Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

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Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Harzwinter »

Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Anfahrt: Innerlaterns - Rankweil - Autobahn - Feldkirch - Bludenz - Dalaas / Wald / Klösterle in 0:45 h
Wetter: Heiter mit Wolken auf den Südhängen, aber nicht auf den Nordhängen, um 0°C
Schnee: 30 cm Neuschnee auf genügend Alt- und Maschinenschnee
Anlagen geöffnet: Alle außer (höchste) Sesselbahn Glattingrat (Grund unklar - war auch schon am Vortag geschlossen)
Wartezeit: keine
Gefallen: Landschaft und Gelände am Sonnenkopf
Nicht gefallen: Fehlgeplante Pistentrassierung. Die meisten Abfahrten sind entweder Ziehwege quer zum Hang oder Steilstücke. Es gibt kaum Abfahrten in normaler Hangneigung.
Bewertung: 3 von 6 Punkten

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Dieser Bericht ist Bestandteil meiner dreitägigen Skifahrt durch Vorarlberg und Tirol im März 2024:
Innerlaterns 7. März 2024
Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024
Kappl 8. März 2024
See 8. März 2024
Hochoetz und Kühtai 9. März 2024
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Auf den gelungenen Skivormittag in Innerlaterns folgt nach 45 min Umsetzens der Skinachmittag im Gebiet Klösterle / Sonnenkopf, in dem ich auch noch nie war. Den Hauptparkplatz finde ich mittags wegen Vollauslastung gesperrt vor, also nehme ich den 2-3 Gehminuten entfernten Reserveparkplatz ... um beim Marsch zur Talstation über den Hauptparkplatz dort viele freie Parkplätze vorzufinden. Kann man dort nach Abreise der Vormittagsgäste nicht das Sperrschild entfernen? Das geht besser !! Zur Seilbahn läuft man vom Parkplatz ins ebenerdige Geschoss des Talstationsgebäudes, zur Kasse muss man eine Etage Treppe steigen. Also laufe ich nach dem Ticketkauf die Außentreppe wieder hinab ins Stationsgebäude, nur um an dessen Ende wieder eine Etage Treppe hinauflaufen zu müssen. Warum ist der Seilbahneinstieg an der Kasse nicht ausgewiesen? Das geht besser !! Die Talabfahrt ist unterhalb der Mittelstation offiziell wegen Schneemangels gesperrt, bei 20 cm Neuschnee im Tal für mich nicht wirklich bindend. Also achte ich bei der EUB-Bergfahrt auf Skifahrer auf dem Ziehweg unterhalb und werde fündig. Ich überlege, ob ich von der Mittelstation mit der EUB abfahre oder auf Ski. Doch in der Mittelstation stelle ich fest, dass man hier nur für die Bergfahrt zusteigen kann, jedoch nicht für die Talfahrt. Unglücklich gelöst - das geht besser !! Ich soll ernsthaft die Talfahrt mit der EUB einer schneebedeckten Talabfahrt von 1800 m auf 1000 m vorziehen? Nö.

