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Alpiner Skiweltcup 2022/23

hch schrieb:
und sobald es eine eigene Bekleidung gab durfte man die eigentlich immer behalten, ggf mit der bitte sie im nächsten Jahr wieder zu verwenden.
Seit dieser Aktion hier, ist das nicht mehr so einfach möglich, zumindest in Österreich:
Hinter den Kulissen des Ski-Festes in Sölden hat es am Wochenende Wut und Tränen gegeben: Die Steuerfahnder starteten eine Aktion scharf.
Die Steuerfahndung war hinter nicht deklarierten Spesen und heimlichem Sachbezug (Anorak, Ski etc.) bei freiwilligen Mitarbeitern her.
https://www.krone.at/425328

Bezüglich Matts Wechsel zu Völkl...
Ich mach mir seit ich davon gelesen habe etwas Sorgen um die finanzielle Situation von Fischer.
Und für Matt natürlich die ultimative Demütigung wenn man von keinem der österreichischen Hersteller einen Vertrag bekommt und zu einer deutschen Frauen-Skimarke wechseln muss.
 
Ich war mehrmals in Ofterschwang als Helfer dabei:
Jacke darf man immer behalten, dazu gab es mal einen Rolli, mal Handschuhe (kostenlos natürlich)
Übernachtung mussten wir selbst zahlen (viele brauchen halt keine, da sie direkt im Allgäu wohnen)
Einsatzbereich war vorher klar (für uns: entweder Rutscher oder am Tor, dazu Auf- und Abbau der Strecke)
Verpflegung wurde gestellt, dazu zum Abschluss ein zünftiges Helferfest
für uns hat das gepasst :)
 
Spannend,..... Hätte nicht gedacht, daß das so kommt.

Vor allem da ja Kristoffersen seine lange andauernden, diversen Abstimmungsprobleme
ja wohl im Laufe dieses Winters beheben konnte..

Aber marketingmäßig natürlich für Beide großes Kino.
 
Abwarten, wenn Kristoffersen nächste Saison nur hinterher fährt, weil er z.B. nicht genug Zeit hatte sich mit den Ski anzufreunden, dann kann das auch nach hinten losgehen.
 
Durch Schutzprojekte im brasilianischen Regenwald soll der CO₂-Fussabdruck so reduziert werden, dass der Verband klimapositiv wird :?: Es wäre schön zu wissen, welcher CO₂-Fussabdruck damit reduziert wird. Sind damit nur die Flugreisen gemeint. Oder auch die an und abreisen ohne Flugstrecken zu den Wettkampfstätten. :gruebel:

Info: Aus dem Interview mit Herrn Johan Eliasch, Präsident des internationalen Skiverbands FIS
https://www.zeit.de/2022/23/johan-eliasch-fis-praesident-internationaler-skiverband/komplettansicht
abgerufen am 06.06.2022
 
Zur Volunteer-Arbeit:

Das ist unterschiedlich. Zum Beispiel St. Moritz ist eher grosszügig und hilft zumindest dabei, dass man zu besseren Konditionen in der Jugendherberge schlafen kann. Sachen darf man (wenn man so und so lange dabei ist) behalten. Das waren auch immer welche von guter Qualität.

Lenzerheide war wohl ne grosse Katastrophe (wollten nicht mal ne Mahlzeit zahlen, hilft nicht bei der Unterkunftssuche und viel zu viele Leute). Skipass für einen Tag in der Saison.

Wengen: man darf die Jacke nicht behalten, die hat aber meistens auch nur Über-Übergrösse, dafür gab`s immer ein Geschenk (z.B. ein Rucksack, eine Skibrille, einen Kulturbeutel usw.) und Snacks, Getränke sowie eine warme Mahlzeit (wobei das damals, glaube ich nur Hotdogs waren), Unterkunft kann man weiter entfernt günstiger bekommen. Skipass für einen Tag in der Saison.

Adelboden: auch hier darf man nix behalten, aber es gab wenigstens ne richtige Mahlzeit (und wenn du im Ochsnerzelt warst, durftest du dich am Sonntag, wo weniger los war am Büffet bedienen), man bekommt ein Cap fürs Helfen und kann (s)einem Verein etwas gutschreiben lassen. Skipass für einen Tag in der Saison

Stockholm: Essen plus eine Hybridjacke, die man behalten durfte.

Are-WM: Unterkunft war bezahlt (weiter weg) plus Frühstück im Hostel und eine warme Mahlzeit, gute Konditionen für den Spabereich und das Gymnasium im Kongresszentrum, Sachen durfte man behalten, wenn man 1 Woche plus geholfen hat (Skihose und -jacke, Hybridjacke, Mütze, Handschuhe, Bluse, aber sehr schlechte Qualität). Skipass, konnte man sich ausleihen. Vergünstigte Skimiete möglich.


