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Skipasspreise 2023 / 2024

Die Preise für die 3-Täler-Pass Saisonkarte sind draußen, im VVK 608€ (Vorjahr 559€) und zum Normaltarif 690€

Viele Grüße
 
Mt. Cervino schrieb:
Hat jemand schon Infos wie groß die Preissteigerungen in Oberstdorf / Kleinwalsertal für die kommende Saison ausgefallen sind?
Habe auf die Schnelle nichts gefunden...

Noch nichts gefunden. Halten sich alle bedeckt diesmal im Allgäu. Sollte aber die Tage kommen da superschnee ab 1.10.
 
phifue schrieb:
Preise Saisonkarten fürs Montafon, Brandnertal, Golm und Gargellen gibt es seit heute

Erwachsene: 865€ im Vorverkauf 665€
Kinder: 346€ im Vorverkauf 266€
Familie (2Erw + alle Kinder) 1945€ im Vorverkauf 1496€

Im Verlgeich dazu die Preise vom letztem Jahr
774€ Erwachsene wären 11% mehr
309€ Kinder wären über 17% mehr

Hat jemand noch die Vorverkaufspreise vom letzten Jahr?

Wahnsinn, 865€ für die paar Gebiete gegenüber 1050€ für die SCT !
 
MarcoS_Skiing schrieb:
phifue schrieb:
Preise Saisonkarten fürs Montafon, Brandnertal, Golm und Gargellen gibt es seit heute

Erwachsene: 865€ im Vorverkauf 665€
Kinder: 346€ im Vorverkauf 266€
Familie (2Erw + alle Kinder) 1945€ im Vorverkauf 1496€

Im Verlgeich dazu die Preise vom letztem Jahr
774€ Erwachsene wären 11% mehr
309€ Kinder wären über 17% mehr

Hat jemand noch die Vorverkaufspreise vom letzten Jahr?

Wahnsinn, 865€ für die paar Gebiete gegenüber 1050€ für die SCT !

Ich kenne aber auch niemanden der nicht im Vorverkauf die Karte kauft.
Bei den Tageskarten scheint sich der Preis nicht ganz so stark zu entwickeln da man durchs dynamic Pricing letztes Jahr kurzfristig die Preise anheben konnte.

Ansich gehen die Preise aber eig in Ordnung. Im Vergleich dazu ist die Skiwelt circa ähnlich teuer und hat mehr zusammenhängende Pistenkilometer allerdings hat man bei der Montafon-Brandnertalkarte eine bis zu 3 Wochen längere Saison.
 
Mit der Preisgestaltung der letzten Jahre sieht mich das Montafon und auch das Kleinwalsertal eh nicht mehr. Hauptsächlich pseudo verbundene Kleinskigebiete die preislich fast auf dem Niveau von SFL/Ischgl/Sölden etc. liegen. Absolut unattraktiv. Die Tageskarte in allen Gebieten im Montafon ist mindestens nen 10er zu teuer zumal die Gebiete die Qualität nicht hergeben.
 
"Dynamische Preise" hatten schon immer nur drei Gründe:
-Massive Preiserhöhungen durchzuführen
-Preise verschleiern
-Wetterrisiko auf Kunden abwälzen

Nicht ohne Grund hat St. Moritz den teuersten Skipass von ganz Europa. Beim Montafon würds mich auch nicht wundern, wenn sie den teuersten Skipass des Euroraums haben (man muss ja den höchsten Tageskartenpreis, bei Kauf am Gültigkeitstag, als Vergleichswert nehmen).

Maximal- und vor allem Minimalpreise existieren in der Programmierung übrigens immer, werden aber oftmals verheimlicht. Das würde schließlich als Antiwerbung fungieren, weil dann vermutlich bei St. Moritz etwa 125 Franken rauskämen und beim Montafon irgendwas um 80 Euro.

Demgegenüber sind die Minimalpreise, abgesehen von einzelnen Promo-Tagen/Vorsaison etc. nur minimal unter dem was Skigebiete mit festen Preisen aufrufen, wenn man da regelmäßig mehr als 10% sparen könnte wäre das sehr verwunderlich (also wenn man bspw. Montafon mit Damüls oder dem größeren Arlberg verkauft, der ja schon die höchsten festen Preise in Österreich hat).
 