An der EUB-Bergstation möchte ich eigentlich zur Sesselbahn Riedkopf wechseln. Das geht aber gar nicht, es liegt mindestens eine Kuppe dazwischen. Muss ich dafür einen der kleinen Verbindungsschlepper nehmen? Und welchen? Kapier ich nicht ... schlecht gelöst, das geht besser !! Der Handschuhmörderlift an der EUB-Bergstation bringt mich nicht zur Riedkopfbahn, sondern zur KSB Obermuri. Na gut, dann halt die. Von deren Bergstation möchte ich zur Sesselbahn Glattingrat wechseln. Die ist aber nicht in Betrieb, keine Ahnung warum. Es könnte ja netterweise mitgeteilt werden, um für Akzeptanz zu sorgen. Das geht besser !! Also weiter zur DSB Oberm ... Moment, was? Obermoos. Nicht Obermuri. Aha, zwei der wenigen Beschäftigungsanlagen heißen also zum Verwechseln ähnlich. Das geht besser !! Ich orientiere mich anhand des nächsten der immerhin zahlreich aufgestellten Wegweiser. Die Abfahrt zur DSB Obermoos wird in Richtung KSB Obermuri ausgewiesen. Ich schaue auf den mitgeführten Pistenplan. Kann nicht sein ... offenbar ein Fehler auf dem Schild. Das geht besser !! Also ignoriere ich den Wegweiser und komme tatsächlich über die reguläre, rote Abfahrt 4 zur DSB Obermoos. Abfahrt? Na ja ... eine lange Mischung aus aufgefahrenen, kurzen Steilhängen und vielen Ziehwegen ohne irgendeinen schönen Abfahrtsanteil. Das geht besser !! Die Talstation DSB Obermoos ist mit einer Zufahrt über eine Halbkreis-Brücke sehr individuell gestaltet! Die DSB fährt leider sehr langsam.

Um es kurz zu halten: Deutlich anders als die Abfahrten der DSB Obermoos sind auch die der KSB Obermuri nicht. Kaum eine folgt dem Hangverlauf, sondern quert diesen meistens per Ziehweg mit ein paar aufgefahrenen steileren Stücken drin. Das habe ich so unglücklich bislang kaum irgendwo erlebt. Es folgt der Wechsel über die einigermaßen nette, blaue Abfahrt 5 von der Bergstation Obermuri zur SB Riedkopf. Diese hat eine blaue und eine rote Abfahrt. Auf die rote Abfahrt der SB Riedkopf fährt niemand ... außer mir. Kein Wunder, sie besteht aus aufgefahrenem, angetautem und schon wieder gefrierendem Sulz. Nein danke. Zweiter Versuch ... mit der blauen, die ist viel besser. Mit ihr möchte ich, der Beschilderung folgend, wieder zur KSB Obermuri wechseln. Geht aber nicht, wahlweise landet man auf der Talabfahrt oder muss ein Stück zur EUB-Bergstation und dem Zubringerschlepplift aufsteigen. Das geht besser !! Auf dem Pistenplan fehlt mir noch die schwarze Abfahrt 10 zur Talstation DSB Obermoos. Deren Beginn am Schussziehweg zur KSB Obermuri übersieht man leicht. Und puuuh, die 10 ist steil! Zunächst rutsche ich haltlos über ein vereistes Steilstück in die Pistenkante, danach fährt sie sich besser. Eine der wenigen richtigen Abfahrten hier, denke ich ... doch auf den steilen Teil der Abfahrt 10 folgt auch bloß wieder ein Ziehweg. Nach der Fahrt mit der DSB Obermoos gebe ich die Suche nach vernünftigen Abfahrten im Skigebiet auf und verbringe noch 20 Minuten auf den Steilstück-Ziehweg-Kombinationen der KSB Obermuri. Dann geht es auf die im unteren Bereich gesperrte Talabfahrt. Die obere, geöffnete Hälfte fährt man zusammen mit den Gästen, die nicht kapiert haben, dass es an der Mittelstation keinen Talfahrt-Zustieg gibt. Der gesperrte Teil fährt sich bei 20-30 cm Pulverschnee so gut wie erwartet ... schließlich ist die blaue Talabfahrt bloß ein Serpentinenweg im Wald. An einer Gabelung ohne Ausschilderung (das geht besser !!) gibt es ein Entscheidungsproblem. Hier führt die scheinbare Abfahrt sichtbar sehr weit weg von der EUB-Trasse. Ein Dorfzubringer? Keine Ahnung, im Pistenplan ist das nicht zu erkennen, und zum Fragen ist keiner da. Ich fahre stattdessen einem anderen Skifahrer auf den Serpentinenweg durch den Wald hinterher. Der wird unter dem Bäumen immer schneeärmer, aber man kommt ohne Abschnallen und mit nur wenig Feindkontakt doch knapp durch. Irgendwann vereinigt sich der Waldweg wieder mit der vorher ins scheinbare Off führenden Trasse, die wohl doch die eigentliche Abfahrt war. Noch etwas vorsichtiges Rutschen über einen vereisten Ziehweg, dann stehe ich wieder an der Talstation der EUB Sonnenkopf. Talabfahrt geschafft.