Man kann normalerweise seine Lieblingsaufgabengebiete aussuchen, wobei man Piste nur machen sollte, wenn man wirklich sehr gut Skifahren kann. Bei den meisten gibt es auch nicht so "coole" Jobs, meistens nur Eintrittskontrolle, Küche, VIP-Bereich usw. Skipass bekommen tatsächlich nur die, die wirklich auf der Piste sind.

Man macht das tatsächlich nur, weil man völlig skiverrückt ist und die Veranstaltung unterstützen will. Manchmal kommt man "seinen" Stars noch relativ nah. Aber das war's. Am Ende geht dein Urlaub drauf, du musst auf jeden Fall die Reise bezahlen und meist auch die Unterkunft. Es ist halt je nachdem eine coole Erfahrung. Und man lernt wirklich coole Leute kennen. Ich habe ein französische Freundin, die macht das zigmal pro Jahr. Verbindet es meiste mit 1-2 Tagen vorher oder nachher Skifahren. Eine Schweizer Freundin ist bei ziemlich vielen Weltcuprennen in der Schweiz dabei. Aber man muss halt schon ein wenig idealistisch sein.

Ich glaub, nur das "A-Team", eine Truppe Österreicher, die eigentlich fast überall dabei sind, um die Piste zu präparieren, verdienen wohl ein wenig etwas. Und in Kitzbühel bekommst du wohl als Rutscher 100€ pro Tag, sobald du aber das 2. Mal "ausrutscht" bist du draussen. Ich glaube, in Österreich zumindest bei den Herren wird sowieso mehr mit Leuten aus dem eignen Skiclub gemacht. Zumindest hab ich mal bei ein paar Rennen geschaut und da gab es nie die übliche "Volunteer"-Seite.
 
Sorry, aber wer sowas mit macht ist dann echt selbst schuld. Die VIPs wissen gar nicht mehr welchen Luxus sie sich mit ihrem Geld noch leisten sollen, und die Leute arbeiten da umsonst. Ich hab mal beim Hahnenkammrennen Personen am Bahnhof gelenkt. Dafür hat mich aber mein Arbeitgeber einen ganzen Tag bezahlt.
 
super Kommentar :x Ehrenamt scheint ein Fremdwort für Dich zu sein. Was hat das Helfen bei einer Sportveranstaltung damit zu tun, dass auch VIP-Tickets verkauft werden?
 
ortlerrudi schrieb:
super Kommentar :x Ehrenamt scheint ein Fremdwort für Dich zu sein. Was hat das Helfen bei einer Sportveranstaltung damit zu tun, dass auch VIP-Tickets verkauft werden?

Schon eine ganze Menge - Das Bedienen von VIPs ist m.E. keine Ehrenamtliche Tätigkeit - hier zahlen die VIPs viel Geld dafür, und da sehe ich nicht ein, das dann Ehrenamtler ohne Bezahlung die VIPs bedienen.
Das ist dann eine ganz normale Tätigkeit, die normal bezahlt gehört.

Generell finde ich: Ehrenamt ist eine tolle Sache - aber eben nur dann, wenn es um Jugendsport, Breitensport etc. geht - oder auch bei Sportarten, die nicht genug Einnahmen generieren.
Oder eben andere Bereiche, wo z.B. Menschen (oder auch Tieren) geholfen wird.

Bei Sportarten, die eher kommerziellen Veranstaltungen sind und jede Menge Einnahmen generieren, sollten m.E. auch die Helfer fair entlohnt werden.
Ich war z.B. früher, als ich noch in Hamburg gewohnt habe, Helfer beim Hanse-Marathon - da habe ich natürlich auch nichts für bekommen - ist ja auch völlig ok, da dass ja eine Massenveranstaltung ohne große Gewinne ist.
Hingegen, wenn ich mal im Fußballstadion (also jetzt Bundesliga, nicht Amateur-Fußball) gearbeitet habe, dann wäre ich nie auf die Idee gekommen, das umsonst zu machen.

Und: Ein FIS-Skirennen, bei denen TV-Gelder und Sponsoren-Gelder in nicht geringer Menge fließen, dazu noch Eintritts-Gelder usw. handelt es sich für mich um eine Kommerzielle Veranstaltung
 
ortlerrudi schrieb:
super Kommentar :x Ehrenamt scheint ein Fremdwort für Dich zu sein. Was hat das Helfen bei einer Sportveranstaltung damit zu tun, dass auch VIP-Tickets verkauft werden?

