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Skipass-Preisdiskussion Saison 2014/15

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717.- um genau zu sein für die Tirolcard. Für mich als Schweizer ein Schnäppchen, das ich mir leisten MUSSTE! :wink:
Als Vergleich: der Snowpass Graubünden kostet bei einem Umrechnungskurs von 1.22 EUR 1182.-.
 
Für die Schweizer ist die ganze EU ein reines Schnäppchenparadies :wink:

Ermäßigt sich die Tiroler Snow Card zufällig bei späterem Bezug, z.b. im Januar? :mrgreen:
 
Wi hatten auch viel gerechnet, zumal wir die SSSC 4 x brauchten, 2 x Erwachsene und 2 x Kinder. Das waren geschmeidige 1756 Euro. Tut zwar erst weh, aber unsere vorab errechneten Skitage hätten gute 2800 Euro ergeben, ohne Berücksichtigung des 08.11.2014 ( Kitzsteinhorn ) und ggfl nochmal ein spontanes Wochenende. Hoffen wir mal das das Salzburger Land genug Schnee bekommt, dass es auch wirklich spass macht. Diese Sogen hätten wir bei der TSC natürlich weniger gehabt.
 
Für uns sind es leider ca. 750km bis zu den Top-Skigebieten Tirols. Viele Kurztripps werden für uns somit nicht möglich sein.

Vielleicht könnte man neben dem Januar- und März-Urlaub noch einen kurzen Abstecher über Weihnachten und einen Saisonabschluss Anfang Mai einbauen, dann würde es sich lohnen.

Wir hätten uns die Saisonkarte vor unserem Skiurlaub im Oktober kaufen sollen. Klassischer Fall von Fehlplanung :rolleyes:
 
Ich fänds toll wenn sie mal bei der TSC auch kürzere Zeiträume anbieten würden, wie bei der SSSC auch. Weil das Grundproblem bei Saisonkarten ist immer, dass man die dann halt auch ausnutzen muss, damit sie sich lohnen - Skigebiete, für die die Saisonkarte nicht gilt, wird man dann wohl eher weniger besuchen, da man dort neu zahlen müsste.
 
Dominik123 schrieb:
Für uns sind es leider ca. 750km bis zu den Top-Skigebieten Tirols. Viele Kurztripps werden für uns somit nicht möglich sein.

Vielleicht könnte man neben dem Januar- und März-Urlaub noch einen kurzen Abstecher über Weihnachten und einen Saisonabschluss Anfang Mai einbauen, dann würde es sich lohnen.

Wir hätten uns die Saisonkarte vor unserem Skiurlaub im Oktober kaufen sollen. Klassischer Fall von Fehlplanung :rolleyes:

Für uns sind es auch jedes mal 830 bis 900 Kilometer. Hier ist jeder mehr oder weniger für sich selbst "bekloppt". Wir fahren notfalls auch für 3 oder 4 Tage, wie zb. Brücktage wo ein Freitag oder Montag ( Schultag Kinder ) dann ein leicht verlängertes WE ergibt. Vorabend gegen 23:00 bis 24:00 ins Auto, Ankunft Skigebiet mit entspanntem Fahren zwischen 8:00 und 9:00 Uhr. Rückreise Sonntags nach dem Ski fahren gegen 15:30. Kids können im Auto schlafen und morgens wieder zur Schule gehen, Papa geht ein wenig müde zur Arbeit. Geht alles, liegt nur daran, ob man sich das selber antun möchte oder nicht. Aber so rechnen sich dann auch die Jahreskarten. :D ( wenn man den Diesel nicht rechnet ) :sauer:
 
taubenstein schrieb:
...
Noch ne Frage: gibts schon nen Skigebiet auf der Welt, wo man über 100€ pro tag für den Pass zahlt?...

