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Skipässe: Preisvergleich in €

Hallo,

ich finde die Preissteigerung bei den Skipässen schon enorm. Mein Gehalt steigt da nicht im Verhältnis dazu, bei weitem nicht. Dieses Hobby wird irgendwann echt zu teuer. Vor allem da ich jetzt in die Lebenssituation komme in der ich als Familie denke. Auch wird es für Jugendliche, mit denen ich beruflich zu tun habe, immer unattraktiver bei den Preisen. Die meisten haben keine reichen Eltern und werden nicht von Haus aus auf Skier gestellt.

Zum Glück gibt es Skigebiete die preislich attraktiv sind (Kühtei/Ötz oder Reschenpass). Dorthin kann man ausweichen.

MfG Bernhard
 
albe schrieb:
BigB schrieb:
ich finde die Preissteigerung bei den Skipässen schon enorm. Mein Gehalt steigt da nicht im Verhältnis dazu, bei weitem nicht.
dein Fehler - was kann die GEsellschaft dafür?

Ich gehe davon aus, dass es anderen nicht wesentlich anders geht. Auf jeden Fall nicht in meinem Bekanntenkreis (Akademiker, öffentlicher Dienst, Handwerksmeister und Gesellen also gute Mittelschicht). Wenn das bei dir anders ist, herzlichen Glückwunsch. Dann ist der Skisport halt nur noch für die Klasse der gehobenen Besserverdienender erschwinglich. Löst das Problem auch nicht.
 
Foto-Irrer schrieb:
Pistencruiser,
die Russen haben momentan 1-2 Tage An- bzw. Abreisezeit. Und vor Ort wird bereits fleissig gebaut. Als Geschäftsmann erschließe ich doch jetzt schnell dort Skigebiete, weil die dann nicht mehr in die Alpen brauchen sondern einen kürzeren Weg vor der Tür haben.......
Von wegen:
Von Moskau nach Salzburg o. Wladikavkas (Kaukasus) macht fast keinen Unterschied (Sbg. ca. 400km weiter). Von St. Petersburg ist Sbg. sogar ca. 300km näher. Sotschi ist auch nicht viel anders.
 
BigB schrieb:
ich finde die Preissteigerung bei den Skipässen schon enorm. Mein Gehalt steigt da nicht im Verhältnis dazu
Wenn die Preissteigerung des Skipasses mit einer entsprechenden Ausweitung des Skigebietes oder Erhöhung der Beförderungsleistung einhergeht, kann man sie durchaus rechtfertigen. Außerdem steigen die Energiekosten seit Jahren stärker als die Einkommen abhängig Beschäftigter, wie soll ein energiefressender Betrieb mit Seilbahnen und Liften davon verschont bleiben?
 
chianti schrieb:
BigB schrieb:
ich finde die Preissteigerung bei den Skipässen schon enorm. Mein Gehalt steigt da nicht im Verhältnis dazu
Wenn die Preissteigerung des Skipasses mit einer entsprechenden Ausweitung des Skigebietes oder Erhöhung der Beförderungsleistung einhergeht, kann man sie durchaus rechtfertigen.

man kann die Gondeln auch mit teurem Leder auskleiden und den Schnee grün färben und dann einen höheren Preis verlangen, aber wer braucht es?

[/quote]Außerdem steigen die Energiekosten seit Jahren stärker als die Einkommen abhängig Beschäftigter, wie soll ein energiefressender Betrieb mit Seilbahnen und Liften davon verschont bleiben?[/quote]

tja, eben das ist das Problem, auch beim Ottonormalskifahrer steigen die Energiekosten und es bleibt deshalb immer weniger für solche teuren Freizeitaktivitäten übrig. Dazu noch oben genannter Punkt der Aufrüstung, dann wirds halt teuer.
 
Ich behaupte mal ganz frech das früher das Skifahren, gemessen am Einkommen, noch teurer war als heute.

Nur war es damals viel mehr ein Ereignis als heute und die Ansprüche waren in allen Bereichen längst nicht so hoch wie heute.

Ihr könnt mich gerne eines besseren beleheren.
 
Hallo,

meinem Empfinden nach war das Ski fahren in den letzten 20 Jahren nicht teurer als heute. Auch wenn man Anreisekosten etc. mit einbezieht.

