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Coronavirus 2019-nCoV

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maba04 schrieb:
Wie ja allgemein bekannt ist, bin ich auch eher in Richtung Deiner Meinung zugeneigt als der von Corona-Hardlinern[...]
Was sind denn deiner Meinung nach Corona-Hardliner, Coronisten? Sind das die, die Abstandsregeln und das tragen von Masken (an wenigen Orten) nicht als grobe Einschräkung verstehen - diesen Eindruck kann man nämlich gewinnen. Das es noch weitaus härtere, einschränkendere Maßnamen gibt und gab ist schoin klar oder?

Bei Bedarf bitte verschieben.
 
^ Ja, wurde aufgrund des Bedarfes verschoben ;-)...

Naja... Grob kann man das sagen:
Hardliner sind für mich die, die eher für härtere Regeln sind als jetzt und das Gegenteil sind die, die jetzt eher mehr Lockerungen hätten bzw. eine Abschaffung bestimmter jetzt geltender Regeln (verpflichtendes Haarewaschen beim Friseur beispielsweise). Du weißt aber ganz genau, dass sich diese Frage nicht so leicht beantworten lässt und irgendwie kommt das schon wieder so rüber, als sollte mich diese Frage schon wieder in ein schlechtes Licht rücken bzw. mich bloßstellen... Es gibt nun mal Fragen auf die gibt es keine wirkliche Antwort. Aber gut, jede Frage ist legitim.

Ich finde es ja auch schon wieder schön, dass einem unterschwellig etwas unterstellt wird, das in den wohl seltensten Fällen stimmt. Ich bin auch für den Abstand, denn nichts ist hilfreicher als der und auch bin ich für die Masken an bestimmten Orten (ÖPNV beispielsweise). Nur ich bin dagegen, wenn es für eine bestimmte Maßnahme keine Rechtfertigung oder einen klar ersichtlichen logischen Grund gibt. Und der ist zum Beispiel nicht gegeben, wenn ich mit der DSB in Hintertux fahre und dabei eine Maske tragen soll. Das ergibt weder während der Fahrt einen Sinn, noch an bzw. in Tal- oder Bergstation.
Oder beispielsweise in einem Gartenfachmarkt muss der Kunde eine Maske tragen, aber die Mitarbeiter tragen allesamt keine, halten sich nicht an den Abstand über Minuten hinweg, haben an den Kassen keine Abtrennung und können so quasi alle infizieren, die keine Maske tragen, die auch gegen eindringende Viren schützt.
Oder wenn auf dem Verkehrsübungsplatz überall Maskenpflicht herrscht, auch unter freiem Himmel, obwohl ein Abstand von 20 Metern (!) und mehr in 99 % aller Fälle gegeben ist und zu dem sämtliches Personal hinter vollständig verschlossenen Glasscheiben sitzt.
Oder wenn man auf dem Weg zu einem Tisch in einem Restaurant eine Maske tragen muss, obwohl man sich nach jedem Tragen und Auf-/Absetzen der Maske die Hände gründlichst waschen soll. Dumm nur, dass am Tisch kein Waschbecken ist und auch kein Desinfektionsmittel steht... Weder hier oben in Schleswig-Holstein, noch unten in Bayern bei zwei besuchten Restaurants.
Genug Beispiele?

Abstand und Hygiene ist die wichtigste Einschränkung und zudem die geringste. Als die Maskenpflicht kam, sanken die Zahlen ja auch schon erheblich. Diese ist bei körpernahen Dienstleistungen und auch im ÖPNV mehr als sinnvoll. Da hat Widdi beispielsweise, zumindest mit letzterem, auch kein Problem mit. Natürlich gibt und gab es weitaus härtere Maßnahmen. Ich habe weder vor Spanien, China, Italien oder sonstigen solchen Ländern die Augen verschlossen. Das ist mir schon klar. Keine Sorge. Und ich lese - kommt jetzt für einige bestimmt völlig überraschend - auch eher Medienberichte, die für sämtliche Maßnahmen sind und / oder eine Verschärfung fordern. Und ich lasse mich von den Medien auch nicht manipulieren - nicht das dieser Vorwurf gleich noch gefällt wird ;-) - sondern habe meine eigene Meinung, obwohl ich so gut wie keine Artikel der Gegenseite lese, außer den hier verlinkten. (Also die Contra-Seite der Regeln lese ich kaum.) Ich bin für alle Maßnahmen die belegbar einen Sinn ergeben. Teilweise widersprechen sich die Auflagen aber schon in sich selbst. Und das ist genau der Punkt, der mich stört. Außerdem eine Quarantäne, trotz negativem Test, wie in Österreich bei der Einreise aus Balkanländern...