Absolut, ich wollte grade noch ergänzen, im Montafon scheint man die Preise auch ganz bewusst richtig verheimlichen zu wollen. Auf die schnelle finde ich einen Kassenpreis vor Ort gar nicht auf der Webseite. Ob mein Onlinepreis also grad günstig ist oder nicht, sehe ich gar nicht so leicht.

Wo ich sagen muss, so viel mir am Pitztaler Gletscher und insbesondere der geringen Sympathie zur Geschäftsführung nicht gefällt sie sind fair bei den Preisen.
Es sind Rabatte von bis zu 30% ausgeschrieben und ich habe schon mehrfach beobachtet, dass es diese auch gibt. Zudem ist der Kassenpreis direkt ersichtlich. Damit gibt's keinen Grund zur Beschwerde.

In Sölden dagegen habe ich noch nie gesehen, dass die Rabatte auch nur ansatzweise den bis zu Wert erreichen. 5% sind mal drin. 20% habe ich dort im letzten Winter nie gesehen, selbst als ich im Oktober mal im nächsten März geschaut habe. Dann bekommt das ganze schnell ein Gschmäckle.
 
j-d-s schrieb:
"Dynamische Preise" hatten schon immer nur drei Gründe:
-Massive Preiserhöhungen durchzuführen
-Preise verschleiern
-Wetterrisiko auf Kunden abwälzen

Nicht ohne Grund hat St. Moritz den teuersten Skipass von ganz Europa. Beim Montafon würds mich auch nicht wundern, wenn sie den teuersten Skipass des Euroraums haben (man muss ja den höchsten Tageskartenpreis, bei Kauf am Gültigkeitstag, als Vergleichswert nehmen).

Maximal- und vor allem Minimalpreise existieren in der Programmierung übrigens immer, werden aber oftmals verheimlicht. Das würde schließlich als Antiwerbung fungieren, weil dann vermutlich bei St. Moritz etwa 125 Franken rauskämen und beim Montafon irgendwas um 80 Euro.

Demgegenüber sind die Minimalpreise, abgesehen von einzelnen Promo-Tagen/Vorsaison etc. nur minimal unter dem was Skigebiete mit festen Preisen aufrufen, wenn man da regelmäßig mehr als 10% sparen könnte wäre das sehr verwunderlich (also wenn man bspw. Montafon mit Damüls oder dem größeren Arlberg verkauft, der ja schon die höchsten festen Preise in Österreich hat).

Der Minimalpreis war letztes Jahr genauso wie dieses Jahr bei 55€
letztes Jahr war der Maximalpreis 79€ wobei ich jetzt nicht den 1 April mit Konzert berücksichtigt habe, dort war die Tageskarte deutlich teurer.

Und ja letztes Jahr gab es bei den dynamischen Preisen massive Erhöhungen, wofür aber sicherlich auch die Energiekrise ihren Teil beigesteuert hat, Vorteil war hier man konnte noch kurzfristig darauf reagieren. Die Tageskarten scheinen aber diese Jahr nicht eine Erhöhung wie die Saisonkarte zu haben.

Und im Vergleich dazu verlangt der Arlberg 1114€ für eine Saisonkarte Erwachsene. Das ist auch alles andere als günstig.
 
Mt. Cervino schrieb:
Hat jemand schon Infos wie groß die Preissteigerungen in Oberstdorf / Kleinwalsertal für die kommende Saison ausgefallen sind?
Habe auf die Schnelle nichts gefunden...

Sind bereits auf der Homepage veröffentlicht:
1-Tageskarte
Tagesskipass gültig an allen 48 Anlagen und Liften in Oberstdorf und im Kleinwalsertal.
Gesamtskiregion / Erwachsener Jahrgang 2004 - 1963
62,90 €
Gesamtskiregion / Senior Jahrgang 1962 und älter
59,80 €
Gesamtskiregion / Schüler, Studenten, Azubis, etc. Jahrgang 1997 - 2004: Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende (nur AT) mit entsprechenden Nachweis.
48,40 €
Gesamtskiregion / Jugendlicher Jahrgang 2005 - 2006
48,40 €
Gesamtskiregion / Kind Jahrgang 2007 - 2016
23,00 €
Gesamtskiregion / Murmele Jahrgang 2017 u. jünger
13,00 €

Auch die Preise für die Superschnee Karte hat OK bereits bekannt gegeben, auf der eigentlichten Homepage steht noch nichts.

