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Auto ...

Genau, und das Wort "passendes" ist ja ein dehnbarer Begriff damit die Thematik wohl auch subjektiv ausgelegt werden kann.
 
starli schrieb:
Genau, und das Wort "passendes" ist ja ein dehnbarer Begriff damit die Thematik wohl auch subjektiv ausgelegt werden kann.

Äh, kaum... Eher dass dir ein Richter eines Tages sagt, ob du passendes Schuhwerk anhattest. :D Ich find ehrlich gesagt nicht, dass das jeder selber wissen muss. Sonst kann man auch gleich Alkohol am Steuer legalisieren... Leute die mit Skischuhen Autofahren haben den IQ einer Sonnenblume...
 
V.A. sind Birkenstockschuhe und Socken verglichen mit Skischuhen noch geradezu vernünftig... Bei Bergschuhen ist es m.E. die Grenze schon überschritten, Skischuhe sind einfach nur daneben...
 
Pilatus schrieb:
Bei Bergschuhen ist es m.E. die Grenze schon überschritten
Muß Dir in dem Falle widersprechen denn die S3 - Sicherheitsschuhe die bei uns im Stahlhandel obligat sind und mittelschweren Bergschuhen entsprechen, werden seit Jahrzehnten auch von unseren LKW - Lenkern und jenen der Mitbewerber beim Fahren getragen. Weder gab es da mal einen kritischen Vorfall noch eine Beanstandung durch die Exekutive.
Bei zumindest den heutigen Schischuhen, Socken, Schlappen etc. stimm ich Dir aber völlig zu das die zu verwenden brandgefährlich ist und bei manchen der neueren Schischuhe müsste man eigentlich auch schon das Gehen verbieten...:wink: :lach:
Allerdings kenn ich auch noch die uralten weichen Lederschnürschischuhe aus den Sechzigerjahren; in denen konnte man nicht nur noch vernünftig laufen sondern sie auch problemlos zum Autofahren verwenden.
 
Pilatus schrieb:
V.A. sind Birkenstockschuhe und Socken verglichen mit Skischuhen noch geradezu vernünftig...
Aha. Du weißt, warum Birkenstockschuhe gefährlich sind? Weil es nur Schlappen sind, Schlappen haben hinten keinen Halt, aus Schlappen kann man leicht rausrutschen, damit können sie unters Bremspedal rutschen und man kann nicht mehr Bremsen! Schlappen haben keinen Seitenhalt, so dass man bei starken Bremsversuchen nach links/rechts umknicken/abrutschen kann. (Ähnliches gilt für Flip-Flops.)

All das ist mit Skischuhe kein Problem. Die sind fix am Fuß, quasi nur eine Verdickung des Fußes, man kann nicht seitlich den Fuß umknicken/abrutschen, und hinters Bremspedal können die Skischuhe auch nicht versehentlich rutschen. Das mag mir mal einer vorführen, wie Skischuhe beim Autofahren (bei einer Automatik) gefährlich werden sollten!

Aber gut, ich hab kleine Skischuhe (Sohlenlänge 289mm), vielleicht ist das bei größeren Schuhen alles etwas problematischer?! Im Endeffekt macht's halt die Gewohnheit. Genauso wie beidfüßig Gasgeben. Das sollte man wirklich nur mit vollem Bewusstsein und bei unproblematischen Strecken (kein Gegenverkehr, gute Sicht, keine Gefahren wo man plötzlich bremsen müsste).

Viel gefährlicher ist m.E. das Bedienen des Navis oder die Unterhaltung mit Mitfahrern.
 
Von mir aus könnt ihr die Skier bei Autofahren auch noch anlassen! :lach:
Beim Unfall wird sich die eindeutige Sachlage schon klären. Vielleicht einer mit Todesfolge wo der Staatsanwalt nach 20 Minuten auf der Matte steht.
Und das ist der Fahrer- der mit den Skischuhen. Viel Spaß Kinners. :tot:

Edit: Gutes Schlusswort, und damit zurück zum Thema bitte!

mfg GMD
Moderator OT
 
Die Mautdiskussion kommt mit der ermüdenden Regelmäßigkeit einer ungeliebten Jahreszeit.
Hoffentlich erlahmt sie ebenso wie die Tempolimitdiskussion.
 
br403 schrieb:
Jetzt wird es ernst: http://www.autobild.de/artikel/pkw-maut-ramsauer-legt-konzept-vor-3461792.html

Auch wenn ich nicht davon betroffen sein werde bin ich dennoch dagegen. Es sollte genug Geld da sein um die Straßen herzurichten, nur wird das immer in andere Haushalte gesteckt...