Das Problem ist ja auch dies, dass vor 20 Jahren weniger Leute Ski gefahren sind und die Kapazitäten der Skigebiete auch für diese Menge ausgelegt war. Die Aufrüstung der Skigebiete mit leistungsstarken Anlagen verlangt aber nach mehr Kundschaft, die es erstmal zu überzeugen gilt mit dem Wintersport anzufangen, und macht den Wintersport gleichzeitig teuer was wieder viele davon abhält damit zu beginnen.

Ich veranstalte des öfteren Skiausfahrten und Skifreizeiten für Jugendliche. Viele Jugendliche gehen zum ersten mal mit und erleben so Wintersport. Der Preis des Vergnügens, auch wenn man bei dem Sport bleibt, ist sehr oft ein Thema und hält nicht wenige davon ab, überhaupt damit anzufangen. Leider leben die Skigebiete nicht von uns Freaks sondern von der Masse der "Gelegenheitsskifahrer".

MfG Bernhard
 
Also mir wird es auch schon langsam zu teuer, wenn ich mir überlege was so ein Skiurlaub kostet, da kann ich auch für eine Woche in die Sonne fliegen (und hab keine Probleme mit schlechtem Wetter). Erstmals dieses Jahr wird es nur eine Woche Skiurlaub geben, ein WE vielleicht und ein paar Sonntage. Ich sehe es so langsam nicht mehr ein.
 
Die Diskussion ist ein bisschen ähnlich, wie die Autopreisentwicklungsdiskussion (tolles Wort :wink:).
Auto sind auch scheinbar viel teuerer geworden, aber die Leute kaufen sie immer noch, da die Löhne ja auch in der Zwischenzeit (wenn auch vielleich nicht im selben Ausmass) gestiegen sind.
Allerdings lässt sich ein Golf I und eine Golf VII auch kaum vergleichen, obwohl beide 4 Räder und ein Lenkrad haben und fahren können.
Im Sicherheit, Komfort, Fahrdynamik, elektronischer Ausstattung, Entertertainmentsystemen etc. wurden so große Fortschritte gemacht, die man natürlich auch im Preis berücksichtigen muss.

Das gleiche beim Skifahren: Vor 30 Jahren habe ich vielleicht 50 km an einem Tag geschafft mit teilweise unbequemen Liften, heute kann man locker das doppelte an Pistenkilometer schaffen und sitzt bequem in beheizten KSBs, EUBs etc. die einen ohne große Wartezeiten nach oben bringen.
Ob allerdings mehr Pistenkilometer, neuere komfortablere Lifte und modellierte Pisten für alle Skifahrer ein Fortschritt sind, muss jeder für sich entscheiden.
 
Ich bin zur Zeit auf Autosuche (Mittelklassekombi)und kann mir keinen Neuwagen leisten. Es wird ein Gebrauchtwagen, wohl 6 Jahre alt mit +- 100 000 km. Das kann ich mir leisten.
 
Pilatus schrieb:
OliK schrieb:
Pilatus schrieb:
Selberschuld wenn ihr nur in Gebiete fährt, die auch noch die letzten Übungslifte durch 6-KSBs ersetzt haben... Das sind halt zeitgemässe Preise in zeigemässen Skigebieten.

Den Gemsstock kennst bspw. aber schon oder?

Mein Kommentar bezog sich in erster Linie auf die oben kritisierten Skigebiete, die v.A. in Österreich (und Italien) lagen. Bei Schweizer Skigebieten sieht es im Moment generell bitter aus, das ist aber zu einem grossen Teil ein Wechselkursproblem. Zu einem Wechselkurs von 1 Euro = 1.50 CHF gäbe es den Skipass GOBA für gut 37 Euro, was ich jetzt für das gebotene als schwer in Ordnung anschauen würde.
So finde ich die 56 CHF für das ganze Skigebiet ganz in Ordnung. Das blöde ist halt wirklich, dass man für den Gemsstock gleich den "ganzen" GOBA-Skipass kaufen muss. Logisch ist das ganze auf den ersten Blick eigentlich nicht. Schliesslich lässt sich der Nätschen viel besser mit Sedrun kombinieren als der Gemsstock (heute sowieso, aber auch in Zukunft - ausser die Planung wird hier noch optimiert).
Der Grund wieso es am Gemsstock nur den GOBA-Skipass gibt, dürfte daran liegen, dass sie wohl auch einen reinen "Gemsstock-Skipass" nicht viel günstiger anbieten könnten. Die Bahn da hoch ist wohl einfach zu teuer in Erstellung und Betrieb, gemessen an ihrer Förderleistung. Die PBs laufen regelmässig am Limit und trotzdem bringen sie es nicht fertig, halbwegs schwarze Zahlen zu schreiben.