Erwachsener
604,00 €
Senior
604,00 €
Jugendlicher
272,00 €
Schüler, Studenten, Azubis, etc.
272,00 €
Kind ohne Familienbezug
272,00 €
Familien-Kind
169,00 €
Murmele
113,00 €

Preis für Erwachsene letztes Jahr war bei 552€ und 2021/22 bei 526€, nachdem die Preiserhöhung der letzten Jahre immer bei rund 25€ lag schlägt man heuer doppelt so viel drauf.

Viele Grüße
 
Danke, war gestern noch nicht auf der Website.
Damit sind die Preise wie folgt gestiegen:
- 57,50 auf 62,90 (Tageskarte Erwachsene)
- 21,00 auf 23,00 (Tageskarte Kinder)
Knapp 10% mal wieder....
 
Balderschwang erhöht von 38€ auf 42€ für die Tageskarte.
Grasgehren mit einer sehr humanen Preiserhöhung von 32€ auf 33€ :top:
Jungholz erhöht ebenfalls von 38€ auf 42€. Auch hier wurden jetzt wie letztes Jahr schon im Tannheimertal die Halbtageskarten abgeschafft und dafür an der Preisschraube der Stundenkarten gedreht (HTK 22/23 für 27€, jetzt 4h Karte für 36,50€), das macht für einen halben Tag skispaß eine Erhöhung von fast 10€ :flop:

Viele Grüße
 
Solche Sachen wie das Abschaffen von Halbtageskarten sind in meinen Augen ein Schuss ins eigene Bein, grade bei kleinere Skigebieten, weil man dadurch dem Schwarzmarkt Tür und Tor öffnet. Da wird es immer lohnenswerter Tagesskipässe zum Nachmittag an den nächsten weiter zu verkaufen. Ob verboten oder nicht, wer will es kontrollieren?
 
tobi27 schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Hat jemand schon Infos wie groß die Preissteigerungen in Oberstdorf / Kleinwalsertal für die kommende Saison ausgefallen sind?
Habe auf die Schnelle nichts gefunden...

Sind bereits auf der Homepage veröffentlicht:
1-Tageskarte
Tagesskipass gültig an allen 48 Anlagen und Liften in Oberstdorf und im Kleinwalsertal.
Gesamtskiregion / Erwachsener Jahrgang 2004 - 1963
62,90 €
Gesamtskiregion / Senior Jahrgang 1962 und älter
59,80 €
Gesamtskiregion / Schüler, Studenten, Azubis, etc. Jahrgang 1997 - 2004: Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende (nur AT) mit entsprechenden Nachweis.
48,40 €
Gesamtskiregion / Jugendlicher Jahrgang 2005 - 2006
48,40 €
Gesamtskiregion / Kind Jahrgang 2007 - 2016
23,00 €
Gesamtskiregion / Murmele Jahrgang 2017 u. jünger
13,00 €

Auch die Preise für die Superschnee Karte hat OK bereits bekannt gegeben, auf der eigentlichten Homepage steht noch nichts.

Erwachsener
604,00 €
Senior
604,00 €
Jugendlicher
272,00 €
Schüler, Studenten, Azubis, etc.
272,00 €
Kind ohne Familienbezug
272,00 €
Familien-Kind
169,00 €
Murmele
113,00 €

Preis für Erwachsene letztes Jahr war bei 552€ und 2021/22 bei 526€, nachdem die Preiserhöhung der letzten Jahre immer bei rund 25€ lag schlägt man heuer doppelt so viel drauf.

Viele Grüße


Super danke. Ziehen gut an. verstehe die fämlichen x,90,80,40 Cent nicht.
 
Julian96 schrieb:
Solche Sachen wie das Abschaffen von Halbtageskarten sind in meinen Augen ein Schuss ins eigene Bein, grade bei kleinere Skigebieten, weil man dadurch dem Schwarzmarkt Tür und Tor öffnet. Da wird es immer lohnenswerter Tagesskipässe zum Nachmittag an den nächsten weiter zu verkaufen. Ob verboten oder nicht, wer will es kontrollieren?

Äh die Kamera am Drehkreuz? Ich denke eine Frage der Zeit dann haben auch kleine Gebiete zumindest ein „light“ System mit Kamera am Zubringer.