Fazit: Das Skigebiet Sonnenkopf ist zwar landschaftlich schön, aber viele seiner Abfahrten sind nicht nachvollziehbar bzw. einfach nur schlecht trassiert. So offensichtlich findet man das selten. Darum und wegen der diversen erwähnten Defizite muss ich da nicht noch einmal hin. Für Off-Piste-Fahren nach Neuschnee scheint das Gebiet wesentlich besser geeignet zu sein.

40 Fotos aus dem Skigebiet Sonnenkopf in Klösterle:

Pistenplan Sonnenkopf. Alles geöffnet außer Skirouten, Talabfahrten und Sesselbahn Glattingrat.
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Trasse EUB Sonnenkopf. Hinter der Talstation braust die Arlbergstraße. Keine Ahnung, wofür die sichtbar Trasse gegenüber ist. Laut Karte ist da eine Materialseilbahn, aber die braucht keine so merkwürdige Trasse mit Treppenverbauungen.
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Mittelstation EUB Sonnenkopf. Leider kann man hier nur für die Bergfahrt zusteigen. Dumm, wenn die untere Hälfte der Talabfahrt schneemangelbedingt gesperrt ist. Dann muss man von der Bergstation ins Tal fahren. Fehlplanung.
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Blick aus der EUB Sonnenkopf ins Skigelände. Das sieht vielversprechend aus! Blick auf Glattingrat und Ameisenspitze.
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Bergstation Sonnenkopfbahn. Eigentlich möchte ich zur Sesselbahn Riedboden, finde aber nicht heraus, wie ich da hin komme. Man muss zunächst einen kleinen Schlepplift oder einen Handschuhmörderlift benutzen, ...
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... um überhaupt zu irgendwelchen Beschäftigungsanlagen zu kommen. D.h. die EUB-Bergstation hat einen falschen Standort. Aber ein schöner Anblick ist das schon.
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KSB Obermuri.
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Abfahrt 3a Richtung der geschlossenen Sesselbahn Glattingrat. Leider ein Ziehweg quer zum Hang.
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Tja ... warum ist die Sesselbahn Glattingrat geschlossen? Da oben ist alles von aufgestiegenen Freeridern zerfahren. Lawinengefahr kann es also nicht sein, und die Abfahrt ist sogar präpariert. Na ja, ein großer Verlust ist das nicht. Der unzugängliche Abfahrtsteil besteht nur aus Ziehweg und kurzem Steilstück. Aber ich hätte gern von oben hinuntergeschaut. Für die halbe Stunde Aufstieg über die Piste habe ich leider keine Zeit.
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Ich folge einfach mal der Abfahrt mit dem Gefälle ...
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... und lande auf der Nr. 4 zur DSB Obermoos. Die 4 besteht aus Steilstücken, die ich nicht rot, sondern schwarz klassifiziert hätte, und Ziehwegen.
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Talstation DSB Obermoos. Interessante Konstruktion, vor allem die Zufahrt über eine kleine Brücke. :D
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DSB Obermoos mit Abfahrt 4,
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Da die DSB Obermoos langsam fährt, kommt einem ihre Länge deutlich größer vor als die tatsächlichen 1300 m.
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Abfahrt 9, eine der Hauptabfahrten der KSB Obermuri. Ein Ziehweg quer zum Hang, was auch sonst. :(
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Wieder in der KSB Obermuri.
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Das ist die blaue Abfahrt 5 der KSB Obermuri. Endlich mal eine richtige Abfahrt, die dem Gefälle folgt.
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Schöner Verlauf der leichten Abfahrt 5 auf einem Grat.
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Die 5 führt zur Sesselbahn Riedboden, die ich eigentlich als erste Bahn benutzen wollte.
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4SB Riedboden mit ihrer roten Abfahrt.
