http://www.sommerschi.com/forum/reportagen-f8/zu-besuch-beim-marktfuehrer-t2833.html
Diese Fotos wurden kurz nach der Schneeschmelze gemacht. Da ist es ja klar, dass es braune Stellen gibt.
Und am Idjoch oder Palinkopf ist halt nur Schiefergestein. Da hat es vor 100 Jahren auch nicht anders ausgeschaut.
Klar ist, dass die Idalpe früher nur eine Geröllhalde war und jetzt mehr grün ist, als vor Seilbahnbetrieb und wesentlich mehr
Kühe auf der Idalpe grasen als früher. Die Silvretta Seilbahn investiert sehr viel in den Naturschutz und Begrünung.
Dass die Seilbahnstützen im Sommer vielleicht manche Wanderer stören ist mir auch klar. Aber die Paznauner Bevölkerung
lebt nun mal vom Wintertourismus. Sollen wir vielleicht wieder so leben wie vor 100 Jahren und unsere Kinder in ein fremdes
Land zum Arbeiten schicken (Schwabenkinder) oder nehmen wir die Unannehmlichkeiten hin. Wir haben genügend Wanderwege
abseits des Schigebietes, wo wir eine unberührte Natur vorfinden. Man darf bei den Fotos auch nicht vergessen, dass das Schigebiet
bis über 2.800 m reicht, wo die Vegetation etwas karg ist. Man kann die Fotos auch so machen, dass man glaubt die Natur ist völlig
intakt. Ich glaube Ischgl hat mit der Natur nicht so viel falsch gemacht, oder warum sind bei uns die seltensten Vögel und Pflanzen,
die woanders schon ausgestorben sind.
P.S. Den Bacherschen Löwenzahn und den Mähnen Pippau gibt es im ganzen Schigebiet nicht nur am Val Gronda.