Nach einem der besten Winterstarts der letzten Jahre Anfang Dezember folgte kurt darauf die Ernüchterung. Denn auf die Schneefälle folgten vier Wochen Tauwetter mit Nullgradgrenze teils über 2000m, Regen bis ganz hinauf und tagelangem Sturm. Anfang Jänner änderte sich die Wetterlage endlich und schwenkte nach etwas Neuschnee auf Sonne bei kalten Temperaturen - also das perfekte Wetter.
Um die Saison entspannt zu starten fiel die Wahl des Skigebiets auf den Feuerkogel wo mein letzter Besuch auch schon wieder fast vier Jahre her ist. Durch die Grundlage von Anfang Dezember sowie die 15-30cm Neuschnee war bis auf den Heumahdgupflift und eine Piste am Edeltallift alles offen. Die Bedingungen waren durch die frostigen Temperaturen richtig gut - schön griffig und nur selten abgerutscht.
Wetter:Kaiserwetter, -10 - -4°
Schnee Piste: griffig, teilweise abgerutscht; 60 - 85cm
Schnee Abseits: pulvrig, teilweise windgepresst; 10-85cm
Wartezeit: max 1 FBM
Positiv:
Traumwetter
schön kalt
geringer Andrang
Negativ:
nicht alles geöffnet
Aber nun zu den Bildern:
Nach der Auffahrt mit der ersten Bahn um 8:30 wird man mit diesem immer wieder genialen Ausblick begrüßt.
Der Traunsee blieb den ganzen Tag unter dem Hochnebel.
Nachdem die Lifte oben um 9:00 Uhr öffnen gehts zuerst über die schwarze Naturschnee 2a hinunter zur 6KSB. Gerade am morgen genial zu fahren und ultra griffig.
Bildmittig ist markante Traunstein zu sehen.
Der Ausblick will einfach genossen werden. Ganz hinten am Horizont, nach dem Flachland, lassen sich die Hügel des Mühlviertels erahnen.
Weiter auf der blauen 2, ebenfalls zur 6KSB. Beide Pisten schlängeln sich richtig schön den Hang hinunter.
In der angesprochenen 6KSB Grubersunk. Rechts die Bergstation der Pendelbahn. Darunter die, aufgrund der vielen Dolinen, nicht ganz ungefährliche Freerideabfahrt.
Weils so gut geht gleich nochmal die schwarze.
Ausblick auf das Plateau Richtung Steinkogellift.
Doch bevor es dorthin geht, geht es erstmal hinunter zur 8EUB Gsöll, welche nach einem Problem mit den Gondelabständen etwas verspätet geöffnet wurde.
Mittelteil der ebenfalls recht schönen Abfahrt. Leider ab der Hälfte recht hart und teilweise knollig.
Oben angekommen mit Ausblick auf das nächste Ziel - das charakteristische Plateau mit seinen 4 kurzen Schleppliften.
Der Skiweg dorthin war entgegen der Website zwar noch nicht präpariert, aber durch den Tiefschnee gehts auch.
Ausblick von der Bergstation des Steinkogellifts. Vor mir die ebenfalls geniale 5, leider etwas kurz.
Blick von der hintenrum-Abfahrt ins hintere Edeltal. Bis Ende der 1980er gab es hier noch zwei weitere Schlepper.
Der Dachsteingipfel hielt sich den Vormittag über noch wolkenbedeckt.
Der geschlossene (oder leider eher LSAP) Heumahdgupflift. Schade drum, der Lift hat das Gebiet doch noch um einige Abfahrtsmöglichkeiten erweitert.
Kleine Tiefschneeabfahrt zwischendurch. Zwar schön pulvrig aber leider etwas windgepresst.
Auch die Trasse des Vorgängerschleppers der 6KSB lies sich gut fahren.
Durch die kurze Rinne unterhalb der Bergstation der 8EUB.
Auch der Hang unter der 8EUB ging recht gut.
Und zum Abschluss des Skitages noch eine Fahrt mit dem kurzen Feuerkogellift.
Fazit:
Richtig schöner Saisonstart mit sehr guten Bedingungen und kaum Andrang. Die Atmosphäre am Hochplateau ist immer etwas besonderes, dazu der Ausblick ins Salzkammergut sowie über das Flachland bis ins Mühlviertel. Das ganze mit recht hochalpinem Flair obwohl man sich nur auf bis knapp über 1600m bewegt.