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Blick von der Bergstation der 4SB Riedboden zur Valluga und zum Schindlergrat. Ein Foto voller Liftanlagen, deren Mehrzahl kaum zu erkennen ist, weil zu weit weg! Die deutlich erkennbare Bahn ist die Valfagehrbahn in Stuben. Über deren Bergstation die Bergstation Schindlergratbahn, ganz hinten rechts am Grat wahrscheinlich die Bergstationen auf dem Galzig. Die Bergstation auf der Valluga ist gut zu erkennen. Über den Kamm in der linken Bildhälfte fährt von rechts die abfahrtslose Flexenbahn. Ganz links im Bild noch die Zürser Trittkopfbahnen.
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Rote Abfahrt 4SB Riedboden, leider versulzt, aufgefahren und schon wieder frisch angefroren.
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Blick von der Abfahrt Riedboden aufs Bergstationsensemble EUB Sonnenkopf und gegen Valluga / Schindlergrat.
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Abfahrt und Sesselbahn Riedboden gegen Ameisenspitze und Westliche Eisentälerspitze. Hinten links sieht man, wie weit die vorangegangen Zoomfotos vom Skigebiet Stuben / Zürs / St.Anton tatsächlich entfernt sind.
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Die blaue Abfahrt Riedboden führt auch zurück zur EUB-Bergstation, aber nur mit Schieben.
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Und um zu den Sesselbahnen Obermuri und Obermoos zurückzukommen, muss man einen der kurzen Zubringerlifte rund um die EUB-Bergstation nehmen.
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Nun möchte ich die schwarze Abfahrt 10 zur DSB Obermoos nehmen. Die startet rechts der Bildmitte und führt unter der KSB entlang - man verpasst sie sehr gut.
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Die Abfahrt 10 führt supersteil in einen Taleinschnitt hinunter, leider im Schatten und vereist.
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Abfahrt 10 von unten.
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Rückfahrt von der DSB Obermoos zur KSB Obermuri. Bei einer der Bahnen hätte man gern das "Ober" weglassen können.
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Nun möchte ich zur Talabfahrt und muss dafür auch wieder einen der kurzen Zubringerschlepper nehmen. Irgendeine große italienische Baufirma wird den störenden Hügel zwischen der EUB-Bergstation und den Abfahrten bestimmt gern abtragen. Italiener bewegen gern große Mengen Gestein und Erde. :D
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Beginn der Talabfahrt an der Bergstation EUB Sonnenkopfbahn.
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EUB-Mittelstation an der Talabfahrt. Blöd, dass man bei gesperrter unterer Hälfte der Talabfahrt hier nur für die Bergfahrt zusteigen kann, aber nicht für die Talfahrt.
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Beginn der gesperrten unteren Hälfte der Talabfahrt. Bei 30 cm Neuschnee im Tal fahr' ich nicht mit der Bahn runter.
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Auf der gesperrten unteren Hälfte der blauen Talabfahrt bin ich nicht allein.
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Weiterer Verlauf Talabfahrt.
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Schon recht weit unten.
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2 cm plattgefahrener Schnee auf den letzten Metern. :D
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Schlusshang ...
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... und geschafft! :D
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[Edit 24.3.2024: Typos korrigiert.]
Zuletzt geändert von Harzwinter am 24.03.2024 - 16:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von hegauner »

Der Sonnenkopf ist eigentlich ein klassisches Familienskigebiet. In meiner Jugend war ich bei diversen Skiausfahrten von Schulen und Skiclub öfters da. Die Situation an der Bergstation der Gondelbahn ist wirklich etwas unübersichtlich.

Man "gewöhnt" sich aber an die Situation mit mehrmaligen Besuch des Gebiets. :lol:

Mein letzter Besuch ist allerdings sicherlich auch schon über 10 Jahre her. Ansonsten ist das Skigebiet immer noch ein klassisches Naturschneegebiet.

