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Skipass-Preisdiskussion Saison 2014/15

Status
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Ach ja: ist jetzt bestimmt wieder off topic aber trotzdem. Man nehme ein wenig Mehl und Eier zzgl. Zucker und Puderzucker, gebe ein wenig Strom hinzu. Das ganze nennt sich dann Kaiserschmarn!!! Sau lecker und soll zischen 8,90 und 12,50 kosten............

:sauer: :sauer:
 
Olli_1973 schrieb:
Meine Meinung: ( ich, 41 Jahre alt ) ich fahre seit ich 3 Jahre alt bin Ski. Wir hatten damals teilweise noch wacklige 1 er Sessellifte ohne alles. In den größeren Skigebieten gab es mal 3 er oder 4 er Sessellifte ohne Hauben und Heizung. Mir hat es nicht geschadet. Natürlich ist heute so eine Sesselbahn mit Heizung mal ganz nett wenn man bei zapfigen Temperaturen oder Schneegestöber fährt, aber "damals" kostete ein Tagesticket auch nur 30 DM. Mit 20 Jahren habe ich in Ischgl mal um die 45 DM bezahlt, es steht irgendwie nicht ganz in der Relation, da der Verdienst nachweißlich nicht verdoppelt wurde.

Ich könnte sicherlich auf einiges verzichten.

Das gleiche habe Ich damals und heute in der gleichen Konstelation mit Serfaus-Fiss-Ladis !! Fahre seit nun mehr fast 28 Jahren(!!) jedes Jahr 3 mal nach SFL ( Weihnachten , März & Sommer ) und jedesmal denke Ich mir immer mehr , in anderen Gebieten hast Du das gleiche für weniger Geld und mehr Pistenkilometer!

Habe mich diesen Sommer mal mit einem Mitarbeiter unterhalten der zufälligerweise der Sohn unseres Hotels war! Er meinte das Er schon oft auf das Thema Sitzheizung angesprochen wurde; es wird gejammert wenn bei schönstem Wetter und Plusgraden nicht die Sitzheizung angestellt ist , denn es steht ja dran 6er Sesselbahn mit Bubble & Sitzheizung :roll: .
Ich bin der Meinung das viele Skifahrer einfach zu Verwöhnt sind!
 
Olli_1973 schrieb:
Ach ja: ist jetzt bestimmt wieder off topic aber trotzdem. Man nehme ein wenig Mehl und Eier zzgl. Zucker und Puderzucker, gebe ein wenig Strom hinzu. Das ganze nennt sich dann Kaiserschmarn!!! Sau lecker und soll zischen 8,90 und 12,50 kosten............

:sauer: :sauer:

Dazu kommt ja noch der aufwendige Transport auf die Hütte im Herbst :nein:
 
TVT schrieb:
Die Frage ist ob der anspruchsvolle Gast derartiges wirklich verlangt bzw ursprünglich verlangt hat oder ob dieses Verlangen antrainiert und dem Gast aufgezwungen wurde.
Naja, einfach für lustig investieren die Bahnen ja nicht so viel Geld. Einer hat damit angefangen, komfortablere Dinge zu bauen, andere mussten nachziehen, weil - und davon bin ich fest überzeugt - die Leute bei der Entscheidung, wohin sie fahren, solche Sachen miteinbeziehen. Ich selber auch: ein Skigebiet mit vielen Skiliften oder langsamen DSBs kommt für mich nicht mehr in Frage. Die Auswahl an besserem ist zu gross. Ich bin auch seit ich dreijährig bin auf den Skis, heute, 40 Jahre später und etwas bequemer geworden, schätze ich bequeme Lifte und Hauben. Als ich letzten Winter erstmals in Portes du Soleil war, war ich geradezu schockiert, keinen Sessellift mit Haube vorzufinden. An einem der drei Tage, wo das Wetter nicht gut war, verfluchte ich dies. Da würde ich nie längerfristig buchen. Zu gross die Gefahr, schlechtes oder kaltes Wetter vorzufinden und zu leiden. Und weil ich glaube, dass ich bei weitem kein Einzelfall bin, der so denkt, ist es für die Bahnbetreiber eine klarer Vorteil, komfortable Bahnen zu haben. Vor allem wenn es der Nachbar auch hat. Sonst gäbe es dieses "Wettrüsten" ja nicht.
Klar, manchmal wird mit den Gadgets übetrieben, aber im Grundsatz bin ich bereit, für mehr Komfort auch mehr zu bezahlen. Wie gesagt, es gibt genügend Skigebiete, wo man den old-style noch vorfindet. Ich jedenfalls bin dankbar für diese Entwicklung. Offenbar bin ich hier im AF angesichts der obigen Kommentare eine Minderheit. Oder die vielen anderen melden sich grad nicht.
 