Halbtags Karten hab ich noch nie verstanden. Nur wenige Euro unter der Tageskarte und im Regelfall sind die besten Bedingungen ja vor 10 Uhr.
 
Und was will die Kamera erkennen, wenn man mit Sturmhaube Helm und sonst voll eingekleidet unterwegs ist? Das sind hauptsächlich Systeme die zur Abschreckung dienen, tatsächlich aber wenig exakt sind. Spätestens wenn ich recht generische Ski, Jacke und Hose trage, sieht doch jeder 10te gleich aus.
Solange es Tageskarten gibt, ist man eh blöd wenn man an Dritte weiter verkauft bzw. kauft. Aber wenn man da hin geht, dass man vielleicht nichtmal mehr Tageskarten anbieten will, wird es natürlich für viele deutlich interessanter 2 Tagespässe am zweiten Tag einfach weiter zu geben. Delikte sind bei einem Fall am Tag leicht aufzudecken und zu verfolgen. Wenns am Tag 1000 Leute sind in einem großen Skigebiet hat man nicht im Ansatz das Personal um dem irgendwie nach zu gehen. Man hat ja nichtmal das Personal um die Lifte überall noch zu besetzen.

Man darf in Österreich auch nicht Wildcampen, insbesondere in Nationalparks, Parkplätze entlang der Großglocknerstraße z.B. sind trotzdem jede Nacht voll und das sind Plätze die zu 100% Polizei bekannt sind. Da wird viel Angst geschürt ohne dass was passiert.

Man kann sich auch fragen, warum es eigentlich verboten ist, eine Tageskarte mit der man für 8 Stunden Benutzung von Liften und Pisten gezahlt hat, weiter zu verkaufen. Man kopiert sie ja nicht. Klar wenn man so will kann das Skigebiet doppelt kassieren, wenn einer halt den vollen Tag gezahlt hat, aber nur 3 Stunden vormittags fährt. Das als Teil des Geschäftsmodells miteinzurechnen ist aber irgendwie auch nur halbgar. Wenn Skigebiete von einem enormen wirtschaftlichen Schaden durch solche Verkäufe sprechen, dann muss man sich bewusst sein, dass sie dabei eigentlich nur von solchen Leuten sprechen die auf einen Teil einer von ihnen voll bezahlten Dienstleistung verzichten. Mit anderen Worten man profitiert im Idealfall von der Dummheit mancher, im schlimmsten Fall wird das was man verkauft halt 100% genutzt. Eine Erwartungshaltung mit der ich als Kunde eigentlich immer an einen Kauf herantrete. Tatsächliche Kopien von Skipässen wären mir mal nicht bekannt.
Was ist also verwerflich daran eine voll bezahlte Karte auch voll auszunutzen? Dem Sessel ist es doch egal ob da mein Hintern oder der meines Kumpels drauf sitzt. Bezahlt ist bezahlt.
 
phifue schrieb:
j-d-s schrieb:
"Dynamische Preise" hatten schon immer nur drei Gründe:
-Massive Preiserhöhungen durchzuführen
-Preise verschleiern
-Wetterrisiko auf Kunden abwälzen

Nicht ohne Grund hat St. Moritz den teuersten Skipass von ganz Europa. Beim Montafon würds mich auch nicht wundern, wenn sie den teuersten Skipass des Euroraums haben (man muss ja den höchsten Tageskartenpreis, bei Kauf am Gültigkeitstag, als Vergleichswert nehmen).

Maximal- und vor allem Minimalpreise existieren in der Programmierung übrigens immer, werden aber oftmals verheimlicht. Das würde schließlich als Antiwerbung fungieren, weil dann vermutlich bei St. Moritz etwa 125 Franken rauskämen und beim Montafon irgendwas um 80 Euro.

Demgegenüber sind die Minimalpreise, abgesehen von einzelnen Promo-Tagen/Vorsaison etc. nur minimal unter dem was Skigebiete mit festen Preisen aufrufen, wenn man da regelmäßig mehr als 10% sparen könnte wäre das sehr verwunderlich (also wenn man bspw. Montafon mit Damüls oder dem größeren Arlberg verkauft, der ja schon die höchsten festen Preise in Österreich hat).

Der Minimalpreis war letztes Jahr genauso wie dieses Jahr bei 55€
letztes Jahr war der Maximalpreis 79€ wobei ich jetzt nicht den 1 April mit Konzert berücksichtigt habe, dort war die Tageskarte deutlich teurer.