Je nach aktuellem $-Wechselkurz, kurzfristigem Erwerb unter Ignorieren von Web-Angeboten/-Gutscheinen und Termin kann dir das in den großen nord-amerikanischen Destinationen passieren.
Generell ist das Preisniveau in den nord-amerikanischen Top-Destinationen sehr hoch und Zermatt erscheint dagegen wieder relativ betrachtet als "ok". ;)

Auf der anderen Seite muss allerdings auch erwähnt werden, dass unter Ausnutzung diverser Gutscheine, Frühblüher-Rabatte, etc. der Preis ordentlich gedrückt werden kann. Man gibt damit allerdings idR seine Flexibilität auf.


Stichwort: "Reichensport"

Alpiner Wintersport in den Alpen und noch viel mehr Urlaub verbunden mit alpinen Wintersport in den Alpen ist längst zu einer Betätigung für zumindest Wohlhabende, besser situierte geworden.
 
CruisingT schrieb:
Stichwort: "Reichensport"

Alpiner Wintersport in den Alpen und noch viel mehr Urlaub verbunden mit alpinen Wintersport in den Alpen ist längst zu einer Betätigung für zumindest Wohlhabende, besser situierte geworden.

Generell gebe ich Dir recht, im Schnitt steigen z.B. die Skipasspreise stärker als der allg. Lohnzuwachs.
Im Detail kann man aber schon noch günstig Urlaub machen, auch in Top Destinationen der Schweiz. Beispiel 4-Valle Vollverpflegung (Frühstück, Lunchpaket, warmes Abendessen), Busfahrt, Skipass, Betreuung, Ski-In bei guter Schneelage (nicht Ski-Out, da Skibus), Ende Januar 589 Euro. Klar Gruppenreise in einfachen (aber urigen) Chalet, Duschen/WC auf Gang. Trotzdem hatte ich so einen Preis nicht für möglich gehalten. Ich schreibe jetzt nicht den Veranstallter, wer ihn wissen will PN.
 
Der anspruchsvolle Gast verlangt halt auch immer mehr, KSB, Bubbles, Sitzheizung, Beschneiung etc. Da darf man sich nicht wundern, dass die Skipasspreise überproportional steigen. Der Anspruch steigt auch überproportional. Wer sich das nicht leisten kann oder will, muss dann halt in die Skigebiete gehen, die diesem Trend nicht folgen, deren gibt es schon noch.
 
ski-chrigel schrieb:
Der anspruchsvolle Gast verlangt halt auch immer mehr, KSB, Bubbles, Sitzheizung, Beschneiung etc. Da darf man sich nicht wundern, dass die Skipasspreise überproportional steigen. Der Anspruch steigt auch überproportional. Wer sich das nicht leisten kann oder will, muss dann halt in die Skigebiete gehen, die diesem Trend nicht folgen, deren gibt es schon noch.

Die Frage ist ob der anspruchsvolle Gast derartiges wirklich verlangt bzw ursprünglich verlangt hat oder ob dieses Verlangen antrainiert und dem Gast aufgezwungen wurde.
Die Richtung die großteils in den großen Skigebieten u. Regionen eingeschlagen wird geht mir in eine sehr seltsame.
Es enstehen künstliche Scheinwelten. Sitzheizungen , Kunstschnee , Bubbles, immer mehr breite langweilige Pisten , Ballermann-Beschallung , usw...
Winterurlaub in den Bergen :) . Bald ists egal wo du hinfährst weils eh überall gleich ist.
Vlt seh ich das ganze aber zu sehr als Sportler der nur boarden will u. es gibt wirklich eine Mehrheit an Gästen die sich derartige Zustände wünschen.

Zum Thema: http://derstandard.at/2000008359487/Preise-fuer-Ski-Paesse-zeigen-steil-nach-oben

PS: Ich arbeite 19 Stunden in der Woche weil ich nebenbei studiere u. verdiene ca 750 € im Monat , wie ich mir den ganzen Spass leisten kann weiß ich oft selbst nicht. Ich sag mal , der Freundin sei Dank :D
 
greenfan schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Der anspruchsvolle Gast verlangt halt auch immer mehr, KSB, Bubbles, Sitzheizung, Beschneiung etc. Da darf man sich nicht wundern, dass die Skipasspreise überproportional steigen. Der Anspruch steigt auch überproportional. Wer sich das nicht leisten kann oder will, muss dann halt in die Skigebiete gehen, die diesem Trend nicht folgen, deren gibt es schon noch.

