Hallo ihr lieben,
voller Spannung habe ich mir eure Beitrage zu diesem Thema durchgesehen und anschließend beschlossen mich
hier auch zu registrieren und euch mein Leid zu klagen!
Zu mir: Ich bin Kevin (27) und komme aus der schönen Oberpfalz. Ich habe mir am 05. November die
Achillessehne so gut wie gerissen. Laut Krankenhaus standen noch 2mm meiner Achillessehne.
Passiert ist es wie bei vielen, beim Fußballspielen. Ich habe nach 5 Jahren Fußballpause aus heiterem Himmel wieder angefangen zu kicken und
habe mir dann sofort im 2. Spiel nach 5 Jahren beim ganz normalen laufen in den Strafraum die Achillessehne gerissen. Ohne Gegeneinwirkung.
Ich kann die schuld hier nur auf mich selbst schieben, da ich die letzten 2-3 Jahre etwas "fauler" war was Sport angeht.
Ich dachte erst dass ich mir irgendwas gezerrt habe. Konnte die Verletzung leider nicht einschätzen, da mir bisher nie etwas gefehlt hat und und ich sportlich immer sehr aktiv und gut war.
Da es nach 4 Stunden nicht besser war, entschied meine Freundin für uns beide, mich ins Krankenhaus zu fahren. Diese stellten dann wie oben die Diagnose. Ich dachte erst der Arzt verarscht mich als er davon erzählt hat das in meinem Körper etwas gerissen ist und ich für längere Zeit ausfallen werde. Da ich wie oben geschrieben bis Dato nie auch nur ansatzweise eine Verletzung hatte, war dies wohl meine geschockte Reaktion.
Ich bekam sofort diesen tollen VacoPed Schuh + Krücken und wurde wieder aus der Notaufnahme nach hause geschickt.
Am nächsten Tag sollte ich wieder ins Krankenhaus. Der Arzt sagte mir dann das es operiert gehört und er es diese Woche auch gleich noch machen möchte. Sichtlich überfordert suchte ich mir noch am selben Tag eine 2. und 3. Meinung einer Praxis welche bei uns in der Gegend relativ bekannt ist für Ihre guten Unfallchirurgen und welche mit dieser Thematik jeden Tag zu tun haben.
Dieser Arzt + sein Kollege rieten mir in meinem noch recht jungen alter von einer OP ab. Sie haben sich sehr viel Zeit genommen mich zu
untersuchen, um diese Diagnose zu stellen. Nun stand ich also da (Jemand der ohnehin nicht gern Entscheidungen trifft!

), OP oder keine OP?
Ich entschied mich dem Unfallchirurgen zu vertrauen und es ohne OP zu machen. Nun haben wir den 03.01.24 und ich denke die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Knapp 9 Wochen später kann ich den Fuß nun schon seit gut 2 Wochen wieder sehr gut belasten.
In dieser Zeit hatte ich 6x Lymphdrainage und 2x Krankengymnastik.
Den VacoPed Schuh soll ich nun noch bis zum 16.01.24 dran lassen und dann möchte der Arzt diesen voraussichtlich weg lassen.
Meine Größte Leidenschaft ist das Ski fahren. Da man von uns aus in 2 1/2 Stunden schon am Wilden Kaiser ist, bin ich dort auch
gefühlt jedes 2. Wochenende im Winter.
Als es passiert ist, war meine 1. Frage im Krankenhaus auch sofort: "Kann ich in 4-6 Wochen dann wieder Ski fahren?" Spätestens hier merkt man, dass ich von Verletzungen absolut keine Ahnung habe!
Ich löchere meinen Arzt derzeit bei jedem Termin mit der Frage ob ich diese Saison nochmal fahren kann. Der aktuelle Stand und
die Aussage meines Arztes ist: "Ich gehe davon aus das Sie im März fahren können, wenn Sie langsam machen!"
Ich hoffe sehr das dieser recht hat und die ein oder andere Leidensgeschichte von Euch, bestärkt mich sehr!
Ein Paar Fragen habe ich trotzdem noch:
Wie seht ihr meine Chancen für Anfang März?
Hattet ihr Mentale Blockaden als ihr wieder mit Sport angefangen habt?
Irgendwelche Tipps beim Ski fahren? (Außer nicht zu übertreiben)
Vielen Dank für jeden der seine Wertvolle Zeit geopfert hat und sich das durchgelesen hat.
Auch wünsche ich nachträglich noch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.