Also mir ist es ja lieber, wenn es keine Bubbles gibt, dafür aber mehr Lifte. Das ist in Frankreich überall so, Bubbles trifft man sehr selten an, dafür sind die Skigebiete auch sehr groß und die meisten Lifte sind auch Kuppelbar. Auch neue Lifte baut man dort selten mit Bubble, das ist wohl Absicht.
 
Ich sehe es ähnlich wie ski-chrigel, wobei ich auf Sitzheizungen verzichten kann und Bubbles muss nicht jeder Lift haben. In Schleppliften tun mir die Füße einfach auf Dauer weh, warum weiß ich nicht. Früher in meiner Kindheit und meiner Jugendzeit war das noch nicht so.
 
ski-chrigel schrieb:
TVT schrieb:
Die Frage ist ob der anspruchsvolle Gast derartiges wirklich verlangt bzw ursprünglich verlangt hat oder ob dieses Verlangen antrainiert und dem Gast aufgezwungen wurde.
Naja, einfach für lustig investieren die Bahnen ja nicht so viel Geld. Einer hat damit angefangen, komfortablere Dinge zu bauen, andere mussten nachziehen, weil - und davon bin ich fest überzeugt - die Leute bei der Entscheidung, wohin sie fahren, solche Sachen miteinbeziehen. Ich selber auch: ein Skigebiet mit vielen Skiliften oder langsamen DSBs kommt für mich nicht mehr in Frage. Die Auswahl an besserem ist zu gross. Ich bin auch seit ich dreijährig bin auf den Skis, heute, 40 Jahre später und etwas bequemer geworden, schätze ich bequeme Lifte und Hauben. Als ich letzten Winter erstmals in Portes du Soleil war, war ich geradezu schockiert, keinen Sessellift mit Haube vorzufinden. An einem der drei Tage, wo das Wetter nicht gut war, verfluchte ich dies. Da würde ich nie längerfristig buchen. Zu gross die Gefahr, schlechtes oder kaltes Wetter vorzufinden und zu leiden. Und weil ich glaube, dass ich bei weitem kein Einzelfall bin, der so denkt, ist es für die Bahnbetreiber eine klarer Vorteil, komfortable Bahnen zu haben. Vor allem wenn es der Nachbar auch hat. Sonst gäbe es dieses "Wettrüsten" ja nicht.
Klar, manchmal wird mit den Gadgets übetrieben, aber im Grundsatz bin ich bereit, für mehr Komfort auch mehr zu bezahlen. Wie gesagt, es gibt genügend Skigebiete, wo man den old-style noch vorfindet. Ich jedenfalls bin dankbar für diese Entwicklung. Offenbar bin ich hier im AF angesichts der obigen Kommentare eine Minderheit. Oder die vielen anderen melden sich grad nicht.


Du als "Schweizer" hast es da sicherlich einfacher als wir "armen Deutschen"... Wobei ich jetzt wahrlich nicht klagen muss. :D :D Allerdings machen die großen österreichischen Skigebiete ja auch noch immer Gewinne und die sind nicht so schlecht. Also wird kaufmännisch richtig in neue Anlagen investiert damit ich Kosten und Abschreibungen habe, sonst wäre das Steueraufkommen ja deutlich größer. Wenn dem nicht so wäre, wären Skipässe sicherlich deutlich günstiger möglich.

Es geht glaub ich nicht darum dass Sölden sagt wenn Ischgl 2 x mit Sitzheizung hat, dann brauchen wir das auch mindestens. Es geht lediglich um Investitionen, Abschreibungen, steuerliche Rückstellungen und wenig Steuern, genauso wie bei jedem anderen Unternehmen.

j-d-s schrieb:
Also mir ist es ja lieber, wenn es keine Bubbles gibt, dafür aber mehr Lifte. Das ist in Frankreich überall so, Bubbles trifft man sehr selten an, dafür sind die Skigebiete auch sehr groß und die meisten Lifte sind auch Kuppelbar. Auch neue Lifte baut man dort selten mit Bubble, das ist wohl Absicht.

Wenn ich mir die Skipasspreise in den großen Franreich Skigebieten ansehe, dann sind die auch nicht billiger als Tiro. Aber vieleicht dürfen die da ja das Geld horten und müssen keine Steuern zahlen... :D :D
 
Martin_D schrieb:
Ich sehe es ähnlich wie ski-chrigel, wobei ich auf Sitzheizungen verzichten kann und Bubbles muss nicht jeder Lift haben. In Schleppliften tun mir die Füße einfach auf Dauer weh, warum weiß ich nicht. Früher in meiner Kindheit und meiner Jugendzeit war das noch nicht so.