Und genau das verstehe ich nicht. Es braucht doch für ne alte Pendelbahn in 2 Sektionen, ne klapprige SB und 2 Schlepper nicht viel Personal.

Aber mal andersrum gefragt, da Du dich ja immer auf den Wechselkurs berufst, wie empfindest Du jetzt als Schweizer bspw. die Preise vom Gemsstock oder von Toggenburg?
 
ein Beispiel:

6-Tages-Pass Erwachsene Saalbach im Jahr 2000: ca. 144 Euro
Median des Bruttojahreseinkommens in Österreich im Jahr 2000: 20.757 Euro
Der Skipass kostete 6,94 Promille des Bruttojahreseinkommens
Skipass Saalbach heute: 220 Euro
Median 2010: 24.516
Der Skipass kostet 8,97 Promille des Bruttojahreseinkommens - wie hat sich das Skigebiet seit 2000 verändert?

Ältere Werte gibt's hier für Dolomiti Superski: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=4768972#p4768972

Man sollte aber bedenken, dass man vor einer Generation durch die geringeren Transportkapazitäten (z.B. ESL ab Talstation -> morgens zur Hochsaison eine Dreiviertelstunde anstehen bzw. 50er-Gondel alle 15 Minuten -> mind. 30 Minuten Wartezeit) auch viel weniger Skifahren fürs Geld bekommen hat.

Es gibt sicher auch bei den Skigebieten Überlegungen, welche Kundengruppen man bedienen möchte: die seit Jahren schrumpfende Mittelschicht, deren Realeinkommen sinkt, oder die immer reicher werdende Oberschicht, die nicht jeden Euro umdrehen muss ...
 
NUr gut, dass ich letztes Jahr auf den Geschmack des Tourengehens gekommen bin :) Wird das diesen Winter halt noch häufiger gemacht. N paar Pistentage, n paar nach Neuschnee und die Sache passt.
 
OliK schrieb:
Und genau das verstehe ich nicht. Es braucht doch für ne alte Pendelbahn in 2 Sektionen, ne klapprige SB und 2 Schlepper nicht viel Personal.

Aber mal andersrum gefragt, da Du dich ja immer auf den Wechselkurs berufst, wie empfindest Du jetzt als Schweizer bspw. die Preise vom Gemsstock oder von Toggenburg?

Ich weiss auch nicht. Irgendwie muss halt die PB solche Unsummen für Betrieb und Unterhalt verschlingen, dass kein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist. Anderst ist das schwer verständlich, da muss ich dir beipflichten.

Was die Preise als Schweizer angeht: Sicher sind die Preise stark gestiegen. Ich kann mich noch erinnern, als auf der Melchsee-Frutt die Tageskarte (Erwachsene) 36 CHF kostete... Heute sind es 50 CHF! Seither laufen zwei zusätzliche 4-KSB und jetzt diesen Winter eine neue EUB. Obs der Komfortzuwachs wert war kann man diskutieren... Aber schlussendlich muss man das Ganze immer in Relation zu den anderen Preisen sehen... Wenn ich in Luzern an einem Samstag Abend mit ein paar Kollegen in eine durchschnittliche Bar sitze und über ein paar Stunden drei Drinks bestelle, ist der 50er auch weg. Von dem her relativiert sich das ganze ziemlich.
Der Skisport ist aber schon verdammt teuer, mich schmerzt da aber eher die Ausrüstung... Da sind schnell mal ein paar 1000.- weg. Selbst wenn man eine Ausrüstung sehr lange benutzt, fallen da mindestens noch 10 - 20 CHF an Ausrüstungskosten an, pro Skitag.
Nachdem ich in den letzten Jahren leider sowieso nicht mehr so viele Skitage habe wie früher, sind mit 10 CHF mehr oder weniger eigentlich ziemlich egal, hauptsache ich habe wieder etwas neues entdecken können und einen tollen Tag gehabt. Von dem her würd ich die 57 CHF in Toggenburg durchaus mal zahlen, das Gebiet sieht sehr ansprechend aus und ich war noch nie da. Ob ich das Geld immer noch investieren würde, wenn ich das Gebiet schon kennen täte, kann ich nicht sagen.
 
