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Achillessehnenriss

turms schrieb:
ist Handball schlecht für die Hüften? ich hätte das niemals gedacht...

Alles was schlagartige Kraftänderungen verursacht ist schlecht für alle natürlichen und auch künstliche Gelenke. Wenn man beim Handball springt ist der Aufprall danach nicht gut. Diese Belastung geht voll ins Hüftgelenk während man mit dem Knie abfedert. Deswegen haben wirklich viele Handballer Hüftprobleme weil man da ja dauernd am Springen ist. Hat man schonmal künstliche Gelenke sind Sportarten die das Gelenk moderat belasten wie Radfahren, Schwimmen und so weiter prima. Das regt das Knochenwachstum an so dass das Implantat gut einwächst und fest wird. Schlagartige Belastungen bergen immer die Gefahr dass diese Knochenbälkchen, die der Körper entlang der Belastungslinien bildet, Mikrorisse bekommen, was auf lange Sicht die Stabilität gefährdet.
 
turms schrieb:
skifuzziWi schrieb:
icedtea schrieb:
Ich fürchte mein früherer Wettkampfsport Handball liegt bei der Anzahl der Kreuzband- und Achillessehnenrisse in DE noch vor dem Skifahren. Je höherklassig man spielt, desto höher ist das Risiko, da die Belastung beim heutigen Tempo des Spiels grenzwertig ist 🤔

Die neuen Hüften darfst du nicht vergessen.
Hab auch 2 davon und in meinem Umfeld komm ich auf ca 10.
Alles Ex-Handballer

ist Handball schlecht für die Hüften? ich hätte das niemals gedacht...

Kann alle aussagen auch nur so bestätigen. Spiele seit 25 Jahren Handball, bin Trainer inkl. B-Lizenz und mittlerweile in einem Alter, in dem man von den "glücklichen Verletzungsfreien" über die frühen Sportinvaliden, bis zu den alten Haudegen mit plötzlichen Hüftproblemen alles miterlebt hat. Ich selbst zähle - abseits eines lädierten Außenbands am Knie, mehrerer Platzwunden und eines gebrochenen Fingers - zu ersterer Gruppe. *aufholzklopf*

Im fortgeschrittenen Amateurbereich + Profibereich lassen sich schwere Verletzungen wie Kreuzband- oder Achillessehnenrisse fast nicht mehr vermeiden. Im niedrigeren Amateurbereich (=Landesliga abwärts) nehmen Sie m.M.n. zu, weil das Tempo, wie von icedtea angedeutet, in den letzten 15 Jahren stark angezogen hat, jedoch die Ausbildung von Trainern im Bereich Verletzungsprävention und Athletik damit nicht Schritt halten konnte. Und die Erklärung von Spezialwidde ist soweit absolut einleuchtend, wenn man sich das mal anschaut, was man dem Körper da antut. So aber genug off topic :lol:

@Wurzelsepp: Alles Gute bei der weiteren Genesung!
 
Update, fast vier Monate nach der OP:

Seit Anfang Juli bin ich ohne Keile und mit gewöhnlichen Schuhen unterwegs. Gegen die Schwellung der Fussgelenke trage ich meistens noch einen Kompressionsstrumpf. Ich kann einigermassen normal gehen, muss mich aber konzentrieren, damit ich nicht hinke. Schnell gehen liegt noch nicht drin, von Rennen ganz zu schweigen, auch bergaufgehen ist verboten. Seit einer Woche darf ich wieder Rennradfahren, habe schon 4 Touren gemacht, die Form ist bescheiden, es tut mir trotzdem gut.
Das Fussgelenk ist noch sehr unbeweglich, daran wird aber gearbeitet. Was ich beeindruckend finde: Die Wadenmuskulatur ist zT völlig weg! Links (gesund) kann ich problemlos auf den Zehenspitzen stehen, rechts schaffe ich es mit einer Riesenanstrengung, die Ferse vielleicht 1cm vom Boden zu heben und auch das nur, wenn ich mit den Armen etwas nachhelfe.

Es braucht weiterhin Zeit, aber ich bin weiterhin zufrieden mit den Fortschritten!
 
Darf ich fragen, wie alt Du bist. Wenn ich denke, dass ich als 41jähriger vier Monate nach dem Riss wieder Skifahren konnte, bin ich auch heute noch sehr dankbar dafür.
A propos auf Zehenspitzen stehen: Diese Fähigkeit erreichte ich am operierten Bein nie mehr gleich wie am gesunden. Es geht, aber einerseits nicht so hoch wie auf der anderen Seite, und andererseits auch mit deutlich mehr Anstrengung. Und die Wade ist auch nie mehr auf dasselbe Niveau zurückgekommen, wie auf der unverletzten Seite. Aber beides stört im Alltag überhaupt nicht. Und zum Modeln bin ich eh zu alt ;-)
 
Ich werde demnächst 50...

