• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Skipasspreise 2023 / 2024

Man muss aber auch beachten das am Arlberg der Anteil der Saisonkarte Inhaber sicherlich deutlich niedriger ist als in den meisten anderen Skigebieten. Denke das dürften nicht mehr als 25% sein.

Im Skipass Verbund Montafon Brandnertal haben meines Wissens nach über 50% eine Saisonkarte, dabei sind auch viele aus dem Bodenseeraum.
 
Galtür erhöht von 46,50€ auf 52,50€ für die Tageskarte

In See und Kappl welche seit heuer im gemeinsamen Verbund sind wird der Preis wie schon von mir vermutet auf das gleiche Niveau gezogen, man möchte in beiden Gebieten 59,50€ für die Tageskarte haben (Vorjahr See 54,50€ und Kappl war bei 49,50€ für die Tageskarte, dort also ein eher unverschämter Sprung von 10€!!).

Die Vorsaisonspreise für die Tageskarte scheinen nun auch erst ab vier Tagen zu gelten, 2019/20 gab es auch die 1 Tageskarte im Dezember noch ein gutes Stück günstiger als zur Hauptsaison :flop:

Viele Grüße
 
David93 schrieb:
Julian96 schrieb:
Und was will die Kamera erkennen, wenn man mit Sturmhaube Helm und sonst voll eingekleidet unterwegs ist? Das sind hauptsächlich Systeme die zur Abschreckung dienen, tatsächlich aber wenig exakt sind. Spätestens wenn ich recht generische Ski, Jacke und Hose trage, sieht doch jeder 10te gleich aus.
Solange es Tageskarten gibt, ist man eh blöd wenn man an Dritte weiter verkauft bzw. kauft. Aber wenn man da hin geht, dass man vielleicht nichtmal mehr Tageskarten anbieten will, wird es natürlich für viele deutlich interessanter 2 Tagespässe am zweiten Tag einfach weiter zu geben. Delikte sind bei einem Fall am Tag leicht aufzudecken und zu verfolgen. Wenns am Tag 1000 Leute sind in einem großen Skigebiet hat man nicht im Ansatz das Personal um dem irgendwie nach zu gehen. Man hat ja nichtmal das Personal um die Lifte überall noch zu besetzen.
Ich glaube das unterschätzt du ganz gewaltig. Die Gebiete die das System haben nutzen es auch. Natürlich ist es nicht immer eine 100 % Kontrolle, und abhängig von der personellen Besetzung. Aber so locker wie du das siehst wird das nicht gehandhabt. Die Skiwelt kontrolliert das recht scharf, insbesondere an den Zubringerbahnen. Da sitzen teilweise separate Mitarbeiter dafür am Monitor. Saalbach kontrolliert auch recht intensiv, sogar oben im Skigebiet. Die haben auch Mitarbeiter die sich mit Tablet nebens Drehkreuz stellen.

Ja der Verkauf ist rege, auch bei Tageskarten. Man wird fast immer gefragt wenn man später kommt ob man einen Karte braucht und dankend ablehnt. Foto wird gecheckt, wenn man vormittags schwarzen Helm mit Roter Brille hat nachmittags dann grün mit Sonnenbrille usw. Ggf zeigt das System solche Änderungen inzwischen im Laufe des Tages auch selbst an
 
Hochzeiger führt Dynamic Pricing ein und erhöht den Preis für die Tageskarte in der Vorsaison ("Winterstartangebot") um 40 % von € 35 auf € 49.
 
j-d-s schrieb:
Zwecks Vergleichbarkeit nimmt man halt immer den Tageskartenpreis für Erwachsene (in der teuersten Saison). Natürlich kann je nach persönlicher Lage die Situation anders aussehen, aber wer wann wo möglicherweise einen Rabatt kriegt ist in den Skigebieten halt stark unterschiedlich und daher für allgemeine Vergleiche nicht abbildbar.