Aber um es gleich vorwegzunehmen: Ich werde mich hier die nächsten Tage und Wochen zurückhalten und nur noch lesen. A) habe ich keine Zeit mehr dann dafür, B) keine Lust, C) anderes zu tun und D) ist das hier ziemlich anstrengend zu diskutieren und zeitlich ziemlich fressend wie gerade dieser Beitrag mal wieder zeigt. Ich will mich hier jetzt nicht der Diskussion entziehen, aber es gibt auch noch anderes zu tun.
 
Jan Tenner schrieb:
Es gibt aber meines Wissens nach kein einziges Beispiel, wo ein Land es ohne Lockdown und ohne die so gescholtenen Maßnahmen versucht hat und dabei seine Wirtschaft über Wasser gehalten hat.
Die Wirtschaft ist bei den Schweden und den Japanern (mit vergleichsweise wenigen Maßnahmen) genauso in den Keller gerauscht wie bei uns auch.
Für mich liegt der Verdacht schon sehr nahe, dass eine globale Pandemie ein Wirtschaftskiller ist und nicht die Maßnahmen dagegen.
Wen jemand ein Beispiel kennt, bei dem eine Volkswirtschaft sich dadurch schadlos gehalten hat, indem keine Corona-Eindämmungs-Maßnahmen ergriffen wurden, dann kann er das ja mal nennen. Würde mich interessieren.

In einer vernetzten Welt, in der keine Volkswirtschaft isoliert für sich arbeiten kann, leiden natürlich alle Volkswirtschaften unter dem Ausfall von Lieferketten und Absatzmärkten. Wenn der halbe Planet seine Wirtschaft runterfährt, dann wäre es ein Wunder, wenn dies keine Auswirkungen auf Länder hätte, die keine oder weniger strenge Maßnahmen gegen Covid-19 ergriffen haben. Deine Schlußfolgerung kann ich daher nicht teilen.

PS: eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, aber manchmal muss ich was gegen meinen Blutdruck tun......
 
NeusserGletscher schrieb:
Jan Tenner schrieb:
Es gibt aber meines Wissens nach kein einziges Beispiel, wo ein Land es ohne Lockdown und ohne die so gescholtenen Maßnahmen versucht hat und dabei seine Wirtschaft über Wasser gehalten hat.
Die Wirtschaft ist bei den Schweden und den Japanern (mit vergleichsweise wenigen Maßnahmen) genauso in den Keller gerauscht wie bei uns auch.
Für mich liegt der Verdacht schon sehr nahe, dass eine globale Pandemie ein Wirtschaftskiller ist und nicht die Maßnahmen dagegen.
Wen jemand ein Beispiel kennt, bei dem eine Volkswirtschaft sich dadurch schadlos gehalten hat, indem keine Corona-Eindämmungs-Maßnahmen ergriffen wurden, dann kann er das ja mal nennen. Würde mich interessieren.

In einer vernetzten Welt, in der keine Volkswirtschaft isoliert für sich arbeiten kann, leiden natürlich alle Volkswirtschaften unter dem Ausfall von Lieferketten und Absatzmärkten. Wenn der halbe Planet seine Wirtschaft runterfährt, dann wäre es ein Wunder, wenn dies keine Auswirkungen auf Länder hätte, die keine oder weniger strenge Maßnahmen gegen Covid-19 ergriffen haben. Deine Schlußfolgerung kann ich daher nicht teilen.