Und ja letztes Jahr gab es bei den dynamischen Preisen massive Erhöhungen, wofür aber sicherlich auch die Energiekrise ihren Teil beigesteuert hat, Vorteil war hier man konnte noch kurzfristig darauf reagieren. Die Tageskarten scheinen aber diese Jahr nicht eine Erhöhung wie die Saisonkarte zu haben.

Und im Vergleich dazu verlangt der Arlberg 1114€ für eine Saisonkarte Erwachsene. Das ist auch alles andere als günstig.

Mit 79 Euro ist das Montafon aber bereits letztes Jahr teurer gewesen als alle anderen in Österreich es dieses Jahr sein werden. Das lässt sich sicher nicht mit "der Energiekrise" begründen - sondern nur mit "der Profitgier".

Nur um das mal zu vergleichen: Sogar dem Arlberg reichen 75 Euro, Ischgl 72 Euro, 2023/24, also inklusive Inflation/Energiepreisen bis heute mitgerechnet. Das Montafon wird wohl kaum deutlich höhere Kosten haben (und deren Skipässe waren ja auch vor Einführung der "dynamischen Preise" nicht höher), und selbst mit allen externen Kostenfaktoren und nach einer Preiserhöhung mehr sind Arlberg/Ischgl günstiger.

Nur zum Vergleich: Montafon 19/20: 55,50, Arlberg 56,50
Montafon 22/23 79, Arlberg 67

Preissteigerung 19/20 auf 22/23 dank "dynamischer Preise": 42,3% vs. Arlberg 20,4%

Selbst wenn das Montafon diese Saison "nur" auf 85 erhöhen würde, wären das satte 53,2% Preisaufschlag in vier Jahren. Der Arlberg hat in demselben Zeitraum um 32,7% erhöht.

Man kann sich also ausrechnen: Alleine durch "dynamische Preise" hat das Montafon die Preise um etwa 21,5% erhöht gegenüber dem deutlich größeren Arlberg, alle gleichermaßen vorgenommenen Preiserhöhungen schon rausgerechnet.

Fazit: "Dynamische Preise" sind Abzocke.
Besonders ungerecht ist, dass die besonders hohen Abzockerpreise gerade die treffen, die bspw. nur am Wochenende oder in den Ferien Skifahren gehen können. Wer das Glück hat, auch unter der Woche Skifahren gehen zu können, kriegt zum niedrigeren Preis auch noch leere Lifte und Pisten dazu.
 
j-d-s schrieb:
phifue schrieb:
j-d-s schrieb:
"Dynamische Preise" hatten schon immer nur drei Gründe:
-Massive Preiserhöhungen durchzuführen
-Preise verschleiern
-Wetterrisiko auf Kunden abwälzen

Nicht ohne Grund hat St. Moritz den teuersten Skipass von ganz Europa. Beim Montafon würds mich auch nicht wundern, wenn sie den teuersten Skipass des Euroraums haben (man muss ja den höchsten Tageskartenpreis, bei Kauf am Gültigkeitstag, als Vergleichswert nehmen).

Maximal- und vor allem Minimalpreise existieren in der Programmierung übrigens immer, werden aber oftmals verheimlicht. Das würde schließlich als Antiwerbung fungieren, weil dann vermutlich bei St. Moritz etwa 125 Franken rauskämen und beim Montafon irgendwas um 80 Euro.

Demgegenüber sind die Minimalpreise, abgesehen von einzelnen Promo-Tagen/Vorsaison etc. nur minimal unter dem was Skigebiete mit festen Preisen aufrufen, wenn man da regelmäßig mehr als 10% sparen könnte wäre das sehr verwunderlich (also wenn man bspw. Montafon mit Damüls oder dem größeren Arlberg verkauft, der ja schon die höchsten festen Preise in Österreich hat).

Der Minimalpreis war letztes Jahr genauso wie dieses Jahr bei 55€
letztes Jahr war der Maximalpreis 79€ wobei ich jetzt nicht den 1 April mit Konzert berücksichtigt habe, dort war die Tageskarte deutlich teurer.