Die Frage ist ob der anspruchsvolle Gast derartiges wirklich verlangt bzw ursprünglich verlangt hat oder ob dieses Verlangen antrainiert und dem Gast aufgezwungen wurde.
Die Richtung die großteils in den großen Skigebieten u. Regionen eingeschlagen wird geht mir in eine sehr seltsame.
Es enstehen künstliche Scheinwelten. Sitzheizungen , Kunstschnee , Bubbles, immer mehr breite langweilige Pisten , Ballermann-Beschallung , usw...
Winterurlaub in den Bergen :) . Bald ists egal wo du hinfährst weils eh überall gleich ist.
Vlt seh ich das ganze aber zu sehr als Sportler der nur boarden will u. es gibt wirklich eine Mehrheit an Gästen die sich derartige Zustände wünschen.

Sehe ich ähnlich, dass das ganze eher unterbewusst den Skifahrern aufgedrängt wurde, vor allem wenn man das mit anderen Ländern vergleicht. Z.b. habe ich in Frankreich noch nie einen Lift mit Sitzheizung und kaum einen mit Haube gesehen, zudem hört man auch eher selten aufdringlichere Musik von den Hütten. Trotzdem sind die Skigebiete voll.
-->eigentlich brauchts das Ganze nicht unbedingt.
 
Also Bubbles find ich schon wichtig, klar nicht bei jedem Lift, aber wenn er recht lang ist und vielleicht noch an ner Windexponierten Stelle, ist das schon sehr sinnvoll. Sitzheizungen halte ich in der Tat für überflüssig, und richtig absurd sind die ja in Gondelbahnen.
 
j-d-s schrieb:
Sitzheizungen halte ich in der Tat für überflüssig, und richtig absurd sind die ja in Gondelbahnen.
Bei einer Gondelbahn würd ich mir allerdings in der Tat eine Sitzheizung wünschen - oder zumindest wärmere Thermositze: In der Schaufeljochbahn am Stubaier. Aufgrund der großen, hohen 8er Kabinen und der sehr windigen und im Hochwinter schattigen Strecke war es dort in letzter Zeit echt frostig und die harten Stoffsitze eisig. (Vielleicht sollte ich nächstes Mal einfach mal stehen bleiben?!)
 
Naja, Ausnahmen gibts immer. Aber generell ists in Gondelbahnen selten frostig, weil man ja immer windgeschützt ist. Klar kann es auch mal -20 Grad haben, aber das ist auch nicht so oft der Fall.
 
Vielleicht sowas für die Verfrorenen ;-)

http://www.mittelbayerische.de/leben/bergundski/bergundski-aktuell/artikel/die-sauna-auf-der-piste/1151788/die-sauna-auf-der-piste.html#1151788

greenfan schrieb:
Die Frage ist ob der anspruchsvolle Gast derartiges wirklich verlangt bzw ursprünglich verlangt hat oder ob dieses Verlangen antrainiert und dem Gast aufgezwungen wurde.
Die Richtung die großteils in den großen Skigebieten u. Regionen eingeschlagen wird geht mir in eine sehr seltsame.

Finde ich auch!
 
Meine Meinung: ( ich, 41 Jahre alt ) ich fahre seit ich 3 Jahre alt bin Ski. Wir hatten damals teilweise noch wacklige 1 er Sessellifte ohne alles. In den größeren Skigebieten gab es mal 3 er oder 4 er Sessellifte ohne Hauben und Heizung. Mir hat es nicht geschadet. Natürlich ist heute so eine Sesselbahn mit Heizung mal ganz nett wenn man bei zapfigen Temperaturen oder Schneegestöber fährt, aber "damals" kostete ein Tagesticket auch nur 30 DM. Mit 20 Jahren habe ich in Ischgl mal um die 45 DM bezahlt, es steht irgendwie nicht ganz in der Relation, da der Verdienst nachweißlich nicht verdoppelt wurde.

Ich könnte sicherlich auf einiges verzichten.
 
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