PS: eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, aber manchmal muss ich was gegen meinen Blutdruck tun......
Hättest du auch nicht machen brauchen, wenn du meinen ähnlichen Beitrag gelesen hättest ;-)
GIFWilli59 schrieb:
In der inzwischen vernetzen Welt bringt es recht wenig, wenn ein Land A keinen Lockdown macht, denn wenn die Nachbarstaaten/Handelspartner Einreisebeschränkungen wg. der höheren Fallzahlen in A beschließen oder durch einen eigenen Lockdown Lieferketten unterbrechen, zieht das die Wirtschaft in Land A auch herunter.
Also müsste man schon in einem ganzen Wirtschaftsraum den Umgang mit der Krankheit laxer gestalten.
 
NeusserGletscher schrieb:
Jan Tenner schrieb:
Es gibt aber meines Wissens nach kein einziges Beispiel, wo ein Land es ohne Lockdown und ohne die so gescholtenen Maßnahmen versucht hat und dabei seine Wirtschaft über Wasser gehalten hat.
Die Wirtschaft ist bei den Schweden und den Japanern (mit vergleichsweise wenigen Maßnahmen) genauso in den Keller gerauscht wie bei uns auch.
Für mich liegt der Verdacht schon sehr nahe, dass eine globale Pandemie ein Wirtschaftskiller ist und nicht die Maßnahmen dagegen.
Wen jemand ein Beispiel kennt, bei dem eine Volkswirtschaft sich dadurch schadlos gehalten hat, indem keine Corona-Eindämmungs-Maßnahmen ergriffen wurden, dann kann er das ja mal nennen. Würde mich interessieren.

In einer vernetzten Welt, in der keine Volkswirtschaft isoliert für sich arbeiten kann, leiden natürlich alle Volkswirtschaften unter dem Ausfall von Lieferketten und Absatzmärkten. Wenn der halbe Planet seine Wirtschaft runterfährt, dann wäre es ein Wunder, wenn dies keine Auswirkungen auf Länder hätte, die keine oder weniger strenge Maßnahmen gegen Covid-19 ergriffen haben. Deine Schlußfolgerung kann ich daher nicht teilen.

PS: eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, aber manchmal muss ich was gegen meinen Blutdruck tun......

Aber das bedeuted doch im Umkehrschluss, dass es in wirtschaftlicher Hinsicht egal ist, ob ein Land strengere oder milderere Corona Regeln macht, weil es durch die Regelung anderer Länder trotz lockereren Regelungen eh keinen wirtschaftlichen Vorteil hätte. Daher macht es doch Sinn stengere Regeln zu machen und dadurch die Gesundheit einiger Risikopatienten zu schützen. Oder seh ich das falsch?

Zudem sehe ich im Moment keine Beschränkungen, die die Wirtschaft noch massiv beinflussen. Lasse mich aber gerne durch Gegenbeispiele überzeugen.
 
Kamikatze schrieb:
Und ich verstehe weiterhin nicht, warum die Leute sich ausgerechnet über diese Maßnahme so aufregen.
Das ist ein Missverständnis. Persönlich ist mir das völlig gleichgültig. Da ich die Maske beruflich oft mehrere Stunden am Tag tragen muss bin ich sie ohnehin gewöhnt und in meiner Freizeit mache ich seit jeher einen großen Bogen um Menschenmassen.
Hast du meine Skitourenberichte nicht gesehen? :wink:
 
Vielleicht nicht zu 100% repräsentativ, aber man kann sicher erkennen wie es sich insgesamt mit den Ansteckungen verhält.
Es bestätigen sich somit weiterhin die Erfahrungen aus Ischgl.
Es ist mE fast klar, dass man die Pandemie ohne große Probleme kontrollieren könnte, wenn Clubs geschlossen und Bars vielleicht stärker reglementiert würden.
https://www.srf.ch/news/schweiz/erste-nationale-zahlen-zwei-von-drei-corona-ansteckungen-im-ausgang
Genf hat zum Glück auch endlich reagiert.
Vermutlich wäre es volkswirtschaftlich sinnvoll, die Clubs dann eben eine Zeit lang durchzusubventionieren, die meisten Großveranstaltungen zu verbieten und den Rest mit gewissen Hygienemassnahmen relaiv frei laufen zu lassen.
 
