NeusserGletscher schrieb:Zur Sache: Hätte der Wechselkurs auch nur ansatzweise etwas mit den wirtschaftlichen Verhältnissen zu tun dann läge er zwischen 1,30 und 1,40.
Was für ein hanebüchener Schwachsinn...
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NeusserGletscher schrieb:Zur Sache: Hätte der Wechselkurs auch nur ansatzweise etwas mit den wirtschaftlichen Verhältnissen zu tun dann läge er zwischen 1,30 und 1,40.
NeusserGletscher schrieb:Da die SNB gerade für Gäste aus Euroland die Preise um 20% angehoben hat ergibt sich für Zermatt eine neue Situation. Der Skipass International kostet in Cervinia 312 € und in Zermatt 494 € oder eben 60% mehr. Entweder lassen sich die Bergbahnen was einfallen oder mein nächster Urlaub in diesem Gebiet wird auf italienischer Seite gebucht.
Samnaun bieten nun seit Jahren seinen Gästen aus dem Euroraum den Skipass zum gleichen Kurs wie denen in Ischgl. St. Moritz bietet in Zusammenarbeit mit einigen Hotels seinen Gästen den Skipass zum Vorzugspreis. In Zermatt hat man sich bislang gegen Forderungen nach einer Preisreduktion gewehrt und in öffentlichen Publikationen stets mit markigen Marketingsprüchen dagegen positioniert. Ich bin gespannt, wie lange man diese Linie noch durchhalten kann.
Für Gäste aus dem Euroraum wär es sehr hilfreich wenn man den Skipass in Italien zum dortigen Kurs online kaufen und dann auch in Zermatt nutzen könnte. Bislang wird dies dadurch verhindert, dass die erste Fahrt mit einem italienischem Pass auch auf italienischer Seite begonnen werden muss.
Google mal nach den Begriffen Euro+Franken+Kaufkraftparität, bevor Du hier Deine unqualifizierten Äusserungen zum Besten gibst. Die Frankenstärke beruht weniger auf der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Schweiz sondern viel mehr darauf, weil der Franken für überflüssiges Kapital als Fluchtwährung genutzt wird. Wobei sich da einige noch umgucken werden, sollte der Euro crashen. Denn letztendlich nutzen die Ausländer die Schweiz als Bürgen, der ihnen im Fall eines Währungscrashs die harten Franken zurückzahlen soll. Die Schweizer werden das sicherlich ganz anders sehen.T-Bone98 schrieb:Was für ein hanebüchener Schwachsinn...NeusserGletscher schrieb:Zur Sache: Hätte der Wechselkurs auch nur ansatzweise etwas mit den wirtschaftlichen Verhältnissen zu tun dann läge er zwischen 1,30 und 1,40.
NeusserGletscher schrieb:Google mal nach den Begriffen Euro+Franken+Kaufkraftparität, bevor Du hier Deine unqualifizierten Äusserungen zum Besten gibst. Die Frankenstärke beruht weniger auf der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Schweiz sondern viel mehr darauf, weil der Franken für überflüssiges Kapital als Fluchtwährung genutzt wird. Wobei sich da einige noch umgucken werden, sollte der Euro crashen. Denn letztendlich nutzen die Ausländer die Schweiz als Bürgen, der ihnen im Fall eines Währungscrashs die harten Franken zurückzahlen soll. Die Schweizer werden das sicherlich ganz anders sehen.T-Bone98 schrieb:Was für ein hanebüchener Schwachsinn...NeusserGletscher schrieb:Zur Sache: Hätte der Wechselkurs auch nur ansatzweise etwas mit den wirtschaftlichen Verhältnissen zu tun dann läge er zwischen 1,30 und 1,40.
Jawoll, Chef! Darf ich mir Deine klare Ausdrucksweise zum Vorbild nehmen?T-Bone98 schrieb:Drück dich halt klar aus.
vergiß nicht die z.T. gezielten Spekulationen, die allenfalls begrenzt mit den wirtschaftlichen Verhältnissen zu tun habenT-Bone98 schrieb:sondern preist viele alle andere Effekte mit ein. Aber auch diese beruhen auf wirtschaftlichen Verhätnissen.
gfm49 schrieb:vergiß nicht die z.T. gezielten Spekulationen, die allenfalls begrenzt mit den wirtschaftlichen Verhältnissen zu tun habenT-Bone98 schrieb:sondern preist viele alle andere Effekte mit ein. Aber auch diese beruhen auf wirtschaftlichen Verhätnissen.
Nicht zur Realwirtschaft. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht in dem Ausmaß, wie derzeit spekuliert wird.T-Bone98 schrieb:Gehört Spekulation neuerdings nicht mehr zur Wirtschaft?
NeusserGletscher schrieb:Nicht zur Realwirtschaft. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht in dem Ausmaß, wie derzeit spekuliert wird.T-Bone98 schrieb:Gehört Spekulation neuerdings nicht mehr zur Wirtschaft?
zur Wirtschaft schon - aber mit den "wirtschaftlichen Verhältnissen" in einem Land oder im Vergleich von Ländern haben sie inzwischen nur noch selten zu tun (hier für Länder; gilt natürlich nicht nur für Währungsspekulationen, sondern auch für unternehmensbezogene Spekulationen, vgl. z.B. VW - Porsche). Da wird häufig genug koordiniert in eine Richtung spekuliert (mit Geldeinsatz und mit gezielten Publikationen, Indiskretionen und Desinformationen), um andere Marktteilnehmer auszunehmen.T-Bone98 schrieb:Gehört Spekulation neuerdings nicht mehr zur Wirtschaft?
Klar schmeckt das den Leuten nicht, aber wenn man die Löhne nicht senkt, gehen einige Unternehmen bald pleite, und Arbeitslosigkeit ist kaum besser als weniger Lohn.NeusserGletscher schrieb:Es geht schon los: Schweizer Arbeitgeberverband fordert Lohnsenkungen. Die Schweiz hat mit ihrem Geschäftmodell zuviel (Schwarz- und spekulatives-) Geld ins Land geholt und die arbeitende Bevölkerung soll es nun ausbaden. Ingsgesamt ist der Lebensstandard in der Schweiz sicherlich höher als in Deutschland, aber den hohen Löhnen stehen auch höhere Lebenshaltungskosten gegenüber. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mitarbeiter der ZBAG einfach so auf einen Teil ihres Lohns verzichten können. Aber vielleicht zur Abwechslung mal Burgergemeinde und GGB auf ihre Rendite?
Cervinia und Valtournenche aber schon. Und dort kostet der Skipass nun mal 35% weniger (für 7 Tage bei einem Eurokurs von 1:1). Ich möchte gar nicht weiter über die Rahmenbedingungen spekulieren, da hast Du sicher mehr Ahnung als ich. Fakt ist dass für mich und andere vermutlich auch mit dem jüngsten Preisschock eine Schmerzschwelle überschrittet wurde.Theo schrieb:Samnaun kann man nicht mit Zermatt vergleichen.
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