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Alpinforum Wein- und Genusstreff

hch schrieb:
Ich verstehe den Zusammenhang mit dem Agrarmarkt nicht wirklich.

Kalbfleisch ist prinzipiell erst einmal ein natürliches Abfallprodukt der Milchkuhhaltung, denn die männlichen Kälber müssen möglichst effizient entsorgt werden. Anscheinen ist der Mark für die Kälber in der EU aber nicht groß genug, denn viele werden (oft unter widrigsten Bedingungen) in den nahen Osten exportiert. Gleichzeitig ist in der EU Kalbfleisch vergleichsweise teuer, aber diese Exporte müssen sich irgendwie lohnen?

Ich schätze mal dass der Preisunterschied zu Rind oder Schwein in der Schweiz vielleicht aus irgendwelchen Gründen nicht so groß ist, oder das der Export aus einen Hochlohnland wie der Schweiz schwierig wird.

Ich jedenfalls esse des Öfteren Kalb vom lokalen Bauern als Akt des Tierschutzes um diese Transporte zu vermeiden :)

Ja du hast Recht, so ganz schlüssig und zu Ende gedacht war meine Erklärung nicht. Den Widerspruch mit relativ teuren Kilopreisen und Billigexporten kann ich auch nicht auflösen. Der im Zitat fett markierte Satz trifft es wahrscheinlich am ehesten.
 
Nunja, Schwein ist hier schon auch deutlich günstiger. Aber Schwein ist halt auch nicht gut :wink:
 
Wieso ?
Schwein kann genauso gut oder weniger gut sein wie jedes andere Fleisch auch.
 
Kann... ist aber selten so. Für mich kommt Schwein jedenfalls nie an Rind oder Kalb ran.
 
Gutes Schwein kann richtig gut sein, gleich wie Rind ,Kalb, Reh, Hirsch usw.
Alles besser als Tofu :lach:
 
rush_dc schrieb:
Gutes Schwein kann richtig gut sein, gleich wie Rind ,Kalb, Reh, Hirsch usw.
Alles besser als Tofu :lach:
:top:
 
Ich mag eigentlich Rind/Kalb, Schwein und Gefügel gleichermaßen gern ; wohingegen Lamm/Schaf,Ziege,Kaninchen/Wild und Gams für mich gar nicht infrage kommt.
Letztendlich ist doch alles nur Geschmacksache - jeder hat so seine Vorlieben und Abneigungen.

Ich esse auch gerne mal Gerichte OHNE Fleisch; dann möchte ich aber auch keinen Fleischersatz wie Tofu o.ä.
 
Romantica48 schrieb:
Ich mag eigentlich Rind/Kalb, Schwein und Gefügel gleichermaßen gern ; wohingegen Lamm/Schaf,Ziege,Kaninchen/Wild und Gams für mich gar nicht infrage kommt.
Letztendlich ist doch alles nur Geschmacksache - jeder hat so seine Vorlieben und Abneigungen.

Ich esse auch gerne mal Gerichte OHNE Fleisch; dann möchte ich aber auch keinen Fleischersatz wie Tofu o.ä.
Auch hier fehlt der Danke Button für diese Aussage😀
Mit Ausnahme von Lamm und Ente...
 
so viel zu schneller, unbürokratischer Hilfe...😠👿
 
Schnelle, unbürokratische Hilfe gegen dramatischen Durst und Hunger gab es heute Abend hier ;-) :
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https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=48&t=66358&p=5347609#p5347609
 
Heute gönnte ich mir einen der Weine, den ich auf der Genusstreff-Tour im Kaiserstuhl erworben hatte.

2016 Ihringer Winklen Spätburgunder von Konstanzer mit 13,5 Vol%.

Mal abgesehen davon, dass ich es klasse finde, wenn Weingüter Weine dann verkaufen, wenn sie trinkreif sind (im Weinführer war er schon vor zwei Jahren), ist das für mich ein sogenannter "best-buy"👍. Ein 90-Punkte-Rotwein für €16 ist nicht unbedingt alltäglich. Würzige Ledernoten im Duft reife Kirschfrucht und seidige Tannine am Gaumen, schöne Länge und Balance; absolut gehobenes Weinkino. Trotz Fülle bleibt der Wein frisch und trinkig, wird nie marmeladig.

Ein schönes Wochenende und gute Pisten für alle die unterwegs sind 😎
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Heute gibt es eine weitere Flasche vom Ausflug nach Südbaden. Blauer Spätburgunder Landwein Trocken "Tschuppen" 2018 vom Weingut Ziereisen in Efringen-Kirchen mit 13,5 Vol%.

Die Reben für diesen Wein stehen auf Jurakalk-Lössböden, sechs Wochen Maischestandzeit führen zu einer für Spätburgunder sehr intensiven Farbe, fast dunkelviolett.

Waldbeeren und Schattenmorelle entfalten sich nach Belüftung im Duft; am Gaumen machen sich 22 Monate im gebrauchten 225l Fass durch spürbare Tannine bemerkbar. Sehr jung ist der Wein noch, fast adstringierend, aber dennoch mit einer schönen Sauerkirschfrucht bei frischer Säure. Ich könnte mir vorstellen, dass 2-3 Jahre Flaschenreife hier noch angebracht sind; oder einen Tag vor Verbrauch öffnen.

Einen schönen Sonntag wünsche ich schon mal 🍷
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Zum Wochenendabschluss wurde mal wieder zu Hause gegessen😉

Zur wie immer leckeren Lasagne gab es einen Südtiroler "Traditionswein", den seit Ewigkeiten im Sortiment befindliche St. Magdalener Huck am Bach der Kellerei Bozen aus dem aktuellen Jahrgang 2020 mit 13 Vol%.

Der kleine Bruder des neulich getrunkene Moar ist sozusagen ein Bilderbuchvertreter des St. Magdalener, mit schöner Kirschfrucht, dezentem Mandelaroma und mittlerer Farbe und Körper. Herrlich süffig geht das zur Lasagne in meinen Augen richtig gut 👍

Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich 🍷
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