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Skipass Preise 2020 / 2021

Okay. Dann hatte ich das falsch verstanden. Allerdings glaube ich nicht, dass sich groß was auf Dauer in den Skigebieten ändern wird.
 
Der Katschberg hat seine neuen Preise veröffentlicht, die nur moderat um maximal einen Euro erhöht worden sind:
[URL=https://www.katschi.at/winterticket.html]https://www.katschi.at/winterticket.html[/URL] schrieb:
TAGESKARTEN WINTER 2020/2021
ERWACHSENE JUGEND KINDER SENIOR
49,00 37,00 24,50 46,50
 
Wenns ne Marktbereinigung gibt, trifft es am ehesten logischerweise die Gebiete, die jetzt schon in wirtschaftlichen Problemen sind - das sind typischerweise eher kleine Gebiete. Zumal die großen Gebiete "too big to fail" sind, will heißen, ein so wichtiger Wirtschaftsfaktor für ganze Täler, dass im Zweifel die Gemeinde oder das Land das nötige Geld bereit stellt, um den Betrieb am Laufen zu halten.

Denn an jedem Skigebiet hängen ja Hotels, Restaurants, Öffentlicher Verkehr, Supermärkte, Handwerker usw. mittelbar oder unmittelbar dran. So besonders lustig ist das nicht, wenn der Haupttouristenmagnet wegfällt - das lernen auch die "Tourist go home"-Schreier in Spanien sehr bald.

Um wieder zum Thema zurückzukommen: Die Preise wird man nicht im größeren Stil erhöhen können, weil durch die Wirtschaftskrise sowieso weniger Touristen zu erwarten sind. Eher ist damit zu rechnen, dass Investitionen verschoben und weitere Einsparmaßnahmen umgesetzt werden (bspw. Skipassverkauf primär übers Internet, das spart Personalkosten). Lifte wegrationalisieren mögen manche Gebiete für ne gute Idee halten, aber sowas führt eher tiefer in die Krise, weil dann die Leute zu den Skigebieten fahren, die nicht Lifte ersatzlos streichen.
 
Dede schrieb:
Ralf321 schrieb:
Hatten wir schon die Skipasspreise für nächste Saison 2020/21?

51€ die Tageskarte, Übersicht

Über 50€ bei dem kleinen Familiengebiet finde ich schon happig. Das Kleinwalsertal hat somit jetzt endgültig nur noch den Vorteil der kürzeren Anfahrt aus Deutschland und nicht mehr den Preisvorteil.
Ischgl 56€ (diese Saison) und Arlberg 56,50€ (diese) bzw. 59€ (nächste Saison) sind da nicht mehr soweit weg. Die 59€ vom Arlberg schocken mich auch gerade bisserl.

Der hier zitierte Beitrag wurde leider gelöscht, da dieser in den infrastrukturellen Neuigkeiten gepostet wurde und dort nichts mit dem Thema zu tun hatte. Diese Antwort darauf wurde deswegen hierhin verschoben. Bitte nicht wundern, den zitierten Beitrag gibt es nicht mehr. / Mod. maba04


Ahem gut der Beitrag in infrastruktur zu löschen ok. Aber warum wurde der hier auch gelöscht? Da passte er ja ist aber nun auch weg?
 
Ralf321 schrieb:
Dede schrieb:
Ralf321 schrieb:
Hatten wir schon die Skipasspreise für nächste Saison 2020/21?

51€ die Tageskarte, Übersicht

Über 50€ bei dem kleinen Familiengebiet finde ich schon happig. Das Kleinwalsertal hat somit jetzt endgültig nur noch den Vorteil der kürzeren Anfahrt aus Deutschland und nicht mehr den Preisvorteil.
Ischgl 56€ (diese Saison) und Arlberg 56,50€ (diese) bzw. 59€ (nächste Saison) sind da nicht mehr soweit weg. Die 59€ vom Arlberg schocken mich auch gerade bisserl.