Auf der anderen Talseite befindet das Kraftwerk Spullersee der ÖBB. Die Materialseilbahn wurde 2020 abgebaut sowie auch die oberirdischen Druckrohrleitungen. Diese Leitungen sind nun unterirdisch.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Mt. Cervino »

Du bist schon der Zweite innerhalb weniger Tage, der mir von einem Besuch dieses Skigebietes abrät.
Eigentlich wollte ich da immer mal hin, aber so überlege ich es mir noch mal. Oder nur bei wirklich guten Verhältnissen und Neuschnee... Aber dann lockt auch der nahe Arlberg. Und da weiß ich, dass es wirklich toll ist :D.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 18.03.2024 - 13:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Arlbergfan »

Ich denke mal, das Gebiet ist einfach bei Neuschnee Hammer. Ansonsten ist es pistentechnisch zu vernachlässigen...
Die Geländekammer schaut halt trotzdem nett aus!
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von seiiim »

Wie bereits erwähnt, ist das Gebiet zum Variantenfahren top, insbesondere bei Neuschnee. Darüber hinaus hat es eine fantastische Ausrichtung (fast schon ideal), was für stabile Bedingungen sorgt. Und man setzt in diesem Gebiet in weiten Teilen (wenn nicht sogar ausschließlich?) auf Naturschnee- das finde ich in der heutigen Zeit schon bemerkenswert.

@Harzwinter erstmal vielen Dank für Bericht und die Mühe ebendiesen zu erstellen. Ich erlaube mir dennoch die Frage, muss das so reißerisch ausfallen? Was bringt denn ein "Handschuhmörderlift" um, warum muss dies oder jenes unbedingt besser gehen als es ist und was ist das Problem bei einer einseitigen Mittelstation, wenn man sich als eher kleines Gebiet nach der Decke strecken muss?
Ich denke jeder Lift, der läuft, hat insbesondere in kleinen Gebieten wohl auch seine Daseinsberechtigung und das Schöne an Skigebietsplanung ist doch auch, dass es etwas Lebendiges ist, was mit der Zeit und den Anforderungen geht. Bei den heutigen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung sollte man meinen, dass oben genannte Faktoren- so sie einen stören- doch vorab erkennbar sein könnten und so möge man jene ("Industrie-")Skigebiete aufsuchen, die alles den Wünschen nach erfüllen.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Harzwinter »

seiiim hat geschrieben: 18.03.2024 - 14:58 Ich erlaube mir dennoch die Frage, muss das so reißerisch ausfallen? Was bringt denn ein "Handschuhmörderlift" um, warum muss dies oder jenes unbedingt besser gehen als es ist und was ist das Problem bei einer einseitigen Mittelstation, wenn man sich als eher kleines Gebiet nach der Decke strecken muss?
Handschuhmörderlift ist in Wintersportforen der ganz normale Begriff für einen Seillift ohne Haltebügel. Der heißt so, weil er billige Skihandschuhe aus Kunststoff tatsächlich öfters zerreißt. Ist mir auch schon passiert.
Das Problem der einseitigen Mittelstation ist, dass man sie nicht für die Talfahrt benutzen kann. Das wäre mir eigentlich auch egal, wenn das Skigebiet nicht so viel andere Unzulänglichkeiten hätte, insbesondere die Pistentrassierung.
Ich mag Kleinskigebiete und unperfekte Skigebiete sehr gern. Nur am Sonnenkopf stimmt für mich ziemlich wenig für ein Skigebiet, das finde ich selten vor. Darum habe ich kein Problem damit, das hier zu erwähnen.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von seiiim »