Arbeitest du auch immer umsonst? Die Tätigkeiten die da teilweise genannt sind, sind ganz normale Jobs mit denen Menschen normalerweise ihren Lebensunterhalt verdienen. Um es ganz konkret zu machen, wenn du im Restaurant die Skifahrer bedienst, dann wirst du dafür bezahlt (und bekommst vielleicht noch etwas Trinkgeld), wenn du die genau gleiche Tätigkeit aber für reiche VIPs im Hospitalityzelt ausgibst, dann machst du das gefälligst in deiner Freizeit und gibst sogar noch Geld dafür aus, dass du vor Ort übernachten kannst? Ich nenne sowas Selbstausbeutung und finde es traurig, dass man dafür Leute findet.
 
Neues aus dem Sommerloch:

Die umstrittene (Wieder-)Wahl von Johan Eliasch zum FIS-Präsidenten wird jetzt wohl zum Fall für den internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Einen entsprechenden gemeinsamen Antrag wollen die nationalen Ski-Verbände der Schweiz, von Österreich, Deutschland sowie Kroatien einreichen.
Konkret geht es um die Wahlmodalitäten (nur Ja-Stimmen oder Enthaltungen waren möglich, aber keine Gegenstimmen) und die Nichtberücksichtigung korrekt gestellter Verfahrensanträge für die Wahl (geheime Wahl) während des FIS-Kongresses.

https://www.blick.ch/sport/ski/zoff-um-praesident-johan-eliasch-60-geht-weiter-top-ski-nationen-ziehen-fis-wahl-vor-das-cas-id17587240.html
 
Das IOC hat 3 weitere FIS-Disziplinen in das Programm der Olympischen Winterspiele Milano-Cortina 2026 aufgenommen:

- Freestyle Skiing Dual Moguls (Parallel-Buckelpiste) Damen
- Freestyle Skiing Dual Moguls (Parallel-Buckelpiste) Herren
- Skispringen Großschanze Damen

Auch für Ski Alpin gibt es Neuigkeiten:

Die Alpine Kombination steht zur Diskussion ("under review").

Die FIS hat für 2026 einen neuen Mannschaftswettkampf in der Alpinen Kombination vorgeschlagen. Es wird nun ein neues Format entwickelt, welches dem IOC bis April 2023 präsentiert werden soll. Für 2026 ist im alpinen olympischen Programm kein paralleler Mixed-Teamevent vorgesehen, da die alpinen Austragungsorte der Frauen (Cortina) und Männer (Bormio) zu weit voneinander entfernt liegen. Die FIS will dem IOC aber vorschlagen, dass der neue Kombi-Mannschaftswettkampf zusätzlich zur traditionellen Alpinen Kombination ausgetragen wird.

https://www.fis-ski.com/en/international-ski-federation/news-multimedia/news-2022/ioc-adds-three-new-fis-events-to-the-2026-olympics
 
wieder eine Medaillen Chance weniger für den DSV... :(
ohne den Mixed Team Event wäre es in Peking für den DSV eine komplette Nullnummer geworden....
aber zum Glück fliesst ja bis dahin noch viel Wasser die Isar hinunter...
und es kann sich noch vieles wieder ändern... :biggrin:
 
CrystalMountain schrieb:

Mittlerweile konnten die meisten Lücken im Europacup-Kalender 22/23 mit konkreten Austragungsorten gefüllt werden:

- am 5./6. Dez 22 finden die beiden SG/D in Zinal (Schweiz) statt --- in Zinal gibt es somit insgesamt 6 EC-Rennen (plus zwei RS/D und zwei RS/H).
- am 3./4. Feb 23 finden die beiden SG/H in Deutschland statt --- der genaue Ort ist noch nicht bekannt (t.b.a.).
- am 13./14. Feb 23 finden die beiden SG/D in Garmisch (Deutschland) statt.
- am 1.-3. März 23 finden die beiden A und der SG/H in Österreich statt --- der genaue Ort ist noch nicht bekannt (t.b.a.).
- am 7./8. März 23 finden die beiden SL/D in Suomu (Finnland) statt --- das liegt ca. 100km östlich von Rovaniemi bzw. 200km südöstlich von Levi.
- am 10./11. März 23 finden die beiden SL/H in Levi (Finnland) statt.

Quelle: https://www.fis-ski.com/DB/alpine-skiing/calendar-results.html?eventselection=&place=&sectorcode=AL&seasoncode=2023&categorycode=EC&disciplinecode=&gendercode=&racedate=&racecodex=&nationcode=&seasonmonth=X-2023&saveselection=-1&seasonselection=
 
Der kann denn in Deutschland überhaupt Speedrennen ausrichten?
 
Neben Garmisch käme mir da noch der Brauneck in den Sinn. Entsprechende Schneelage vorausgesetzt :wink:
 
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