3303 schrieb:
Vielleicht nicht zu 100% repräsentativ, aber man kann sicher erkennen wie es sich insgesamt mit den Ansteckungen verhält.
Es bestätigen sich somit weiterhin die Erfahrungen aus Ischgl.
Es ist mE fast klar, dass man die Pandemie ohne große Probleme kontrollieren könnte, wenn Clubs geschlossen und Bars vielleicht stärker reglementiert würden.
https://www.srf.ch/news/schweiz/erste-nationale-zahlen-zwei-von-drei-corona-ansteckungen-im-ausgang
Genf hat zum Glück auch endlich reagiert.
Vermutlich wäre es volkswirtschaftlich sinnvoll, die Clubs dann eben eine Zeit lang durchzusubventionieren, die meisten Großveranstaltungen zu verbieten und den Rest mit gewissen Hygienemassnahmen relaiv frei laufen zu lassen.

Sehr interessante Zahlen, danke! Aber gerade, dass die Schule ganz unten steht, wundert mich doch ein wenig. Haben die Schulen in der Schweiz aktuell größtenteils zu oder wie?

Und Genf hat reagiert? Na endlich! Ich wollte da vielleicht demnächst noch hin (also eher Genf als Ausgangspunkt für den ViaRhona-Radweg), da fand ich die Nachrichten über Genf und die Situation dort echt nicht so prickelnd. Aber Tatsache, du hast Recht (nicht, dass ich an dir gezweifelt hätte :mrgreen: ): https://www.nau.ch/news/schweiz/clubs-in-genf-mussen-wieder-schliessen-65753351
 
Auch interessant von dem Cluster den es im Bezirk Kufstein gab (erst vorgestern), haben sich jetzt 14 Fälle als Falsch Positiv herausgestellt. Offenbar springt der Test auch auf Verwandte Viren an, z.B. eine Sommergrippe. Das macht eine sehr hohe Fehlerquote. Entweder Schlamperei oder der Test erkennt auch andere Coronaviren als Covid,19 obwohl die von einem anderen schon länger Bekannten Virusstamm sind. Irgendwann ist wenns so weiter geht wohl auch eine stinknormale Grippe ein Coronafall :rolleyes: :esreicht:
Quelle: https://liveblog.tt.com/414/coronavirus und da bis 14:14 Uhr runter gehen. Direkter Link geht leider nicht, zumindest finde ich ihn nicht!

Wenn man jetzt also die hohen Fallzahlen in D nimmt 800-900 glaub ich dzt., wäre das Umgerechnet ungefähr ein Drittel Falsch Positiv, bloss hierzulande Gibt das keiner zu :twisted:
Allerdings weiß ich nicht welches Land welches Testkit nutzt, gibt ja verschiedene Testsets auf das Virus.

mFg Widdi

Direkter Link: https://liveblog.tt.com/414/coronavirus/76512/16-positive-ergebnisse-in-tirol-doch-negativ
Du musst am Ende des jeweiligen Eintrags unten rechts auf das Teilen-Symbol gehen und den Link kopieren ;-). / Mod. maba04
 
NeusserGletscher schrieb:
In einer vernetzten Welt, in der keine Volkswirtschaft isoliert für sich arbeiten kann, leiden natürlich alle Volkswirtschaften unter dem Ausfall von Lieferketten und Absatzmärkten. Wenn der halbe Planet seine Wirtschaft runterfährt, dann wäre es ein Wunder, wenn dies keine Auswirkungen auf Länder hätte, die keine oder weniger strenge Maßnahmen gegen Covid-19 ergriffen haben. Deine Schlußfolgerung kann ich daher nicht teilen.
Dass wir uns grundlegende Ansichten Teilen, wird Gott bewahre nicht passieren. Aber du bekräftigst mein Argument sehr schön. Denn
TVT schrieb:
Aber das bedeuted doch im Umkehrschluss, dass es in wirtschaftlicher Hinsicht egal ist, ob ein Land strengere oder milderere Corona Regeln macht, weil es durch die Regelung anderer Länder trotz lockereren Regelungen eh keinen wirtschaftlichen Vorteil hätte. Daher macht es doch Sinn stengere Regeln zu machen und dadurch die Gesundheit einiger Risikopatienten zu schützen. Oder seh ich das falsch?
genauso sehe ich das auch! Das andauernd angeführte Argument "Die Maßnahmen ruinieren die Wirtschaft, das ist viel schlimmer als das Virus selbst" ist allein schon aus dem Grund auf Sand gebaut.
 