Und ja letztes Jahr gab es bei den dynamischen Preisen massive Erhöhungen, wofür aber sicherlich auch die Energiekrise ihren Teil beigesteuert hat, Vorteil war hier man konnte noch kurzfristig darauf reagieren. Die Tageskarten scheinen aber diese Jahr nicht eine Erhöhung wie die Saisonkarte zu haben.

Und im Vergleich dazu verlangt der Arlberg 1114€ für eine Saisonkarte Erwachsene. Das ist auch alles andere als günstig.

Mit 79 Euro ist das Montafon aber bereits letztes Jahr teurer gewesen als alle anderen in Österreich es dieses Jahr sein werden. Das lässt sich sicher nicht mit "der Energiekrise" begründen - sondern nur mit "der Profitgier".

Nur um das mal zu vergleichen: Sogar dem Arlberg reichen 75 Euro, Ischgl 72 Euro, 2023/24, also inklusive Inflation/Energiepreisen bis heute mitgerechnet. Das Montafon wird wohl kaum deutlich höhere Kosten haben (und deren Skipässe waren ja auch vor Einführung der "dynamischen Preise" nicht höher), und selbst mit allen externen Kostenfaktoren und nach einer Preiserhöhung mehr sind Arlberg/Ischgl günstiger.

Nur zum Vergleich: Montafon 19/20: 55,50, Arlberg 56,50
Montafon 22/23 79, Arlberg 67

Preissteigerung 19/20 auf 22/23 dank "dynamischer Preise": 42,3% vs. Arlberg 20,4%

Selbst wenn das Montafon diese Saison "nur" auf 85 erhöhen würde, wären das satte 53,2% Preisaufschlag in vier Jahren. Der Arlberg hat in demselben Zeitraum um 32,7% erhöht.

Man kann sich also ausrechnen: Alleine durch "dynamische Preise" hat das Montafon die Preise um etwa 21,5% erhöht gegenüber dem deutlich größeren Arlberg, alle gleichermaßen vorgenommenen Preiserhöhungen schon rausgerechnet.

Fazit: "Dynamische Preise" sind Abzocke.
Besonders ungerecht ist, dass die besonders hohen Abzockerpreise gerade die treffen, die bspw. nur am Wochenende oder in den Ferien Skifahren gehen können. Wer das Glück hat, auch unter der Woche Skifahren gehen zu können, kriegt zum niedrigeren Preis auch noch leere Lifte und Pisten dazu.

Ich habe mich im Vergleich gerade auf die Preise von der Saisonkarte bezogen, nicht auf die der Tageskarten und da sind 1114€ zu 665€ schon ein deutlicher Unterschied. Da muss man auch sehen das sich eine Saisonkarte im Montafon deutlich schneller rechnet als am Arlberg.
 
Julian96 schrieb:
Und was will die Kamera erkennen, wenn man mit Sturmhaube Helm und sonst voll eingekleidet unterwegs ist? Das sind hauptsächlich Systeme die zur Abschreckung dienen, tatsächlich aber wenig exakt sind. Spätestens wenn ich recht generische Ski, Jacke und Hose trage, sieht doch jeder 10te gleich aus.
Solange es Tageskarten gibt, ist man eh blöd wenn man an Dritte weiter verkauft bzw. kauft. Aber wenn man da hin geht, dass man vielleicht nichtmal mehr Tageskarten anbieten will, wird es natürlich für viele deutlich interessanter 2 Tagespässe am zweiten Tag einfach weiter zu geben. Delikte sind bei einem Fall am Tag leicht aufzudecken und zu verfolgen. Wenns am Tag 1000 Leute sind in einem großen Skigebiet hat man nicht im Ansatz das Personal um dem irgendwie nach zu gehen. Man hat ja nichtmal das Personal um die Lifte überall noch zu besetzen.
Ich glaube das unterschätzt du ganz gewaltig. Die Gebiete die das System haben nutzen es auch. Natürlich ist es nicht immer eine 100 % Kontrolle, und abhängig von der personellen Besetzung. Aber so locker wie du das siehst wird das nicht gehandhabt. Die Skiwelt kontrolliert das recht scharf, insbesondere an den Zubringerbahnen. Da sitzen teilweise separate Mitarbeiter dafür am Monitor. Saalbach kontrolliert auch recht intensiv, sogar oben im Skigebiet. Die haben auch Mitarbeiter die sich mit Tablet nebens Drehkreuz stellen.
 
phifue schrieb:
j-d-s schrieb:
phifue schrieb:
Der Minimalpreis war letztes Jahr genauso wie dieses Jahr bei 55€
letztes Jahr war der Maximalpreis 79€ wobei ich jetzt nicht den 1 April mit Konzert berücksichtigt habe, dort war die Tageskarte deutlich teurer.