@Harzwinter es soll jedem seine Meinung gegönnt sein, deswegen nochmal ein ausdrückliches Danke für den Bericht und die Schilderungen. Solange dies nicht zu sehr vereinnahmend ist, geht das ja auch in Ordnung.
Betreffend Handschuhmörderlift würde ich in der Sache aber eher bei den Handschuhfirmen vorstellig werden, als über die Lifthersteller oder Skigebiete zu lamentieren. Ist das nicht eher des Pudels Kern?
Dass dies ein gängiger Begriff sein soll, damit werde ich persönlich nicht d'accord gehen, vor allem wenn man gleichzeitig in denselben Communities verbal zerrissen wird, sollte einem beispielsweise der fauxpas unterlaufen SB und KSB zu verwechseln. Das ist aber nur meine Meinung, genauso wie du deine über besagte Lifttypen und einseitige Mittelstationen haben kannst. Womöglich sind es auch (sprach-)kulturelle Unterschiede, wir im heiligen Land haben ja auch gewisse mediterrane Tendenzen angenommen :wink:
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Mt. Cervino »

Handschuhmörderlift oder Handschuhfresserlift ist unter eingefleischten Skifahrern durchaus bekannt. Ich hätte erwartet dass die meisten hier im Forum etwas damit anfangen können.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von seiiim »

Mt. Cervino hat geschrieben: 19.03.2024 - 09:47 Handschuhmörderlift oder Handschuhfresserlift ist unter eingefleischten Skifahrern durchaus bekannt. Ich hätte erwartet dass die meisten hier im Forum etwas damit anfangen können.
Bekannt schon, aber südlich des Weißwurstäquators nicht akzeptiert. :lach: Die Problematik geht aus dem Namen ja eindeutig hervor, ist nur meinen Kollegen und mir gänzlich unbekannt.

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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Harzwinter »

seiiim hat geschrieben: 19.03.2024 - 09:57 Bekannt schon, aber südlich des Weißwurstäquators nicht akzeptiert. :lach: Die Problematik geht aus dem Namen ja eindeutig hervor, ist nur meinen Kollegen und mir gänzlich unbekannt.
Wieder was gelernt. :top:
Unser Forum ist immer wieder auch ein schöner Ort für Kulturaustausch! :ja:
Die Schweizer nennen so eine Anlage Telecord. Eine offizielle Bezeichnung im bayerisch-österreichischen Wintersportdeutsch ist mir nicht bekannt.
Zuletzt geändert von Harzwinter am 19.03.2024 - 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Harzwinter »

hegauner hat geschrieben: 18.03.2024 - 12:36 Auf der anderen Talseite befindet das Kraftwerk Spullersee der ÖBB. Die Materialseilbahn wurde 2020 abgebaut sowie auch die oberirdischen Druckrohrleitungen. Diese Leitungen sind nun unterirdisch.
Habe die Antwort auf meine offene Frage zur merkwürdigen Trasse auf dem Berg gegenüber ursprünglich überlesen und jetzt erst gefunden - vielen Dank!
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Firn77 »

seiiim hat geschrieben: 19.03.2024 - 09:57
Mt. Cervino hat geschrieben: 19.03.2024 - 09:47 Handschuhmörderlift oder Handschuhfresserlift ist unter eingefleischten Skifahrern durchaus bekannt. Ich hätte erwartet dass die meisten hier im Forum etwas damit anfangen können.
Bekannt schon, aber südlich des Weißwurstäquators nicht akzeptiert. :lach: Die Problematik geht aus dem Namen ja eindeutig hervor, ist nur meinen Kollegen und mir gänzlich unbekannt.
also ich bin eindeutig auch südlich vom Weißwurstäquator und sag nehm den Begriff genauso gern her. Praktisch letzte Woche der Balmalplift - der war nämlich bei sonstigem Vollbetrieb gleich ganz aus, um Handschuhe zu schonen. ;-)
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von seiiim »

Harzwinter hat geschrieben: 19.03.2024 - 11:04 Die Schweizer nennen so eine Anlage Telecord. Eine offizielle Bezeichnung im bayerisch-österreichischen Wintersportdeutsch ist mir nicht bekannt.
Seillift :juggle:
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Harzwinter »