Nur zur Abrundung: Der Wirtschaftseinbruch in D ist in etwa zur Hälfte auf den weggebrochenen Export zurückzuführen - zu einem Großteil in Richtung USA.
 
Widdi schrieb:
Auch interessant von dem Cluster den es im Bezirk Kufstein gab (erst vorgestern), haben sich jetzt 14 Fälle als Falsch Positiv herausgestellt. Offenbar springt der Test auch auf Verwandte Viren an, z.B. eine Sommergrippe. Das macht eine sehr hohe Fehlerquote. Entweder Schlamperei oder der Test erkennt auch andere Coronaviren als Covid,19 obwohl die von einem anderen schon länger Bekannten Virusstamm sind. Irgendwann ist wenns so weiter geht wohl auch eine stinknormale Grippe ein Coronafall :rolleyes: :esreicht:
Quelle: https://liveblog.tt.com/414/coronavirus und da bis 14:14 Uhr runter gehen. Direkter Link geht leider nicht, zumindest finde ich ihn nicht!
.....

Zitat: "In Tirol hat sich die der Zahl Corona-Infizierten am Freitag von 68 auf 51 reduziert. Vor allem dafür verantwortlich: 16 der im Laufe der Woche bekannt gewordenen positive Ergebnisse stellten sich nun als negativ heraus. Zuvor waren zwei weitere Testdurchläufe angeordnet worden, nachdem die Gesundheitsbehörde in Kufstein für mehrere Ergebnisse einer Probencharge atypische Testwerte festgestellt hatte."

Also hat es mit einer bestimmten Probencharge Probleme gegeben, das ist aufgefallen, und man hat nachkontrolliert.
Daraus jetzt allgemeine Probleme mit "falsch positiv" oder was auch immer zu konstruieren, erschließt sich mir nicht... :roll:
 
Das mit der Charge hatte ich auch gelesen, aber lass mal so einen Fehler bei mehr Fällen passieren, ob Absichtlich oder versehentlich. Die Medien gieren ja gefühlt darauf. Nein das soll jetzt kein Stammtischgequatsche werden! Und wer weiß schon, wie das in den Laboren so aussieht, wo Menschen Arbeiten passieren auch mal Fehler. Bloss sind die dann z.B. (Bild und Co) ne Neue Horrormeldung wert. Bei mir ist ja die Angst eher, wenn ich mal die Maske vergesse (und ausser im ÖPNV+Krankenhäusern, etc. gehört die Pflichtverordnung eh schleunigst in den Papierkorb!) mit ner ordentlichen Geldbuße gestraft zu werden als vor einer Infektion mit dem Virus! Gemeint war ja, WENN hier auch so ein Fehler passiert (Bundesweit aufgerechnet), dass man da gleich die Zahl um mehrere 100 zu viel verfälschen kann. Man braucht sich ja nur den Anteil ausrechnen, der nun Negativ wurde! Wenn ich richtig gerechnet habe sind das etwas über ein Drittel der ursprünglich positiven Befunde, die sich nun als negativ rausstellten. Das gibt mir zu Denken, wegen des hohen Falsch Positiven Prozentsatzes!

mFg Widdi
 
3303 schrieb:
Vermutlich wäre es volkswirtschaftlich sinnvoll, die Clubs dann eben eine Zeit lang durchzusubventionieren, die meisten Großveranstaltungen zu verbieten und den Rest mit gewissen Hygienemassnahmen relaiv frei laufen zu lassen.
Sehe ich auch so. Und es gibt auch gute Gründe für etwas Gelassenheit:
:arrow:
Auch das Gesundheitssystem kommt mit dem derzeitigen Infektionsgeschehen gut zurecht. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern ist mit 84 verschwindend gering, und noch weniger liegen auf den Intensivstationen. Von 13.700 Toten in den vergangenen acht Wochen sind 44 an oder mit Covid-19 verstorben, das sind gerade 0,3 Prozent.
https://www.derstandard.at/story/2000119093507/sind-wir-zu-leichtsinnig-im-umgang-mit-corona
 
Wer in Cafés und Restaurants Platz nimmt, muss in Corona-Zeiten seine Kontaktdaten hinterlassen. Doch mitunter werden die privaten Infos von der Polizei zweckentfremdet - und nicht nur von der.

