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A7 - letztes Teilstück

Danke für die tollen Bilder, da würde man ja gerne noch vor dem 01. September ins Allgäu fahren...
RQ 26, aber egal und spart ja auch Fläche :wink:
Du hast nicht zufällig ein Foto, wo man die Nummer der Ausfahrt Füssen erkennen kann?

Gruß Thomas
 
Schöne Bilder, kannst ja direkt bei Autobahn-online reinstellen... Somit wird dann die längste AB Deutschlands noch etwas länger, Deutschland ist doch ganz schön groß. 8O
 
bergfuxx schrieb:
snowflat schrieb:
9hmz8tub.jpg

^^ Ab hier bis zur Bundesgrenze Deutschland – Dänemark sind es 960,0 km
Hier muss ich Dich leider enttäuschen, ganz so 'nah' ist es dann doch nicht. Die Kilometrierung geht vom Grenzübergang Ellund (0,0) bis zur Landesgrenze HH-NI zwischen der Mühlenbachtalbrücke und der AS Seevetal-Fleestedt (175,4). Von dort (7,4) wieder rückwärts bis zum Horster AD (0,0). Dort ist der Nullpunkt für den Verlauf bis zur Grenze D/A. Die Autobahn ist somit tatsächlich ein wenig länger. Dieser 'Versatz' ist in der Geschichte des Baus der heutigen A7 begründet.
Du kannst mich nicht enttäuschen, weil Du Dich täuscht :wink: Das es diesen Versatz gibt ist korrekt, aber da sch..... die in Bayern drauf! Die A7 ist derzeit auf 945,6 km befahrbar, das fehlende Stück was am 01.09. eröffnet wird umfasst 15 Kilometer, das aufgenommene Kilometrierungsschild steht etwas hinter der AS Füssen (Fahrtrichtung Norden), also 0,6 km hinter dem Grenztunnel: 945,6 km + 15,0 km = 960,6 km - 0,6 km = 960,0 km :)
 
:schaem:
Sorry, hast recht, ich hab die Schnittstelle Kirchheimer AD übersehen, da werden 155 km wieder in die Bankette geschüttet. :oops:
Ach so, danke noch für Deine Mühen und den Bericht... :)
 
Seilbahnfreund schrieb:
RQ 26, aber egal und spart ja auch Fläche :wink:
Naja, reicht ja eigentlich auch für die durchschnittlichen Fahrzeugzahlen.

Seilbahnfreund schrieb:
Du hast nicht zufällig ein Foto, wo man die Nummer der Ausfahrt Füssen erkennen kann?
Nein, habe ich leider nicht ...aber ich bin der Meinung 140, wenn ich mich recht erinnern kann vom Vorbeifahren.
 
Was wäre das Forum nur ohne Snowflat. An dieser Stelle echt mal wieder ein dickes Lob! Es gibt hier viele User, welche sich viel Mühe machen und tolle Berichte abliefern - aber wieviel Zeit und Aufwand Du auf Dich nimmst, das ist schon DER Hammer. Mal berichtest Du aus den Bergen, ein anderes Mal berichtest Du von den Autobahnen :lol:

Danke dafür!!!

Auf die neue Strecke freue ich mich auch schon sehr... 8)
 
bergfuxx schrieb:
Soweit mir bekannt, bestehen die Streifen aus weiß gefärbtem Teer, der in zähflüssigem Zustand strukturiert auf die Fahrbahn gebracht wird. Durch dieses Verfahren wird die Sichtbarkeit bei widrigen Verhältnissen (z.B. starker Regen) verbessert.
Also weißer gefärbter Teer ist das nicht.
Wenn das auf dem Bild nicht aufgeklebt ist (kann man auf dem Bild schlecht beurteilen - schaut aber geklebt aus!) sollte das sowas wie DEGAROUTE® sein.
Das Zauberwort hier ist Kaltplastik!
http://geschichte.evonik.de/sites/g...rfindungen/roehm/degaroute/Pages/default.aspx
 
Hallo,
die Anwohner werden ab dem 1.9. mit Sicherheit auch mal draußen wieder ihren Kaffee genießen können auch am Ostersamstag oder davor die Woche Samstag. Gibt es eigentlich irgendeinenneuen Parkplatz (WC) auf dem neuen Teilstück???
 
Aus der TT: Von Dänemark bis nach Tirol

Immer wieder finde ich es interessant, mit welcher Verkehrspolitik man in Tirol die Zukunft gestalten will. Heute zu behaupten, der Fernpass sei keine Transitroute ist fernab jeder Realtität und zeigt, dass die Politik sich einfach künftiger Verkehrsentwicklung in Teilen bewußt verschließt/verschließen will. Denn es passt einfach nicht, dass vorne (A7 - Grentunnel - Ausbau bis Reutte - Umfahrung Heiterwang) und zukünftig hinten (Tschiganttunnel) Verkehr angezogen wird, aber der Kropf in der Mitte (Fernpass) keinen zu interessieren scheint. Zumindest nicht in der Behebung der Problematik (Überlastung, Unfallhäufigkeit etc.), sondern eher als Bremsriegel zur Beibehaltung der in Teilen bestehenden Unattraktivität. Nicht nur ich habe das Gefühl, dass man in Tirol teilweise am liebsten gar keinen motorisierten Verkehr haben will, LKW sollten am besten ganz abgeschafft werden.