Vom Seillift kenne ich mehrere Ausführungen: 1. Die traditionelle, jahrzehntealte mit Drahtseil und roten oder schwarzen Plastikgriffen zum Festhalten von diversen Herstellern, 2. die rund 25 Jahre alte mit Drahtseil und gehängelosen Mini-Tellern von Sunkid oder Borer und 3. eben die Version als 16 mm starkes, bloßes Kunststoffseil von Bruckschlögl oder ebenfalls Sunkid / Borer.
:kluckscheiss:
Wenn der Begriff Handschuhfresser als negativ besetzt empfunden wird und vermieden werden soll, wäre der Anlagentyp am Sonnenkopf vom Unterscheidungskriterium her am eindeutigsten mit Kunststoffseil-Lift abgegrenzt. Der erste dieser Art ist mir 2003 in Zug am Arlberg auf der Balmenalpe begegnet - ich denke, es ist derselbe Lift, den Firn77 meint.
jfb007
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von jfb007 »

Vielen Dank für Deinen Bericht. Wir sind in der kommenden Woche das erste mal am Sonnenkopf. Das lässt die Vorfreude ein wenig sinken. Vielleicht kaufen wir uns dann besser gleich den Skipass für den gesamten Arlberg.
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Harzwinter
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Harzwinter »

Jeder Schneebericht hier im Forum ist aus subjektiver Empfindung geschrieben. Lasst Euch davon nicht beeindrucken - wenn mir persönlich das Skigebiet Sonnenkopf weniger zugesagt hat, können andere Skifahrer das völlig anders sehen. Vielleicht sind andere, ältere Schneeberichte vom Sonnenkopf hier im Forum motivierender ... Üblicherweise hat jedes Skigebiet seine Sonnen- und Schattenseiten. Es kommt natürlich auf Euer Skikönnen und auf Eure Erfahrungen aus anderen Skigebieten und somit auf Eure Erwartungshaltung an. Falls Ihr am Sonnenkopf Skischule machen möchtet - vielleicht ideal. Falls Ihr Strecke machen möchtet, wohl weniger. Vorschlag: Kauft Euch für Tag 1 einen Tagesskipass Sonnenkopf und entscheidet nach dem Kennenlernen des Gebiets selbst, ob Ihr ab Tag 2 weiterhin dort fahren möchtet oder lieber den Arlberg-Skipass kauft.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von F. Feser »

Ich bin dann seeeeehr gespannt auf deinen Bericht, und wie ihr es empfunden habt :-) ist dann ein mehr oder weniger direkter Empfindungsvergleichsbericht.
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jfb007
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von jfb007 »

Nun mein Eindruck vom Sonnenkopf. Zum Hintergrund vorab: Ich fahre im Urlaub am Tag immer sehr viel Ski. Gerne auf gut präparierten Pisten. Auch gerne anspruchsvolle und herausfordernde Pisten. Ich bin also eher ein Kilometerfresser....Wir waren in der Karwoche am Sonnenkopf bzw. am Arlberg. Die Woche war eigentlich fast täglich durch Sperrungen aufgrund Sturm / Föhn geprägt. Wir sind dann am ersten Tag am Sonnenkopf gestartet, da dies auch unser Aufenthaltsort und dort auch unser Skiverleih war. Der Tag startete sonnig aber es zog sich zum Mittag hin zu und man konnte immer schlechter sehen. Wir sind dann mit der Riedkopfbahn gestartet und haben dort die blaue und rote Piste uns erarbeitet. Die Pisten sind nett, wurden mir aber nach kurzer Zeit zu langweilig, da sie auch einfach nur parallel zur Piste verlaufen. Danach sind wir rüber zur Obermuribahn. Dort haben wir ein paar Abfahrten gemacht, aber die Sicht wurde immer schlechter, so dass wir das Skifahren am frühen Nachmittag eingestellt haben. Obermoss und Glatingratbahn waren an diesem Tag geschlossen. Am nächsten Tag waren wir wieder am Sonnenkopf und dann war auch die Obermuribahn geöffnet. Die Glatingradbahn war auch an diesem Tag geschlossen. Hier fand ich die Pisten 4, 9 und 10 ansprechend. Die Talabfahrt war ab der Mittelstation geschlossen. Insgesamt ist das Skigebiet für sportliche Pistenfahrer nett, aber nach zwei tagen wird es langweilig. Dies liegt auch daran, dass in dem Skigebiet viele langsame Lifte im Einsatz sind und in direkter Nachbarschaft viel mehr Möglichkeiten herrschen. Für Skifahrer, welche gerne Varianten fahren, mag das anders sein. Skifahrer, welche gern auf Carvingautobahnen unterwegs sind, werden hier nicht glücklich.
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von Reginleif »