In Bezug auf die Arlberg-Saisonkarte würde ich bemerken, dass die sowieso massiv überteuert ist. Die ist ja sogar teurer als die TSC. Und die hat nicht nur ein Vielfaches an Pistenkilometern, sondern auch vom 1. Oktober bis 15. Mai durchgehenden Skibetrieb.

Am Arlberg gibt es die Möglichkeit der Punktekarten. Das ist recht flexibel. !5 Punkte (entspricht 5 vollen Tagen9 oder 30 Punkte (entspricht 10 vollen Tagen)
kostet 10€ mehr als der entsprechende normale Pass, sind aber die ganze Saison nutzbar und man kann sie auf die nächste Saison übertragen.
Außerdem kann man auch kürzere Zeit am Tag fahren und dann werden nur 2 oder 1 Punkt abgebucht.
Ich nutze sie seit 2 Jahren.
 
Dieter WISSEKAL schrieb:
Hochzeiger führt Dynamic Pricing ein und erhöht den Preis für die Tageskarte in der Vorsaison ("Winterstartangebot") um 40 % von € 35 auf € 49.

Puh, das ist mal ein Pfund... Das Dynamic Pricing verspricht zwar bis zu 30% Nachlass (damit wäre man quasi wieder bei ca. 35€), allerdings wird der ganz spontane Fahrer (bis 3 Tage vor Skitag) hart abgestraft. Und ob man 4 Tage vorher auch noch 30% bekommt sei mal dahingestellt
 
Das ist ein ganz typisches Beispiel: Ersparnis hat niemand (denn selbst beim "Rabatt" von 30% zahlt man genauso viel wie letztes Jahr), dafür gibts ne extreme Preiserhöhung um 40%.

Beim Montafon waren es ja auch etwa 40% Preiserhöhung, ebenso in St. Moritz (von 82 Franken auf 120 Franken).
 
Wie oft willst Du es noch wiederholen? Freie Marktwirtschaft halt. Solange die Leute trotzdem kommen, lohnt es sich für die Bergbahnen und das ist ihr gutes Recht.
120.- in St.Moritz hatte ich noch nie gesehen. Und wenn es die tatsächlich mal gab, dann höchstens für zwei, drei Tage am Jahresende. Letztes Jahr wurden am 26.12. und 28.12. CHF 108.50 verlangt. Aber auch nur, wenn man weniger als 24h vorher gebucht hat.
 
Hallo Gemeinde,

gibt es eigentlich in irgend einem Skigebiet, welches zur Snow Card Tirol zählt, einen sehr günstigen Skipass für ein Kind (10 Jahre alt) oder evtl. sogar kostenfrei (bis einschl. 10)?
U-10 habe ich schon gefunden...
 
Wenn ich mich richtig erinnere, erhielt mein Sohn damals mit 10 Jahren eine kostenlose Tageskarte in Gurgl und in Ischgl bei der Vorlage meiner TSC.
 
ski-chrigel schrieb:
Wenn ich mich richtig erinnere, erhielt mein Sohn damals mit 10 Jahren eine kostenlose Tageskarte in Gurgl und in Ischgl bei der Vorlage meiner TSC.

Junge Kundschaft binden. Es gibt schon Resorts, welche dies verstanden haben.
 
Ist das noch aktuell ? ;)
 
ski-chrigel schrieb:
Musst Du halt mal auf den Homepages surfen oder nachfragen :wink:

Grad gemacht, gibts leider nicht mehr. Hab auch mal einige andere gecheckt, wer Kinder unter 10 oder noch besser unter 8 hat, hat bessere Karten.
Bis einschl. 10 habe ich leider bisher keins gefunden...
 
ski-chrigel schrieb:
Wie oft willst Du es noch wiederholen? Freie Marktwirtschaft halt. Solange die Leute trotzdem kommen, lohnt es sich für die Bergbahnen und das ist ihr gutes Recht.

Naja also in meinen Augen hat freie Marktwirtschaft klare Grenzen bzw. sollten ihr klare Grenzen gesetzt werden.