Aufwand der Nachverfolgung für Ämter immens
Doch selbst wenn alle korrekte Angaben machen sollten, bleibt ein Problem: Der Aufwand ist im Fall der Fälle riesig. Bereits nach den beiden relativ kleinen Ausbrüchen in Kiel mussten durch das Gesundheitsamt insgesamt rund 500 Menschen kontaktiert werden. "Wir haben extra Kräfte mobilisiert", sagte die Stadtsprecherin. "Die Menschen hatten erst einmal Angst und mussten umfassend aufgeklärt werden." So ein Gespräch dauerte ihr zufolge im Schnitt zehn bis 15 Minuten - sprich: Allein für die Telefonate fielen also etwa hundert Arbeitsstunden an.

Quelle: Missbrauch von Corona-Daten: Zettelwirtschaft (von SPIEGEL Panorama am 02.08.2020, 11.26 Uhr)

Und der letzte Absatz des Artikels ist auch interessant:
Dass es bei dieser Zettelwirtschaft bislang nicht zu noch größeren Problemen gekommen ist, hängt vermutlich nur an einer Sache: Dass es erst sehr wenige Fälle gibt, in denen eine Nachverfolgung nötig geworden ist. Das könnte sich bei einer zweiten Welle rasch ändern.
 
Interessant, die Kreuzimmunität müsste ich auch haben (manchmal hab ich auch im Sommer grippale Infekte). Coronaviren gibts ja schon seit den 1960ern und dass es da Kreuzimmunität geben kann ist durchaus wahrscheinlich. Weil offenbar kam das Ding wohl aus dem Labor und jetzt hat man den Salat. (Weiß es von einem Arbeitskollegen meines Vaters, der Biologie studiert hat und da rausgefunden hat mit dem Teil stimmt was nicht!) Genauso kommen mir auch da immer wieder Falsch Positive Testungen in den Sinn, weil wohl die Tests selbst auch nicht so zuverlässig sind wie propagiert wird. Und es kann ja auch sein, wobei ich nicht weiß was die in Australien für Testkits nutzen, dass das am Ende doch nur Grippale Infekte sind (dort ist dzt. Winter! ) Aber es kann ja sein, dass die Tests auf andere Coronaviren genauso anschlagen, wo kämen sonst die immer mal wieder passierenden Fehlmessungen her?

mFg Widdi
 
Ich muss diesen Beitrag leider quasi zurückziehen.
Denn:

https://www.srf.ch/news/schweiz/corona-uebertragungen-bag-korrigiert-meiste-ansteckungen-in-familie-nicht-in-clubs

Das Scherizer BAG meldet, man habe sich mit der Tabelle vertan. In Wahrheit passieren kaum Ansteckungen in Clubs, vielmehr in der Familie und überhaupt sind über 50% der Ansteckungsorte nicht genau spezifiziert.
Was für eine Behörde ist das bitte? Mein Fazit: Den Zahlen zu Verteilung der Ansteckungsorte keine große Bedeutung beimessen...

3303 schrieb:
Vielleicht nicht zu 100% repräsentativ, aber man kann sicher erkennen wie es sich insgesamt mit den Ansteckungen verhält.
Es bestätigen sich somit weiterhin die Erfahrungen aus Ischgl.
Es ist mE fast klar, dass man die Pandemie ohne große Probleme kontrollieren könnte, wenn Clubs geschlossen und Bars vielleicht stärker reglementiert würden.
https://www.srf.ch/news/schweiz/erste-nationale-zahlen-zwei-von-drei-corona-ansteckungen-im-ausgang
Genf hat zum Glück auch endlich reagiert.
Vermutlich wäre es volkswirtschaftlich sinnvoll, die Clubs dann eben eine Zeit lang durchzusubventionieren, die meisten Großveranstaltungen zu verbieten und den Rest mit gewissen Hygienemassnahmen relaiv frei laufen zu lassen.
 
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