Ich halte die Diskussion für populistischen Quatsch. Eine PKW Maut wird es im Nr 1 Autofahrerland Deutschland niemals geben.
Dafür ist die Kultur, Industrie und Autofahrerlobby wie zu groß und dagegen.
 
So. Der Fiat Qubo ist bestellt. Mit Diesel, Automatik (autom. Schaltgetriebe), ESP, Klima, Bluetooth, Nebelscheinw., Tempomat, Sitzheizung, Rückfahrsensoren, CD-Radio, Metallic uvm. dank Aktionsmodell und Eintauschbonus nur 16.500,- € - da hatte ich ja vor 8 Jahren für meinen Fusion (bei weniger Ausstattung) mehr bezahlt!

.. da hab ich jetzt noch genug Luft für einen kleinen Innenausbau richtung Camping und natürlich wieder eine selbst designte Beklebung ;-)
 
albe schrieb:
ich waer fuer eine Loesung nach dem Modell von Kretschmann - ob es nun wirklich satellitengestuetzt ist sei mal dahingestellt, aber eine nutzungsabhaengige Maut fuer Autobahnen und Fernstrassen ist aus meiner Sicht ueberfaellig. Und wenn man schon mal dabei ist, koennte man die KFZ-Steuer abschaffen und auf den Sprit umlegen.

Wahrscheinlich wird sich aber der CSU-Trottel durchsetzen und wir bekommen eine vignettenbasierte Loesung... naja, dann fahr ich demnaechst halt 15 Minuten laenger bis ich in der Schweiz bin.


Das ist der springende Punkt: wenn ich eine Ganzjahresvignette a la CH hätte (und die noch für 30,-€) würde ich dem zustimmen. Wenn aber km-abhängig+ kostenintensiv abgerechnet wird, dann fahren viele auf Landstrassen (siehe LKW) oder quer durch die Stadt anstelle aussen rum auf AB. Ich z.B. habe für einige Strecken eine gute AB-Umfahrung, könnte aber genauso gut die danebenliegende Kreisstrasse benutzen, dauert halt 3 min länger :roll:
Nutzungsabhängig zahlt ja der Vielfahrer schon durch die Mineralölsteuer viel mehr und gerecht !
Ich weiss ja jetzt nicht wie hoch der Ramsauer den Vignettenpreis sich vorstellt, aber das Geld (wenn es denn für Strassenerhaltung verwendet wird) wird dringend benötigt, denn sonst kann man z.B. hier im nörlichen Schwarzwald auf vielen Strassen bald gar nicht mehr fahren :(
 
Bei den LKW macht eine Kilometerabhängige Abgabe sinn, bei den PKW sicher nicht. Wenn man denn schon was einführt ( was ich in D derzeit noch für eher unwahrscheinlich halte ) dann ist doch eine Vignette die allerbeste Lösung, vor allem aber auch die administrativ weitaus billigste.
Stutzig machen mich aber Aussagen wo wo man die Grüne Politik unterstützt und hinterher noch im selben Satz erklärt sich selber sicher nicht möglichst umweltschonend verhalten zu wollen. Lieber durch ein paar Dörfer fahren und duch mehr Kilometer und ständiges beschleunigen und bremsen Benzin für den höheren Betrag verbrennen als die Vignette kosten würe. Ist sowas die Grüne Zukunft?

Chic starli dein neuer Reisbegleiter. Auch wenn die Farbe nicht zu allen Autos passt, in Giftgrün würde er mir am besten gefallen.

DSG von VW: Ich hab jetzt seit 4 Jahren so ein Getriebe und hab bisher bei fast 30000km kein Problem damit gehabt, obwohl in den Bergen noch fleissig geschaltet wird.
 
Soll wohl so 70 bis 80 Euro kosten. Im Vergleich zu anderen Ländern ein Schnäppchen...umgerechnet müsste man wohl 500€ verlangen. Toll das ich dann noch eine Vignette mehr habe, irgendwann kann ich dann nicht mehr durchschauen. Warum verwendet man nicht die LKW Mautbrücken zur Kontrolle und führt ein Internetbasiertes System ein?
 