Bei mir war es kein gewöhnlicher Riss, die Achillessehne war mehr oder weniger zerfetzt. Eine Kollegin hat an der Ferse von der OP eine ca 5cm lange Narbe, meine geht von der Ferse praktisch bis zur Kniekehle.
Von daher dürfte auch die Reha etwas komplizierter sein als normal.
 
Oh ja, das tönt komplizierter. Meine Narbe ist 9cm lang und der Riss absolut klassisch, wie die Ärzte damals gesagt hatten.
 
Bei mir spielt sicher auch eine Rolle, dass ich nicht der Leichteste (nett ausgedrückt) bin... und dazu schon immer eher ein Bewegungstubeli. Aber ich mache meine Übungen und freue mich über jeden Fortschritt!

Die Skisaison ist mir persönlich nicht extrem wichtig, viel wichtiger wäre mir, dass ich wieder richtig wandern (also >>1000hm am Stück) und radfahren kann... und eigentlich auch alles sonst wie vorher. Das ist mein Ziel und darauf arbeite ich hin.
 
Ich habe mal meine Unterlagen ausgekramt, weil ich gerade den dritten (!) Achillessehnenriss habe. Bei Nr. 2 bin ich am 13.10.2014 operiert worden und war am 14.2.2015 in Zermatt eine Woche Skifahren. Also genau 3 Monate später. Ich kann mich erinnern, dass es mir im Skischuh seinerzeit besser ging als in normalen Schuhen :) , weil er doch eine enorme Stabilität gibt.
Man muss es nicht nachmachen, aber bei mir ging es gut. Es war halt alles schon gebucht und Zermatt damals ein Traum von mir gewesen.
 
vlacho schrieb:
Ich habe mal meine Unterlagen ausgekramt, weil ich gerade den dritten (!) Achillessehnenriss habe. Bei Nr. 2 bin ich am 13.10.2014 operiert worden und war am 14.2.2015 in Zermatt eine Woche Skifahren. Also genau 3 Monate später. Ich kann mich erinnern, dass es mir im Skischuh seinerzeit besser ging als in normalen Schuhen :) , weil er doch eine enorme Stabilität gibt.
Man muss es nicht nachmachen, aber bei mir ging es gut. Es war halt alles schon gebucht und Zermatt damals ein Traum von mir gewesen.

Respekt für damals und gute Besserung für jetzt!
 
vlacho schrieb:
Ich habe mal meine Unterlagen ausgekramt, weil ich gerade den dritten (!) Achillessehnenriss habe.

Immer am selben Bein?
Wann wird operiert?

Auf jeden Fall gute Besserung!
 
vlacho schrieb:
Ich habe mal meine Unterlagen ausgekramt, weil ich gerade den dritten (!) Achillessehnenriss habe. Bei Nr. 2 bin ich am 13.10.2014 operiert worden und war am 14.2.2015 in Zermatt eine Woche Skifahren. Also genau 3 Monate später.

@ Vlacho:
13.10. bis 14.2. scheinen mir eher vier Monate…
Wie geht’s Dir inzwischen?

@ Flamesoldier:
Und bei Dir? Alles im grünen Bereich? Skiurlaub gebucht?

@ Wurzelsepp:
Wie läuft die Genesung? Fleißig mit Vacoped unterwegs?
 
SkiBird schrieb:
@ Flamesoldier:
Und bei Dir? Alles im grünen Bereich? Skiurlaub gebucht?

Die ersten 5 Skitage hab ich in den letzten 4 Wochen hinter mich gebracht, es klappt wieder alles :D
Am Ende des Skitags ist die Narbe meist etwas geschwollen, es tut aber nichts weh und schwillt im Laufe des Abends wieder ab.
 
Vacoped?? Nein, den hatte ich nur bis nach der OP, dann wurde er zurückgeschickt und durch einen Künzli ersetzt. Seit Anfang Juli bin ich auch den los und mit normalen Schuhen unterwegs. Seit Oktober (6 Monate nach OP) darf ich wieder alles machen, aber es sei besser vorläufig noch auf die Grümpelturniere zu verzichten. So habe ich schon ein paar moderate Wanderungen und viele Velotouren gemacht.
Bewegung sei nicht nur gut, sondern sogar extrem wichtig und zwar nicht nur "komfortable" Bewegung, sondern das Fussgelenk wirklich bis zur Belastungsgrenze zu bringen. Nur so mache ich Fortschritte und erreiche wieder möglichst gut die vorherige Beweglichkeit.
Was ich immer noch merke: Ich habe rechts weniger Kraft und auch die Beweglichkeit im Fussgelenk ist nicht da... und abends ist der Fuss immer noch ziemlich stark geschwollen. Die Physio geht auch so langsam dem Ende entgegen.