Und ja letztes Jahr gab es bei den dynamischen Preisen massive Erhöhungen, wofür aber sicherlich auch die Energiekrise ihren Teil beigesteuert hat, Vorteil war hier man konnte noch kurzfristig darauf reagieren. Die Tageskarten scheinen aber diese Jahr nicht eine Erhöhung wie die Saisonkarte zu haben.

Und im Vergleich dazu verlangt der Arlberg 1114€ für eine Saisonkarte Erwachsene. Das ist auch alles andere als günstig.

Mit 79 Euro ist das Montafon aber bereits letztes Jahr teurer gewesen als alle anderen in Österreich es dieses Jahr sein werden. Das lässt sich sicher nicht mit "der Energiekrise" begründen - sondern nur mit "der Profitgier".

Nur um das mal zu vergleichen: Sogar dem Arlberg reichen 75 Euro, Ischgl 72 Euro, 2023/24, also inklusive Inflation/Energiepreisen bis heute mitgerechnet. Das Montafon wird wohl kaum deutlich höhere Kosten haben (und deren Skipässe waren ja auch vor Einführung der "dynamischen Preise" nicht höher), und selbst mit allen externen Kostenfaktoren und nach einer Preiserhöhung mehr sind Arlberg/Ischgl günstiger.

Nur zum Vergleich: Montafon 19/20: 55,50, Arlberg 56,50
Montafon 22/23 79, Arlberg 67

Preissteigerung 19/20 auf 22/23 dank "dynamischer Preise": 42,3% vs. Arlberg 20,4%

Selbst wenn das Montafon diese Saison "nur" auf 85 erhöhen würde, wären das satte 53,2% Preisaufschlag in vier Jahren. Der Arlberg hat in demselben Zeitraum um 32,7% erhöht.

Man kann sich also ausrechnen: Alleine durch "dynamische Preise" hat das Montafon die Preise um etwa 21,5% erhöht gegenüber dem deutlich größeren Arlberg, alle gleichermaßen vorgenommenen Preiserhöhungen schon rausgerechnet.

Fazit: "Dynamische Preise" sind Abzocke.
Besonders ungerecht ist, dass die besonders hohen Abzockerpreise gerade die treffen, die bspw. nur am Wochenende oder in den Ferien Skifahren gehen können. Wer das Glück hat, auch unter der Woche Skifahren gehen zu können, kriegt zum niedrigeren Preis auch noch leere Lifte und Pisten dazu.

Ich habe mich im Vergleich gerade auf die Preise von der Saisonkarte bezogen, nicht auf die der Tageskarten und da sind 1114€ zu 665€ schon ein deutlicher Unterschied. Da muss man auch sehen das sich eine Saisonkarte im Montafon deutlich schneller rechnet als am Arlberg.

Montafon ist momentan das einziges (glaube ich) Skigebiet in den Alpen wo Kinder von 8 bis 10 J. alte noch kostenlos fahren können. Und ich glaube das gilt für Jahreskarte nicht nur saisonkarte.
Das gilt auch für Stubai und Ischgl , aber dort müssen die Eltern auch Skipass kaufen.

Auf der anderen Seite wenn die Eltern z.b. 79 Euro x 2 bezahlen müssen, ist vielleicht fast gleich mit den anderen Gebieten wo die Kinder auch bezahlen müssen....

Das
 
Zwecks Vergleichbarkeit nimmt man halt immer den Tageskartenpreis für Erwachsene (in der teuersten Saison). Natürlich kann je nach persönlicher Lage die Situation anders aussehen, aber wer wann wo möglicherweise einen Rabatt kriegt ist in den Skigebieten halt stark unterschiedlich und daher für allgemeine Vergleiche nicht abbildbar.

In Bezug auf die Arlberg-Saisonkarte würde ich bemerken, dass die sowieso massiv überteuert ist. Die ist ja sogar teurer als die TSC. Und die hat nicht nur ein Vielfaches an Pistenkilometern, sondern auch vom 1. Oktober bis 15. Mai durchgehenden Skibetrieb.
 
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