Der hier zitierte Beitrag wurde leider gelöscht, da dieser in den infrastrukturellen Neuigkeiten gepostet wurde und dort nichts mit dem Thema zu tun hatte. Diese Antwort darauf wurde deswegen hierhin verschoben. Bitte nicht wundern, den zitierten Beitrag gibt es nicht mehr. / Mod. maba04

Ahem gut der Beitrag in infrastruktur zu löschen ok. Aber warum wurde der hier auch gelöscht? Da passte er ja ist aber nun auch weg?
Dann nochmal in ausführlicherer Form: Mir ist da ein Fehler unterlaufen. Ich musste aus Versehen beide Beiträge löschen. Du hattest es in den infrastrukturellen Neuigkeiten gepostet. Da hat dede dann drauf geantwortet. Diesen Beitrag habe ich dann hierher verschoben. Da der aber geschrieben wurde, bevor Du es hier nochmal gepostet hast, habe ich Deinen Beitrag hier gelöscht, weil es sonst mit dem Zitat keinen Sinn mehr ergeben hätte. Den Beitrag in den infrastrukturellen Neuigkeiten hatte ich vorher leider schon gelöscht, womit ein Verschieben nicht mehr möglich war. Ich hoffe, dass das jetzt einigermaßen verständlich war und ich versichere, dass sowas in der Zukunft nicht wieder vorkommen wird. Tut mir Leid, Du kannst sonst gerne nochmal per PN nachfragen. Ich kann nur um Verzeihung bitten.
 
j-d-s schrieb:
siri schrieb:
Unter Umständen kann man ja auch mit hohen Preisen und weniger Kunden den gleichen Umsatz machen :roll:

Das "versucht" die Schweiz gewissermaßen seit einiger Zeit und so wirklich erfolgreich ist das nicht...
Ähm, doch, eigentlich schon, wie die stetig steigenden Zahlen bis zu Beginn von Corona zeigen...

In der Annahme, dass es bis zur nächsten Saison noch keine Impfung geben wird, kann ich den Skigebieten für nächsten Winter nur empfehlen, die Preise markant (!) zu erhöhen. Nur so wird es möglich sein, allfällig reduzierte Kapazitäten nicht in einem Chaos enden zu lassen. Und gleichzeitig wird dadurch das Loch in der Kasse weniger gross sein.

Mir ist klar, dass diese Strategie hier im Forum nicht viel Zuspruch finden und Empörung ernten wird, aber für mich ist es der einzig sinnvolle Weg.
 
Ich weiss, dass Du grundsätzlich allergisch auf all meine Posts reagierst, aber ich rede hier vom besten Weg für die Skigebiete aus meiner Sicht.
 
???
Ich reagiere auf 98% deiner Posts überhaupt nicht!?
Und bei denen, auf die ich reagiere, auch maximal 50% ablehnend. Bist du da so dünnhäutig?
 
ski-chrigel schrieb:
Ich weiss, dass Du grundsätzlich allergisch auf all meine Posts reagierst, aber ich rede hier vom besten Weg für die Skigebiete aus meiner Sicht.

Also für den aus deiner Sicht besten Weg. Für dich. :ja:
 
Wenn sich genügend Gäste finden, die bei (vermutlich) reduzierter Kapazität einen höheren Preis zu zahlen bereit sind :?
Dann wäre es ein konsequenter Ansatz, auch wenn es ein wenig elitär klingt.
Ich denke ja, dass Saisonkarten nächste Saison schwierig werden könnten; insofern sehe ich bei Chrigel da kaum ein Eigeninteresse :naja:
 
Massive Preiserhöhungen sehe ich auch als große Befürchtung. Und wenn das überall passiert, ist es nicht mal ein Nachteil der Schweiz.

Noch schlimmer wäre dann nur, wenn die Bergbahnen und (die noch kommenden) Gäste das neue Preismodell schätzen lernen und gar nicht mehr ändern wollen... :?
 
ski-chrigel schrieb:
Angebot und Nachfrage ist ein Grundprinzip unserer Wirtschaftsordnung. Wenn das Angebot gezwungenermassen verknappt wird, dann frage ich mich wieso diese Logik ausgerechnet vor Skigebieten halt machen sollte...

Ob das Angebot verknappt wird ist aber immer noch die Frage - denn das würde trotz höherer Skipasspreise, selbst wenn die das kompensieren könnten, ja auch dazu führen, dass Hotels, Restaurants usw. deutlich weniger Umsatz machen und die können die Preise viel schwieriger erhöhen als Bergbahnen.

Daher muss man hoffen, dass gegen alle Pläne, die Kapazitäten zu verringern, massiver Widerstand entgegengebracht wird, insbesondere weil die Infektionsgefahr verglichen mit dem Öffentlichen Verkehr, Bars, Nachtclubs, Festivals etc. bereits in PBs und SSBs geringer ist (da kürzere Fahrzeit), in EUBs deutlich geringer (da mehr Abstand weil meist keine Stehplätze) und in SBs/SLs quasi null ist.