@Vignette: eigentlich bin ich ja dafür. Aber hab gestern im TV gesehen, mit Mineralölsteuer und co kommen bisher 57 Mrd Euro rein, die Vigentte wird auf 3 Mrd. geschätzt. Ausgegeben werden 19Mrd. für den Strassenverkehr - warum eine Vignette, wenn man nicht das Geld welches durch die Steuern eingenommen wird auch für die Strasse verwendet? Ausserdem seh ich die Gefahr, dass am Ende auch nicht mehr in die Strassen investiert wird.
Wobei man in Deutschland halt nun langsam mal aufhören muss immer und überall neue Strassen zu bauen und eher einen Großteil des Geldes für die Instandhaltung zu investieren. Nicht jedes Dorf braucht eine Umfahrung...
 
Wenn man nutzungsabhängige Straßengebühren einführen will: rauf mit der Mineralölsteuer!
Das ist das einfachste System überhaupt, wer nen Spritfresser fährt wird zusätzlich zur Kasse gebeten, es hat also auch eine ökologische Steuerwirkung. Damit umginge man sämtliche Ausweichdiskussionen, die bei einer reinen Autobahnbesteurung entstehen. Mir ist sowieso unklar, warum man ausgerechnet Autobahnen höher berechnen will als andere Straßen. Die sind genau dafür da viele Verkehrsteilnehmer über weite Strecken relativ schnell zu transportieren. Da ist es sinnlos sie für bestimmte Gruppen unattraktiv zu machen.

Jaaaaa, ich weiß in Grenzregionen ist das ganze problematisch. Aber Deutschland ist was den Spritpreis betrifft noch lange nicht am oberen Ende in Europa, das "Problem" sind halt die Billigheimer nebendran, Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien...

Und dass mich keiner falsch versteht, wegen mir braucht es weder ne Vignette noch ne Mineralölsteuererhöhung. Wenn ich aber mehr Einnahmen haben will, wäre die Mineralölsteuer meiner Meinung nach die einfachste Stellschraube. Gerne auch mit einer damit verbundenen Abschaffung oder Minderung der KFZ-Steuer. Das ganze hat einfach den riesigen Vorteil, dass es null administrativen Aufwand bedeutet. Und meiner Ansicht nach relativ gerecht ist, wer viel fährt zahlt viel, wer wenig fährt zahlt wenig. Und die Hausfrau, der Azubi, wer auch immer, der einmal im Jahr über die Autobahn muss wird sicher nicht über die Käffer fahren, die ansonsten anschließend nach noch mehr Umfahrungen schreien...
 
Mitleser schrieb:
Wenn aber km-abhängig+ kostenintensiv abgerechnet wird, dann fahren viele auf Landstrassen (siehe LKW) oder quer durch die Stadt anstelle aussen rum auf AB.
Das bekommen die schon mit, und deswegen sind seit geraumer Zeit auch vielbefahrene Landstraßen mautpflichtig. Die B9 zum Beispiel, die von Kandel auf die französische A35 führt, die wiederum parallel zur deutschen A5 von Karlsruhe nach Basel verläuft und keine Maut kostet. Da lässt es sich sowieso viel angenehmer fahren, weil bis auf den Bereich Straßburg kaum was los ist. Das wäre auch mein Tipp für alle, die aus Basel kommen und in Richtung Norden wollen, sollte tatsächlich etwas kilometerabhängiges kommen. Die wenigsten wissen, dass diese französische Autobahn mautfrei ist. Und in den angrenzenden Vogesen lässt es sich ebenfalls wunderbar Skifahren...
 
