Rajiv
Massada (5m)
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snowflat schrieb:Auch eine interessante Seite, besonders die alten Bilder, z.B. von der A4 nach der Einheit:
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A4 bei der AS Ohorn. Man beachte die Trassierung der Ausfahrt auf dem Bild. (Aufnahme 1990); Foto: Wolfgang Jäger
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^^ Straßenzustand der A4 zu DDR-Zeiten (bei Bautzen)
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^^ A4 zwischen Dresden und Bautzen nach Instandsetzung der 2. Richtungsfahrbahn (Aufnahme 1993)
Quelle: www.autobahn-online.de
So kenn ich die Bahnen aus Besuchen auch noch, keine Leitplanken, Bäume in der Mitte. Aber war ja kein Problem: Schnell konnte und durfte man ja eh nicht fahren ...
Die "Autobahn" von Dresden nach Bautzen war zu DDR-Zeiten ja auch legendär! Wo sonst gab es auf 'ner Autobahn 'ne Stelle mit 'ner erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 20km/h(war irgendwo bei Burkau oder Ohorn, weiß es nicht mehr genau; wenn ich mit der Karre schnell nach Bautzen wollte, dann bin ich die damalige F6{=B6} gefahren, da war ich schneller{allerdings auch nicht ganz regelkonform
Ursprünglich ging die Autobahn hinter Bautzen ja bis Weißenberg, aber dieser Abschnitt ist vor meiner Zeit stillgelegt worden(waren sowieso nur zwei Spuren und nicht vier Spuren) und dann wurden da Getreidesilos aufgestellt.
Die alten Zeiten sind schon fast vergessen.
Wilsdruffer Berg(A4 von der Dresdner Elbbrücke hinauf zur Autobahntankstelle bei Wilsdruff) mit überladenem W50-LKW(herrlich qualmend, weil bei den meisten W50 die Einspritzpumpe nicht optimal arbeitete) und 20km/h den Berg rauf, in der Gegenrichtung aus dem Tanneberger Loch hinauf zum "Sender Dresden"(der bei Wilsdruff steht) auch mit 20km/h, kann man sich heute alles nicht mehr vorstellen.
Noch 'ne Anekdote der herrlichen Art:
Muß 1991 oder 1992 gewesen sein, mit Diesel-Golf(müßte rote Farbe gehabt haben) aus der Münchner Ecke zurück nach Dresden unterwegs, Diesel wurde knapp, also gedacht, da könnte man doch in Zwickau an der A72 tanken; gedacht, getan; aber an der Tankstelle war viel Betrieb, aber da stehen doch so ein paar Zapfsäulen etwas abseits und von Diesel steht da auch etwas, also dorthin gefahren und getankt; irgendwie komisches Gefühl, scheint gar nicht zur Tankstelle zu gehören, sieht aus wie 'ne Russentankstelle, oh verflixt, bezahlen geht nicht, na ja, also vollgetankt und weitergefahren und den Diesel von der untergehenden Sowjetarmee verfeuert(wider Erwarten hat es der Golf gut vertragen). Ach ja, der Fahrer war ein Kllege meiner Mutter, aber nach ca. 15 Jahren müßte der Spaß ja wohl verjährt sein. Wenn sich die Kollegen von damals treffen und diese Story wieder aufgewärmt wird, dann liegt wieder das halbe Dezernat vor Lachen auf dem Fußboden.
Rajiv

