selbiger nicht so schnell wieder auftreten wird, war's beim Fallboden-Lift da nicht so eindeutig - und bei der Videmanette genauso nicht. Bei letzterer musste erst mal festgestellt werden, wo überhaupt die Ursache war (was schon dauerte), um dann festzustellen, dass da ein konstruktives Problem vorhanden ist. Sowas geht nicht so schnell wie "nur" Wasser in der Stütze.
 
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