Ich habe das Gefühl, dass mein rechter Fuss grösser geworden ist, die Wanderschuhe sind mir gefühlt zu kurz und auch bei Alltagsschuhen schlagen die Zehen an. Das kann natürlich auch daran liegen, dass die Ferse etwas breiter ist und der Fuss damit im Schuh nicht ganz nach hinten rutschen kann. Auf den Skis bin ich noch nicht gestanden, bin wirklich gespannt, wie es in den Skischuhen geht, habe diesbezüglich auch keine Trockenübungen zu Hause gemacht... sollte ich vielleicht mal.
 
flamesoldier schrieb:
SkiBird schrieb:
@ Flamesoldier:
Und bei Dir? Alles im grünen Bereich? Skiurlaub gebucht?

Die ersten 5 Skitage hab ich in den letzten 4 Wochen hinter mich gebracht, es klappt wieder alles :D
Am Ende des Skitags ist die Narbe meist etwas geschwollen, es tut aber nichts weh und schwillt im Laufe des Abends wieder ab.

Hört sich ja ganz gut an!
Dass der Fuß noch etwas sensibel ist, scheint mir relativ normal.

Wo bist Du Skifahren gewesen?
 
Wurzelsepp schrieb:
So habe ich schon ein paar moderate Wanderungen und viele Velotouren gemacht.
Bewegung sei nicht nur gut, sondern sogar extrem wichtig und zwar nicht nur "komfortable" Bewegung, sondern das Fussgelenk wirklich bis zur Belastungsgrenze zu bringen. Nur so mache ich Fortschritte und erreiche wieder möglichst gut die vorherige Beweglichkeit.
Was ich immer noch merke: Ich habe rechts weniger Kraft und auch die Beweglichkeit im Fussgelenk ist nicht da... und abends ist der Fuss immer noch ziemlich stark geschwollen. Die Physio geht auch so langsam dem Ende entgegen.

So ging es mir auch.
War viel auf dem Fahrrad, sowohl draußen in der Natur als auch auf dem Heimtrainer.
Der Arzt hatte mir seinerzeit empfohlen, gerade im ersten Jahr nach der OP, viel zu trainieren, damit die Beweglichkeit verbessert wird. Hat auch sehr gut geklappt.

Gerade mit der Kraft wird es vermutlich noch etwas dauern. Aus meiner Erfahrung ist das ein längerer Prozess. Das Anschwellen habe ich - auch zwei Jahre nach der OP - auch hin und wieder. Meist, wenn ich es mit Anstrengung oder Belastung übertrieben habe.

Gegen Schwellung und Überbelastung kann ich einen Kompresssionsstrumpf wärmstens empfehlen.

Weiter gute Genesung!
 
SkiBird schrieb:
flamesoldier schrieb:
SkiBird schrieb:
@ Flamesoldier:
Und bei Dir? Alles im grünen Bereich? Skiurlaub gebucht?

Die ersten 5 Skitage hab ich in den letzten 4 Wochen hinter mich gebracht, es klappt wieder alles :D
Am Ende des Skitags ist die Narbe meist etwas geschwollen, es tut aber nichts weh und schwillt im Laufe des Abends wieder ab.

Hört sich ja ganz gut an!
Dass der Fuß noch etwas sensibel ist, scheint mir relativ normal.

Wo bist Du Skifahren gewesen?

Die ersten zwei Skitage habe ich es gemütlich angegangen und war in Hintertux zum Ausprobieren.
Dann gings ein Wochenende nach Gurgl und Sölden.
Und letzte Woche am sonnigen Sonntag war ich nochmal in Gurgl um das tolle eiskalte Wetter mitzunehmen :D
Kommendes Wochenende bin ich voraussichtlich wieder auf der Piste unterwegs.
 
@SkiBird
Das tut gut zu hören, vielen Dank für die Aufmunterung! Kompressionsstrümpfe habe ich auch (hatte ich schon vorher, da Krampfadern), will sie aber nicht zu oft anziehen... habe das Gefühl, mit 50 Jahren sei ich noch zu jung dafür.
Habe ich eine längere Reise vor mir, so ziehe ich sie an und sie tun mir auch wirklich gut! Den Rest mache ich wie du: Viel radfahren, auch auf dem Hometrainer und viele Spaziergänge, das 10'000-Schritte-Ziel habe ich seit Juni täglich erreicht... zur Not gehe ich auch abends noch 30 Minuten spazieren und höre einen Podcast oder ein Hörbuch oder so.
Die Übungen für die Beweglichkeit mache ich meist beim Zähneputzen, es dürfte aber schon noch etwas mehr sein, leider finde ich fast immer einen Grund, warum "gerade jetzt sehr schlecht ist".

