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Ron schrieb:Leer?? Schau dir morgens so um 10 Uhr mal die Webcams von Sölden oder SFL an.Schneeberk schrieb:Ich lese in ganz vielen Berichten, dass es derzeit recht leer in den skigebieten ist. Erleben wir gerade den Anfang der Krise, ausgelöst nicht durch schneemangel , sondern durch die Gier der liftbetreiber, sprich durch hohe Preise? Und nicht nur die Lifte: 9 Euro für ne fritatensuppe sind schon krass.
Ich glaub das sind die beiden Gebieten wo hier am meisten über die Preise geschimpft werd.
Schneeberk schrieb:Ich lese in ganz vielen Berichten, dass es derzeit recht leer in den skigebieten ist. Erleben wir gerade den Anfang der Krise, ausgelöst nicht durch schneemangel , sondern durch die Gier der liftbetreiber, sprich durch hohe Preise? Und nicht nur die Lifte: 9 Euro für ne fritatensuppe sind schon krass.
Schneeberk schrieb:Ron schrieb:Leer?? Schau dir morgens so um 10 Uhr mal die Webcams von Sölden oder SFL an.Schneeberk schrieb:Ich lese in ganz vielen Berichten, dass es derzeit recht leer in den skigebieten ist. Erleben wir gerade den Anfang der Krise, ausgelöst nicht durch schneemangel , sondern durch die Gier der liftbetreiber, sprich durch hohe Preise? Und nicht nur die Lifte: 9 Euro für ne fritatensuppe sind schon krass.
Ich glaub das sind die beiden Gebieten wo hier am meisten über die Preise geschimpft werd.
Ich sage nur, was andere geschrieben haben. 10 uhr ist natürlich kein Maßstab, da starten ja die Skischulen ...
Für die angelaufene Wintersaison liegen zwar noch keine Zahlen vor, aber Touristiker berichten von einer hervorragenden Buchungslage vom Arlberg bis zum Semmering, die Tirol Werbung spricht sogar von einer "sensationellen" Auslastung. Euphorische Stimmen kommen auch aus Salzburg und der Steiermark sowie Vorarlberg.
Ralf321 schrieb:Schneeberk schrieb:Ron schrieb:Leer?? Schau dir morgens so um 10 Uhr mal die Webcams von Sölden oder SFL an.
Ich glaub das sind die beiden Gebieten wo hier am meisten über die Preise geschimpft werd.
Ich sage nur, was andere geschrieben haben. 10 uhr ist natürlich kein Maßstab, da starten ja die Skischulen ...
Ja es ist nicht extrem voll, ist auch mein Eindruck.
Es ist gut was los, 2-3 überlaufene Tage die Ferien aber es geht.
Das war schon deutlich mehr. Ggf lags auch am Wetter das nicht gerade super war.
Auch was ich aus Skischulen, gehört habe waren es weniger Buchungen bei Kinderskikursen.
Bocky schrieb:Sehe ich das richtig, dass in Obertauern preislich kein Unterschied zwischen Haupt und Nebensaison besteht wenn man ein 4 Tage Ticket oder weniger kauft
Seltsame Preisgestaltung.
zonk schrieb:Sooo günstig finde ich obertauern nicht,da die Abfahrten nahezu alle nach 1 bis 2 min wieder vorbei sind.
Obertauern bietet von Saisonbeginn bis Saisonende nahezu die gleiche Qualität und das gleiche Angebot.Firn77 schrieb:zonk schrieb:Sooo günstig finde ich obertauern nicht,da die Abfahrten nahezu alle nach 1 bis 2 min wieder vorbei sind.
da zählt doch vielmehr mit rein. Qualität der Pisten, Schneesicherheit, Umfang des Gesamtpakets, Modernität der Anlagen, Planungsqualität, Preise / Qualität in den Hütten usw...
Okay, sollen sie dann die Berge aufschütten, damit die Abfahrten länger werden?zonk schrieb:Sooo günstig finde ich obertauern nicht,da die Abfahrten nahezu alle nach 1 bis 2 min wieder vorbei sind.
Wer alters-, berufs- oder familienbedingt unter der Woche und in der Nebensaison skifahren kann, tat dies auch ohne dynamische Preismodelle. Dynamische Preise machen alle anderen Skifahrenden nicht zeitlich flexibler. Und Frühbucherrabatte gibt es seit Jahrzehnten, lange vor der Verbreitung der dynamischen Preismodelle.
Dynamische Skipreise diskriminieren Familien.
Wozu dienen also dynamische Preismodelle? Die Vermutung liegt nahe, dass die Pistenbetreiberinnen dynamische Preismodelle dazu nutzen, höhere Ticketpreise für Tage zu verlangen, an denen viele Gäste erwartet werden. Dies sind Feiertage, Wochenende und vor allem während die Schulsportferien. Zudem sind mit dynamischen Preismodellen aufgrund der fehlenden Transparenz versteckte Preiserhöhungen möglich. Dynamische Preismodelle stellen somit grundsätzlich ein «win» für die Skigebiete und ein «lose» für die Ski- und Snowboardfahrenden dar.
Der Konsumentenschutz fordert die Skigebiete auf, auf dynamische Preismodelle zu verzichten und diese nicht für versteckte Preiserhöhungen zu missbrauchen. Der Konsumentenschutz verlangt von Skigebieten mit dynamischen Preismodellen, die Preisentwicklung saisonübergreifend transparent zu machen.
Für den Konsumentenschutz sind fixe Preise immer noch die beste Wahl: Sie sind verlässlich, transparent, können verglichen werden und bestrafen nicht diejenigen, welche nicht die Möglichkeit haben, im Januar unter der Woche auf die Piste, bzw. auf die Skier oder aufs Brett zu stehen – also die meisten Sporttreibenden.