molotov schrieb:
Wenn man nutzungsabhängige Straßengebühren einführen will: rauf mit der Mineralölsteuer!
Das ist das einfachste System überhaupt, wer nen Spritfresser fährt wird zusätzlich zur Kasse gebeten, es hat also auch eine ökologische Steuerwirkung. Damit umginge man sämtliche Ausweichdiskussionen, die bei einer reinen Autobahnbesteurung entstehen. Mir ist sowieso unklar, warum man ausgerechnet Autobahnen höher berechnen will als andere Straßen. Die sind genau dafür da viele Verkehrsteilnehmer über weite Strecken relativ schnell zu transportieren. Da ist es sinnlos sie für bestimmte Gruppen unattraktiv zu machen....
So ist es. Eine Autobahnmaut für PKW ist absoluter Unsinn. Warum denn gerade die Verkehrsachsen verteuern, die die umweltschonendste Möglichkeit bieten, längere Distanzen zu überwinden?
Abgesehen davon halte ich es für ein Armutszeugnis, wenn ein Staat für seine Infrastruktur, die durch Steuermittel bereits massiv überfinanziert ist, eine Nutzungsgebühr erheben muss.
Bei LKW sehe ich das anders, die enorme Straßenbelastung muss nutzungsabhängig abgegolten werden. Bei PKW ist das aber nicht relevant.
Sofern man das Autofahren nutzungsabhängig besteuern will (was mE richtig wäre) bleibt nur eins, und zwar alles über die Mineralölsteuer zu regeln. Weg mit der KFZ Steuer und Anpassung der Mineralölsteuer, aber da machen die Bundesländer logischer Weise nicht mit und eine vernünftige Lösung mag scheinbar keiner suchen. Da redet man lieber ideenlos über den nächsten Aufkleber, der das Fahrzeug "ziert".
 
molotov schrieb:
Wenn man nutzungsabhängige Straßengebühren einführen will: rauf mit der Mineralölsteuer!
Wenn ich aber mehr Einnahmen haben will, wäre die Mineralölsteuer meiner Meinung nach die einfachste Stellschraube.
- wurde nicht vor wenigen Jahren bei der Rot-Grün-Regierung die Möst bereits sukzessive in einigen Jahresschritten aus öko-Gründen erhöt?
- eine erhöhte Möst "versickert" im Benzinpreis - 2 Jahre später heißts dann wieder von irgendwem "lass uns doch mal die Einführung einer Autobahnmaut überlegen, schließlich haben wir keine und die meisten anderen schon ..."

3303 schrieb:
Abgesehen davon halte ich es für ein Armutszeugnis, wenn ein Staat für seine Infrastruktur, die durch Steuermittel bereits massiv überfinanziert ist, eine Nutzungsgebühr erheben muss.
Die Frage sollte also eher sein - welche anderen Steuern sollten erhöht werden, um die Staatskosten zu decken, damit von der Möst mehr für die Straßenerhaltung übrig bleibt.

Theo schrieb:
Chic starli dein neuer Reisbegleiter. Auch wenn die Farbe nicht zu allen Autos passt, in Giftgrün würde er mir am besten gefallen.
Danke, ja, grün hätte mir schon auch gefallen - ich bin mir nur nicht sicher, ob man das bei so einer grellen Farbe nach z.B. 2 Jahren täglichen Sehens auch noch so empfindet ... daher hab ich mich nach langem Überlegen doch für das gräuliche Blau entschieden. Eigentlich wollt ich ja erst Weiß, aber da das Weiß kein Metallic ist, könnte es in der Sonne mit der Zeit vielleicht schneller ausbleichen - und wenn es dann zum "Creme-Weiß" mutieren würde, würde mir das gar nicht gefallen...
 
starli schrieb:
molotov schrieb:
Wenn man nutzungsabhängige Straßengebühren einführen will: rauf mit der Mineralölsteuer!
Wenn ich aber mehr Einnahmen haben will, wäre die Mineralölsteuer meiner Meinung nach die einfachste Stellschraube.
- wurde nicht vor wenigen Jahren bei der Rot-Grün-Regierung die Möst bereits sukzessive in einigen Jahresschritten aus öko-Gründen erhöt?
- eine erhöhte Möst "versickert" im Benzinpreis - 2 Jahre später heißts dann wieder von irgendwem "lass uns doch mal die Einführung einer Autobahnmaut überlegen, schließlich haben wir keine und die meisten anderen schon ..."

3303 schrieb:
Abgesehen davon halte ich es für ein Armutszeugnis, wenn ein Staat für seine Infrastruktur, die durch Steuermittel bereits massiv überfinanziert ist, eine Nutzungsgebühr erheben muss.
Die Frage sollte also eher sein - welche anderen Steuern sollten erhöht werden, um die Staatskosten zu decken, damit von der Möst mehr für die Straßenerhaltung übrig bleibt.
Ja richtig, im Prinzip ist es ja Wurst wo das Geld herkommt, im Prinzip ists halt ein großer Topf, aus dem dann wieder in kleinere Schüsseln und Teller und Untertassen abgefüllt wird...
 
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