Der Impfstoff könnte übrigens auch nie kommen oder erst in vielen Jahren (s. Prof. Streeck), darauf kann man nicht warten.
 
j-d-s schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Angebot und Nachfrage ist ein Grundprinzip unserer Wirtschaftsordnung. Wenn das Angebot gezwungenermassen verknappt wird, dann frage ich mich wieso diese Logik ausgerechnet vor Skigebieten halt machen sollte...

Ob das Angebot verknappt wird ist aber immer noch die Frage - denn das würde trotz höherer Skipasspreise, selbst wenn die das kompensieren könnten, ja auch dazu führen, dass Hotels, Restaurants usw. deutlich weniger Umsatz machen und die können die Preise viel schwieriger erhöhen als Bergbahnen.

Daher muss man hoffen, dass gegen alle Pläne, die Kapazitäten zu verringern, massiver Widerstand entgegengebracht wird, insbesondere weil die Infektionsgefahr verglichen mit dem Öffentlichen Verkehr, Bars, Nachtclubs, Festivals etc. bereits in PBs und SSBs geringer ist (da kürzere Fahrzeit), in EUBs deutlich geringer (da mehr Abstand weil meist keine Stehplätze) und in SBs/SLs quasi null ist.

Der Impfstoff könnte übrigens auch nie kommen oder erst in vielen Jahren (s. Prof. Streeck), darauf kann man nicht warten.

Bei den SBs/SLs bin ich ziemlich bei dir (selten genug), aber ansonsten :naja:
Ich finde ÖPNV recht problematisch und damit auch PBs/EUBs, es sei denn, alle behalten ihre Sturmhauben etc. auch dort auf. Fahrzeit meist nicht kürzer als oft im ÖPNV. Wenn ich mich an die Valisera 6EUB erinnere, da wird mir im Nachhinein anders, aber das kannst du gerne als subjektiv ansehen.

Alles immer unter dem Vorbehalt, dass wir keinen Impfstoff oder wirksame Medizin bekommen, und damit wahrscheinlich den größten Teil der nächsten Wintersaison.

Ich finde es sch ..., aber anders als du denke ich an Andere und ebenfalls anders als du (soweit ich es verstehe), gebe ich Geld auch für was anderes als den Skipass gerne aus.

Nach allem, was ich von dir gelesen habe, verdient die Gastro an dir sowieso nichts.
 
j-d-s schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Angebot und Nachfrage ist ein Grundprinzip unserer Wirtschaftsordnung. Wenn das Angebot gezwungenermassen verknappt wird, dann frage ich mich wieso diese Logik ausgerechnet vor Skigebieten halt machen sollte...

Ob das Angebot verknappt wird ist aber immer noch die Frage
Ich schreibe ja nichts anderes. Hier gerne nochmal meinen initialen Post:
ski-chrigel schrieb:
In der Annahme, dass es bis zur nächsten Saison noch keine Impfung geben wird, [...] Nur so wird es möglich sein, allfällig reduzierte Kapazitäten nicht in einem Chaos enden zu lassen.
Und daher würde ich beliebt machen, dass wir hier nicht auch noch in eine Covid-Diskussion abgleiten, sondern uns auf Skipass-Preise konzentrieren.
:roll: :nein:
 
ski-chrigel schrieb:
ski-chrigel wrote: ↑
30.04.2020 - 22:48
Angebot und Nachfrage ist ein Grundprinzip unserer Wirtschaftsordnung. Wenn das Angebot gezwungenermassen verknappt wird, dann frage ich mich wieso diese Logik ausgerechnet vor Skigebieten halt machen sollte...
Zum einen halte ich es nicht für ausgemacht, dass das Angebot stärker sinken wird als die Nachfrage. Das bleibt abzuwarten. Vielleicht sinkt die Nachfrage aus wirtschaftlichen Gründen, Sorgen um die Gesundheit, mangelnde langfristige Planbarkeit auch stärker als das Angebot.
Zum anderen leben die Skigebiete und die Täler zu einen erheblichen Teil von den wiederkehrenden Kunden. Wenn sich also manche Skigebiete durch sehr hohe Preise vor zu hoher Nachfrage schützen wollen könnte es zu einer schwer reversiblen Abwanderung in andere Gebiete kommen.
Auch unter Marketinggesichtspunkten dürften hohe Preiserhöhungen für die meisten Gebiete problematisch sein und können zum Boomerang werden.
 
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