ski-chrigel schrieb:
und in den Antworten des Ischglers Tourismuschef (der mich immer an einen Bruder von Martin Semmelrogge erinnert, wenn er spricht, quasi ein Verwandter mit österreichischern Akzent) ist doch alles gesagt:
- Verbot betrift 1% der Gäste
- es führt dazu, dass sogar mehr Gäste kommen werden
- Ischgl setzt Standarts, andere werden es nachahmen
Ist doch wie auf Mallorca, es kommen seit der Einschränkung des Proll-Saufens am Ballermann mehr Gäste auf die Insel. Da kann man sich schon fragen, kommen vielleicht nun Gäste nach Ischgl, die bislang Abstand genommen haben, weil die vom Hörensagen Ischgl mit "ist wie am Ballermann" verbinden?
Die "Assis" braucht doch der normale Gast nicht, der einen Urlaub in Ischgl verbringen möchte, ohne Geräuschkulisse abends und in der Nacht. Geht man morgens zur Talstation, sieht man noch die Reste des Erbrochenen der Gäste, sofern die Saubermänner noch nicht gefegt haben. Es besteht natürlich kein Zusammenhang zwischen Saufen und Skischutragen nach 20:00 Uhr, aber mit solchen Regeln schafft man Veränderungen, vielleicht fahren dann die vermeintlich unbeliebten Männergruppen nicht mehr nach Ischgl, profitieren tun ja davon eher die Gastromomen. Einigen, wenigen wird das nicht gefallen, anderen schon. Daher ist das m.E. ein gut durchdachter Ansatz, neue Strukturen zu schaffen. Ischgl hat wenigstens einen Ansatz, eine Strategie, eine gewisse Positionierung. Die stehen für etwas und das finde ich als Gast sehr, sehr gut,
Gruß,
Markman