Könnte von mir sein. Ich freue mich, dass es fast keine Schlepplifte mehr gibt, aber alles andere der neuen Bequemlichkeiten brauche ich nicht.
 
Ich persönlich kann mit den Skipasspreisen in Österreich ganz gut leben. Das Preis-Leistungsverhältnis der bekannten Skigebiete passt im internationalen Vergleich.

Für mich ist perspektivisch der Ausbau bzw. die Effektivität der künstlichen Beschneiung am bedeutsamsten. Die ganzen "Spielereien" wie Sitzheizung etc. bringen uns ohne Schnee gar nichts...

Schlepplifte wie zu Opas Zeiten können jedoch gerne aus den Skigebieten verschwinden. :wink:
 
Olli_1973 schrieb:
j-d-s schrieb:
Also mir ist es ja lieber, wenn es keine Bubbles gibt, dafür aber mehr Lifte. Das ist in Frankreich überall so, Bubbles trifft man sehr selten an, dafür sind die Skigebiete auch sehr groß und die meisten Lifte sind auch Kuppelbar. Auch neue Lifte baut man dort selten mit Bubble, das ist wohl Absicht.

Wenn ich mir die Skipasspreise in den großen Franreich Skigebieten ansehe, dann sind die auch nicht billiger als Tiro. Aber vieleicht dürfen die da ja das Geld horten und müssen keine Steuern zahlen... :D :D

In Frankreich gibt es eine sehr starke Diversifikation unter den Skigebieten. Die großen Skigebiete a la 3V und PdS haben recht teure Skipässe, bieten dafür aber auch die entsprechende Leistung. So große Skigebiete findet man in Österreich nicht, nur das Sellarondagebiet ist noch größer, aber die Dolomiti Superski-Karte ist auch teurer als die Skipässe in Ö, und ein bisschen günstiger als in F. In Frankreich ist es aber zudem auch so, dass dort die "kleineren" Gebiete - wie bspw. Espace Diamant, Les Sybelles, Vars/Risoul teils sehr günstige Skipässe (Tageskarte um 40 Euro oder sogar darunter) anbieten und immer noch größer sind als die meisten österreichischen Skigebiete. "Klein" ist in Frankreich relativ, denn Les Sybelles ist zwar nur halb so groß wie 3V, aber mit 315 km immer noch größer als jedes Skigebiet in Österreich.

Schlimm sind die Skipasspreise dagegen in der Schweiz, ohne dass man dafür irgendwo auch nur annähernd so viel bekommen würde wie bei einem Gebiet wie 3V.
 
Also ich möchte hier auch mal meinen "Senf"dazu geben. Ich bin auch ü40 und fahre seit ca. 35 Jahren Ski. Ich kenne noch Zeiten (DDR) da bist du auch mal einen Berg hinauf gelaufen - weil der Lift nur eine begrenzte Zahl an Tickets verkauft hat (Oberweißbach), oder weil es ein Lift eines Skiclubs war (Gehlberg/ Brand) oder weil ich sonst 45 Minuten gestanden hätte (Oberwiesenthal). Klar, das alles will ich auch nicht mehr.
Heute schaue ich auch wo es KSB u.ä. gibt - die müssen aber nicht zwangsläufig eine Haube haben und Sitzheizung schon gar nicht. Ich betreibe keinen "Hallensport", das weiß ich vorher und daher kann ich mich doch auch entsprechend kleiden (und ich fahre auch bei schlechten Wetter...).Und ich hätte auch kein Problem, wenn zwischen zwei Sesselliften mal ein Schlepplift ist. Will sagen, eine gesunde Mischung aus Sessel- und Schleppliften fände ich okay. Und das Skigebiet soll nicht zu klein sein. Das zu finden, ist meiner Meinung nach nicht (mehr) so einfach. Von daher gibt es m.M. nach nur noch teuer, oder eben das Gegenteil.
Und wenn ich dann noch als Familie den alpinen Skisport betreiben möchte, also mit Kindern, dann wird es schon mittlerweile ein wenig schwierig. Und das, obwohl sowohl meine Frau wie ich Arbeit haben. Also für uns (als Familie) gibt es schon Skigebiete, die auf Grund der preislichen Situation tabu geworden sind. Mein Fazit: ich finde auch, dass zum Teil zu viel in besonders komfortable Anlagen investiert und es dadurch natürlich überproportional teurer geworden ist. Aber möglicherweise ist es tatsächlich so, dass der sportliche Aspekt weit in den Hintergrund geraten ist - alpiner Skisport ist wohl heute auch/ oder insbesondere für viele eine Art des Sehen und Gesehen werdens/ des dazugehören müssens geworden :wink:

Naja, ändern werden wir es wohl nicht. Wobei, ich für mich schon auf das Verhältnis von Preis und Leistung achte und bestimmte Skigebiete von mir eben nicht mehr aufgesucht werden.