Es ist jetzt schon einige Jahre her, dass ich zuletzt am Sonnenkopf war, das aber auch aus gutem Grund und es deckt sich mit dem was einige hier schon genannt haben.
Für mich passt am Sonnenkopf außer der Landschaft irgendwie nichts. Ist für mich eines der unattraktivsten Skigebiete.

Die Mittelstation der Bahn und die Anbindung an der Bergstation sind nicht gut.
Die langsamen Lifte sind nicht mehr zeitgemäß.
Die Pisten sind mir alle zu ziehwegartig wodurch sie auch schnell zerfahren und/oder vereist sind. Da wo sie mal breiter und schöner zu fahren sind, sind sie dann wieder meist zu flach und langweilig zu fahren.
Grade als Familienskigebiet empfinde ich das Gebiet wenn ich es z.B. mit Laterns vergleiche als ziemlich unattraktiv.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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LK20
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Re: Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024 - Trassierungsproblem

Beitrag von LK20 »

Ich war gestern auf der Heimfahrt vom Skiurlaub noch 3 Stunden am Sonnenkopf.
Da mein letzter und einziger Skitag hier schon über 10 Jahre her war, hatte ich nicht mehr so viel Erinnerungen an das Gebiet und war nach euren Berichten schon versucht, mir ein anderes Gebiet für den Vormittag zu suchen. Aber die günstige Lage und die Möglichkeit der Zeitkarte haben mich dann doch überzeugt, hier ein paar Stunden zu fahren.
Ich muss sagen, dass es mir wesentlich besser gefallen hat als ich nach euren Schilderungen erwartet hätte und ich es locker noch 2-3 Stunden länger ausgehalten hätte.
Der Bereich Riedboden ist in der Tat nicht so attraktiv. Aber die Pisten an Obermuri und Glattingrat fand ich großteils sehr ansprechend. (ja der Ziehweg unten raus zur Obermuribahn ist suboptimal aber war für mich nicht derart störend.) Ansonsten sind die Pisten 3, 5, 6 und 5a sehr schön. Und die 2 war für mich absolut perfekt was Trassierung und Gefälle angeht. Die beiden Pisten 9 an der Glattingrat DSB waren auch super. Zum Bereich Obermoos kann ich nicht viel sagen, weil er schon geschlossen war.
Betrieb war dabei gar nicht mal so wenig. Morgens 5 Minuten an der Sonnenkopfbahn und dann meist 2-3 Sessel warten.

Alles in allem hat mich nur die Tatsache der langsamen Anlagen gestört, wobei das ja jeder vorher wissen sollte.

Ich habe volles Verständnis, wenn nicht jeder mit dem Gebiet warm wird, wollte aber aufgrund der negativen Berichte doch auch meine Erfahrung kundtun :wink:
2025/2026 - 13 Skitage: Lofer + Steinplatte, Saalbach, SkiWelt (2x), St. Johann in Tirol, Steinplatte, Kitzsteinhorn, Sportgastein, Dorfgastein, Bad Gastein (2x), Snow Space Flachau, Dachstein-West

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