baeckerbursch schrieb:
Ich behaupte mal ganz frech das früher das Skifahren, gemessen am Einkommen, noch teurer war als heute.

Nur war es damals viel mehr ein Ereignis als heute und die Ansprüche waren in allen Bereichen längst nicht so hoch wie heute.

Ihr könnt mich gerne eines besseren beleheren.
Zu meiner Kinderzeit -Ende der 70er, Beginn der 80er- sind wir jedes Jahr 3 Wochen am Stueck in den Winterurlaub gefahren.
Gewohnt haben wir in einer kleineren Pension, gegessen wurde allabendlich auswärts.
Welche vierköpfige Familie mit einem Alleinverdiener koennte sich das bitte heute noch erlauben?

Klar waren die Ansprüche andere. Wir waren immer im Stubaital und gefahren wurde meist in der Schlick. Es ging auch nicht darum, morgens um acht auf der Piste zu sein und Kilometer zu kloppen sondern schlicht um eine schoene Zeit mit der Familie.
Der Urlaub bestand auch nicht ausschließlich aus Skifahren sondern aus vielen anderen Aktivitäten, Ausflüge etc.

chianti schrieb:
Wenn die Preissteigerung des Skipasses mit einer entsprechenden Ausweitung des Skigebietes oder Erhöhung der Beförderungsleistung einhergeht, kann man sie durchaus rechtfertigen.
Darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein. Auch ich nehme zugegebenermaßen gerne einen gewissen Komfort in Anspruch aber was nützt es mir, wenn z. B. in Gebieten wie Ischgl noch 10 weitere Verlegenheitsbahnen gebaut werden,die mir nicht den geringsten Mehrwert bringen, dafuer jedoch den Tageskartenpreis in kaum noch zu akzeptierende Höhen schraubt.
 
man kann auch nicht von allgemeiner Preissteigerung in allen Lebenslagen sprechen, wie sonst lassen sich spottbillige Cocktailbars, die keineswegs schmuddelig wirken, in Barcelona erklären? Gleichzeitig gibts in den Restaurants daneben die Tapasteller ab 2,- aufwärts. Es sind zudem Unmengen an solchen Bars und die sind nicht leer sondern alle gefüllt. Die Lebensmittel sind da nicht günstiger als hier, wenn man dort in den Supermarkt oder zum Discounter geht. Klar ist das Lohnniveau dort billiger, aber die holen das durch die Masse an Menschen wieder rein. Gleichzeitig interessant, wieviel teurer die Hotels als z.B. in Valencia oder Lissabon sind, während Restaurants etc. wieder gleichteuer sind...

Übrigens ist Skisport noch nicht das teuerste. Ich spiele eigentlich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, den Sportbootführerschein See und Binnen zu machen. Aber wenn man sieht, dass eine Motoryacht für 6-8 Personen, also etwas kleiner als das hier :mrgreen: pro Woche 5-10.000,- kostet 8O
bwcfnf6w.jpg
 