Quellen: https://www.konsumentenschutz.ch/medienmitteilungen/dynamische-preise-bewegung-vor-allem-nach-oben/Der Konsumentenschutz verlangt von Skigebieten mit dynamischen Preismodellen, die Preisentwicklung saisonübergreifend transparent zu machen.
Auf Anfrage teilte Adelboden-Lenk mit, ein Maximalpreis werde bewusst nicht kommuniziert, da das dynamische Preismodell auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage basiere. Chäserugg hat die Anfrage nicht beantwortet. Engadin St. Moritz beschied, es gebe keinen Maximalpreis, dieser werde einzig durch die Nachfrage der Gäste gesteuert (bis zum 23.01.2024 lag der höchste Preis bei Fr. 118.5). Titlis Bergbahnen hielt fest, eine Obergrenze werde bewusst nicht kommuniziert, da man nicht in der Lage sei, den Algorithmus vorwegzunehmen. In die gleiche Richtung geht Laax: Ein Maximalpreis sei nicht festgelegt, dies sehe ihr Dynamic Pricing System nicht vor.
Anders ausgedrückt: diese Skigebiete schieben die Verantwortung für die Maximalpreise an die Algorithmen der Dynamic Pricing Systeme ab. Sie tun so, als hätten sie keine Macht über die «künstliche Intelligenz», obwohl es ein Leichtes wäre, sich für einen Maximalpreis zu entscheiden und diesen dem Preismodell vorzugeben. Die Skigebiete entscheiden sich bewusst dafür, dass die Preise maximal in die Höhe getrieben werden können und geben dann ihrem eigenen Pricing System die Schuld. Eine ziemlich dreiste Argumentation.
Um es nicht zu übertreiben, höre ich hier mit der Formel auf. Denn mit der Wenn-Funktion kann man nicht nur den Wetterwert bestimmen, sondern auch andere Faktoren wie die Skipistenqualität.Excel Formel Skipass z.B. folgende Formel verwenden:
Um eine Formel für die dynamische Preisberechnung von Skipässen mit einer Wenn-Funktion für den Wert "Wetter" zu erstellen, kann z.B. folgende Formel verwendet werden:
=PREIS * (1 - RABATT) * ANZAHL_TAGEN * WENN(WETTER = "sonnig"; 1,5; WENN(WETTER = "bewölkt"; 1,2; WENN(WETTER = "regnerisch"; 1; 1)) * SKIPISTENQUALITÄT_FAKTOR* WOCHENTAG_FAKTOR * BUCHUNGSPERIODE_FAKTOR * BCHUNGSTAG_FAKTOR
Die einzelnen Variablen können wie folgt definiert werden:
PREIS: Der reguläre Preis für einen Skipass pro Tag.
ANZAHL_TAGEN: Die Anzahl der Tage, für die der Skipass gültig sein soll.
RABATT: Ein Wert zwischen 0 und 1, der den Rabatt angibt, der auf den regulären Preis gewährt wird (z.B. 0,1 für 10% Rabatt).
WETTER: Ein Textstring, der das Wetter angibt (z.B. "sonnig", "bewölkt" oder "regnerisch").
SKIPISTENQUALITÄT_FAKTOR: Ein Textstring, der den Einfluss auf das Skifahren beschreibt.
WOCHENTAG_FAKTOR: Ein Wert, der den Einfluss des Wochentags auf den Preis angibt. Zum Beispiel könnte am Wochenende ein höherer Faktor verwendet werden, um den Preis zu erhöhen.
BUCHUNGSZEITRAUM_FAKTOR: Ein Wert, der den Einfluss des Buchungszeitraums auf den Preis angibt. Zum Beispiel könnte in der Hochsaison ein höherer Faktor verwendet werden, um den Preis zu erhöhen.
BCHUNGSTAG_FAKTOR: Ein Wert, der das Zeitraumrisiko bewertet für die Faktoren Wetter und Skipistenqualität.
Die WENN-Funktion in dieser Formel prüft den Wert von "WETTER" und wendet den entsprechenden Faktor an. Wenn das Wetter "sonnig" ist, wird ein Faktor von 1,5 angewendet. Wenn das Wetter "bewölkt" ist, wird ein Faktor von 1,3 angewendet. Beim Wetter "regnerisch" ist, wird ein Faktor von 1 angewendet. Wird keine der Bedingungen beschrieben, wird auch der Faktor 1 verwendet.
Dazu können Sie im weitere die Wenn-Funktionen oder andere Excel-Funktionen dazu verwenden.
Hier ist ein Beispiel für die Anwendung der Formel in Excel:
Gesamtpreis= =B1*(1-B2)*B3*WENN(B4="sonnig"; 1,5; WENN(B4="bewölkt"; 1,2; WENN(B4="regnerisch"; 1; 1)))*C5*C6*C7*C8
In diesem Beispiel können Sie die Werte in den Zellen, um den Gesamtpreis eines Skipasses für eine bestimmte Anzahl von Tagen mit einem bestimmten Rabatt, Wetterbedingungen, Pistenbedingungen, Wochentag, Buchungszeitraum und Buchungstag zu berechnen. Die Formel berechnet den Gesamtpreis dynamisch auf der Grundlage der Werte in den verschiedenen Zellen.
Gefunden hier: https://www.schneehoehen.de/artikel/dynamische-skipasspreise-5156Interviewpartner Smart Pricer GmbH
Dynamische Preissysteme sind ein komplexes Thema und basieren auf schwierigen Algorithmen.
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