Aber ich bleibe dran!
 
Hallo ihr lieben,

voller Spannung habe ich mir eure Beitrage zu diesem Thema durchgesehen und anschließend beschlossen mich
hier auch zu registrieren und euch mein Leid zu klagen! :)

Zu mir: Ich bin Kevin (27) und komme aus der schönen Oberpfalz. Ich habe mir am 05. November die
Achillessehne so gut wie gerissen. Laut Krankenhaus standen noch 2mm meiner Achillessehne.

Passiert ist es wie bei vielen, beim Fußballspielen. Ich habe nach 5 Jahren Fußballpause aus heiterem Himmel wieder angefangen zu kicken und
habe mir dann sofort im 2. Spiel nach 5 Jahren beim ganz normalen laufen in den Strafraum die Achillessehne gerissen. Ohne Gegeneinwirkung.
Ich kann die schuld hier nur auf mich selbst schieben, da ich die letzten 2-3 Jahre etwas "fauler" war was Sport angeht.

Ich dachte erst dass ich mir irgendwas gezerrt habe. Konnte die Verletzung leider nicht einschätzen, da mir bisher nie etwas gefehlt hat und und ich sportlich immer sehr aktiv und gut war.
Da es nach 4 Stunden nicht besser war, entschied meine Freundin für uns beide, mich ins Krankenhaus zu fahren. Diese stellten dann wie oben die Diagnose. Ich dachte erst der Arzt verarscht mich als er davon erzählt hat das in meinem Körper etwas gerissen ist und ich für längere Zeit ausfallen werde. Da ich wie oben geschrieben bis Dato nie auch nur ansatzweise eine Verletzung hatte, war dies wohl meine geschockte Reaktion.
Ich bekam sofort diesen tollen VacoPed Schuh + Krücken und wurde wieder aus der Notaufnahme nach hause geschickt.

Am nächsten Tag sollte ich wieder ins Krankenhaus. Der Arzt sagte mir dann das es operiert gehört und er es diese Woche auch gleich noch machen möchte. Sichtlich überfordert suchte ich mir noch am selben Tag eine 2. und 3. Meinung einer Praxis welche bei uns in der Gegend relativ bekannt ist für Ihre guten Unfallchirurgen und welche mit dieser Thematik jeden Tag zu tun haben.
Dieser Arzt + sein Kollege rieten mir in meinem noch recht jungen alter von einer OP ab. Sie haben sich sehr viel Zeit genommen mich zu
untersuchen, um diese Diagnose zu stellen. Nun stand ich also da (Jemand der ohnehin nicht gern Entscheidungen trifft! :D), OP oder keine OP?

Ich entschied mich dem Unfallchirurgen zu vertrauen und es ohne OP zu machen. Nun haben wir den 03.01.24 und ich denke die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Knapp 9 Wochen später kann ich den Fuß nun schon seit gut 2 Wochen wieder sehr gut belasten.
In dieser Zeit hatte ich 6x Lymphdrainage und 2x Krankengymnastik.

Den VacoPed Schuh soll ich nun noch bis zum 16.01.24 dran lassen und dann möchte der Arzt diesen voraussichtlich weg lassen.


Meine Größte Leidenschaft ist das Ski fahren. Da man von uns aus in 2 1/2 Stunden schon am Wilden Kaiser ist, bin ich dort auch
gefühlt jedes 2. Wochenende im Winter.
Als es passiert ist, war meine 1. Frage im Krankenhaus auch sofort: "Kann ich in 4-6 Wochen dann wieder Ski fahren?" Spätestens hier merkt man, dass ich von Verletzungen absolut keine Ahnung habe! :D

Ich löchere meinen Arzt derzeit bei jedem Termin mit der Frage ob ich diese Saison nochmal fahren kann. Der aktuelle Stand und
die Aussage meines Arztes ist: "Ich gehe davon aus das Sie im März fahren können, wenn Sie langsam machen!"
Ich hoffe sehr das dieser recht hat und die ein oder andere Leidensgeschichte von Euch, bestärkt mich sehr!