Aber naja, da wird man wohl auch zukünftig gegen die Wand reden ... in Deutschland hat man jetzt wenigstens nach Jahren die Hausaufgaben gemacht. Jetzt ist Tirol am Zug ...
 
ja genau die Diskussion habe ich vor kurzem in einem anderen Thread (müsste "Verkehrssituation in Österreich" sein) ausgelöst. Ich würde "von Dänemark bis nach Tirol" sogar weiterspinnen auf "von Skandinavien bis nach Sizillien" (schließlich kann ich von Hamburg bis nach hinter Oslo oder hinter Stockholm komplett Autobahn durchfahren, wenn ich über Kopenhagen fahre und im Süden konnte man durch Italien durch bis nach Sizillien kommen. Okok, für die Kollegen Erbsenzähler, das kleine Stück Schnellstrasse zwischen Göteborg und Oslo ist momentan noch im Ausbau zur Autobahn. Und die Fähre in Italien ist mir auch bewusst, aber die Silvio-Show wird da schon ne Brücke hinbauen). Die "Europa-Autobahn" E45, welche von Frederikshavn (Dänemark) bis nach Siracuse (Sizilien) geht, verläuft nämlich auch zu einem Teil auf der A7.

Ja es könnte so schön sein, gäbe es da nicht die Unterbrechung in Tirol... (welches ohnehin schon sehr schön ist und mein Lieblingsurlaubsland :D ). Schade, dass es nicht mal Pläne anscheinend für eine Autobahn von Füssen über Meran (ob nun über Reschenpass oder Ötztal) bis Bozen gibt. Das wäre mal ne ordentliche Transitroute!!!

Für die Tiroler hier wahrscheinlich eine absolute Utopie, eine Autobahn von Füssen nach Meran. Aber schaut Euch mal Europa auf ner Karte an. Man hätte fast eine durchgehende Autobahn von Stockholm bis Siracuse. Nur ein kleines Stück fehlt in dem Maßstab. Na gut, in dem Maßstab kann man dann echt auch mal über Inntal und Brenner ausweichen. Nur wenn es wieder um Staunadelöhre geht... Hamburg, Kopenhagen, einiges in Italien, ok. Aber das größte Nadelöhr dieser Nord-Süd-Verbindung ist die Querung der Alpen.
 
Ja, besonderst weil es klimaschädlicher sein die neue A7 zu nutzen, als durch die Dörfer zu Kurven und dort im Stau zu stehen.

30 Jahre mehr Umweltverschmutzung, die man hätte vermeiden können. :(


Ich glaub die Ökos leben auch in Zelten, oder wieso jammern sie sonst so über die Bodenversiegelung durch die Autobahn?
Da wo deren Häuser stehen ist der Boden auch versiegelt. :?: :!:
 
Das sind doch alles Vorbildmenschen: Fahren kein Auto, fliegen nicht in Urlaub sondern machen alles mit dem Rad, der Strom kommt bei denen auch nicht aus der Steckdose und bestimmt werden auch nur heimische Produkte aus der Region gekauft, weil alles andere ja mit dem LKW über die Autobahnen der Republik durch eben diese transportiert wurde.

Für mich sind die einfach irgendwo stehen geblieben und haben nicht gemerkt, dass sich die Welt weiter gedreht hat.

Komplett realitätslos durch die Gegend irren ist auch nicht zielführend. Frei dem Motto: Wenn man schon etwas nicht verhindern kann, dann wenigstens behindern!!!
 
bin richtig froh, dass ich es am 23.08. auch noch mit dem rad geschafft habe :D
war schon mal eine riesengaudi 8)

interessant war, wie die tunnelbeleuchtung von ganz hell bei der einfahrt bis nahezu dunkel bei der ausfahrt abgenommen hat. ist mir im auto noch nie so massiv aufgefallen. wenn man auf die zwei röhren zugefahren ist, hatte man sogar den eindruck, dass jeweils nur die rechte röhre beleuchtet ist...
 
So, ich hab die Laufschuhe geschnürt, dann poste ich mal... :lol:

Ganz unrecht hat der BUND ja nicht: Die Trasse mit dem Hacken (nur um eine B17neu einzufädeln) ist imo heute schwachsinnig, auf die B17neu sollte man wirklich verzichten. Dafür hätte man die Autobahn auch (besser) Richtung Süden, weg von den Naherholungsgebieten Senkele und Hopfensee legen können, das wäre ein wesentlicher Gewinn für das südliche OAL gewesen. Dass sich der Stau auch nur zum Tunnel verlagert ist klar, aber Hauptsache er ist aus Pfronten, Weißensee und Co. raus. Ich denke mal, in Zukunft könnte es damit auch öfters Blockabfertigung am Tunnel geben.
Dass man trotzdem es schafft, den Bau 30 Jahre zu verzögern, den Großteil der Anwohner schädigt und enorme Kosten für den Steuerzahler zu verantworten hat treibt natürlich die Sympathie in den Keller.

Naja, schlußendlich ist die A7 definitiv ein Gewinn für die Anwohner zwischen Nesselwang, Seeg und Füssen, die nach Jahrzehnten endlich vom Verkehr befreit wurden. Persönlich hab ich kaum was davon, bisher hat mich der Verkehr (als Nord-Süd-Fahrer im OAL) ja nur minimal gestört. Sollte wirklich jetzt der Tunnel staugefährdeter werden hab ich sogar eher Nachteile zu ertragen...
 
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