Sonst könnten sich auch alle Landwirte/Supermärkte zusammentun und jegliche Lebensmittelpreise um Faktor 10 erhöhen. Wirkönnten alle sagen wir sehen keinen Sinn darin dass ihr mehr für Luxuskonsum augebt als für das was ihr zum Leben braucht. Da kann ich auch sagen, da keiner verhungern will, werden die Leute schon trotzdem kommen. Sollen gefälligst alle ihre kompletten Einnahmen für Lebensmittel ausgeben, schließlich ist das das einzige was man wirklich zum leben braucht.
Vielleicht gibt es in gewisser Weise einen Unterschied zum Tourismus, aber die Einstellung mir doch egal wenn 90% der Bevölkerung auf der Strecke bleiben geht dann doch schon in eine sehr ähnliche Richtung. Wie viel vom Leben und vor allem vom Lebenswert wird einem genommen wenn sich immer größere Teile der Bevölkerung das was vor 10 Jahren normal und für alle zugänglich war nicht mehr leisten können? Wir verlassen hier wie in vielen anderen Bereichen zunehmend die Grenzen der freien Marktwirtschaft und sprechen über eine soziale und gesellschaftliche Frage.

Bei allem Respekt, wenn mich nicht alles täuscht hast du hier im Forum schon mehrfach geschrieben, dass Skifahren für dich mehr oder weniger die Essenz des Lebens ist und ebenfalls so wie von dir hier berichtet wird hast du auch die finanziellen Möglichkeiten um dir unbesorgt vieles leisten zu können... und dir damit auch unbekümmert eine solche Aussage erlauben zu können.
Stell dir vor es wäre nicht so, stell dir vor man würde dir dein größtes Hobby, quasi den Sinn des Lebens nehmen, nur weils zunehmend finanziell nicht mehr drin ist.
Das soll übrigens keine Kritik an dir sein, nur ein kleiner Denkanstoß :wink:

Mag ja sein, dass die Skigebiete weiterhin voll sind, das liegt aber nur daran dass sich der Markt in den letzten 2 Jahrzehnten deutlich globaler entwickelt hat. Regional gesehen geht es für viele Leute seit Jahren immer weiter abwärts in der Gesellschaft. Ist es ihr Recht, ja, ist es gerecht, für die Betreiber vielleicht, für die meisten anderen ist es ungerecht.

Edit: Der springende Punkt ist hier für mich vor allem, dass es nicht darum geht dass sich einzelne Gebiete als Premiumskigebiet oder sonst etwas verstehen und damit hohe Preise aufrufen, das wäre in meiner Sicht ein klarer Fall von es gibt eine Lücke im Markt die von einzelnen Anbietern erschlossen wird. Beim Skitourismus sprechen wir aber zunehmend davon, dass eine ganze Branche gar nichts mehr mit der Masse zu tun haben will und lieber mit der Hälfte der Leute das 3 fache verdient. In jedem anderen Bereich würde man hier vielleicht sogar schon von Kartellabsprachen reden. Und an immer mehr Stellen wirken die Erklärungen der gestiegenen Preise zudem immer unglaubwürdiger. Man bekommt schon immer mehr das Gefühl einfach ausgenommen zu werden. Zumal kein Preis je wieder gesunken ist wenn Strom oder Diesel wieder billiger wurden und man die Preiserhöhungen selbst damit begründet hat. Irgendwo wurde auch mal gesagt wenn die Gastronomie mit den Skipasspreisen mitgehen würde, müsste das Schnitzel mit Pommes heute über 50€ kosten.
 