Ein Paar Fragen habe ich trotzdem noch:
Wie seht ihr meine Chancen für Anfang März?
Hattet ihr Mentale Blockaden als ihr wieder mit Sport angefangen habt?
Irgendwelche Tipps beim Ski fahren? (Außer nicht zu übertreiben)


Vielen Dank für jeden der seine Wertvolle Zeit geopfert hat und sich das durchgelesen hat.
Auch wünsche ich nachträglich noch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
 
Hallo Kevin,

danke für die guten Wünsche, die ich gerne erwidere.
Alles Gute sowie eine gutes und gesundheitlich besseres Jahr als das Ende von 2023.

Und herzlich willkommen im „Leidens-„ aber vor allem „Motivations-Topic“!

Wenn Du das ganze Topic aufmerksam gelesen hast, wirst Du festgestellt haben, dass viele „Leidensgenossen“ recht schnell nach der Achillessehnenruptur wieder sportlich aktiv wurden und auch baldmöglichst wieder Ski gefahren sind.

Ohne genaue Kenntnis DEINES Risses würde ich trotzdem behaupten, dass auch DU recht schnell wieder sportlich aktiv sein wirst, zumal Du mit 27 Jahren nicht gerade die erste Zielgruppe (Risikogruppe) für einen Achillessehnenriss bist.
Bei vielen passiert dies im Alter um die 50, wenn man nach der Pause wegen Beruf, Familie oder Hausbau „plötzlich“ wieder anfängt, „Risikosportarten“ wie z.B. Fußball (wie bei mir auch), Handball o. Ä. zu betreiben.

Wie sagte einst ein großer Schweizer Skifahrer und Poet? „Es gibt ein Leben nach dem Achillessehnenriss.“

Genau so ist es.

Im Gegensatz zu Dir haben mir (damals 50 Jahre) zwei Ärzte in ein und derselben Klinik eine Operation empfohlen. Bin ich auch 100%ig zufrieden mit.
Aber kommt auf die Art des Risses an und Du wirst mit gut dem halben Alter das bessere Heilfleisch auch ohne OP haben.

Ich bin quasi „vor meiner Haustür“ in Winterberg knapp vier Monate nach dem Riss wieder Ski gefahren (wirst Du vermutlich gelesen haben) und ein paar Wochen später eine ganze Osterwoche mit der Familie.

Von daher: Hau rein, trainier fleißig die Beweglichkeit auf dem Hometrainer und Fahrrad, dann wirst Du bald vom Skifahren berichten…

Gute Genesung!
 
Servus SkiBird,

Danke für die netten Worte. Ich werde berichten ob's mit März in Schladming geklappt hat! :)




SkiBird schrieb:
Hallo Kevin,

danke für die guten Wünsche, die ich gerne erwidere.
Alles Gute sowie eine gutes und gesundheitlich besseres Jahr als das Ende von 2023.

Und herzlich willkommen im „Leidens-„ aber vor allem „Motivations-Topic“!

Wenn Du das ganze Topic aufmerksam gelesen hast, wirst Du festgestellt haben, dass viele „Leidensgenossen“ recht schnell nach der Achillessehnenruptur wieder sportlich aktiv wurden und auch baldmöglichst wieder Ski gefahren sind.

Ohne genaue Kenntnis DEINES Risses würde ich trotzdem behaupten, dass auch DU recht schnell wieder sportlich aktiv sein wirst, zumal Du mit 27 Jahren nicht gerade die erste Zielgruppe (Risikogruppe) für einen Achillessehnenriss bist.
Bei vielen passiert dies im Alter um die 50, wenn man nach der Pause wegen Beruf, Familie oder Hausbau „plötzlich“ wieder anfängt, „Risikosportarten“ wie z.B. Fußball (wie bei mir auch), Handball o. Ä. zu betreiben.

Wie sagte einst ein großer Schweizer Skifahrer und Poet? „Es gibt ein Leben nach dem Achillessehnenriss.“

Genau so ist es.

Im Gegensatz zu Dir haben mir (damals 50 Jahre) zwei Ärzte in ein und derselben Klinik eine Operation empfohlen. Bin ich auch 100%ig zufrieden mit.
Aber kommt auf die Art des Risses an und Du wirst mit gut dem halben Alter das bessere Heilfleisch auch ohne OP haben.

Ich bin quasi „vor meiner Haustür“ in Winterberg knapp vier Monate nach dem Riss wieder Ski gefahren (wirst Du vermutlich gelesen haben) und ein paar Wochen später eine ganze Osterwoche mit der Familie.

Von daher: Hau rein, trainier fleißig die Beweglichkeit auf dem Hometrainer und Fahrrad, dann wirst Du bald vom Skifahren berichten…

Gute Genesung!
 
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