Ich habe übrigens noch eine kleine Übersicht deutscher Skigebiete mit, für DSV-Mitglieder reduzierten (so etwas gibt es heute auch nicht mehr), DM-Preisen von 1996/97. Falls Interesse besteht...
 
Die teuersten Skigebiete
1. St. Anton, Österreich (7541.- Franken)
2. St. Moritz, Schweiz (7218.- Franken)
3. Val d'Isere, Frankreich (6910.- Franken)
4. Zermatt, Schweiz (6859.- Franken)
5. Val Thorens, Frankreich (6848.- Franken)
6. Flims Laax Falera, Schweiz (6751.- Franken)
7. Ischgl, Österreich (6642.- Franken)
8. Cortina d' Ampezzo (6554.- Franken)
9. Verbier, Schweiz (6340.- Franken)
10. Tignes, Frankreich (6062.- Franken)

Quelle: www.20min.ch
 
Könntest du bitte den genauen Link posten, finde den Artikel nicht.
Was wird genau verglichen? Eine Saisonkarte? Also bei den Tageskarten kann ich es mir nicht vorstellen, dass zb Zermatt günstiger ist als St. Anton. Ausserdem muss man den Wechselkurs auch miteinrechnen und auch die Kosten dafür.
 
Die teuersten Skigebiete
1. St. Anton, Österreich (7541.- Franken)
2. St. Moritz, Schweiz (7218.- Franken)
3. Val d'Isere, Frankreich (6910.- Franken)
4. Zermatt, Schweiz (6859.- Franken)
5. Val Thorens, Frankreich (6848.- Franken)
6. Flims Laax Falera, Schweiz (6751.- Franken)
7. Ischgl, Österreich (6642.- Franken)
8. Cortina d' Ampezzo (6554.- Franken)
9. Verbier, Schweiz (6340.- Franken)
10. Tignes, Frankreich (6062.- Franken)

4 Personen 1 Woche ohne Anreise

http://www.20min.ch/winterspecial/news/story/In-Bulgarien-und-Andorra-faehrt-man-am-guenstigsten-10265042

Meinen Erfahrungen entspricht das durchaus. Habe Lech (hier Stanton) u. Oberengadin (Moritz) als besonders teuer empfunden.
Tignes-Val d`Isere hab ich vergessen.
 
Diese "Studie" ist nicht gerade aussagekräftig, man vergleicht teils riesige Skigebiete in Ö/CH/FR mit kleinen Resorts im nirgendwo :tot:
 
Nur dass der hier völlig aus der Luft gegriffen ist:
Für den TripIndex Ski hat das unabhängige Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag der Bewertungsplattform Tripadvisor die typischen Kosten (Hotel, Skiverleih, Unterricht, Essen und Trinken) von einer Woche Skiferien für vier Personen in 42 beliebten europäischen Ski-Destinationen untersucht.

Das ist halt nunmal Quatsch, weil man nicht weiß, was die da genau berechnet haben. Bei Hotel, Essen und Trinken gibt es von sehr teuer bis günstig fast überall die Auswahl (auch wenn manche Orte durchaus ein höheres Preisniveau haben), Skiverleih und Unterricht zähle ich nicht zu den "typischen" Kosten, das braucht man vielleicht einmal, danach kann man schon Skifahren und besitzt eigene Ski.

Wir haben das ja schonmal besprochen, in 3V z.B. ist das Essen und Trinken extrem teuer. Aber die meisten Leute dort gehen halt auch nicht essen, sondern kaufen ihr Zeug im Supermarkt und kochen selbst bzw. auf der Piste eben nur ne Brotzeit.

Und der Vergleich mit Andorra und Bulgarien ist insofern Unsinn, als dass die Skigebiete dort eben nicht mit den Alpen vergleichbar sind. Und Anreise hat man scheinbar auch nicht eingerechnet, denn diese Orte sind schon ein ganzes Stück weg.
 
Ich gehe mal davon aus, dass sie schon Gleiches mit Gleichem vergleichen und nicht an einem Ort ein 5-Gang-Menü und am anderen einen Burger nehmen...
Skimiete ist immer wichtiger. Das gehört dazu. Kaufen tun immer weniger.
 
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