^^
...nimm doch das auf dem Foto.
Ist bestimmt jetzt billiger zu haben. :D
 
Es ist schon so das manche Skigebiete,die nicht mehr wissen was sie verlangen dürfen. Darum war ich letzte Saison nur 1mal in Engelberg. Vorletzte Saison war ich gar nicht dort(unkulantes P...). Nach dem ich ein Jahr ausgelassen habe, viel ich nämlich aus allen Wolken als die im Oktober fürs Gletscherskifahren 60 Fr wollten, 2 Jahre davor waren es noch 54 Fr. Die haben einen Knall für die 2 Lifte 60 Fr zu verlangen.(Tageskarte letzte Wintersaison auch 60) :echtkrank:
Genauso meide ich jetzt Gstaad. Das sie auf vorletzte Saison die Gondelbahn in Rougmont ersetzten mussten war Pech. Da versteh ich dann auch wenn sie mit den Preisen rauf gehen. Wobei ich 5 Fr schon viel finde, auch deshalb weil es mit dem Habtaxabo auch keinen Rabat mehr gibt. Warum ich aber Gstaad meiden werde, hat mit der Struktur zu tun. Eine Tageskarte kostet mittlerweile für die ganze Destination 62 Fr.. Wenn ich aber einen Tagesausflug dahin mache gehe ich entweder nach Zweisimmen oder nach Saanen. Wenn ich aber das Pistenangebot vom Teilgebiet St. Stephan,Zweisimmen, Saanenmösser, Schönried oder Eggli/Videmanette ansehe, dann ist 62Fr schon an der Grenze zum Wucher :stupid: . Es kann mir keiner erzählen das er mitten im Tag von Zweisimmen nach Gstaad oder umgekehrt wechselt. Oder vom Eggil auf den Glacier les Diablerets. Am ehesten noch vom Wassern Grat oder Wispile an den Eggli.
Der neuste Gag ist nun: das man die Karte bezahlen muss und nicht wie früher ein Depo darauf war. :esreicht:

Das ist einer der Gründe warum ich dieses Jahr kleine Preisgünstigere Gebiete bevorzuge(Siehe unten). Wenn man da jedes Wochenende wo anders hin geht, hat man auch Abwechslung. Auch habe ich dieses Jahr noch keine Winterferien geplant. Darum kann es sein das die 4 Tage am 1.November die ich ins Auge gefasst habe, das einzige mal sein wird, wo ich länger weg fahre.
In den letzten Jahren war ich im Schnitt immer so 23-24 Tage auf der Piste, das werde ich in der Kommenden Saison auf jeden Fall reduzieren.

@Whistlercarver
Ich würde mal ein paar der unten genannten Skigebiete wie das Wiriehorn(BE), Rüeschegg-Eiwald(BE) oder La Berra(FR) und Charmey(FR) für Tagesausflüge in Auge fassen. Kann ja sein, dass das was für Dich ist.
 
Mir kommen die Preissteigerungen und die zusätzlich über die Talons, Pargebühren etc. erzielten Einnahmen in ihrer Steigerung eigentlich ganz normal vor.
Ich meine mich zu erinnern, dass am Corvatsch 1980 die Tageskarte um 22 CHF gekostet hat (damals 1 CHF = 1 DM) und so ging es bis heute auf über 70 CHF plus 5 CHF Parkgebühr und 10 CHF Preis für den nur innert 72 Stunden zurückgebbaren Talon hoch. Macht also 87 CHF rspektive 68 Euro für die Tageskarte, wenn es schlecht läuft und die Kasse schon zu ist, wenn man unten ist. 1980 waren es umgerechnet ca. 11 Euro. Ob sich die Durchschnittsgehälter in der Zeit versechsfacht haben, dürfte in den meisten Branchen nicht zutreffen.
Dafür hat man eine KSB mehr und eine DSBs anstatt SL. Das Pistenangebot wurde drastisch reduziert. So ist aber eben die Entwicklung.
Was ganz interessant ist ist, dass man im Forum vor ein paar Jahren noch als jemand, der negative Stimmung macht angesehen wurde und jetzt die allgemeine Preisjammerei losgeht, obwohl die Entwicklung einfach ganz normal stetig foranschreitet. Für die Meisten wird es gemessen am Einkommen teurer. Das ist aber schon sehr lange so und nicht erst seit ein paar Jahren.
 
@3303
Das man die Preise erhöhen muss, um die Teuerung auszugleichen, bestreitet ja keiner. Aber gerade so Orte wie Sölden, Ischgl, Zermatt und Engelberg schwimmen gerade zu im Geld. Was mir auch klar ist, die Teuerung in der Seilbahnbranche entspricht nicht der allgemeinen Teuerung. Die ist höher.
 
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