Naja, also der Vergleich mit den Lebensmitteln ist ja sowas von unpassend. Im Grundbedürfnisbereich würde und müsste der Staat korrigierend eingreifen. Nicht aber bei einem Luxusgut wie Skifahren. Zudem sprichts Du mit „zusammentun“ auch grad noch illegale Preisabsprachen an. Das ist bei den Skigebieten zumindest nicht offensichtlich der Fall. Klar schaut jedes Skigebiet nach links und rechts, aber von „Zusammentun“ ist wohl kaum die Rede.
Welche Regulation - abgesehen von den wenigen Seilbahnen des öffentlichen Verkehrs - käme denn zum Zuge, wenn man einem privaten Unternehmer vorschreiben wollte, wie hoch seine Ticketpreise sein dürfen?
Absprachen nach dem Kartellrecht sind was anderes, da könnte und müsste der Staat eingreifen, aber grad bei den dynamischen Preisen ist das wohl eher noch schwieriger als bei fixen.

Wenn Du schon einen Vergleich ziehen willst, dann solltest Du es mit andern Luxusgütern tun. zB. mit Luxusuhren. Niemand schreit auf, dass eine Rolex nicht für jeden erschwinglich ist. Oder näherliegender: Ticketpreise für Konzerte. Muss da der Staat eingreifen, damit sich ein Ticket für ein Pop- oder Klassikkonzert jeder, oder viele leisten können? Nein! Das ist immer Sache eines privaten Unternehmers.

Natürlich würde es mir nicht gefallen, wenn ich mir Skitickets nicht mehr leisten könnte. Aber es geht überhaupt nicht um mich und es ist völlig unpassend, meine private Situation hier ins Spiel zu bringen. Es geht darum, das private (!) Skigebiets-Unternehmen frei sind in ihren unternehmerischen Entscheidungen. Und wenn Du schon den Ball auf mich spielst: Ich bin auch selbst Unternehmer im Freizeit (=Luxus)bereich und muss mir tagtäglich Gedanken über unsere Preispolitik machen. Mir würde es auch nicht gefallen, wenn der Staat mir da auf die Finger klopfen würde, solange ich mich nicht illegal mit Mitbewerbern abspreche.

Ich wünsche mir nicht, dass wir Ticketpreise wie in den USA in Europa erhalten. Aber es ist das gute Recht der privaten Unternehmen, solche Preise zu verlangen. Und von denen sind wir zum Glück doch noch ein ganzes Stück davon entfernt.

Wenn der Staat ein Interesse daran hat, dass sich möglichst viele Leute Skifahren leisten können, dann könnte er die Regulation anpassen. Ich glaube aber nicht, dass man im momentanen politischen Umfeld dafür eine Mehrheit findet. Zumindest nicht dann, wenn es um mehr als einen Dorflift oder ein kleines, staatlich unterstütztes Skigebiet geht.
 
Oh. Diese Diskussion wird sicher noch bis zur Politik finden; spätestens dann, wenn's um Schulskikurse geht.
 
Julian96 schrieb:
Sonst könnten sich auch alle Landwirte/Supermärkte zusammentun und jegliche Lebensmittelpreise um Faktor 10 erhöhen.
Das wäre die Beschreibung eines Monopols. Bei Skigebieten in den Alpen kann ich beim besten Willen kein Monopol erkennen. Es gibt immer genügend Ausweich-Gebiete, wenn man keine 75€ aufwärts für eine Tageskarte auf den Tisch legen will. Das Produkt "Skigebiet" ist auch recht vergleichbar (Höhenlage, Pisten-km, Anzahl Lifte usw). Ausser natürlich, wenn man unbedingt eine Lupen-Stütze braucht, die gibt's natürlich nur in Zermatt ;-)
 
Auch wenns marktwirtschaftlich sicherlich einwandfrei ist, verstehe ich trotzdem nicht warum man diese Preisentwicklung und das dynamische System, in welchem es in der Tat mehr Verlierer als Gewinner gibt, dauernd gut heißen muss. Es führt dazu dass das Skifahren zum absoluten Luxus-Sport wird und nichts mehr für die breite Bevölkerungsschicht. Das ist einfach schade wenn es Leuten aus finanziellen Gründen verwehrt bleibt.
 
Ich denke, die Preise wären niedriger, wenn Skifahrer einfache Skigebiete ohne Luxus wählen würden.
 
Zurück
Oben